Diesel-Fahrverbote: Das sollten Sie jetzt tun

Seit dem 27. Februar 2018 wissen wir: Diesel-Fahrverbote sind rechtens. Schon nachdem das Bundesverwaltungsgericht (AZ: 7 C 26.16; 7 C 30.17) grünes Licht für Fahrverbote gegeben hat, wurden erste Fahrverbote für April 2018 angekündigt. Insgesamt betrifft das Urteil über 12 Millionen Autofahrer in Deutschland. Unsere Experten vertreten bereits tausende Mandanten im Abgasskandal, weshalb wir die Ängste von betroffenen Dieselfahrern kennen. Wir bieten Ihnen jedoch noch letzte Auswege aus der "Dieselfalle", damit Sie infolge der Diesel-Fahrverbote nicht mit einem Auto dastehen, das erheblich an Wert verloren hat und Sie zukünftig nicht einmal mehr überall zuverlässig hinbringt. Wir empfehlen daher: Leiten Sie den Schaden an diejenigen weiter, die ihn verursacht haben. Wir verraten Ihnen, wie das derzeit noch funktioniert.

Was muss ich mir unter "Diesel-Fahrverbote" vorstellen?

Fahrverbote führen – wie die Bezeichnung schon treffend sagt – dazu, dass bestimmte Fahrzeuge in bestimmten Bereichen nicht mehr fahren dürfen. Die Möglichkeit solcher Fahrverbote findet sich zwar eigentlich nicht im deutschen Recht, jedoch erlaubt das (europäische) Unionsrecht als letzte Maßnahme auch Fahrverbote, sofern andere Schritte nicht den gewünschten Erfolg erzielen. Das Problem liegt darin, dass an einigen Stellen Deutschlands, insbesondere an einigen Orten in deutschen Großstädten, zu hohe Stickoxid-Werte erreicht werden, die gesundheitsschädliche Folgen hervorrufen können.

Seit dem 01. Januar 2010 dürfen daher festgelegte Grenzwerte (40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter jährlich) grundsätzlich nicht mehr überschritten werden. In einigen Großstädten stellt die Einhaltung der Grenzwerte allerdings mehr Theorie als Praxis dar, weshalb das Bundesverwaltungsgericht den Weg für Fahrverbote bestimmter Fahrzeuge – ausdrücklich nur als letztes Mittel – freigemacht hat. Städte und Kommunen sollen somit von weiteren Möglichkeiten Gebrauch machen können, um zukünftig für eine Einhaltung der vorgegebenen Grenzwerte zu sorgen. Wie genau die vorgegebenen und festgelegten Grenzwerte überschritten werden, zeigt folgende Grafik. Die Realwerte zeigen dabei an, wie der tatsächliche Stickoxid-Ausstoß ist.

Zum Vergrößern anklicken Diesel-Fahrverbote
Unser Tipp

Online-Beauftragung im Abgasskandal

Sollten Sie sich bereits sicher sein, dass Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist, können Sie uns auch direkt online beauftragen. Füllen Sie dazu einfach unser Formular zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche im Abgasskandal aus - ohne Kostenrisiko.

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Wen betreffen die Diesel-Fahrverbote?

Zunächst einmal sei vorangestellt: Die konkrete Ausgestaltung möglicher Fahrverbote obliegt den Städten und Kommunen. Jedoch können Sie sich pauschal bereits merken: Besitzt Ihr Diesel-Fahrzeug die Abgasnorm Euro-4 oder Euro-5, könnte es zukünftig schlecht für Sie aussehen. Darüber hinaus könnten selbst Diesel-Fahrzeuge, welche die Abgasnorm Euro-6 erfüllen, zukünftig in einem weiteren Schritt auch von Fahrverboten betroffen sein.

Weiterhin wird über die Einführung einer "Blauen Plakette"gesprochen. Mit dieser Plakette sollen Fahrzeuge gekennzeichnet werden, die wenig Stickoxide ausstoßen und deshalb in den Umweltzonen fahren dürfen. Wann genau die "blaue Plakette" eingeführt wird, ist noch nicht abzusehen. Bislang gibt es noch keine gesetzliche Grundlage, welche eine blaue Plakette gerechtfertigt.

Allerdings lässt sich bereits festhalten, dass wohl nur Euro-6-Diesel und Euro-3-Benziner sowie natürlich Elektrofahrzeuge eine solche blaue Plakette erhalten würden. Diesel-Fahrzeuge mit den Abgasnormen Euro-4 und Euro-5 und selbst Benziner, deren Schadstoffklasse unterhalb von Euro-3 liegt, wären auch hier ausgeschlossen und dürften zukünftig, selbst bei Besitz einer grünen Plakette, einige Innenstädte nicht mehr befahren. Das Diesel-Fahrverbot würde deutschlandweit rund 13.000.000 Autofahrer betreffen bzw. anders formuliert: belasten. Wir möchten an dieser Stelle nochmals deutlich machen: Neben den Diesel-Fahrverboten könnten Fahrverbote auch Benziner treffen. Das Bundesverwaltungsgericht machte diesbezüglich ganz deutlich: Auch Benziner unterhalb der Schadstoffklasse 3 könnten zukünftig unter Fahrverboten leiden.

Fahrverbote entgehen durch Hardware-Nachrüstung 

Seit Juli 2019 gibt es Hardware-Nachrüstungen für schmutzige und manipulierte Diesel. Durch eine Nachrüstung werden die Stickoxidemissionen um 80 % - 90 %  reduziert. Nachgerüstete Diesel werden dann durch eine Eintragung im Fahrzeugschein von den Fahrverboten ausgenommen.

Aktuell stehen Hardware-Nachrüstungen für folgende Modelle zur Verfügung:

Marke

Modelle

Mercedes

C 220/250 CDI, E 220/250 CDI und GLK 220/250 CDI (vollständige Liste)

BMW

320d / 520d / X1 18d / X1 20d / X3 20d (vollständige Liste)

Volvo

XC60 / V60 / S60/ XC70 / V70 (vollständige Liste)

VW

Polo, Caddy, Golf, Touran, Jetta, Beetle, Passat, Sharan, Tiguan, T5, Amarok

Audi

A1, A3, A4

Skoda

Fabia, Roomster, Rapid, Octavia, Superb, Yeti

Seat

Altea, Ibiza, Leon, Toledo, Exeo

Wir arbeiten eng mit den Nachrüstern Dr Pley SCR Technology GmbH und Twintec Baumot zusammen. Dadurch können wir Ihnen schnell zu einem sauberen Diesel verhelfen. Wir sorgen dafür, dass die Kosten Ihrer Diesel-Nachrüstung vom Hersteller übernommen wird und Sie zusätzlich einen Schadensersatz erhalten.

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Über 12 Millionen Dieselfahrer von Diesel-Fahrverboten betroffen

Dass das Urteil für Diesel-Fahrverbote weitreichende Folgen haben wird, war bereits vor der Verkündung klar. Allerdings sind die Folgen für die Autofahrer in der Praxis noch nicht abzusehen. Fakt ist, dass durch die ganze Dieselmisere der Diesel deutlich an Wert verloren hat. Wer momentan in Deutschland einen Diesel fährt, für den könnten jetzt anstrengende Zeiten anstehen. Wie hoch das Ausmaß ist, sehen Sie in folgender Grafik:

Zum Vergrößern anklicken Diesel-Fahrverbote: Anzahl betroffener Diesel-Autos

Wie finden Sie heraus, ob Sie von den Diesel-Fahrverboten betroffen sind?

Anhand folgender Grafik können Sie ganz einfach und auf einen Blick feststellen, ob Ihr Fahrzeug von einem Diesel-Fahrverbot betroffen sein könnte. Schauen Sie dafür in die Zulassungsbescheinigung I (Fahrzeugbrief) und insbesondere unter Punkt 14.1 nach:

Zum Vergrößern anklicken Diesel-Fahrverbote: Betroffene Fahrzeuge

Sollten Sie am Ende des Feldes die Ziffern 00 - 88 lesen, erfüllt Ihr Fahrzeug lediglich die Abgasnorm Euro-1 - Euro-4. Im Falle von Fahrverboten wären Sie definitiv betroffen. Sofern das Feld mit den Ziffern 35AO - 35MO endet, entspricht dies der Abgasnorm Euro-5. Auch Sie wären von Fahrverboten betroffen. Sollte die Schlüsselnummer bei Ihnen mit 36NO - 36YO enden, so erfüllt Ihr Fahrzeug die Abgasnorm Euro-6, womit Sie vorerst nicht mit Fahrverboten rechnen müssten. Jedoch besteht auch hierbei eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch Diesel-Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro-6 in einem nächsten Schritt unter Fahrverboten leiden werden.

Wo drohen Diesel-Fahrverbote?

Fahrverbote drohen deutschlandweit und vor allem in Innenstädten. In folgenden Städten ist zukünftig mit Fahrverboten zu rechnen:

  • Aachen
  • Berlin
  • Köln
  • Düsseldorf
  • Mainz
  • Essen
  • Hagen
  • Kassel
  • Freiburg
  • Stuttgart
  • München
  • Hamburg
  • Dortmund
  • Oberhausen


Das Umweltbundesamt hat die zehn Messstationen aufgelistet, in denen im Jahr 2017 deutschlandweit die höchsten Stickoxid-Werter vorlagen. Ganz besonders auch an diesen Orten ist mit Fahrverboten zu rechnen:

Zum Vergrößern anklicken Diesel-Fahrverbote: Städte mit höchster Stickstoffbelastung

Diesel-Fahrverbote: Welche Möglichkeiten haben betroffene Dieselfahrer jetzt?

Wir bieten betroffenen Dieselfahrern zwei Möglichkeiten, um den drohenden Fahrverboten zu entgehen. Ist Ihr Fahrzeug vom  Abgasskandal betroffen, setzen wir Ihre Ansprüche gegen den Autohersteller durch. Haben Sie Ihr Fahrzeug finanziert oder geleast, prüfen wir einen Widerruf Ihres Kreditvertrages.

Auto zurückgeben und Kaufpreis zurückfordern

Wenn Sie eines der betroffenen Modelle mit eingebauter Schummel-Software fahren, fordern wir für Sie die Erstattung des Kaufpreises ein. Ob Sie einen Anspruch auf Kaufpreiserstattung haben, erfahren Sie in unserem Online-Check und der anschließenden kostenfreien Ersteinschätzung

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Schadensersatz und Hardware-Nachrüstung

Wenn Sie Ihr Fahrzeug behalten wollen, sollten Sie zumindest einen angemessenen Schadensersatz für den entstandenen Wertverlust und den Betrug einfordern. Zusätzlich setzen wir die Kostenübernahme für eine Hardware-Nachrüstung durch, sofern diese für Ihr Modell zur Verfügung steht.

Fordern Sie jetzt Ihre kostenfreie Ersteinschätzung an und erfahren Sie, wie Ihre Chancen stehen.

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Widerruf bei Auto-Finanzierungen

Mit dem "Auto-Widerrufsjoker" können Sie Ihr finanziertes Fahrzeug auch nach Jahren noch an die finanzierende Bank abgeben und erhalten im Gegenzug die Anzahlung und alle gezahlten Raten zurück. Ihrer Bank würden lediglich die geringen Zinsen und unter Umständen eine vergleichsweise niedrige Nutzungsentschädigung verbleiben. Wenn Sie den Finanzierungsvertrag erst nach dem 12. Juni 2014 abgeschlossen haben, gehen wir sogar davon aus, dass der Bank nicht einmal ein Nutzungsersatz für die von Ihnen gefahrenen Kilometer zusteht. Auf diese Weise können Sie Ihren Diesel ohne große finanzielle Einbußen loswerden. Wir prüfen Ihren Fall und geben Ihnen eine kostenfreie Ersteinschätzung.

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Kein Kostenrisiko bei der Durchsetzung

Für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche müssen Sie keinerlei Kostenrisiko fürchten - egal, ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung.

Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

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Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

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