Weitere Marken im Abgasskandal – diese Liste sollten Sie kennen

Nicht nur deutsche Autohersteller, sondern im Grunde die gesamte Diesel-Branche steht im Verdacht, die Abgaswerte ihrer Fahrzeuge manipuliert zu haben. Aber welche Hersteller sind konkret im Abgasskandal verstrickt und wie komme ich an einen angemessenen Schadensersatz?

Haben ausländische Autohersteller ebenfalls Kund:innen betrogen?

Dass VW, Daimler, BMW und Co. ihre Kund:innen durch Manipulationen der Abgaswerte betrogen haben, ist seit mehreren Jahren bekannt. Offenbar sind aber auch andere Autohersteller – abgesehen von den altbekannten Übeltätern – tief im Abgasskandal verstrickt. Die Beweislast für die Manipulationen ist je nach Marke unterschiedlich und es gab bislang nur vereinzelte Rückrufe, die Aufschluss über unzulässige Abschalteinrichtungen geben.

Weitere Ermittlungen und Untersuchungen bringen in Zukunft mehr Licht ins Dunkel. Fakt ist, dass allein der Verdacht auf eine Manipulation ausreicht, um einen angemessenen Schadensersatz zu fordern. Denn bei solch einem Vorgehen ist der Autohersteller am Zug und muss ausreichend darlegen, dass es sich eben nicht um eine Manipulation handelt. Und daran scheiterten in der Vergangenheit nicht nur deutsche, sondern auch ausländische Autohersteller.

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Welche weiteren Marken sind im Dieselskandal verstrickt?

Die Manipulation hat nicht an der deutschen Grenze halt gemacht, sondern erstreckt sich weltweit. Dazu gehören unter anderem Autohersteller der USA, Japan und Frankreich:

Chevrolet

Im Jahr 2017 verklagten Diesel-Fahrer:innen General Motors (GM) in einer groß angelegten Sammelklage. GM wird vorgeworfen, die Abgaswerte von über 700.000 Fahrzeugen durch eine unzulässige Abschalteinrichtung zu verfälschen – ähnlich wie bei VW. Vor allem Pick-Up-Trucks der Marke Chevrolet sind Gegenstand der Klage.

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Dacia

Auch der rumänische Automobilhersteller Dacia, welcher zu Renault gehört, soll Kunden durch Verfälschung der Abgaswerte betrogen haben. Derzeit ist lediglich bekannt, dass das Modell Dacia Sandero offiziell vom Abgasskandal betroffen ist.

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Fiat & Iveco

Die niederländischen Behörden erklärten Anfang des Jahres 2021, dass Dieselmodelle von Fiat Chrysler gegen die europäischen Emissionsvorschriften verstoßen. Bereits im Vorjahr fanden Razzien bei Fiat und Iveco statt. Hunderte Fahrzeugbesitzer:innen erstatteten daraufhin Anzeige gegen die beiden Hersteller. Konkret stehen in diesem Zusammenhang Modelle aus den Jahren 2014 bis 2019 auf dem Prüfstand.

Die Fahnder:innen gehen davon aus, dass in Deutschland mehr als 200.000 Fahrzeuge der Fiat Chrysler Group betroffen sind, darunter auch hochklassige Wohnmobile. Betroffenen Besitzer:innen droht nun die Stilllegung des Fahrzeuges oder Fahrverbote. Denn laut der Staatsanwaltschaft sind die Fahrzeuge aufgrund ihrer hohen Abgaswerte nicht länger genehmigungsfähig.

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Ford

„Sauberster Diesel aller Zeiten“ – mit diesen Worten bewarb das US-Unternehmen Ford seine Diesel-Fahrzeuge. Später stellte sich jedoch heraus, dass laut einer US-Sammelklage beispielsweise etwa 500.000 Diesel-Trucks 50 Mal mehr Stickoxide ausstoßen als eigentlich erlaubt.

Im Speziellen seien davon die Modelle der Typen F-250 und F-350 betroffen. Zu einem Rückruf seitens des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) kam es bislang noch nicht.

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Hyundai

Bislang konnten beim japanischen Autohersteller keine unzulässigen Abschalteinrichtungen nachgewiesen werden. Trotzdem haben Prüfungen der Deutschen Umwelthilfe ergeben, dass beispielsweise der Hyundai i20 zu viele Stickoxide ausstößt. Genauer gesagt ist der eigentliche Ausstoß 11 Mal höher, als der vorgegebene Grenzwert es zulässt.

Deswegen sind auch Hyundai-Fahrer:innen von Diesel-Fahrverboten betroffen – unabhängig davon, ob im Fahrzeug bisher eine unzulässige Abschalteinrichtung gefunden wurde oder nicht.

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Jaguar Land Rover

In Großbritannien kam es im März 2019 zu einem Rückruf von 44.000 Fahrzeugen des Herstellers, zu dem u.a. auch die Marke Land Rover gehört. In Deutschland fand der Rückruf der betroffenen Fahrzeuge lediglich im Rahmen eines freiwilligen Rückrufes statt.

Vor allem der Jaguar XE ist durch hohe Schadstoffwerte aufgefallen. Besitzer:innen der betroffenen Fahrzeuge sind zu Recht besorgt, dass es durch die Nichteinhaltung der Grenzwerte zu Fahrverboten und im schlimmsten Fall auch zur Stilllegung der PKW kommt.

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Jeep

Zu den Fiat Chrysler-Marken gehörten bis 2020 auch Jeep und Alfa Romeo. Deswegen ist sicher, dass die verdächtigen Motoren, welche in Fiat-Fahrzeugen verbaut wurden, auch in diesen Autos zu finden sind. Eine Tatsache, weshalb die ersten Klagen diesbezüglich bereits auf den Weg gebracht wurden.

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Mazda

Auch der japanische Autohersteller Mazda wird verdächtigt, seine Fahrzeuge zu manipulieren. Laut Mazda wiesen 72 Testläufe auf dem Prüfstand Fehler auf. Die Abgastests seien falsch durchgeführt worden, sodass es zu Ungereimtheiten bei dem eigentlichen Ausstoß der Wägen kam. Der Hersteller schiebt die Verantwortung bisher auf die jeweiligen Prüfer:innen und das Messsystem.

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Mitsubishi

Mitsubishi wehrt sich bislang gegen den Vorwurf, betrogen zu haben. Die Beweise für eine Manipulation verdichten sich jedoch immer weiter. Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt leitete deshalb bereits Razzien ein, die in den Geschäftsräumen von Mitsubishi und dem Zulieferer Continental stattfanden. Die Fahnder:innen nahmen dabei vor allem die Modelle Mitsubishi mit 1,6- und 2,2 Liter-Motoren unter die Lupe.

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Nissan

Bei dem japanischen Autohersteller Nissan fielen einige Modelle aufgrund ihrer schlechten Abgaswerte auf. Teilweise überschritten die Abgaswerte den erlaubten Grenzwert um das Zehnfache. Insbesondere die Dieselmodelle Navara und Qashqai fielen negativ auf.

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Renault

Dem französischen Automobilhersteller wurde 2017 von der französischen Antibetrugsbehörde vorgeworfen, eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut zu haben, um Abgaswerte zur verfälschen. Mit der Manipulation soll Renault laut Vorwürfen bereits vor 25 Jahren angefangen haben. Die Klagewelle schwappte auch nach Deutschland über und führte bereits zur mehreren verbraucherfreundlichen Urteilen.

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Subaru

Im Mai 2020 veröffentlichte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Rückruf von Subaru-Modellen, die zwischen 2015 und 2018 vom Band liefen:

  • Forester

  • Legacy

  • Outback

  • XV

Es handelte sich hierbei konkret um Modelle mit 2.0 Liter-Dieselmotor der Euro-6-Norm. Auch bei diesen Fahrzeugen funktioniert die Abgasreinigung nicht richtig, weshalb sie dementsprechend viele gefährliche Stickoxide in die Luft blasen.

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Suzuki

Bei Suzuki steht vor allem der Suzuki Vitara im Fadenkreuz der Ermittlungen und unter dem Verdacht, manipuliert zu sein. Die niederländische Fahrzeugzulassungsbehörde (RDW) forderte bereits ein angemessenes Software-Update, um die geforderten Grenzwerte einzuhalten. Doch eine nachträgliche Prüfung ergab, dass auch das Update nicht für eine Verbesserung der Abgaswerte sorgt.

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Die Marken noch einmal für Sie im Überblick:

  • Chevrolet
  • Dacia
  • Fiat
  • Ford
  • Hyundai
  • Jaguar Land Rover
  • Jeep
  • Mazda
  • Mitsubishi
  • Nissan
  • Renault
  • Subaru
  • Suzuki

Wie komme ich an meinen Schadensersatz?

Wenn Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist, haben Sie im Grunde drei Möglichkeiten, einen angemessenen Schadensersatz zu fordern.

  • die Rückgabe des Fahrzeuges gegen Rückerstattung des Kaufpreises

  • die Rückgabe des Fahrzeuges gegen ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug

  • oder Sie behalten Ihr Auto und fordern einen anteiligen Schadensersatz in Höhe von circa 20 % des Kaufpreises.

Unabhängig davon, ob Sie vom Abgasskandal betroffen sind, können Sie Ihren Finanzierungsvertrag auch nachträglich widerrufen und die gezahlten Raten zurückfordern.

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Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

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Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

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