Ihre Erfolgschancen im Abgasskandal

Der Abgasskandal ist seit dem Jahr 2015 bekannt, dennoch kann momentan noch lange nicht von einer lückenlosen Aufklärung des Geschehens gesprochen werden. Zwar gelangen von Zeit zu Zeit neue Informationen an die Öffentlichkeit, jedoch wird der Schaden durch neue Skandale immer größer. Jüngst sind neben VW, Audi und Co. nun auch BMW und Mercedes-Benz betroffen. Während Autokonzerne weiterhin keine Einsicht zeigen, fordern zahlreiche Autokäufer ihre Ansprüche ein und erhalten zunehmend Recht vor den Gerichten. Das ist aufgrund von Stilllegungen, massiven Wertverlusten und Fahrverboten auch wichtiger denn je. Wir vertreten bereits über 10.000 Mandanten im Abgasskandal und auch wir merken: Die rechtlichen Erfolgsaussichten für unsere Mandanten sind aktuell besser denn je. Wir verraten Ihnen, warum auch Sie jetzt noch schnell handeln sollten und was das wirtschaftlich für Sie bedeuten könnte.

Reicht nicht auch ein Software-Update?

Wenn Sie vom Abgasskandal bei Volkswagen, BMW oder Mercedes-Benz betroffen sind und sich diese Frage stellen, können wir Ihnen darauf derzeit nur eine klare Antwort geben: Wir raten dringend vom Software-Update ab. Weder Hersteller noch Händler können Sie zu einem Software-Update zwingen. Schließlich sind die langfristigen Folgen des Software-Updates aktuell noch nicht absehbar. Mandanten, die das Software-Update bereits haben durchführen lassen, berichten jedoch in vielen Fällen von Problemen, die vermutlich im Zusammenhang mit dem Software-Update stehen. Wenn Sie weder einen höheren Kraftstoffverbrauch anstreben noch einen unter Umständen höheren Verschleiß anderer Fahrzeugteile sollten Sie das Software-Update nicht durchführen lassen. Außerdem verwenden wir das "manipulierte Fahrzeug" falls notwendig gerne als Beweismittel vor Gericht.

Viele Gerichte haben sich inzwischen auch deutlich dagegen ausgesprochen, dass die geschädigten Autokäufer erst das Software-Update durchführen lassen müssen, bevor sie ihrerseits vom Kaufvertrag zurücktreten oder die Lieferung eines anderen gleichwertigen und mangelfreien Fahrzeugs fordern können. Zu nennen ist hier unter anderem ein durch uns erlangtes Urteil vor dem Landgericht Berlin (Urteil vom 19. April 2018 - Az.: 13 O 108/17), das die Durchführung des Software-Updates aus Sicht der geschädigten Autokäufer für unzumutbar hält.

Auch wenn Sie das Software-Update bereits durchgeführt haben, können wir Sie dennoch weiterhin im Abgasskandal unterstützen. Ihre Rechte haben Sie infolge des Software-Updates nicht eingebüßt. Das Oberlandesgericht Köln (Beschluss vom 27. März 2018 - Az.: 18 U 134/17) macht darüber hinaus noch folgendes deutlich: Der Verkäufer des mangelhaften Fahrzeugs muss zudem beweisen, dass das Software-Update nicht zu anderen Mängeln am Fahrzeug geführt hat. Neben unseren Zweifeln, die von vielen Gerichten geteilt werden, hinsichtlich der Tauglichkeit des Software-Updates zur vollständigen und ordnungsgemäßen Mangelbeseitigung, hat insbesondere auch das Landgericht Bayreuth (Urteil vom 12. Mai 2017 - Az.: 23 O 348/16) folgendes berücksichtigt:

In der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist anerkannt, dass einem Käufer die Nachbesserung durch den Verkäufer in der Regel unzumutbar ist, wenn dieser ihn arglistig über den Kaufgegenstand getäuscht hat, da wegen der hieraus resultierenden nachhaltigen Zerstörung des Vertrauensverhältnisses der Käufer von einer weiteren Zusammenarbeit Abstand nehmen darf.

Urteil des BGH vom 10.03.2010, Aktenzeichen VIII ZR 182/08, Rn 19 f. sowie Palandt-Weidenkaff, BGB, a. a. O., § 440 Rn 8 m. w. N.

Ein Software-Update reicht demnach nicht aus, um Ihr Fahrzeug in einen mangelfreien Zustand zu bringen. Auch wenn Sie es bereits haben durchführen lassen, können wir weiterhin Ihre Ansprüche im Abgasskandal geltend machen; sollten Sie es bislang nicht haben durchführen lassen, sollten Sie auch zukünftig davon absehen. Unsere Experten unterstützen Sie gerne im Abgasskandal und vertreten Ihre Interessen gegenüber den Autoverkäufern, den Herstellern und sogar gegenüber den finanzierenden oder leasenden Banken. Mit uns können Sie Ihre Ansprüche ohne jegliches Kostenrisiko verfolgen. Beauftragen Sie uns jetzt schnell und einfach online, und wir sind Ihre Stimme im Abgasskandal.

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Wie stehen meine Erfolgschancen im Abgasskandal derzeit?

Besser denn je. Vielen unserer Mandanten konnten wir bereits außergerichtlich helfen. Mit über 10.000 Mandanten im Rücken gelingt es uns und unserer Partnerkanzlei baum reiter & collegen meist, die richtigen Worte gegenüber der Gegenseite zu finden. Auch die Gerichte urteilen inzwischen zunehmend zugunsten der geschädigten Autokäufer, was wohl auch Volkswagen und Co. erkannt haben dürften. Schließlich sind bereits einige der autokäuferfreundlichen Urteile rechtskräftig, da der Hersteller in diesen Fällen auf Rechtsmittel verzichtet hat. Ein rechtskräftiges Urteil des Landgerichts Arnsberg (Urteil vom 12. Mai 2017 - Az.: 2 O 264/16) urteilte zugunsten des klagenden Fahrzeugkäufers. Es machte dabei unter anderem auch deutlich, weshalb der geschädigte Autokäufer auf eine Fristsetzung zur Nacherfüllung verzichten konnte; daher warum er auch ohne vorherige Aufforderung zur Behebung des Mangels vom Kaufvertrag zurücktreten konnte:

"[...] die Chance zur nachträglichen Fehlerbeseitigung, die dem Verkäufer mit dem Vorrang der Nacherfüllung gegeben werden soll, verdient dieser nur dann, wenn ihm der Mangel bei Abschluss des Kaufvertrags nicht bekannt war. Kannte er ihn dagegen, so kann er ihn vor Abschluss des Vertrages beseitigen und die Sache in einem vertragsgemäßen Zustand leisten. Entschließt sich der Verkäufer, den ihm bekannten Mangel nicht zu beseitigen und die Sache in einem vertragswidrigen Zustand zu veräußern, so besteht keine Veranlassung, ihm nach Entdeckung des Mangels durch den Käufer eine zweite Chance zu gewähren. Bei einer vom Verkäufer beim Abschluss eines Kaufvertrages begangenen Täuschungshandlung ist daher in der Regel die für eine Nacherfüllung erforderliche Vertrauensgrundlage beschädigt."

Auch die Urteile des Landgerichts Bayreuth (Urteil vom 12. Mai 2017 - Az.: 23 O 348/16) und des Landgerichts Braunschweig (Urteil vom 29. Dezember 2016 - Az.: 6 O 58/16) fielen positiv aus und sind inzwischen rechtskräftig. Das Landgericht Braunschweig berücksichtigte dabei hinsichtlich der Frage, ob der Mangel des Fahrzeugs unerheblich sei, auch folgendes:

"[...] es stellt einen Widerspruch dar, den Mangel vorsätzlich herbeizuführen und andererseits die Pflichtverletzung als unerheblich zu bezeichnen."

Wir sind der Rechtsauffassung, dass die Hersteller nicht erst vorsätzlich und unter Täuschung der Kunden ein mangelhaftes Fahrzeug in den Verkauf bringen können, um dann anschließend zu sagen, der geschädigte Kunde muss damit leben, schließlich sei der Mangel ja unerheblich. Wir teilen daher die obige Einschätzung des Landgerichts Braunschweig.

Erfolgschancen im Abgasskandal: Urteile gegen Volkswagen

Insgesamt sehen die rechtlichen Möglichkeiten für geschädigte Autokäufer derzeit vielversprechend aus. Wir können den betroffenen Autofahrern daher nur folgendes empfehlen: Machen Sie Ihre Ansprüche im Abgasskandal geltend; tun Sie nichts, bleiben Sie am Ende alleine auf dem Schaden sitzen.

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Welche Ansprüche könnte ich haben?

Sofern Sie vom Abgasskandal betroffen sind, stehen Ihnen mehrere rechtliche Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen Gewährleistungsansprüche gegenüber Ihrem Verkäufer geltend machen. In Betracht kommt die Lieferung eines gleichwertigen und mangelfreien Fahrzeugs, die angemessene Minderung des Kaufpreises, aber auch der Rücktritt vom Kaufvertrag. Nehmen Sie Stilllegungen, Diesel-Fahrverbote und enorme Wertverluste nicht hin. 

Gegenüber dem Hersteller können Sie womöglich Schadensersatzansprüche geltend machen; auch hier möchten wir für Sie die Rückabwicklung des Kaufvertrages erreichen. Grundsätzlich können Sie zwar auch vom Hersteller lediglich Schadensersatz in Form einer Geldentschädigung fordern, jedoch raten wir derzeit angesichts bereits in Kraft getretener und auch noch weiterhin drohender Diesel-Fahrverbote zur Rückabwicklung des Kaufvertrages.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen zusätzlich noch eine weitere Option – den "Auto-Widerrufsjoker" – an: Sofern Sie Ihr Fahrzeug finanziert oder geleast haben, können Sie den Finanzierungs-/Leasingvertrag höchstwahrscheinlich auch heute – selbst nach Jahren – noch widerrufen. Sie würden Ihr Fahrzeug auf diesem Wege zu hervorragenden Konditionen loswerden und wären über Jahre hinweg vergleichsweise günstig mit dem Fahrzeug gefahren. Besonders lukrativ ist der Widerruf von Finanzierungs-/Leasingverträgen, die nach dem 12. Juni 2014 abgeschlossen wurden. Aus unserer Sicht ermöglicht Ihnen der Widerruf in solchen Fällen die Abgabe des Fahrzeugs, im Gegenzug aber vor allem auch den Rückerhalt der Anzahlung für das Fahrzeug und aller gezahlten Raten. Lediglich die Zinsen würden der Bank verbleiben.

Beauftragen Sie uns mit der Durchsetzung Ihrer Interessen im Abgasskandal, überprüfen wir für Sie darüber hinaus auch kostenfrei, ob Sie den Auto-Widerrufsjoker ziehen können und was er Ihnen wirtschaftlich bringen würde. Bei uns müssen Sie sich nicht um Kosten sorgen, denn wir bieten Ihnen das Gesamtpaket, ohne jegliches Kostenrisiko – egal, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, oder nicht.

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Erfolgschancen im Abgasskandal ohne Kostenrisiko

Wir möchten es Ihnen ermöglichen, dass Sie Ihre Rechte im Abgasskandal geltend machen können – egal, ob Sie rechtsschutzversichert sind oder nicht.

Sofern Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, übernehmen wir für Sie die Kommunikation mit Ihrem Rechtsschutzversicherer. Sollte Ihre Rechtsschutzversicherung zunächst wenig erfreut sein, findet unsere eigens dafür eingerichtete Fachabteilung ganz bestimmt die richtigen Worte gegenüber Ihrem Rechtsschutzversicherer. Wenn die Deckungszusage erteilt ist, zahlen Sie über Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung hinaus keinen Cent. Diesen zusätzlichen Service bieten wir Ihnen kostenfrei.

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen eine Lösung: Wir ermöglichen Ihnen die Hinzuziehung eines Prozesskostenfinanzierers, der ausschließlich dann etwas erhält, wenn Sie durch unsere Arbeit noch mehr erhalten. Oder anders formuliert: Würden Sie durch unsere Arbeit nichts erhalten, bekäme auch der Prozesskostenfinanzierer nichts. Sie hätten demnach keine Kosten. Würden wir für Sie hingegen einen wirtschaftlichen Erfolg erzielen, würde der Prozesskostenfinanzierer 29 % des Erfolges abbekommen, jedoch nicht mehr als 2.900,00 €. Auf diesem Wege ermöglichen wir Ihnen die Inanspruchnahme anwaltlicher Hilfe, ohne dass Sie dabei irgendein Kostenrisiko tragen müssen.

Unsere Spezialisten im Abgasskandal unterstützen Sie gerne bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Viele der Ansprüche gegenüber VW und Co. verjähren jedoch bereits zum 31. Dezember 2018 und sind demzufolge ab dem 01. Januar 2019 nicht mehr durchsetzbar. Sie sollten daher jetzt noch Ihre Chance nutzen und den Schaden an die Verantwortlichen weiterleiten. Die Erfolgsaussichten sind derzeit vielversprechend. Mit nur wenigen Klicks können Sie uns schnell und einfach von zu Hause aus oder auch von unterwegs beauftragen und sich somit einen starken Partner an die Seite holen.

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