Diesel Nachrüstung: Wer kann nachrüsten und wer muss zahlen?

Ende Juli 2019 genehmigte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erstmals Hardware-Nachrüstungen für schmutzige und manipulierte Diesel-Fahrzeuge. Damit sollen insbesondere vom Abgasskandal betroffene Diesel sauberer gemacht und so Fahrverbote umgangen werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie zu einer Diesel Nachrüstung kommen – ohne Kostenrisiko.

Diesel Nachrüstungen für VW, Daimler, BMW und Volvo

Zwischen Juli und Oktober 2019 erteilte das KBA sogenannte Allgemeine Betriebserlaubnisse (ABE) für Hardware-Nachrüstungen von Diesel-Fahrzeugen der Marken VW, Audi, Skoda, Seat sowie Mercedes-Benz, BMW und Volvo – jeweils mit der Abgasnorm Euro 5.

Nachdem sich sowohl Politik als auch Autohersteller seit Bekanntwerden des Abgasskandals stets gegen Hardware-Nachrüstungen ausgesprochen haben, können betroffene Diesel-Fahrer Ihre Autos nun endlich nachrüsten lassen. Die Software-Updates, die im Zuge etlicher Zwangsrückrufe durchgeführt werden mussten, haben sich längst als unwirksam und teilweise sogar schädlich für die Autos erwiesen.

Ziel der Diesel Nachrüstungen ist es nun, die Fahrverbote in deutschen Städten zu umgehen und den zunehmenden Wertverlust der Fahrzeuge zu stoppen. Außerdem wird die Umweltverträglichkeit der älteren Euro-5-Fahrzeuge durch die Upgrades deutlich verbessert.

Stickoxid-Ausstoß bei PKW

Wie funktionieren die Diesel Nachrüstungen?

Um die Nachrüstung der Marken Mercedes, BMW und Volvo kümmert sich Dr. Martin Pley und seine Dr Pley SCR Technology GmbH. Nach eigenen Angaben werden im Zuge der Hardware-Nachrüstung ein Steuergerät, ein SCR Katalysator, ein Hydrolyse-Gerät, ein AdBlue-Tank und diverse Sensoren eingebaut.

Diese Umrüstung soll für eine deutliche Verringerung der Stickoxid-Emissionen (NOx) sorgen und den Diesel so sauberer machen.

Die ABE für Diesel Nachrüstungen des Volkswagen-Konzerns inkl. der Marken VW, Audi, Skoda und Seat erhielten die Spezialisten von Twintec Baumot. Nach dem Einbau des „BNOx Systems“ sollen die ehemals dreckigen Diesel die Voraussetzungen der Euro-Norm 6c erfüllen und die NOx-Emissionen um 94 % reduziert werden.

Gansel Rechtsanwälte arbeitet eng mit den Nachrüstern zusammen, um Ihnen so schnell und günstig wie möglich zu einem sauberen Diesel zu verhelfen. Deshalb sorgen wir dafür, dass die Kosten Ihrer Diesel Nachrüstung vom Hersteller übernommen werden und Sie zusätzlich Schadensersatz erhalten. Holen Sie sich Ihre kostenfreie Ersteinschätzung und erfahren Sie, wie Sie Ihre Rechte ohne Kostenrisiko durchsetzen können.

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Für welche Modelle sind Diesel Nachrüstungen verfügbar?

In der folgenden Tabelle sind alle Fahrzeug-Modelle aufgeführt, die nach aktuellem Stand nachgerüstet werden können. Bei allen angegebenen Modellen handelt es sich um Diesel-Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 5.

Marke

Modelle

Mercedes

C 220/250 CDI, E 220/250 CDI und GLK 220/250 CDI (vollständige Liste)

BMW

320d / 520d / X1 18d / X1 20d / X3 20d (vollständige Liste)

Volvo

XC60 / V60 / S60/ XC70 / V70 (vollständige Liste)

VW

Polo, Caddy, Golf, Touran, Jetta, Beetle, Passat, Sharan, Tiguan, T5, Amarok

Audi

A1, A3, A4

Skoda

Fabia, Roomster, Rapid, Octavia, Superb, Yeti

Seat

Altea, Ibiza, Leon, Toledo, Exeo

Wenn Sie eines der aufgeführten Modelle fahren, sollten Sie Ihren Diesel nachrüsten lassen, um Fahrverboten und Wertverlusten zu entgehen. Wir helfen Ihnen dabei, die Kosten der Nachrüstung von Ihrem Hersteller zurückzuholen. Egal, ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung: Mit uns entsteht Ihnen keinerlei Kostenrisiko bei der Durchsetzung Ihrer Rechte.

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Was kostet die Diesel Nachrüstung und wer muss dafür zahlen?

Nach Angaben von Dr. Martin Pley kostet die Hardware-Nachrüstung von Autos der Marken Mercedes, BMW und Volvo inkl. Einbau zwischen 3.000 und 3.600 Euro. Für die Nachrüstung der Fahrzeuge des VW-Konzerns werden ebenfalls ca. 3.300 Euro fällig. Die genauen Kosten sind natürlich vom einzelnen Modell abhängig.

Notwendig wurden die Hardware-Nachrüstungen erst durch die Abgasmanipulationen deutscher Autohersteller, wie VW, Daimler und BMW im Zuge des Dieselskandals. Es ist deshalb nur logisch, dass die Verursacher auch für die Beseitigung des Schadens aufkommen müssen. Insbesondere, weil die bisher angebotene Lösung in Form eines Software-Updates ohne den gewünschten Effekt geblieben ist.

Nach aktuellen Erkenntnissen haben sich einige Hersteller bereit erklärt, einen Teil der Kosten für die Diesel Nachrüstungen zu übernehmen. Dabei handelt es sich allerdings nur um die halbe Wahrheit. Denn der Kostenübernahme geht eine Anmeldung über ein Formular voraus, welches eine Vorprüfung auslöst. Etliche Voraussetzungen – wie z.B. Wohnhaft in einer „Schwerpunktregion“ – müssen erfüllt sein, damit ein Zuschuss vom Autobauer überhaupt in Frage kommt.

Ein weiterer entscheidender Nachteil liegt im Kleingedruckten der Anträge der Hersteller. Denn wer eine Teilkostenerstattung der Konzerne in Anspruch nimmt, verzichtet in den meisten Fällen darauf, seinen Anspruch auf Schadensersatz im Abgasskandal gelten zumachen.

Die Autobauer versuchen also, Ihnen Ihren Anspruch auf Schadensersatz in Höhe von 20 % des Kaufpreises abzukaufen, indem sie Ihnen eine kleine Zuzahlung zur Beseitigung der Mängel anbieten – Mängel, die die Hersteller vorher selbst verursacht haben.

Lassen Sie sich nicht noch einmal reinlegen und gehen Sie gegen VW, Mercedes und Co vor! Wir setzen nicht nur die Kostenübernahme der Nachrüstung für Sie durch, sondern fordern zusätzlich den Schadensersatz, der Ihnen zusteht. Fordern Sie jetzt Ihre kostenfreie Ersteinschätzung an und erfahren Sie, wie Ihre Chancen stehen.

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Warum lehnen die Hersteller Diesel Nachrüstungen ab?

Für Autokonzerne stehen die Wirtschaftlichkeit und der eigene Gewinn klar im Vordergrund. Kriterien wie etwa die Umweltfreundlichkeit spielen daher eine untergeordnete Rolle. In Bezug auf Diesel Nachrüstungen verhält es sich nicht anders: Ältere Diesel zu erhalten ist weniger profitabel, als neue Autos zu verkaufen. Deshalb liegt den Unternehmen nicht viel an der Unterstützung von Hardware-Nachrüstungen.

Auch, wenn die neueren Autos weniger Emissionen ausstoßen, so ist die Produktion von Neufahrzeugen in Bezug auf den CO2-Haushalt doch deutlich unverträglicher für unsere Umwelt. Dass die Verbraucher am Ende zudem die Kosten für den Betrug der Autobauer tragen sollen, ist nicht nachvollziehbar.

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Bleiben nachgerüstete Diesel wirklich von Fahrverboten verschont?

Die Bundesregierung hat im Zuge des „Konzepts für saubere Luft und die Sicherung nachhaltiger Mobilität in unseren Städten“ festgelegt, dass Fahrzeuge der Schadstoffklassen Euro 4 und Euro 5 von Fahrverboten ausgenommen werden, wenn Sie „im realen Fahrbetrieb weniger als 270 mg NOx pro Kilometer ausstoßen“.

Diese Voraussetzung wird durch die nun zugelassenen Hardware-Nachrüstungen erfüllt. Haben Sie Ihren Diesel nachrüsten lassen, bekommen Sie einen Eintrag in Ihre Zulassungsbescheinigung I. Dies gilt im Falle einer Kontrolle als Nachweis, dass Ihr nachgerüstetes Fahrzeug in Diesel-Fahrverbotszonen unterwegs sein darf.

Warum brauche ich für die Diesel Nachrüstung einen Anwalt?

Trotz der Bekundung guter Absichten einiger Autobauer werden nur die wenigsten Dieselfahrer eine freiwillige Kostenerstattung erhalten. Der bisherige Verlauf des Abgasskandals in Deutschland zeigt deutlich, dass weder der VW-Konzern noch die anderen Hersteller bereit sind, Verantwortung für den Betrug im Dieselskandal zu übernehmen.

Deshalb ist es nötig, ausreichend Druck auf die großen Konzerne zu erzeugen, um Ihre Rechte durchzusetzen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies nur mit anwaltlicher Unterstützung möglich ist. Wir bieten Ihnen deshalb die Durchsetzung der Kostenübernahme Ihres Herstellers an. Zusätzlich setzen wir Schadensersatz im Zuge des Abgasskandals in Höhe von 20 % des Kaufpreises Ihres Fahrzeugs durch.

Dieser Service ist für Sie ohne Kostenrisiko möglich – egal, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung haben oder nicht.

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Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.