Stilllegung Diesel-PKW: Wir zeigen, wo sie stattfinden und wie Sie dagegen vorgehen

Software-Update oder Stilllegung des Autos: Vor dieser Entscheidung stehen die Geschädigten des Diesel-Skandals. Das von den Herstellern angebotene Software-Update an den vom Abgasskandal betroffenen Diesel-Autos wollen viele Fahrzeugbesitzer jedoch aufgrund der nachfolgenden Mängel nicht durchführen lassen – lieber würden sie ihr Auto zurückgeben oder gegen ein neues Fahrzeug eintauschen. Doch wer die sogenannte Nachrüstung mittels eines Software-Updates verweigert, riskiert die Stilllegung des Wagens. Das bedeutet, das Auto darf nicht mehr gefahren werden. Hier zeigen wir Ihnen auf einer interaktiven Karte, wo genau Stilllegungen stattfinden und wie Sie erfolgreich vorgehen können, wenn auch Ihr Fahrzeug von der Stilllegung bedroht ist.

Stilllegung Diesel: Warum passiert das?

Derzeit bringt die Post vielen Diesel-Besitzern unerfreuliche Nachrichten. Was auf den ersten Blick recht harmlos aussieht, entpuppt sich häufig als schwerwiegendes Problem. Denn: Es geht um die Rückrufaktion des eigenen Autos. Bei der sogenannten "Stilllegung" handelt es sich allerdings nicht mehr um die Aufforderung zur Teilnahme an der Servicemaßnahme, sprich der Umrüstung der Fahrzeuge durch die Hersteller VW, Audi, BMW, Mercedes & Co, sondern um den Entzug der Betriebserlaubnis durch die örtliche Zulassungsbehörde. Diesel-Besitzern wird dann eine Frist von durchschnittlich einer Woche eingeräumt, nach deren Ablauf die Teilnahme am angebotenen Software-Update nachgewiesen werden muss. Wer das Update weiterhin verweigert, dem "ist der Betrieb des Fahrzeugs kostenpflichtig zu untersagen“. Dass bei diesem Thema große Betroffenheit herrscht, ist verständlich. Schließlich geht der langjährige Betrug der Autoindustrie nun zu Lasten der Kunden.

EU-Kommission fordert 100 % Rückrufquote betroffener Diesel

Möglicherweise ist die Maßnahme, Diesel-Autos ohne Software-Update stillzulegen, eine Reaktion auf eine Forderung der EU-Kommission. Bereits im Juli 2017 brachte die EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska die Stilllegung von nicht nachgerüsteten Diesel-Fahrzeugen ins Gespräch und forderte von den betroffenen Autoherstellern eine 100%ige Rückrufquote. Diesel-Autos wurden über Jahre so manipuliert, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte für Autoabgase mittels einer illegalen Motorsteuerungs-Software umgangen werden konnten. Das von den Herstellern angebotene Software-Update eliminiert zwar die illegale Komponente der Abschalteinrichtung, verbessert jedoch die Abgaswerte nur geringfügig. Fahrzeuge, die bis 2018 keinen Nachweis an der Teilnahme der Servicemaßnahme der Hersteller nachweisen können, sollten – den Forderungen nach – per Stilllegungsverfahren aus dem Verkehr gezogen werden.

Unser Tipp

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Sollten Sie sich bereits sicher sein, dass Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist, können Sie uns auch direkt online beauftragen. Füllen Sie dazu einfach unser Formular zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche im Abgasskandal aus - ohne Kostenrisiko.

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Interaktive Karte: Stilllegungen in Deutschland

Viele Dieselbesitzer haben das Software-Update noch nicht aufspielen lassen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat den Hersteller verpflichtet, dieses Software-Update aufzuspielen. Das bedeutet, das auch jeder Fahrzeughalter zum Software-Update verpflichtet ist. Soweit die Theorie, denn es gibt auch schon Urteile gegen diese Verpflichtung.

Auf der folgenden Karte zeigen wir Ihnen, dass es in Deutschland regional starke Unterschiede gibt, mit wie viel Nachdruck die örtlichen Behörden (oftmals die Zulassungsbehörden), in Vertretung des KBA, die ausgesprochenen Stilllegungsandrohungen auch durchsetzen. Die Daten haben wir durch unsere Mandanten erhalten, wir können dadurch also einschätzen, ob sich für Sie ein Vorgehen gegen die Stilllegungsandrohung lohnt.

Wir können Ihnen nur empfehlen: Melden Sie sich direkt bei uns, wenn Sie bereits ein Schreiben vom Kraftfahrt-Bundesamt oder Ihrer örtlichen Behörde erhalten haben. Sie können uns direkt kontaktieren unter: 030 - 226674-130 oder per E-Mail unter vw@gansel-rechtsanwaelte.de.

Laufende Gerichtsverfahren gegen Stilllegungen
Stilllegungen mit Ausnahmen
Stilllegungen in Vorbereitung
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  • Stand der Stilllegungen:

    Unsere Empfehlung:

    oder kontaktieren Sie uns telefonisch über die
    030 - 22 66 74 - 130

Informationen über die Durchsetzung von Stilllegungsandrohungen

Diese Karte zeigt Ihnen, wie die verschiedenen deutschen Landkreise mit Stilllegungen an Fahrzeugen umgehen, sofern der Halter kein Software-Update aufgespielt hat.

    So läuft das Stilllegungsverfahren ab

    1. Benachrichtigung durch den Hersteller

    Wenn Ihr Fahrzeug direkt vom Abgasskandal betroffen sein sollte, haben Sie sicherlich schon Post von Ihrem Hersteller erhalten. In der Regel erfolgt die Aufforderung zur Teilnahme am Software-Update durch den Hersteller zwei bis drei Mal in regelmäßigen Abständen.

    2. Weitergabe der Halterdaten an das Kraftfahrt-Bundesamt

    Kommt der Fahrzeughalter der Aufforderung zur Umrüstung nicht nach, ist der Hersteller verpflichtet, die Halterdaten an das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) weiterzugeben. Auch dieses setzt nochmals eine Frist von zwei bis drei Monaten, in welcher das Software-Update aufgespielt werden soll. Erfolgt innerhalb der gesetzten Frist kein Nachweis über die Nachrüstung des Fahrzeugs, leitet das KBA den Fall an die örtliche Zulassungsbehörde weiter.

    3. Kostenpflichtige Stilllegungsanordnung durch örtliche Zulassungsbehörde

    Auch wenn die Bearbeitung der Zulassungsbehörden, in Bezug auf nicht nachgerüstete Diesel-Fahrzeuge, regional nicht einheitlich ist und mehr oder minder strikt gehandhabt wird: Wer eine Stilllegungsanordnung erhält, sollte schnellstmöglich handeln. Denn: Verstreicht die Frist bei der Behörde, ohne dass Sie tätig geworden sind, folgt die Betriebsuntersagung – diese ist dann gebührenpflichtig.

    Achtung: Wer sein Fahrzeug trotz Stilllegungsanordnung weiterhin im Straßenverkehr führt, muss mit einem Bußgeld von 70 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

    Wir helfen Ihnen!

    Guter Rat ist jetzt kostbar. Wir unterstützen Sie bei der Bewältigung dieser Unannehmlichkeit und konnten so bereits erfolgreich zahlreiche Stilllegungen verhindern. Zögern Sie deshalb nicht und senden Sie uns direkt das Schreiben der Behörde zu. Wir zeigen Ihnen sodann weitere Optionen auf und unterstützen Sie bei der Widerspruchseinlegung. Wenden Sie sich bitte mit dem Schreiben an vw@gansel-rechtsanwaelte.de oder rufen Sie direkt bei unseren Spezialisten an unter: 030-226674-130.

    Gibt es eine rechtliche Grundlage für die Stilllegung?

    In den Schreiben der örtlichen Zulassungsbehörde wird die rechtliche Grundlage für die Stilllegung des Diesel-Fahrzeugs mitgeliefert. So heißt es hier oftmals:

    Gemäß § 5 Abs. 1 FZV kann dem Eigentümer oder Halter eines Fahrzeuges, welches sich als nicht vorschriftsmäßig erweist, von der Zulassungsstelle eine angemessene Frist zur Beseitigung der Mängel gesetzt werden oder den Betrieb des Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen beschränken oder untersagen.

    Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV), § 5 Abs. 1

    Warum ist die Rechtsgrundlage fragwürdig?

    Nicht vorschriftsmäßige Fahrzeuge können nach der Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) außer Betrieb gesetzt werden. Darauf berufen sich die Behörden. Doch es gibt auch berechtigte Kritik. Die bestehende Typgenehmigung für die vom Abgasskandal betroffenen Fahrzeuge wurde nämlich mit einem Zusatz versehen – einer sogenannten "Nebenbestimmung". Und diese ist nicht öffentlich, sondern wurde in Absprache mit dem KBA und den Herstellern vereinbart. Solche Bestimmungen sind dazu da, auftretende Mängel zu beheben und damit das Fahrzeug wieder vorschriftsmäßig zu machen. Auch die Verweigerung der HU-Plakette durch den TÜV geht auf diese Nebenbestimmung zurück. Fahrzeuge, die zur Hauptuntersuchung müssen, bekommen damit ohne die Nachbesserung durch das Software-Update keine Plakette mehr. Die Alternative wäre die Rücknahme der Typgenehmigung durch das KBA. Dies wäre für die Hersteller jedoch mit gravierenderen wirtschaftlichen Folgen verbunden, da die Fahrzeuggenehmigung über eine europäische Verordnung geregelt wird.

    Weiter heißt es beim ADAC:

    Grundsätzlich wäre der Weg über die Rücknahme der Typgenehmigung der saubere gewesen. Die Änderung über eine Nebenbestimmung lässt durchaus Zweifel zu, ob damit auch der einzelne Halter verpflichtet werden kann.

    ADAC

    Die Rücknahme der Typgenehmigung als Rechtsgrundlage der Stilllegung ist außerdem auch deshalb fragwürdig, weil sie nicht öffentlich ist. Verbraucherschützer kritisieren, dass die Nebenbestimmung bekannt sein müsse, damit geschädigte Kunden Widerspruch einlegen können.

    Drohende Stilllegung Diesel: Welche Fahrzeuge sind betroffen?

    Auch wenn derzeit nur eine begrenzte Anzahl von Modellen von der Stilllegung bedroht ist, kann sich in der Zukunft die Liste potentiell auf alle vom Diesel-Skandal betroffenen Fahrzeuge ausweiten. Denn mittlerweile hat das Kraftfahrt-Bundesamt auch Autos von Mercedes-Benz zurückgerufen. Nachfolgend finden Sie eine Liste der Skandal-Diesel-Modelle im Überblick:

    Marke & Modelle

    Euro-Norm

    Motormodelle Motoren (Hubraum)
    VW
    u.a. Golf, Polo, Passat, Tiguan, Jetta, Scirocco, Beetle, Eos, Sharan, Touareg, Caddy, Amarok, Arteon, T-Roc, Crafter, T6
    Euro 4, 5, 6 EA 189, EA 288 & EA 897 1,2, 1,4, 1,6, 2,0, 3,0 & 4,2 Liter
    Audi
    u.a. A1, A3, A4, A5, A6, A7, A8, Q3, Q5, SQ5, Q7, TT
    Euro 4, 5, 6 EA 189, EA 288 & EA 897 1,2, 1,4, 1,6, 2,0, 3,0 & 4,2 Liter
    Porsche
    Cayenne, Macan, Panamera
    Euro 4, 5, 6 EA 189 & EA 897 3,0 & 4,2 Liter
    Skoda
    u. a. Fabia, Rapid, Roomster, Octavia, Superb, Yeti
    Euro 4, 5, 6 EA 189, EA 288 & EA 897 1,2, 1,4, 1,6, 2,0, 3,0 & 4,2 Liter
    Seat
    u.a. Alhambra, Altea, Exeo, Leon, Toledo
    Euro 4, 5, 6 EA 189, EA 288 & EA 897 1,2, 1,4, 1,6, 2,0, 3,0 & 4,2 Liter

    Mercedes-Benz
    u.a. A-, B-, C-, E-, R-, S-, M-, V-, G-Klasse, GLK, GLC, GLE, Citan, Sprinter, Vito, Viano

    Euro 5, 6 OM 607, 622, 626, 642 & 651 1,5, 1,6, 1,8, 2,1, & 3,0 Liter
    BMW
    u.a. 1er, 2er, 3er, 4er, 5er, 7er, X1, X3, X4, X5, X6
    Euro 5, 6 N 47, 57, B 47 --
    Opel
    u.a. Insignia, Zafira, Cascada, Movano
    Euro 6 -- 1,6 & 2,0 Liter

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    Stilllegung Diesel: Wann sollte ich einen Anwalt einschalten?

    Spätestens dann, wenn Sie ein Schreiben der örtlichen Zulassungsbehörde erhalten, sollten Sie anwaltliche Vertretung in Anspruch nehmen. Nur so können Sie der Behörde auf Augenhöhe begegnen. Denn: Erfahrene Anwälte wissen, wo sie ansetzen müssen, um eine Stilllegung Ihres Fahrzeugs erfolgreich abzuwenden. Sollte Ihnen die zuständige Behörde mit Stilllegung drohen, weil Sie das Update ablehnen, dann melden Sie sich direkt bei unseren Experten im Abgasskandal unter 030-226674-130 oder per E-Mail unter vw@gansel-rechtsanwaelte.de. Sie zeigen Ihnen dann weitere Optionen auf und unterstützen Sie bei der Widerspruchseinlegung im Rahmen der Anhörung.

    Diesel-Autos überschreiten zulässige Abgaswerte

    Der hohe Schadstoffausstoß von Diesel-Autos sorgt vor allem in den Ballungszentren für dicke Luft. Regelmäßig ergeben die Messungen an verkehrsnahen Stationen, dass die zulässigen Grenzwerte von 40 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter bei weitem überschritten werden. Welche Fahrzeugtypen hier besonders ins Gewicht fallen, zeigt die folgende Grafik:

    Stilllegung Diesel: Stickstoffdioxid-Ausstoß nach Fahrzeugen

    Fahrverbote zur Reinhaltung der Luft

    Der Luftverschmutzung durch Diesel-Autos soll nun ein Riegel vorgeschoben werden. Deshalb werden seit Beginn des Jahres bundesweite Diesel-Fahrverbote in bestimmten städtischen Zonen eingerichtet. Fahren darf voraussichtlich nur noch, wer die Schadstoffnorm Euro-6-Diesel vorweisen kann.  Dafür war die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Februar 2018.

    Der unten stehenden Graphik können Sie entnehmen, welche Diesel-PKW zukünftig von Fahrverboten in den Innenstädten betroffen sein werden.

    Stilllegung Diesel: Betroffene Fahrzeuge

    Vom Diesel-Skandal direkt betroffene Fahrzeuge ohne Nachrüstung per Software-Update werden hingegen ganz aus dem Verkehr gezogen. Was zunächst ökologische Vorteile bringen soll, stellt jedoch für viele, die auf den Betrieb ihres Autos dringend angewiesen sind, ein schwerwiegendes Problem dar. Denn: Wer sich für ein Software-Update entscheidet, darf sein Auto zwar weiterhin fahren, muss jedoch mit geringerer Leistung, höherem Verschleiß und mehr Kraftstoffverbrauch rechnen. Das Auto verliert zusehends an Wert. Daher suchen nun viele Besitzer von Skandal-Dieseln nach Alternativen.

    Sollte Ihr Auto von der Stilllegung bedroht sein, sollten Sie dringend aktiv werden. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die Chancen, eine Stilllegung Ihres Fahrzeugs abzuwenden, in den meisten Fällen sehr gut stehen. Zögern Sie nicht und senden Sie uns direkt das Schreiben der Behörde zu. Wir zeigen Ihnen sodann weitere Optionen auf und unterstützen Sie bei der Widerspruchseinlegung im Rahmen der Anhörung. Wenden Sie sich bitte mit dem Schreiben an vw@gansel-rechtsanwaelte.de oder rufen Sie direkt bei unseren Spezialisten an unter: 030-226674-130.

    Drohende Stilllegung Diesel: Ihre Optionen im Überblick

    Hat die Behörde auch Ihnen die Stilllegung Ihres Diesels angedroht, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie Sie vorgehen können. Wichtig ist jedoch, dass Sie schnell tätig werden. Denn auch im Abgasskandal gilt: Entschädigt wird nur, wer rechtzeitig handelt. Zum einen können Sie der Stilllegung natürlich widersprechen. Hat der Widerspruch Erfolg, können Sie Ihr Fahrzeug dann zwar weiterhin nutzen – ein Minderwert und drohende Fahrverbote aber bleiben. Deshalb lohnt es sich, auch weitere Vorgehensweisen im Abgasskandal in Betracht zu ziehen. Sie haben bei uns die Möglichkeit, Ihre Ansprüche im Abgasskandal völlig ohne Kostenrisiko durchzusetzen. Entweder Sie haben eine Rechtsschutzversicherung, dann übernimmt sie die Kosten. Wir kümmern uns hierbei um die komplette Abwicklung mit der Versicherung. Sofern Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, bieten wir Ihnen mit unserem Prozesskostenfinanzierer die Möglichkeit, mit einer reinen erfolgsbasierten Vergütung für Sie tätig zu werden.

    1. Neufahrzeug oder Rückzahlung des Kaufpreises

    Diese Option ist unsere klare Empfehlung. Durch den Abgasskandal haben Diesel-Autos stark an Wert verloren. Wenn Sie diese Variante wählen, können Sie Ihren Diesel entweder zurückgeben und die Erstattung des Kaufpreises verlangen oder aber einen vergleichbaren Neuwagen fordern, der den geltenden Richtlinien zum Schadstoffausstoß gerecht wird. Wir sehen hier den klaren Vorteil. Achtung: Anspruch auf einen Neuwagen haben Sie nur dann, wenn Sie einen Neuwagen erworben haben. Bei einem Gebrauchtwagen gilt die Regelung nicht.

    2. Auto behalten und Schadensersatz fordern

    Selbstverständlich sprechen auch viele Argumente dafür, wenn Sie sich entscheiden, das Fahrzeug zu behalten. Sie können sich allerdings auch bei dieser Variante für Wertminderung, mögliche Mobilitätseinschränkungen oder andere drohende Belastungen entschädigen lassen. Im Falle von Volkswagen werden betroffene Kunden in den USA und Kanada mit bis zu 10.000 Dollar entschädigt. Eine ähnliche Summe halten wir auch hierzulande für angemessen und streben deshalb ein vergleichbares Ergebnis an. Bei sehr hochpreisigen Fahrzeugen – wie im Fall von Audi, Mercedes und BMW – gehen wir aber auch von höheren Summen aus.

    Sie wollen Ihren Mercedes loswerden und dafür den Kaufpreis zurückbekommen oder ein Neufahrzeug erhalten? Nutzen Sie einfach unseren Online-Check sodass Sie prüfen können, wie Ihre Chancen im Abgasskandal stehen. Im Anschluss daran, bieten wir Ihnen gerne unsere kostenfreie Ersteinschätzung an. 

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    Der Auto-Widerrufsjoker als Option für finanzierte Autos

    Unabhängig davon, ob Sie ein Skandal-Auto besitzen oder nicht: Der Widerrufsjoker kann von allen PKW-Haltern gezogen werden, die den Kauf oder das Leasing ihres Fahrzeugs mit einem Kredit finanziert haben. Sie stehen den Autobanken gegenüber deshalb im Vorteil, da die Widerrufsinformationen nahezu aller Autokreditverträge nicht den Anforderungen des Gesetzgebers entsprechen oder fehlerhafte Pflichtangaben enthalten. Das führt dazu, dass die Widerrufsfrist nie zu laufen begonnen hat. Das bedeutet für Sie: Ihr Autokredit ist in der Regel bis zum heutigen Tage widerrufbar.

    Haben auch Sie Ihr Auto bei einer Bank über ein Kredit finanziert, sollten Sie unbedingt prüfen lassen, ob auch in Ihrem Vertrag Fehler in der Widerrufsbelehrung oder in den Pflichtangaben gemacht wurden. Wenn Sie den Widerrufsjoker erfolgreich ziehen, müssen Sie Ihr Fahrzeug zwar wieder abgeben, erhalten aber alle bereits geleisteten Raten plus Zinsen und die Anzahlung zurück. Besonders rentabel ist der Widerruf Ihres Autokredits übrigens dann, wenn Sie den Vertrag nach dem 13. Juni 2014 abgeschlossen haben. Denn: Bei Verträgen aus diesem Zeitraum müssen Sie keine Entschädigung für den Wertverlust Ihres Autos oder einen Ausgleich für den gefahrenen Kilometer entrichten, sondern bekommen die volle Summe erstattet.

    Ihr Diesel hat erheblich an Wert eingebüßt und nun suchen Sie nach Alternativen, Ihren finanzierten Diesel zu lukrativen Konditionen loszuwerden? Wir prüfen Ihren Vertrag kostenfrei auf die Möglichkeit eines Widerrufs. Nutzen Sie unser Online-Formular, um uns unkompliziert und ohne Kostenrisiko zu beauftragen.

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    Drohende Stilllegung Diesel: Handeln lohnt sich!

    Die Autoindustrie steht vor allem nach den jüngsten Aufdeckungen immer schlechter da. Neben VW, Audi & Co. hat sich nun auch der Verdacht gegen BMW und Mercedes-Benz erhärtet. Bei Mercedes-Benz hat das Kraftfahrt-Bundesamt bereits erste Rückrufe angeordnet. Damit verlängert sich die Liste der Firmen, die ihre Wagen mit der illegalen Abschalteinrichtung ausgestattet haben, stetig. Die angebotenen Maßnahmen zur Behebung der Mängel an den Fahrzeugen sind unzureichend und wenig hilfreich für die geschädigten Kunden, da diese nach dem Software-Update mit Folgeschäden rechnen müssen. Vor allem beim Thema Stilllegung wird die Auswirkung des Abgasskandals für die Betroffenen plötzlich ganz real. Denn: Ohne Betriebserlaubnis ist das Auto nicht mehr legal auf der Straße zugelassen. Wir raten Ihnen daher dringend, Ihre Rechte im Abgasskandal geltend zu machen. Nur so können Sie für die Belastungen wie Fahrverbote, Wertverluste und Motorschäden als Folge des Software-Updates oder drohende Stilllegung entschädigt werden.

    In den USA wurden durch die Möglichkeit der Sammelklage lukrative Vergleiche erzielt. Diese Möglichkeit besteht in Deutschland zwar nicht, allerdings erhöhen eine Vielzahl an Klagen die Erfolgschancen. Auf diesem Weg können wir Sie begleiten! Unser Expertenteam aus spezialisierten Rechtsanwälten vertritt derzeit bereits mehrere tausend Mandanten im Abgasskandal. Durch diese Vielzahl an Mandaten gelingt es uns, gemeinsam den Druck auf die Hersteller zu erhöhen und viele vorteilhafte Vergleiche zu erzielen.

    Drohende Stilllegung Diesel: Gute Aussichten für Geschädigte im Abgasskandal

    Je größer das Ausmaß des Betrugs der Autoindustrie wird, desto mehr Urteile werden zugunsten der Verbraucher entschieden. Einen Wendepunkt bedeutete hier die Entscheidung für Fahrverbote durch das Bundesverwaltungsgericht. Der Wertverfall von Diesel-Fahrzeugen wurde damit schließlich nochmals bestätigt. Den Herstellern ist somit auch die Argumentation genommen, nach welcher den deutschen Diesel-Besitzern kein Schaden aus dem Abgasskandal entstanden sei. Mit drohenden Fahrverboten und den ungeklärten technischen und ökologischen Folgen des Software-Updates wird nun jedoch klar, dass die Fahrzeuge massiv an Wert einbüßen. Immer mehr Gerichte folgen daher einer verbraucherfreundlichen Argumentation – was die jüngsten Gerichtsurteile beweisen.

    Stilllegung Diesel: Urteile gegen Volkswagen

    Drohende Stilllegung Diesel: Ohne Kostenrisiko Rechte durchsetzen

    Wir wollen Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Rechte im Abgasskandal ohne Kostenrisiko durchzusetzen – egal, ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung.

    Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

    Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

    Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

    Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

    Mit unserem Online-Check können Sie direkt und ohne viel Aufwand Ihre Chancen im Dieselskandal oder beim Widerruf Ihrer Autofinanzierung prüfen. Im Anschluss an den Online-Check können Sie unsere kostenfreie Ersteinschätzung für Ihren Fall anfordern, die wir Ihnen gerne per E-Mail zusenden. Darin erfahren Sie unter anderem, welche Ansprüche Sie haben, wie Sie Ihre Ansprüche durchsetzen können und welche Chancen wir für Ihren Fall sehen.

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