Abgasskandal Mercedes-Benz: Das sind Ihre Rechte

Obwohl Daimler den Betrug bisher öffentlich nicht eingestehen will: Ebenso wie Volkswagen und BMW hat der Autobauer offenbar auch fleißig bei Abgasmanipulationen mitgemischt. Mit seiner Premium-Marke Mercedes-Benz steckt der Daimler-Konzern mittlerweile ebenfalls tief in der Abgasaffäre und in Deutschland und den USA wird gegen ihn ermittelt. Wir stehen betroffenen Fahrzeughaltern zur Seite und sorgen dafür, dass sie im Abgasskandal entschädigt werden. Erfahren Sie hier, welche rechtlichen Möglichkeiten Sie gegen den Autobauer haben und wie unsere Experten Ihnen ohne jegliches Kostenrisiko helfen können.

Abgasskandal Mercedes-Benz: Die Hintergründe zur Daimler-Affäre

Mit dem Skandal rund um manipulierte Abgaswerte wurde in der Vergangenheit hauptsächlich Volkswagen assoziiert. Aufgedeckt von der US-Umweltschutzbehörde EPA wurde im September 2015 öffentlich, dass der Konzern die Abgaswerte von Millionen Diesel-Autos mit Hilfe einer eigens entwickelten Software manipuliert hat. Zunehmend wird jedoch bekannt, dass auch andere Autobauer getrickst haben und seit März 2017 ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen Daimler. Der Vorwurf: Vorsätzlicher Betrug und strafbare Werbung.

Daimler-Chef Dieter Zetsche wollte davon in der Vergangenheit jedoch nichts wissen und wehrte sich stets vehement gegen die Vorwürfe, die Abgaswerte ebenfalls manipuliert zu haben. Ihm zufolge ist eine illegale Abschaltvorrichtung, wie sie etwa bei den verschiedenen Marken des VW-Konzerns nachgewiesen wurde, bei Mercedes-Benz nicht eingesetzt worden. Dieser Aussage widerspricht jedoch ein Bericht der "Bild am Sonntag" von Anfang 2018. Sie meldete unter Verweis auf vertrauliche Unterlagen aus US-Ermittlungsakten, der Autobauer habe gleich mehrere Software-Funktionen zur Schadstoffregulierung in seinen Motoren verbaut, damit sie den strengen Abgasnormen in den USA genügen. Nach Schätzungen seien diese Motoren in 60.000 Autos und 140.000 Vans eingebaut worden, die Daimler von 2008 bis 2016 in den USA verkauft hat.

Mercedes-Benz bei der Produktion von Diesel-Autos ganz vorne mit dabei

Wie bei den Konkurrenten Volkswagen (Audi) und BMW spielt auch bei Mercedes der Diesel als Antriebsform eine wichtige Rolle. 2016 wurden 56,1 % der Mercedes-PKW mit Diesel-Motor verkauft.

Abgasskandal Mercedes-Benz: Produktion von Diesel-Autos nach Marke

Abgasskandal Mercedes-Benz: Wie lauten die Vorwürfe gegenüber Daimler?

Bei den Vorwürfen gegenüber Daimler geht es um die Motorsteuerungsfunktion "Bit 15". Die Untersuchungen ergaben, dass diese so programmiert wurde, dass die Aufbereitung der Abgase beim Fahren lediglich für 26 Kilometer anhält. Anschließend wird der saubere Modus verlassen und der Ausstoß der gesundheitsschädlichen Stickoxide (NOx) ist um ein Vielfaches höher. Besonders in den städtischen Ballungszentren sind Stickoxide verantwortlich für eine hohe Schadstoffbelastung der Luft.

Und auch eine weitere verdächtige Software-Funktion – der sogenannte "Slipguard" – soll zum Einsatz gekommen sein. Dadurch wird anhand von Geschwindigkeit oder Beschleunigungswerten erkannt, ob sich das Auto im realen Betrieb im Straßenverkehr befindet oder auf dem Prüfstand getestet wird. Dabei wird der Schadstoffausstoß entsprechend optimiert. Aktuelle Messungen ergaben, dass Diesel-Mercedes die erlaubten Stickoxid-Grenzwerte im Straßenverkehr um mehr als das Zehnfache überschreiten. Der gesetzlich vorgeschriebene Stickoxid-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wurde 2016 in mehr als jeder zweiten verkehrsnahen Messstation überschritten. Die folgende Grafik zeigt, dass Diesel-PKW den mit Abstand größten Anteil am Stickoxid-Ausstoß in deutschen Städten haben:

Abgasskandal Mercedes-Benz: Stickstoffoxid-Ausstoß nach Fahrzeugen

Absprachen deutscher Fahrzeughersteller zu kleineren AdBlue-Tanks

Dass es Zusammenhänge zwischen dem Vorgehen der großen deutschen Fahrzeughersteller gibt, geht aus einem Artikel des Magazins "Der Spiegel" von Juli 2017 hervor. Darin wird berichtet, dass sich die deutschen Autobauern VW, Audi, Porsche, Mercedes-Benz und BMW über das Fassungsvermögen der sogenannten AdBlue-Tanks abgesprochen haben. AdBlue ist ein Harnstoffgemisch, mit dessen Hilfe Stickoxide in ihre harmlosen Bestandteile Wasser und Stickstoff aufgespalten werden. Dem Artikel zufolge sollte das Fassungsvermögen des Harnstoff-Tanks auf acht Liter beschränkt werden. Damit können 6.000 Kilometer gefahren werden, bevor der Tank wieder aufgefüllt werden muss. Um diese Reichweite zu erhöhen, musste eine Software entwickelt werden, die den AdBlue-Verbrauch minderte. Dadurch fand die Abgasreinigung jedoch nur noch vermindert oder gar nicht mehr statt. Dementsprechend stark steigt auch die Schadstoffbelastung an.

Die Absprachen der Fahrzeughersteller wurden schließlich durch eine Selbstanzeige von VW beim Bundeskartellamt in Bonn und der Wettbewerbsbehörde in Brüssel bekannt.

Reaktion in den USA

Der Skandal um die manipulierte Motorsteuerungssoftware bei Mercedes-Benz wurde erstmals in den USA bekannt. Anfang 2018 verlangten verschiedene Landes- und Bundesbehörden Auskünfte über die Test- und Messergebnisse der Diesel-Modelle. Zudem ermittelt die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA gegen den Konzern. Auch das US-Justizministerium ordnete interne Untersuchungen an. Obwohl die Behörden bisher noch nicht offiziell festgestellt haben, dass Rechtsverstöße vorliegen, gerät Daimler zunehmend unter Rechtfertigungsdruck. Laut dem bereits erwähnten Bericht der "Bild am Sonntag" geht aus den Ermittlungsakten hervor, dass Daimler schon vor Bekanntwerden des VW-Abgasskandals 2015 bezweifelt hat, die Abgas-Grenzwerte in den USA auf legalem Wege erfüllen zu können. Somit sei Daimler-Ingenieuren bewusst gewesen, dass die Mercedes-Diesel weit über der zulässigen Grenze liegende Schadstoffwerte erzielten.

In den USA reichten bereits Kunden in 13 Bundesstaaten eine Sammelklage gegen den Konzern ein. Sie fordern wegen der mutmaßlich überhöhten Abgaswerte Schadensersatz. Verfahren gegen Daimler sind auch in Deutschland bereits rechtsanhängig.

Abgasskandal Mercedes-Benz: Stand der Ermittlungen in Deutschland

Hierzulande ermitteln seit 2017 die Staatsanwaltschaft Stuttgart sowie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wegen manipulierter Abgaswerte gegen Daimler. Im Mai 2017 gab es bei dem Autobauer Razzien an mehreren Standorten und derzeit wird geprüft, ob bei über einer Million Mercedes-Dieseln, die von 2008 bis 2016 in den USA und Europa verkauft wurden, die unzulässige Abschalteinrichtung verbaut wurde. Dabei steht besonders der Mercedes Vito im Fokus der Ermittler. Sollte es zu einem Zwangsrückruf durch das KBA kommen, müsste sich Daimler in Deutschland wegen Betrugs vor Gericht verantworten. Im Juni 2017 einigte sich Daimler mit dem KBA auf eine freiwillige Rückrufaktion von drei Millionen Fahrzeugen europaweit, welche nun durch ein Software-Update nachgerüstet werden sollen.

Abgasskandal Mercedes-Benz: Herbe Wertverluste bei Diesel-PKW

Der Abgasskandal, der derzeit in aller Munde ist, sorgt für sinkendes Vertrauen in den Diesel-Motor. Nicht nur die Diesel-Fahrzeuge von BMW und Audi verlieren somit kräftig an Wert. Auch bei Mercedes-Dieseln kommt es zu hohen Wertverlusten. Verschärft wird diese Tendenz noch durch die Entscheidung des Leipziger Bundesverwaltungsgerichtes vom 27. Februar 2018, in deutschen Städten künftig Fahrverbote zu erlauben. Denn wer kauft schon ein Auto, mit dem er künftig vielerorts vielleicht nicht mehr fahren darf? Fahrern von Diesel-PKW ist somit ein großer Schaden entstanden.

Abgasskandal Mercedes-Benz: Preisentwicklung der Dieselfahrzeuge

Fürchten auch Sie nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Fahrverbote für Ihren Diesel-PKW? Wenden Sie sich an uns! Sofern Sie Ihr Auto finanziert oder geleast haben, prüfen wir Ihren Autokreditvertrag auf einen möglichen Widerruf. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie ein Auto mit "Schummel-Software" haben und somit direkt vom Abgasskandal betroffen sind oder nicht.

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Abgasskandal Mercedes-Benz: Daimlers Reaktion auf die Vorwürfe

Daimler rückt nach wie vor nicht von seinem Standpunkt ab, der Konzern habe keine unzulässigen Manipulationen an den Abgaswerten vorgenommen und sich stets an geltendes Recht gehalten. Seine Mercedes-Benz-Diesel ruft er jedoch trotzdem zur Nachbesserung in die Werkstätten zurück. Dabei soll die Technik durch ein Software-Update angepasst und der Ausstoß schädlicher Stickoxide im Straßenverkehr somit reduziert werden. Da bisher keine Anordnung des KBA besteht, ist der Rückruf jedoch nicht verpflichtend, sondern es handelt sich um eine freiwillige Servicemaßnahme.

Muss ich dem Rückruf meines Mercedes-Benz nachkommen?

Die klare Antwort lautet: Nein, das müssen Sie nicht. Bei dem Rückruf handelt es sich lediglich um ein freiwilliges Angebot von Mercedes-Benz, dem Kunden nicht zwingend nachkommen müssen. Zudem ist der Stand der Ermittlungen gegen Mercedes derzeit noch nicht so weit fortgeschritten, dass eine Stilllegung bestimmter Fahrzeuge durch das KBA geplant wäre. Wir möchten Ihnen dringend von der Nachrüstung Ihres Mercedes-Benz-Diesels abraten. Denn die technischen und ökologischen Auswirkungen des Software-Updates sind bisher ungeklärt und Folgeschäden am Fahrzeug, wie ein erhöhter Kraftstoffverbrauch oder eine geringere Motorleistung, können nicht ausgeschlossen werden.

Abgasskandal Mercedes-Benz: Welche Diesel sind betroffen?

Dazu, welche Motorbauserien und welche konkreten Modelle betroffen sein sollen, gibt es derzeit noch keine bestätigten Aussagen. Im Zuge der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen werden jedoch die Fahrzeuge mit den Dieselmotoren OM 642 sowie OM 651 durch Daimler zurückgerufen. Hauptsächlich sind Diesel-Mercedes der Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6 betroffen. Es handelt sich um Turbodiesel mit sechs Zylindern und 3,0 Litern Hubraum sowie mit vier Zylindern und 1,8 oder 2,1 Litern Hubraum. Die betroffenen Motoren wurden in mehr oder weniger der gesamten Mercedes-Diesel-Modellpalette verbaut. Unter anderem zählen folgende Baureihen dazu:

  • A-Klasse

  • B-Klasse

  • C-Klasse
  • CLA

  • CLS

  • E-Klasse

  • G-Klasse

  • GL

  • GLK

  • SLK

  • S-Klasse

  • Vito

Derzeit wird außerdem geprüft, ob auch aktuelle Modelle der Schadstoffklasse Euro 6 mit dem Nachfolgemotor OM 654 betroffen sind.

Wenn Sie unsicher sind, ob auch in Ihrem Auto die Manipulations-Software verbaut wurde, so helfen wir Ihnen gern weiter. Im Rahmen der Durchsetzung Ihrer Ansprüche prüfen wir zunächst, ob Ihr Auto betroffen ist und welche Möglichkeit für Sie am besten ist.

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Wie stelle ich fest, ob mein Mercedes-Benz betroffen ist?

Diesel-Fahrer von Mercedes-Benz müssen derzeit noch abwarten. Anders als bei VW, Audi & Co. gibt es für sie derzeit noch keine Möglichkeit, sich online Gewissheit zu verschaffen, ob ihr Auto zu den Skandal-Dieseln zählt und somit zurückgerufen wird. Stattdessen erhalten betroffene Fahrzeughalter eine Benachrichtigung des Herstellers per Post. Darin werden sie aufgefordert, sich bei einer Vertragswerkstatt von Mercedes-Benz zu melden. Angaben eines Daimler-Sprechers zufolge kann man sich auch selbst melden, um sich über etwaige Rückrufe zu informieren. Beschleunigen werde sich der Vorgang dadurch aber wohl nicht. Derzeit ist noch unklar, welche Baureihen von der Rückrufaktion betroffen sind und wann die Rückrufe abgeschlossen sein sollen. Aller Voraussicht nach werden sich diese allerdings bis weit ins Jahr 2018 hinziehen.

Sie ärgern sich, weil Sie viel Geld für Ihren Mercedes bezahlt haben und jetzt nicht entschädigt werden sollen? Wir setzen Ihre Ansprüche ohne jegliches Kostenrisiko durch – selbst, wenn Sie nicht rechtsschutzversichert sind.

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Abgasskandal Mercedes-Benz: Wie kann ich meine Ansprüche durchsetzen?

Die drängenden Fragen vieler Mercedes-Benz-Kunden lauten jetzt, wie sie am besten vorgehen sollen und wie viel Zeit ihnen bleibt, im Abgasskandal aktiv zu werden. Derzeit ist noch nicht abschließend geklärt, welche Verjährungsfristen bei Daimler bestehen. Da viele Kunden von VW, Audi & Co. jedoch bereits erfolgreich wegen des Minderwertes (Wertverlust beim Wiederverkauf und drohende Fahrverbote) ihres Diesel-Fahrzeugs entschädigt wurden, raten wir auch betroffenen Mercedes-Fahrern, ihre Rechte im Abgasskandal so bald wie möglich geltend zu machen. In Deutschland laufen bereits tausende Klagen gegen Mercedes-Benz. Auch wenn es die Möglichkeit einer Sammelklage, wie sie betroffenen Fahrzeughaltern in den USA zu Verfügung steht, hierzulande derzeit noch nicht gibt, so erhöht eine Vielzahl an Klagen trotzdem den Druck auf den Autobauer. Deshalb sollten auch Sie die Chance nutzen, ganz ohne Kostenrisiko gegen Mercedes-Benz vorzugehen.

Wenn Sie mit unserer Hilfe gegen Mercedes-Benz vorgehen wollen, stehen Ihnen verschiedene rechtliche Möglichkeiten zur Verfügung. Wenn Sie uns beauftragen, können Sie sich entweder für eine der folgenden Optionen entscheiden oder uns alle möglichen Vorgehensweisen für Sie prüfen lassen.

1. Neufahrzeug oder Rückzahlung des Kaufpreises

Diese Option ist unsere klare Empfehlung. Durch den Abgasskandal haben Diesel-Autos stark an Wert verloren und hierbei haben Sie die Möglichkeit, Ihren Mercedes-Diesel zu lukrativen Konditionen loszuwerden. Bei dieser Option fordern Sie den Kaufpreis gegen Rückgabe Ihres PKW zurück oder Sie verlangen einen vergleichbaren Neuwagen, der die europäischen Grenzwerte im Realbetrieb einhält. Dabei richten Sie Ihre Ansprüche gegen den Händler, bei dem Sie das Auto gekauft haben, und nicht gegen Mercedes selbst. Zwar können Sie von dem Autobauer mit der Schadensersatzklage (siehe unten) eine Summe bis zur Höhe des Kaufpreises zurückverlangen, nicht jedoch ein Neufahrzeug. Zudem haben Sie nur dann Anspruch auf einen Neuwagen, wenn Sie auch vorher ein Neufahrzeug besessen haben. Bei einem Gebrauchtwagen gilt das jedoch nicht.

Sie wollen Ihren Mercedes loswerden und dafür den Kaufpreis zurückbekommen oder ein Neufahrzeug erhalten? Beauftragen Sie uns jetzt ohne Kostenrisiko über unser Online-Formular, sodass wir für Sie aktiv werden können.

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2. Auto behalten und Schadensersatz fordern

Natürlich kann es auch gute Gründe geben, warum Sie Ihr Auto behalten möchten. Wenn Sie allerdings trotzdem für die Wertminderung, mögliche Mobilitätseinschränkungen oder andere drohende Belastungen entschädigt werden wollen, können Sie Schadensersatz fordern. Im Falle von Volkswagen werden betroffene Kunden in den USA und Kanada mit bis zu 10.000 Dollar entschädigt. Eine ähnliche Summe halten wir auch hierzulande für angemessen und streben deshalb ein vergleichbares Ergebnis an. Es ist jedoch auch möglich, dass die Entschädigung bei Mercedes höher ausfällt, da es sich häufig um hochpreisigere Autos handelt.

Fordern Sie von Daimler jetzt den Schadensersatz, der Ihnen zusteht. Dank unseres Experten-Teams gehen Sie nicht leer aus.

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Optional: Der Auto-Widerrufsjoker für finanzierte Autos

Egal, ob mit oder ohne Skandal-Auto: Der Auto-Widerrufsjoker kann von allen PKW-Haltern gezogen werden, die den Kauf oder das Leasing ihres Wagens mit einem Kredit finanziert haben. Dabei profitieren sie davon, dass die Widerrufsinformationen nahezu aller Autokreditverträge nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen oder fehlerhafte Pflichtangaben enthalten. Das führt dazu, dass die Widerrufsfrist nie zu laufen begonnen hat und die Verträge somit heute noch rückabgewickelt werden können.

Wenn auch Sie ein finanziertes Auto haben, ist demzufolge die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch Ihr Vertrag Fehler enthält und Sie ihn deshalb immer noch widerrufen können. Wenn Ihr Widerruf erfolgreich ist, müssen Sie Ihr Auto zwar wieder abgeben, erhalten jedoch alle gezahlten Raten und die Anzahlung zurück. Das ist besonders dann lukrativ, wenn Sie Ihren Autokredit- oder Leasingvertrag nach dem 13. Juni 2014 geschlossen haben. Denn anders als sonst müssen Sie bei diesen Verträgen nicht einmal eine Entschädigung für den Wertverlust oder einen Ausgleich für die mit dem Auto zurückgelegten Kilometer zahlen.

Sie haben einen finanzierten Diesel und wollen ihn zu lukrativen Konditionen loswerden? Gerne prüfen wir Ihren Autokreditvertrag auch kostenfrei auf die Möglichkeit eines Widerrufs. Nutzen Sie unser Online-Formular, um uns unkompliziert und ohne Kostenrisiko zu beauftragen.

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Unser Tipp

Nicht vom Abgasskandal Mercedes-Benz betroffen?

Sie haben einen Diesel von Mercedes-Benz, den Sie loswerden wollen, sind aber nicht direkt vom Abgasskandal betroffen? Auch Sie können vom Widerruf bei Autofinanzierungen profitieren. Hier gelten ebenfalls die Voraussetzungen, dass Sie das Fahrzeug finanziert oder geleast haben und Sie nicht ordnungsgemäß über Ihr Widerrufsrecht informiert wurden. Dadurch können Sie beispielsweise für den Wertverlust Ihres Mercedes-Benz oder Mobilitätseinschränkungen aufgrund von Fahrverboten entschädigt werden.

Ob Skandal-Auto oder nicht: Wir prüfen für Sie gern kostenfrei, ob Ihr Autokreditvertrag oder Leasingvertrag noch widerrufen werden kann. Melden Sie sich für eine kostenfreie Ersteinschätzung bei uns.

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Abgasskandal Mercedes-Benz: Mit uns ohne Kostenrisiko

Viele Verbraucher scheuen ein juristisches Vorgehen gegen Mercedes-Benz, da sie die hohen Kosten fürchten, die ihnen bei einem Rechtsstreit entstehen können. Jedoch nicht bei uns. Wir nehmen Ihnen das Kostenrisiko bei unserem Vorgehen gegen Daimler ab. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, so trägt sie die Kosten für das Vorgehen gegen Mercedes-Benz und seine Händler. Sie müssen lediglich Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen, können ansonsten jedoch jeden Cent behalten. Aus unserer langjährigen Erfahrung mit Rechtsschutzversicherungen wissen wir, dass sie sich manchmal sträuben, wenn es um die Deckung geht. Wir zeigen jedoch vollen Einsatz und unser auf Rechtsschutzversicherungen spezialisiertes Team bleibt so lange hartnäckig, bis die Deckung zugesagt ist.

Aber auch ohne Rechtsschutzversicherung können Sie sich beruhig und risikofrei in unsere Hände begeben. Denn wir arbeiten mit einem Prozesskostenfinanzierer zusammen, der nach einer wirtschaftlichen Überprüfung Ihres Falles alle Anwalts- und Gerichtskosten verauslagt. Sie schulden lediglich im Erfolgsfall ein Honorar und Ihre Beteiligung beträgt dann 29 % (inklusive anfallender Steuern und Gebühren) von dem wirtschaftlichen Erfolg, den wir für Sie erzielt haben. Maximal werden jedoch 2.900 Euro fällig. Sie wissen also zu jedem Zeitpunkt, mit welchem Betrag Sie maximal rechnen müssen und gehen deshalb kein Kostenrisiko ein.

Mehr als 12.000 Verbraucher haben sich bereits entschlossen, unsere Mandanten zu werden und ihre Rechte mit uns ohne Kostenrisiko durchzusetzen. Gerne werden wir auch für Sie aktiv und setzen uns dafür ein, dass Sie im Angesicht des Skandals entschädigt werden. Nutzen Sie unser Online-Formular, um uns unkompliziert zu beauftragen.

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Wir sind Ihr erfahrener Partner im Abgasskandal

Zusammen mit der Düsseldorfer Rechtsanwaltskanzlei baum, reiter & collegen vertreten wir bereits über 10.000 Mandanten im Abgasskandal. Somit verfügen wir über umfangreiche Erfahrungen und können Druck auf die Konzerne ausüben. Für unsere Mandanten konnten wir dadurch bereits lukrative Entschädigungen erreichen. Unsere verschiedenen Experten-Teams wissen nicht nur, wie sie am besten gegen Mercedes-Benz und Co. vorgehen, sondern auch, wie sie erreichen, dass die Rechtsschutzversicherungen leisten. Nutzen Sie also jetzt Ihre Chance mit uns an Ihrer Seite.

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