Audi Abgasskandal – Rechte durchsetzen ohne Kostenrisiko

Über mehrere Millionen Audi-Fahrzeuge sind weltweit vom Abgasskandal betroffen, schon deutlich über 500.000 allein in Deutschland: Der Volkswagen-Konzern, zu dem Audi seit den 1960ern gehört, hat bei einer Vielzahl an Diesel-Modellen bei den Abgaswerten mit manipulierter Software geschummelt und somit nicht nur zur fortlaufenden Umweltverschmutzung beigetragen, sondern auch Millionen von Kunden betrogen. Für diese bedeutet der Pfusch der Autoindustrie womöglich einen großen finanziellen Schaden. Wir klären Sie auf, inwiefern Audi in den Abgasskandal verwickelt ist, welche Modelle betroffen sind und was Sie tun müssen, wenn Sie betroffen sind. 

Die Geschichte des Abgasskandals bei Audi

Im September 2015 wurde bekannt, dass der Volkswagen-Konzern – das Mutter-Unternehmen der Audi AG – in vielen seiner Diesel-Fahrzeuge eine illegale Abschalteinrichtung in die Motorsteuerung gebaut hatte, mit der die Abgas-Grenzwerte in der Prüfsituation eingehalten und somit im großen Stil gepfuscht werden konnte. Zwei Monate später veröffentlichte die amerikanische Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) einen Bericht, aus dem hervorging, dass nicht nur VW-Fahrzeuge betroffen waren, sondern die illegale Software auch in vielen Audi-Dieseln verbaut wurde.

Die Schummel-Software, die die Volkwagen AG in Millionen von Autos verbaute, konnte die Testsituation erkennen. Drehten sich die Räder schnell, ohne dass sich das Fahrzeug bewegte – ein standardmäßiger Testvorgang – wurde dies von der Software registriert und führte zu einer automatischen Reduktion des Stickoxidausstoßes.

Somit konnte innerhalb der Tests vorgegaukelt werden, dass die Emissionen viel geringer seien, als sie tatsächlich sind. Außerhalb dieser Testsituationen, also wenn sich das Auto im normalen Straßenverkehr befand, konnten erheblich höhere NOx-Werte festgestellt werden.

Stickoxide sind wichtige Mitspieler im Treibhaus-Effekt und einer der Hauptgründe für die globale Erwärmung. Doch die Diesel-Autos wurden als sparsam und umweltfreundlich beworben, die Käufer somit manipuliert: Unzählige Kunden kauften sich ihren Diesel in der Hoffnung, ein umweltfreundlicheres Modell erworben zu haben, erlebten dann aber mit der immer größer werdenden Informationsflut rund um den Skandal ihr blaues Wunder.

Die Diesel-Autos konnten sie nicht wieder verkaufen, da kein Händler Interesse an den Wagen mit der Schummel-Software hatte.

Der Betrug schlug riesige Wellen: Kosten in Milliardenhöhe wurden fällig, ein riesiger bürokratischer Aufwand entstand, mehrere Razzien fanden statt, unter anderem bei Ex-Vorständen von Audi. Als eine weitere Konsequenz des knallharten Betrugs von VW, Audi und Co. dürfte auch die Debatte und schließlich die Legalisierung von Diesel-Fahrverboten auf Städteebene zu betrachten sein. Immer wieder kommen zudem neue Details über die Schummel-Software bei Millionen von Diesel-Autos ans Licht.

Unser Tipp

Online-Beauftragung im Abgasskandal

Sollten Sie sich bereits sicher sein, dass Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist, können Sie uns auch direkt online beauftragen. Füllen Sie dazu einfach unser Formular zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche im Abgasskandal aus - ohne Kostenrisiko.

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Welche Modelle sind vom Audi Abgasskandal betroffen?

Der Abgasskandal rund um Audi findet kein Ende. Erst im Herbst 2019 wurde bekannt, dass auch in Fahrzeugen der Abgasnorm Euro 4 eine unzulässige Abschalteinrichtung vermutet wird. Die Euro-4-Modelle galten bis dato als absolut unverdächtig. Daher ist nicht auszuschließen, dass in naher Zukunft Manipulationen bei weiteren Modellen ans Licht kommen. Stand jetzt muss davon ausgegangen werden, dass folgende Modelle vom Abgasskandal betroffen sind: 

Modelle
Abgasnorm
Motor
A1, A3, A4, A5, A6, Q3, Q5, TT Euro 4, 5 1,2 ; 1,6 ; 2,0 ; 2,7 Liter
A1, A3, A4, A5, A6, Q3, Q5, TT Euro 5, 6 1,4 ; 1,6 ; 2,0 Liter
A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5, Q7 Euro 6 3,0 Liter
A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5, Q7 Euro 5 3,0 Liter
Q7 Euro 5 4,2 Liter
A8 Euro 6 4,2 Liter

Wenn Sie genau wissen möchten, ob Ihr Audi vom Abgasskandal betroffen ist, nutzen Sie unseren Online-Check und die anschließende kostenfreie Ersteinschätzung. Darin erfahren Sie außerdem, wie hoch Ihr Schadensersatzanspruch voraussichtlich ausfallen wird und wie Sie diesen ohne Kostenrisiko durchsetzen können.

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Fahrverbote für Audi-Diesel wegen des Abgasskandals

Eine Konsequenz der Offenlegung des Pfuschs ist wiederum eine, die primär dem Verbraucher schadet: Am 27. Februar 2018 verkündete das Bundesverwaltungsgericht sein Urteil. Auf Städteebene wurden Fahrverbote für Diesel-Kraftwagen ermöglicht. Es lieht nunmehr an den Städten selbst, sich für oder gegen Diesel-Fahrverbote zu entscheiden. In Städten wie Hamburg und Stuttgart, wurden die Fahrverbote bereits ausgesprochen. 

Das Problem: Die Konsequenzen der Schummeleien der Automobilindustrie müssen die Leute tragen, die die geringste Schuld daran haben. Die Autofahrer müssen nun die Suppe löffeln, in die ihnen unter anderem der VW-Konzern hineingespuckt hat. Dass die Kunden nun die Probleme ausbaden müssen, ist laut der damaligen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks "zutiefst ungerecht".

Auch Ihnen droht ein Mobilitätsverlust, weil Sie mit Ihrem Audi in eine deutsche Großstadt fahren müssen? Dann nutzen Sie jetzt unseren schnellen Online-Check und erfahren in nur wenigen Klicks, wie Ihre Chancen im Abgasskandal stehen. Im Anschluss an den Online-Check haben Sie dann die Möglichkeit, eine kostenfreie Ersteinschätzung von uns anzufordern.

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Probleme des Software-Updates bei Audi

Der VW-Konzern bot für die betroffenen Motoren ein Software-Update an, das die dreckigen Diesel-Fahrzeuge sauberer machen sollte und die Testmanipulation entfernt. Doch einige unserer Mandanten, die in einer Werkstatt die neue Software haben installieren lassen, berichteten von einer Verschlimmbesserung: Das Software-Update würde teilweise die Rußpartikelfilter beschädigen, wodurch sich die Emissionen nur noch erhöhen. Auch Beschwerden über ruckelnde Motoren wurden laut. Viele Kunden klagten über Versottungserscheinungen am Abgasrückführungsventil. Das Update erhöht die Rückführungsrate von Abgasen. 

Die fatalen Konsequenzen, die das Update für einige Dieselfahrer hatte, sind zwar nur in einigen Fällen nach der Software-Aktualisierung aufgetreten, dennoch ist es wichtig, zu bedenken, wie vermehrt sich Kunden nach dem Update mit solchen Folgen auseinandersetzen mussten. Auch wenn ein Großteil der Dieselfahrer, die sich für das Update entschieden haben, nicht betroffen waren und neben der negativen Berichte sich auch viele positive Stimmen meldeten, handelt es sich bei den Problemen noch lange nicht um Einzelfälle.

Audi Abgasskandal: Anteil am Stickstoffdioxid-Ausstoß nach Fahrzeugen

Möglichkeiten gegen Audi im Abgasskandal

Ihnen stehen mehrere Möglichkeiten offen, Ihre Ansprüche gegen Audi durchzusetzen. Hier haben wir die Optionen einmal aufgelistet und die aus unserer Sicht beste Option zuerst genannt.

Auto loswerden & Kaufpreis zurückfordern

Aus unserer Sicht ist es für die meisten Geschädigten am wirtschaftlich sinnvollsten, den Kaufvertrag rückabwickeln zu lassen. Aufgrund des stetig steigenden Wertverlustes Ihres Diesel-PKW sowie bevorstehenden Fahrverboten lautet unsere klare Empfehlung: Fordern Sie den Kaufpreis gegen Rückgabe des Autos zurück oder verlangen Sie ein vergleichbares Neufahrzeug.

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Auto behalten & Schadensersatz verlangen

Sie möchten sich nicht von Ihrem Auto trennen? Dann fordern wir für Sie einen Schadensersatz in Höhe von bis zu 20% des Kaufpreises. Zusätzlich sorgen wir dafür, dass die Kosten für eine Hardware-Nachrüstung von Audi vollständig übernommen wird, sofern diese für Ihr Modell zur Verfügung steht.

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Welches Kostenrisiko muss ich bei einem Vorgehen gegen Audi im Abgasskandal tragen?

Unser Anspruch ist es, jedem vom Abgasskandal betroffenen Autofahrer die Möglichkeit zu geben, seine Rechte durchzusetzen – ohne Kostenrisiko und ohne Aufwand. Der Abgasskandal bei VW, BMW und Daimler und die damit verbundenen Auswirkungen, wie Wertverluste oder Fahrverbote, haben bei den Betroffenen bereits tiefe Einschnitte im Geldbeutel hinterlassen. Genau deshalb wollen wir Ihre Kostenrisiken nicht weiter strapazieren. Bei uns ist es egal, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen oder nicht – wir setzen uns für Ihr Recht ein.

Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.