Abgasskandal Mercedes: Das sind Ihre Rechte

Obwohl Daimler den Betrug bisher öffentlich nicht eingestehen will: Ebenso wie Volkswagen und BMW hat der Autobauer offenbar fleißig bei Abgasmanipulationen mitgemischt. Mit seiner Premium-Marke Mercedes-Benz steckt der Daimler-Konzern mittlerweile ebenfalls tief in der Abgasaffäre – und in Deutschland und den USA wird gegen ihn ermittelt. Im Mai 2018 kam es außerdem zu einem offiziellen Rückruf des Transporters Vito, im Juni folgten weitere Modelle. Wir stehen betroffenen Fahrzeughaltern zur Seite und sorgen dafür, dass sie im Abgasskandal entschädigt werden. Erfahren Sie hier, welche rechtlichen Möglichkeiten Sie gegen den Autobauer haben und wie unsere Experten Ihnen ohne jegliches Kostenrisiko helfen können.

Abgasskandal Mercedes: Die Hintergründe zur Daimler-Affäre

Mit dem Skandal rund um manipulierte Abgaswerte wurde in der Vergangenheit hauptsächlich Volkswagen assoziiert. Aufgedeckt von der US-Umweltschutzbehörde EPA wurde im September 2015 öffentlich, dass der Konzern die Abgaswerte von Millionen Diesel-Autos mit Hilfe einer eigens entwickelten Software manipuliert hat. Zunehmend wird jedoch bekannt, dass auch andere Autobauer getrickst haben und seit März 2017 ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen Daimler. Der Vorwurf: Vorsätzlicher Betrug und strafbare Werbung. 

Und auch andere Behörden, wie das US-amerikanische Justizministerium, die US-amerikanische Umweltschutzbehörde oder die Europäische Kommission ermitteln gegen Daimler. Zudem reichten in den USA bereits Kunden in 13 Bundesstaaten eine Sammelklage gegen den Konzern ein. Sie fordern wegen der mutmaßlich überhöhten Abgaswerte Schadensersatz. 

Daimler-Chef Dieter Zetsche wollte davon in der Vergangenheit jedoch nichts wissen und wehrte sich stets vehement gegen die Vorwürfe, die Abgaswerte ebenfalls manipuliert zu haben. Ihm zufolge ist eine illegale Abschaltvorrichtung, wie sie etwa bei verschiedenen Marken des VW-Konzerns nachgewiesen wurde, bei Mercedes-Benz nicht eingesetzt worden. Trotzdem einigte sich der Konzern im Juni 2017 mit dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auf einen freiwilligen Mercedes-Diesel-Rückruf von drei Millionen Fahrzeugen europaweit, welche nun durch ein Software-Update nachgerüstet werden sollen. Zudem meldete die "Bild am Sonntag" Anfang 2018 unter Verweis auf vertrauliche Unterlagen aus US-Ermittlungsakten, der Autobauer habe gleich mehrere Software-Funktionen zur Schadstoffregulierung in seinen Motoren verbaut, damit das Mercedes Abgas den strengen Abgasnormen in den USA genügt. Nach Schätzungen seien diese Motoren in 60.000 Autos und 140.000 Vans eingebaut worden, die Daimler von 2008 bis 2016 in den USA verkauft hat.

Offizieller Rückruf Mercedes Diesel

Im Mai 2018 lieferte das KBA zu diesen Vorwürfen erstmals einen offiziellen Rückruf: Wegen illegaler Abschaltvorrichtungen beorderte das Amt den Kleintransporter Mercedes-Benz Vito 1,6 Liter Diesel Euro 6 in die Werkstätten zurück, um die Technik zu entfernen. Die KBA-Rückrufe betreffen weltweit rund 4.900 Fahrzeuge, gut 1.370 davon in Deutschland. Im Juni folgte die Ankündigung durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, dass europaweit weitere 774.000 Fahrzeuge zurückgerufen werden sollen, davon 280.000 in Deutschland. Davon betroffen sind C-Klasse-Modelle sowie die Geländewagen GLC, GLE und ML. Ebenso betroffen von der "Serviceaktion" sind die S-Klasse, die E-Klasse und die S-Klasse Daimler kündigte an, gegen den Rückruf von Mercedes-Dieseln Widerspruchsbescheid einzulegen.

Mercedes-Benz bei der Produktion von Diesel-Autos ganz vorne mit dabei

Wie bei den Konkurrenten Volkswagen (Audi) und BMW spielt auch bei Mercedes der Diesel als Antriebsform eine wichtige Rolle. 2016 wurden 56,1 % der Mercedes-PKW mit Diesel-Motor verkauft.

Abgasskandal Mercedes-Benz: Produktion von Diesel-Autos nach Marke

Abgasskandal Mercedes: Worum geht es bei den Vorwürfen gegenüber Daimler?

Daimler wird vorgeworfen, eine Vielzahl an illegalen Motorsteuerungsfunktionen zur Manipulation der Abgasmesswerte verwendet zu haben. Zu den bekanntesten zählt beispielsweise das sogenannte Thermofenster. Dabei steuert der Motor die Abgasreinigung und die Harnstoffeinspritzung abhängig von der Außentemperatur. Zudem geht es bei den Vorwürfen gegenüber Daimler um die Motorsteuerungsfunktion "Bit 15". Die Untersuchungen ergaben, dass diese so programmiert wurde, dass die Aufbereitung der Abgase beim Fahren lediglich für 26 Kilometer anhält. Anschließend wird der saubere Modus verlassen und der Ausstoß der gesundheitsschädlichen Stickoxide (NOx) wird um ein Vielfaches erhöht. Besonders in den städtischen Ballungszentren sind Stickoxide verantwortlich für eine hohe Schadstoffbelastung der Luft.

Und auch eine weitere verdächtige Software-Funktion – der sogenannte "Slipguard" – soll zum Einsatz gekommen sein. Dadurch wird anhand von Geschwindigkeit oder Beschleunigungswerten erkannt, ob sich das Auto im realen Betrieb im Straßenverkehr befindet oder auf dem Prüfstand getestet wird. Dabei wird der Schadstoffausstoß entsprechend optimiert. Aktuelle Messungen ergaben, dass Diesel-Mercedes die erlaubten Stickoxid-Grenzwerte im Straßenverkehr um mehr als das Zehnfache überschreiten.

Mercedes Abgas: Wo liegt das Problem beim Diesel-Antrieb?

Diesel-PKW, vor allem alte, stoßen viele Stickoxide (NOx) aus. Diese sind sowohl schädlich für die Gesundheit als auch für die Umwelt. Die EU hat deshalb einen strengen Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft festgelegt. Die Messungen an verkehrsnahen Stationen in Deutschland ergeben jedoch regelmäßig, dass dieser Stickoxid-Grenzwert bei weitem überschritten wird. Die folgende Grafik zeigt, dass Diesel-PKW den mit Abstand größten Anteil am Stickoxid-Ausstoß in deutschen Städten haben:

Abgasskandal Mercedes-Benz: Stickstoffoxid-Ausstoß nach Fahrzeugen

Abgasskandal Mercedes-Benz: Herbe Wertverluste bei Diesel-PKW

Das große Problem für Verbraucher: Der Abgasskandal, der derzeit in aller Munde ist, sorgt für sinkendes Vertrauen in den Diesel-Motor. Somit kommt es auch bei Mercedes-Dieseln zu hohen Wertverlusten. Verschärft wird diese Tendenz noch durch die Entscheidung des Leipziger Bundesverwaltungsgerichtes vom 27. Februar 2018, in deutschen Städten künftig Fahrverbote zu erlauben. Denn wer kauft schon ein Auto, mit dem er künftig vielerorts vielleicht nicht mehr fahren darf? Als erste deutsche Stadt machte Ende Mai 2018 Hamburg Ernst und richtete bestimmte Zonen ein, in die Diesel-Autos, die nicht die Abgasnorm Euro 6 erfüllen, nicht einfahren dürfen.Fahrern von Diesel-PKW ist somit ein großer Schaden entstanden.

Abgasskandal Mercedes-Benz: Preisentwicklung der Dieselfahrzeuge

Fürchten auch Sie nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Fahrverbote für Ihren Diesel-PKW? Wenden Sie sich an uns! Sofern Sie Ihr Auto finanziert oder geleast haben, prüfen wir Ihren Autokreditvertrag auf einen möglichen Widerruf. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie ein Auto mit "Schummel-Software" haben und somit direkt vom Abgasskandal betroffen sind oder nicht.

Zum Online-Formular: Kostenfreie Erstberatung Auto-Widerrufsjoker →

Abgasskandal Mercedes: Welche Modelle sind betroffen?

Eine genaue Liste, welche Mercedes-Motoren und Modelle vom Abgasskandal Mercedes-Benz betroffen sind, hat Daimler bisher nicht vorgelegt. Jedoch muss von einer Vielzahl betroffener Motoren ausgegangen werden. Zudem ist anzunehmen, dass im weiteren Verlauf des Skandals noch zusätzlich betroffene Motorentypen bekannt werden.

Derzeit kann von einer Betroffenheit der folgenden Motorentypen ausgegangen werden:

  • Motor OM 642: V6 Turbodiesel mit drei Litern Hubraum
  • Motor OM 651: Vierzylinder-Turbodiesel mit entweder 1,8 oder 2,1 Litern Hubraum
  • Motor OM 622 (Gegenstand staatsanwaltlicher Untersuchung beim Mercedes Vito)
  • Motor OM 626 (Schwestermotor von OM 622)

Hinsichtlich der betroffenen Modelle bestehen abhängig von den eingebauten Motorentypen bei den folgenden Fahrzeugen gravierende Verdachtsmomente:

  • Vito: 1,6 Liter-Diesel und 2,2-Liter Diesel (OM 622 und OM 651), Produktionszeitraum: Seit 06/2015 bzw. 09/2014 bis 09/2016 (2,2 Liter Diesel)
  • C-Klasse: C 180 d/C 200 d bzw. C 180 BlueTEC/ C 200 BlueTEC (08/2014 bis 05/2018) sowie C 220 d/C 250 d bzw. C 220 BlueTEC, C 250 BlueTEC, 12/2013 bis 05/2018
  • E-Klasse: E 350 BlueTEC / E 350 d (nur Coupé, C207), 02/2013 bis 12/2016
  • GLC: GLC 220 d/GLC 250 d, 06/2015 bis 06/2018
  • S-Klasse: S 300 BlueTEC HYBRID / S 300 h (OM 651, 12/2013 bis 09/2016)
  • ML-Klasse: ML 250 BlueTEC, eventuell auch GLE 250 d (11/2011 bis 06/2015)
  • G-Klasse: G 350 d (OM 642), 09/2015 bis 12/2015

Zudem scheint auch bei der A-Klasse und der B-Klasse eine Abgasmanipulation äußerst wahrscheinlich, da es andernfalls nicht zu der freiwilligen Rückrufaktion Mercedes Diesel im Sommer 2017 gekommen wäre.

Wenn Sie unsicher sind, ob auch in Ihrem Auto die Manipulations-Software verbaut wurde, so helfen wir Ihnen gern weiter. Im Rahmen der Durchsetzung Ihrer Ansprüche prüfen wir zunächst, ob Ihr Auto betroffen ist und welche Möglichkeit für Sie am besten ist.

Zum Online-Formular: Beauftragung im Abgasskandal →

Wie stelle ich fest, ob mein Mercedes betroffen ist?

Diesel-Fahrer von Mercedes-Benz müssen derzeit noch abwarten. Anders als bei VW, Audi & Co. gibt es für sie derzeit noch keine Möglichkeit, sich online Gewissheit zu verschaffen, ob ihr Auto zu den Skandal-Dieseln zählt und somit zurückgerufen wird. Stattdessen erhalten betroffene Fahrzeughalter eine Benachrichtigung des Herstellers per Post. Darin werden sie aufgefordert, sich bei einer Vertragswerkstatt von Mercedes-Benz zu melden. Angaben eines Daimler-Sprechers zufolge kann man sich auch selbst melden, um sich über etwaige Rückrufe zu informieren. Beschleunigen werde sich der Vorgang dadurch aber wohl nicht. Derzeit ist noch unklar, welche Baureihen von der Rückrufaktion betroffen sind und wann die Rückrufe abgeschlossen sein sollen. Aller Voraussicht nach werden sich diese allerdings bis weit ins Jahr 2018 hinziehen.

Sie ärgern sich, weil Sie viel Geld für Ihren Mercedes bezahlt haben und jetzt nicht entschädigt werden sollen? Wir setzen Ihre Ansprüche ohne jegliches Kostenrisiko durch – selbst, wenn Sie nicht rechtsschutzversichert sind.

Zum Online-Formular: Beauftragung im Abgasskandal →

Rückrufaktion Mercedes Diesel: Wie ist der Stand der Dinge?

Im Anschluss an den Dieselgipfel im Jahr 2017 hatte Daimler Software-Updates für etwa drei Millionen Dieselfahrzeuge angekündigt, um deren Emissionswerte auf diese Weise zu verbessern. Dazu gehören neben dem Vito auch verschiedene andere Dieselmodelle. Eigentlich sollten diese Updates bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Nach Medieninformationen ist Daimler hierbei aber in Verzug. Demnach werde der Konzern bis zum Jahr 2020 brauchen, um die Software flottenweise zu aktualisieren. Aufgrund der Vielzahl neuer betroffener Motoren- und Fahrzeugtypen dürfte sich dieser Zeitplan weiterhin verzögern.

Zudem ist davon auszugehen, dass Daimler derzeit auch für die weiteren vom Abgasskandal betroffenen Fahrzeug- und Motorenmodelle Software-Updates entwickeln und mit dem Kraftfahrt-Bundesamt abstimmen wird.

Muss ich dem KBA-Rückruf meines Mercedes-Benz nachkommen?

Wir raten von der Durchführung eines Software-Updates aus mehreren Gründen ab. Die Folgen eines solchen Updates sind –insbesondere langfristig gesehen – noch nicht absehbar. Unsere Erfahrung aus tausenden VW-Mandaten zeigt, dass eine Vielzahl von betrogenen Käufern mit den Folgen des Updates zu kämpfen haben. Ein höherer Spritverbrauch sowie ein erhöhter Verschleiß einzelner Bauteile, Leistungsverlust, ein Ruckeln bis hin zum Ausgehen des Motors sowie eine sogenannte "Versottung" des Abgasrückführungsventil waren nicht selten Folgeschäden eines Software-Updates. Dieses Risiko ist aus unserer Sicht – sowie zahlreicher Gerichte – keinem Käufer zuzumuten.

Weder der Händler noch der Hersteller kann den Käufer zur Durchführung eines Software-Updates zwingen. Lediglich die örtlich zuständige Zulassungsbehörde wäre zu einer zwangsweisen Stilllegung der entsprechenden Fahrzeuge befugt. Hiermit ist aber in Daimler-Fällen in absehbarer Zeit nicht zu rechnen.

Abgasskandal Mercedes-Benz: Warum sollte ich meine Ansprüche jetzt durchsetzen?

Immer mehr Details werden öffentlich, die belegen, wie tief auch Daimler in die Abgasaffäre verstrickt ist. Den Betrug an ihnen sollten betroffene Kunden nicht auf sich sitzen lassen und schnell aktiv werden. Zwar muss mit einer Verjährung der Ansprüche gegenüber dem Hersteller – also Daimler – nach drei Jahren, demzufolge also frühestens mit dem Jahresende 2021 gerechnet werden. Wir raten betroffenen Mercedes-Fahrern dennoch, ihre Rechte im Abgasskandal so bald wie möglich geltend zu machen. Im Falle von VW, Audi & Co. wurden viele Kunden bereits erfolgreich wegen des Minderwertes (Wertverlust beim Wiederverkauf und drohende Fahrverbote) ihres Diesel-Fahrzeugs entschädigt. Und auch gegen Mercedes-Benz laufen in Deutschland schon zahlreiche Klagen. Dabei gab es bereits Urteile gegen Mercedes zugunsten von Daimler-Fahrern vor dem Landgericht Karlsruhe (Az. 18 O 24/18) und dem Landgericht Hanau (Az. 9 O 76/18). Nicht nur die Urteile gegen Mercedes, sondern auch die Tatsache, dass Rechtsschutzversicherer Deckungszusagen für das rechtliche Vorgehen im Abgasskandal erteilen, sprechen für gute Erfolgsaussichten, die nun durch den amtlichen Rückruf noch steigen sollten.

Hinzu kommt, dass der Nutzungsersatz, den Sie bei einer Entschädigung je gefahrenem Kilometer zahlen müssen, steigt, je länger Sie mit dem Auto umherfahren. Und auch die Gefahr, dass an dem Auto Schäden auftreten, nimmt zu, je länger Ihr PKW in Gebrauch ist.

Außerdem: Zusammen steht man immer besser da als allein, und eine Vielzahl an Klagen erhöht den Druck auf den Autobauer. Deshalb sollten auch Sie jetzt die Chance nutzen, mit unserer Hilfe ohne Kostenrisiko gegen Mercedes-Benz vorzugehen.

Abgasskandal Mercedes: Wie kann ich meine Ansprüche durchsetzen?

Wenn Sie zusammen mit uns gegen Mercedes-Benz vorgehen wollen, stehen Ihnen verschiedene rechtliche Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können sich entweder für eine der folgenden Optionen entscheiden oder uns alle möglichen Vorgehensweisen für Sie prüfen lassen.

1. Neufahrzeug oder Rückzahlung des Kaufpreises

Diese Option ist unsere klare Empfehlung. Durch den Abgasskandal haben Diesel-Autos stark an Wert verloren und hierbei haben Sie die Möglichkeit, Ihren Mercedes-Diesel zu lukrativen Konditionen loszuwerden. Bei dieser Option fordern Sie den Kaufpreis gegen Rückgabe Ihres PKW zurück oder Sie verlangen einen vergleichbaren Neuwagen, der die europäischen Grenzwerte im Realbetrieb einhält. Dabei richten Sie Ihre Ansprüche gegen den Händler, bei dem Sie das Auto gekauft haben, und nicht gegen Mercedes selbst. In der Regel können Sie von dem Autobauer mit der Schadensersatzklage (siehe unten) eine Summe bis zur Höhe des Kaufpreises zurückverlangen, nicht jedoch ein Neufahrzeug. Bei Mercedes ist Daimler jedoch sehr häufig Hersteller und Händler zugleich, sodass sich dann auch der Neulieferungsanspruch direkt gegen Daimler richtet. Sie haben allerdings nur dann Anspruch auf einen Neuwagen, wenn Sie auch vorher ein Neufahrzeug besessen haben. Bei einem Gebrauchtwagen gilt das jedoch nicht.

Sie wollen Ihren Mercedes loswerden und dafür den Kaufpreis zurückbekommen oder ein Neufahrzeug erhalten? Beauftragen Sie uns jetzt ohne Kostenrisiko über unser Online-Formular, sodass wir für Sie aktiv werden können.

Zum Online-Formular: Beauftragung im Abgasskandal →

2. Auto behalten und Schadensersatz fordern

Natürlich kann es auch gute Gründe geben, warum Sie Ihr Auto behalten möchten. Wenn Sie allerdings trotzdem für die Wertminderung, mögliche Mobilitätseinschränkungen oder andere drohende Belastungen entschädigt werden wollen, können Sie Schadensersatz fordern. Im Falle von Volkswagen werden betroffene Kunden in den USA und Kanada mit bis zu 10.000 Dollar entschädigt. Eine ähnliche Summe halten wir auch hierzulande für angemessen und streben deshalb ein vergleichbares Ergebnis an. Es ist jedoch gut möglich, dass die Entschädigung bei einigen Mercedes-PKW höher ausfällt, da es sich häufig um höherpreisige Autos handelt.

Fordern Sie von Daimler jetzt den Schadensersatz, der Ihnen zusteht. Dank unseres Experten-Teams gehen Sie nicht leer aus.

Zum Online-Formular: Beauftragung im Abgasskandal →

Optional: Der Auto-Widerrufsjoker für finanzierte Autos

Egal, ob mit oder ohne Skandal-Auto: Der Auto-Widerrufsjoker kann von allen PKW-Haltern gezogen werden, die den Kauf oder das Leasing ihres Wagens mit einem Kredit finanziert haben. Dabei profitieren sie davon, dass die Widerrufsinformationen nahezu aller Autokreditverträge nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen oder fehlerhafte Pflichtangaben enthalten. Das führt dazu, dass die Widerrufsfrist nie zu laufen begonnen hat und die Verträge somit heute noch rückabgewickelt werden können.

Wenn auch Sie ein finanziertes Auto haben, ist demzufolge die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch Ihr Vertrag Fehler enthält und Sie ihn deshalb immer noch widerrufen können. Wenn Ihr Widerruf erfolgreich ist, müssen Sie Ihr Auto zwar wieder abgeben, erhalten jedoch alle gezahlten Raten und die Anzahlung zurück. Das ist besonders dann lukrativ, wenn Sie Ihren Autokredit- oder Leasingvertrag nach dem 13. Juni 2014 geschlossen haben. Denn anders als sonst müssen Sie bei diesen Verträgen nicht einmal eine Entschädigung für den Wertverlust oder einen Ausgleich für die mit dem Auto zurückgelegten Kilometer zahlen.

Sie haben einen finanzierten Diesel und wollen ihn zu lukrativen Konditionen loswerden? Gerne prüfen wir Ihren Autokreditvertrag auch kostenfrei auf die Möglichkeit eines Widerrufs. Nutzen Sie unser Online-Formular, um uns unkompliziert und ohne Kostenrisiko zu beauftragen.

Zum Online-Formular: Beauftragung im Abgasskandal →

Unser Tipp

Nicht vom Abgasskandal Mercedes betroffen?

Sie haben einen Diesel von Mercedes-Benz, den Sie loswerden wollen, sind aber nicht direkt vom Abgasskandal betroffen? Auch Sie können vom Widerruf bei Autofinanzierungen profitieren. Hier gelten ebenfalls die Voraussetzungen, dass Sie das Fahrzeug finanziert oder geleast haben und Sie nicht ordnungsgemäß über Ihr Widerrufsrecht informiert wurden. Dadurch können Sie beispielsweise für den Wertverlust Ihres Mercedes-Benz oder Mobilitätseinschränkungen aufgrund von Fahrverboten entschädigt werden.

Ob Skandal-Auto oder nicht: Wir prüfen für Sie gern kostenfrei, ob Ihr Autokreditvertrag oder Leasingvertrag noch widerrufen werden kann. Melden Sie sich für eine kostenfreie Ersteinschätzung bei uns.

Zum Online-Formular: Kostenfreie Erstberatung Auto-Widerrufsjoker →

Abgasskandal Mercedes: Mit uns ohne Kostenrisiko

Unser Anspruch ist es, jedem vom Abgasskandal betroffenen Autofahrer die Möglichkeit zu geben, seine Rechte durchzusetzen – ohne Kostenrisiko und ohne Aufwand. Der Abgasskandal bei VW, BMW und Daimler und die damit verbundenen Auswirkungen, wie Wertverluste oder Fahrverbote, haben bei den Betroffenen bereits tiefe Einschnitte im Geldbeutel hinterlassen. Genau deshalb wollen wir Ihre Kostenrisiken nicht weiter strapazieren. Bei uns ist es egal, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen oder nicht – wir setzen uns für Ihr Recht ein.

Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir lassen uns auch nicht abschrecken, wenn Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten zunächst nicht übernehmen will. Es ist kein Geheimnis, dass sich Versicherungsgesellschaften gerne mal um die Kostenerstattung drücken wollen. Unser Team um eine erfahrene Fachanwältin für Versicherungsrecht kümmert sich zusammen mit einer eigenen Fachabteilung für die Durchsetzung von Rechtsschutzdeckungen – und zwar so lange, bis die Versicherung zahlt. Dieser Service ist für Sie kostenfrei. Bei der Online-Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegenüber VW senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

Zum Online-Formular: Beauftragung im Abgasskandal →

Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche jetzt ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Wir sorgen dafür, dass unser Prozesskostenfinanzierer die außergerichtliche Rechtsdurchsetzung finanziert – ohne Selbstbeteiligung. Wenn ein Gerichtsprozess aussichtsreich erscheint, übernehmen wir die Anfrage für eine Prozessfinanzierung Ihrer individuellen Klage. Sagt der Prozesskostenfinanzierer für die Klage zu, fällt für dieses gerichtliche Verfahren eine Selbstbeteiligung von 89,- Euro an. Oder wir sorgen mit unserem Prozesskostenfinanzierer dafür, dass Sie rechtzeitig und rechtssicher in der richtigen Musterfeststellungsklage angemeldet sind, begleiten Sie während des Verfahrens und verhandeln für Sie das Ergebnis der Musterklage. Die Selbstbeteiligung beträgt hierfür ist ebenfalls 89,- Euro.

In allen Fällen der Risikoübernahme durch den Prozesskostenfinanzierer – ob außergerichtlich, in einer individuellen Klage oder in der Musterfeststellungsklage – zahlen Sie nur im Erfolgsfall ein Erfolgshonorar. Dieses beträgt 29 % (inkl. Steuern und Gebühren) von Ihrem wirtschaftlichen Erfolg, den wir für Sie erzielt haben – maximal jedoch 2.900,00 Euro. Und auch wenn Sie überlegen, auf eigenes Kostenrisiko vor Gericht zu gehen, sind wir an Ihrer Seite und entwickeln mit Ihnen die aussichtsreichste Prozessstrategie zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche.

Und das Beste: Wenn Sie uns jetzt direkt online beauftragen, prüfen wir Ihren Fall sofort und kostenfrei auf die Möglichkeit einer rein erfolgsabhängigen Vergütung, sodass wir für – zunächst außergerichtlich – tätig werden können.

Zum Online-Formular: Beauftragung im Abgasskandal →