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Drei Verfahren, ein deutliches Signal an den Volkswagen-Konzern
Die Rechtssachen C-666/23, C-667/23 und C-668/23 gehen auf Vorlagebeschlüsse des Landgerichts Ravensburg zurück. Schon das zeigt die besondere Bedeutung dieser Verfahren. Denn hier ging es nicht um einen einzelnen Ausreißer, sondern um mehrere Verfahren mit verschiedenen Fahrzeugtypen und unterschiedlichen Motorkonfigurationen.
Genau darin liegt die Signalwirkung: Die Verfahren zeigen, dass der Dieselskandal nicht auf wenige Sonderfälle begrenzt ist. Vielmehr wird sichtbar, dass sich die Vorwürfe quer durch die Modellpalette des Volkswagen-Konzerns ziehen. Damit wächst auch der rechtliche Druck auf VW erheblich.
C-666/23: Das EuGH-Urteil vom 1. August 2025 war der Durchbruch
Die zentrale Leitentscheidung ist die Rechtssache C-666/23. Dieses Verfahren markiert für Gansel Rechtsanwälte einen echten Durchbruch im Abgasskandal. Denn hier konnte der Europäische Gerichtshof über Fragen entscheiden, die weit über den Einzelfall hinausreichen.
Besonders bemerkenswert ist dabei, dass dieses Urteil überhaupt nur deshalb ergehen konnte, weil die verbliebenen Ausgangsverfahren dem Zugriff der Beklagten entzogen waren. Während andere Verfahren vor einer richtungsweisenden Entscheidung noch erledigt wurden, konnte in C-666/23 eine verbindliche europäische Klärung erreicht werden. Genau das macht die besondere Bedeutung dieses Verfahrens aus.
C-667/23 und C-668/23 zeigen die volle Breite des Skandals
Die Parallelverfahren C-667/23 und C-668/23 sind für die Einordnung des Dieselskandals ebenso wichtig. Sie zeigen, dass es nicht um einen einzelnen Fahrzeugtyp oder eine isolierte technische Besonderheit geht.
In den drei Verfahren insgesamt stehen unter anderem Modelle wie VW T6 Multivan, VW Golf, VW Sharan, VW Crafter, VW Passat, VW Sportsvan und T6 Caravelle im Raum. Damit wird deutlich: Die Auseinandersetzung um unzulässige Abschalteinrichtungen erfasst weite Teile der EA189- und EA288-Welt des Volkswagen-Konzerns.
Gerade diese Breite macht die Verfahren für die weitere juristische Aufarbeitung so bedeutsam. Denn sie zeigen, dass sich die Dieselproblematik nicht auf die Vergangenheit beschränkt, sondern tief in die Nachfolgemotoren hineinreicht.
EA189 und EA288: Die juristische Wende ist längst größer als viele denken
Lange wurde der Dieselskandal vor allem mit dem EA189 verbunden. Die Rechtssachen C-666/23 bis C-668/23 zeigen jedoch, dass die juristische Aufarbeitung längst weiter reicht. Auch der EA288 steht inzwischen im Zentrum der Auseinandersetzung.
Das ist ein entscheidender Wendepunkt. Denn damit geraten nicht nur klassische Altfälle in den Blick, sondern auch zahlreiche spätere Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns. Für Gansel Rechtsanwälte ist genau das die eigentliche Tragweite dieses Verfahrenskomplexes: Die Dieselrechtsprechung hat sich erheblich verbreitert und erfasst nun deutlich mehr Fahrzeuge und Konstellationen als noch vor wenigen Jahren.
Ravensburg wurde zum Ausgangspunkt eines neuen Kapitels im Dieselskandal
Dass diese Entwicklung vor dem Landgericht Ravensburg ihren Ausgang nahm, ist kein Nebenaspekt. Ravensburg steht inzwischen für eine Reihe besonders wichtiger Vorlagen im Dieselkomplex. Mit C-666/23, C-667/23 und C-668/23 wurde dort ein Verfahrenskomplex angestoßen, der die juristische Debatte auf eine neue Ebene gehoben hat.
Für Gansel Rechtsanwälte ist das ein Beleg dafür, wie wichtig Instanzgerichte für die weitere Entwicklung des Dieselrechts sind. Denn grundlegende Veränderungen kommen häufig gerade dann in Bewegung, wenn Gerichte bereit sind, europarechtliche Fragen konsequent vorzulegen und verbindlich klären zu lassen.
Warum diese Verfahren für Betroffene so wichtig sind
Für betroffene Dieselkäufer liegt die Bedeutung dieser Verfahren vor allem darin, dass sie die Klägerseite deutlich stärken. Die Verfahren machen sichtbar, dass Ansprüche gegen Volkswagen und die Konzernmarken nicht auf wenige Einzelfälle begrenzt sind.
Besonders für Fahrzeuge mit EA288-Motor ist das von großer Bedeutung. Denn noch immer gehen viele Betroffene davon aus, dass ihre Erfolgsaussichten dort geringer seien. Genau diese Einschätzung wird durch die aktuelle Entwicklung zunehmend überholt.
Die drei EuGH-Verfahren zeigen vielmehr, dass auch im EA288-Komplex erhebliche rechtliche Risiken für den Konzern bestehen. Für Käufer eröffnet das neue Chancen, ihre Ansprüche durchzusetzen.
Unser Fazit: Der Verfahrenskomplex C-666/23 bis C-668/23 war ein Wendepunkt
Das EuGH-Urteil vom 1. August 2025 in C-666/23 war ein juristischer Durchbruch. Seine volle Bedeutung zeigt sich aber erst im Zusammenspiel mit den Parallelverfahren C-667/23 und C-668/23. Gemeinsam markieren diese Verfahren einen Wendepunkt im Abgasskandal.
Für Gansel Rechtsanwälte steht deshalb fest: Dieser Verfahrenskomplex hat die Dieselrechtsprechung nicht nur weiterentwickelt, sondern verbreitert und vertieft. Der Druck auf VW ist dadurch weiter gestiegen. Gleichzeitig haben sich die Chancen für geschädigte Käufer deutlich verbessert.
Unser Rat: Ansprüche jetzt prüfen lassen
Wenn Sie einen Diesel von VW, Audi, Skoda oder Seat gekauft haben, sollten Sie Ihre Ansprüche jetzt prüfen lassen. Das gilt besonders für Fahrzeuge mit EA189- oder EA288-Motor.
Die Entwicklung rund um C-666/23, C-667/23 und C-668/23 zeigt, dass die juristische Aufarbeitung des Dieselskandals weiter an Fahrt aufnimmt. Gerade wer seinen Fall bislang nicht weiterverfolgt hat, sollte jetzt neu hinsehen.
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