VW Diesel Nachrüstung: So zahlen Sie keinen Cent

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die Diesel Nachrüstung der Firma Twintec Baumot für Euro-5-Modelle des VW-Konzerns zugelassen. Durch die Nachrüstung bleiben ältere Diesel-Autos von den Fahrverboten in deutschen Innenstädten verschont. VW verspricht Zuschüsse zur Hardware-Nachrüstung – aber unter strengen Auflagen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die komplette Nachrüstung von VW und zusätzlich eine Schadensersatzzahlung von 20 % des Kaufpreises bekommen.

Diesel Nachrüstung für VW verfügbar

Mitte August hat der Hardware-Nachrüster Twintec Baumot eine allgemeine Betriebserlaubnis für das sogenannte BNOx-System zur Diesel Nachrüstung für rund 60 Diesel-Modelle von Volkswagen und seinen Tochtermarken vom KBA erhalten. Die Diesel Nachrüstung wurde für Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 5 mit einem 1.6- oder 2.0 Liter TDI-Motor aus den Jahren 2008 bis 2016 entwickelt. Nötig wurde die Hardware-Nachrüstung durch den Betrug und die Abgasmanipulationen von VW im Dieselskandal.

Folgende Modelle können umgerüstet werden:

  • Polo V
  • Caddy
  • Golf VI
  • Golf VII
  • Golf Variant
  • Golf Sportsvan
  • Jetta
  • Beetle
  • Passat
  • Sharan
  • Touran
  • Tiguan
  • T5
  • Amarok

Holen Sie sich das Geld für die Diesel Nachrüstung direkt von VW und zusätzlich noch einen angemessenen Schadensersatz. In unserer kostenfreien Ersteinschätzung erfahren Sie, wie das geht.

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Nachrüstung der AdBlue-Anlage

Twintec Baumot hat sich darauf spezialisiert, einen Umbausatz für die AdBlue-Anlagen anzubieten. Dabei wird das Additiv AdBlue nicht erst in das Auspuffrohr eingespritzt. Dieses Verfahren sollte die Schadstoffe kurz vor dem Austritt reinigen. Bei der Hardware-Nachrüstung wird ein elektrischer Generator vorgeschaltet. Der Generator erzeugt Ammoniak, das wesentlich früher eingespritzt wird. Die Schadstoffreinigung beginnt somit viel früher. Insgesamt soll die Diesel Nachrüstung die NOx-Emissionen um 94 % reduzieren.

Die Nachrüstung kann nach Angaben von Twintec Baumot in jeder AU-berechtigten Werkstatt durchgeführt werden und soll etwa einen halben Tag dauern. Der Preis für den Nachrüstsatz beträgt 1.500 Euro plus 500 Euro an Werkstattkosten. Für die Nachrüstung kann man sich auf der Internetseite von Twintec Baumot registrieren.

Software-Updates sind nicht die Lösung

Der Wolfsburger Autobauer erklärt auf seiner Webseite, dass "bis heute hunderttausende Volkswagen erfolgreich umgerüstet" wurden. Gemeint ist damit aber keine Hardware-Nachrüstung, sondern die Software-Updates, die bis heute stark in der Kritik stehen, weil sie die Autos weder sauber machen, noch vor Fahrverboten oder Wertverlusten schützen.

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Darum lohnt sich die Hardware-Nachrüstung

Die Diesel Nachrüstung verspricht, dass die geforderten NOx-Grenzwerte für Euro-5-Diesel von höchstens 270 mg Stickoxide pro Kilometer eingehalten werden. Gemessen wird hierbei nicht der Test- sondern der Realbetrieb (RDE). Auf der Straße gelten diese Regelungen ab einer Temperatur von 5 bis 30 Grad Celsius.

Die Fahrzeuge dürfen durch die Umrüstung auch in die als Verbotszonen ausgewiesenen Innenstädte fahren. Betroffene Fahrzeughalter bekommen noch in der Werkstatt einen entsprechenden Eintrag in die Zulassungsbescheinigung I, dass ihr Fahrzeug überholt wurde.

Twintec Baumot garantiert, dass die eingebaute Technik eine Laufzeit von 100.000 Kilometer oder bis zu fünf Jahre überdauert. Die Garantieleistungen an VW bleiben weiterhin bestehen, solange nachgewiesen werden kann, dass ein Schaden am Fahrzeug nicht durch die neu eingebaute Technik verursacht wurde.

Die Aufwertung der Fahrzeuge durch die Umrüstung und die umgangenen Fahrverbote haben zur Folge, dass der Wertverlust für betroffene Euro-5-Diesel eingedämmt wird.

Profitieren auch Sie von der Hardware-Nachrüstung Ihres Diesels. Wir helfen Ihnen, die Kosten von VW zurückzuholen. Zusätzlich fordern wir für Sie 20 % des Kaufpreises als Schadensersatz. Die Durchsetzung Ihrer Ansprüche ist ohne jedes Kostenrisiko möglich.

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Volkswagen bietet Zuschüsse zur Hardware-Nachrüstung nur in "Intensivstädten" an

Volkswagen gibt an, nur einen Teil der Kosten übernehmen zu wollen, wenn das Auto bereits vor dem 2. Oktober 2018 auf den Halter zugelassen war. Die Zuschüsse gibt es jedoch nicht für jeden. Hierzu heißt es:

"Das Zuschuss-Angebot der Volkswagen AG richtet sich konkret an Privat- und Geschäftskunden, die ihren Erstwohnsitz in einer der von der Bundesregierung definierten Intensivstädte oder den jeweils direkt angrenzenden Landkreisen haben."

Unter "Intensivstädte" meint der Konzern Regionen und Städte, die bereits durch das Umweltbundesamt mit Fahrverboten für dreckige Diesel bestimmt wurden. Zu diesen Städten und Regionen gehören:

Bei bestimmten Pendler-Gruppen gelten Ausnahmebestimmungen. Wenn etwa der Arbeitsplatz 100 Kilometer Luftlinie entfernt oder innerhalb der Verbotszonen liegt, gilt die Regelung auch dann, wenn der Fahrzeughalter selbst nicht in dieser Region lebt. Der Konzern verlangt hier aber ein umständliches schriftliche Bestätigungsverfahren durch den Arbeitgeber.

Dasselbe trifft zu, wenn die Kinder mit dem gemeinsamen Auto zur Schule gebracht werden müssen. VW schreibt, dass der Erstwohnsitz maximal 100 Kilometer von entsprechenden Bildungseinrichtungen entfernt sein darf. Auch hier gilt eine umständliche Bestätigung durch den Bildungsträger als Nachweis.

Wer sein Gewerbe in einer definierten Intensivstadt angemeldet hat, kann auf eine Bezuschussung hoffen, wenn der Erstwohnsitz maximal 100 Kilometer davon entfernt ist. Hier müssen Fahrzeughalter VW eine Gewerbeanmeldung oder einen Handels-, Gewerbe- oder Genossenschaftsauszug vorzeigen.

Wer Verwandte ersten Grades maximal 100 Kilometer vom Zentrum einer Verbotszone hat, kann sich einen Zuschuss zur Hardware-Nachrüstung nur dann sichern, wenn er die Meldebescheinigung des Verwandten vorlegt. Menschen mit einer Schwerbehinderung mit Parkerleichterung ("blauer Parkausweis") müssen ebenfalls nachweisen, dass diese innerhalb der 100 Kilometer-Grenze wohnhaft sind.

Das Problem ist eindeutig: Für einen VW-Fahrer aus den Regionen Hannover, Berlin oder gar aus der traditionellen Heimatstadt des Konzerns Wolfsburg, wird es keine Bezuschussung für eine Nachrüstung des dreckigen und manipulierten Diesels geben. Lediglich komplizierte Anträge könnten hier in Ausnahmefällen Abhilfe schaffen. Dass Volkswagen sich hier weiterhin vor seiner Verantwortung drückt, ist nicht zu akzeptieren. Da sie die Nachrüstung erst notwendig gemacht haben, besteht kein Zweifel darin, dass sie auch für die Kosten aufkommen sollten.

Wir arbeitet mit dem Hardware-Nachrüster Twintec Baumot zusammen. Gemeinsam möchten wir das Recht betroffener Dieselfahrer auf eine kostenfreie Nachrüstung durchsetzen. Wir fordern für Sie, dass Volkswagen Ihre Nachrüstung bezahlt und erstreiten für Sie zusätzlich einen Schadensersatz von 20 % in Höhe des Kaufpreises Ihres Fahrzeugs. Die Durchsetzung Ihrer Ansprüche ist mit uns ohne Kostenrisiko möglich. Alles Weitere erfahren Sie in Ihrer persönlichen und kostenfreien Ersteinschätzung.

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Sie möchten eine Diesel Nachrüstung? Lassen Sie VW dafür bezahlen!

Der VW-Konzern hat Abgaswerte absichtlich manipuliert und bietet als Lösung ein Software-Update an, das die Motorenleistung der betroffenen Fahrzeuge verringert und den Verschleiß fördert. Dass dieser Konzern nur unter besonderen Auflagen bereit ist, die Hardware-Nachrüstung zu bezuschussen, ist unserer Meinung nach nicht richtig.

Gansel Rechtsanwälte arbeitet eng mit dem Hardware-Nachrüster Twintec Baumot zusammen. Wir wollen Ihnen so schnell und günstig wie möglich zu einem sauberen Diesel verhelfen. Wir sorgen dafür, dass Volkswagen die Kosten für die Nachrüstung Ihres Diesel übernimmt und Ihnen zusätzlich Schadensersatz zahlt. Mit unserer kostenfreien Ersteinschätzung erfahren Sie, wie Sie Ihre Rechte ohne Kostenrisiko durchsetzen können.

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