VW Amarok im Dieselskandal – Baujahre, Rückrufe und Schadensersatz

Der Amarok ist aktuell das Sorgenkind von VW: Für Besitzer:innen zweier Ausführungen – sowohl Fahrzeuge mit EA189- als auch dem brandneuen EA897evo-Motor – stehen Chancen gut, Schadensersatz zu erhalten. So können Geschädigte für die Manipulation an ihrem VW Amarok entschädigt werden.

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War auch der VW Amarok in den Diesel­skandal verwickelt?

Als die Machenschaften der Automobil-Industrie im Rahmen des Dieselskandals erstmals an die Öffentlichkeit gerieten, rutschte schnell der VW-Motor mit der Bezeichnung EA (“Entwicklungsauftrag) 189 ins Zentrum der Manipulationsvorwürfe. Exakt dieser Motortyp wurde auch bis 2016 im Pickup-Modell des Volkswagen-Konzerns, dem VW Amarok, verbaut. Fahrzeuge der Baujahre 2010 bis 2016 wurden mit einem Software-Update versehen. Hierbei wurde eine aktuelle Version der Motorsteuerungssoftware aufgespielt, wodurch die Manipulation gelöscht werden konnte.

Doch nun scheint auch das aktuellste Modell des Amarok mit dem Motortyp EA897evo von weiteren Manipulationen betroffen zu sein. Besitzer:innen eines neuen VW Amarok könnte also Ähnliches bevorstehen, denn Fahrzeuge der Baujahre 2016 bis 2020 des VW-Konzerns könnten in den kommenden Monaten in eine weitere Rückrufaktion verwickelt sein.

Besitzen Sie einen relativ neuen VW Amarok, den Sie bisher für manipulationsfrei hielten? Dann sollten Sie jetzt aktiv werden und Ihre Ansprüche gegen VW prüfen. Wir schätzen kostenfrei Ihren individuellen Fall für Sie ein und teilen Ihnen mit, wie Ihre Chancen stehen, von VW Schadensersatz zu verlangen.

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Welche Aus­führungen des VW Amarok wurden mani­puliert?

  • Baujahre 2010 bis 2016

Bereits seit Ende 2016 läuft die Rückrufaktion, in der VW Amaroks der Baujahre 2010 bis 2016 zurückgerufen wurden. Hierbei waren Fahrzeuge in der Modellausführung 2.0 TDI und 2.0 TDI 4Motion betroffen. Der Vierzylinder-Dieselmotor mit der Bezeichnung EA189 wurde von 2010 bis 2016 in die Pickup-Variante des Volkswagen-Konzerns verbaut.

Doch zahlreiche Amarok mit EA189-Motor warten aktuell noch darauf, vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zurückgerufen zu werden. Die Manipulation an Fahrzeugen mit diesem Motortyp wurde bereits von zahlreichen Gerichten bestätigt. Für Halter:innen ist – im Gegensatz zu vielen anderen VW-Modellen mit verbautem EA189 – die Verjährung noch nicht verstrichen.

Da viele Amaroks mit EA189-Motor noch nicht zurückgerufen wurden, können auch Besitzer:innen eines älteren Fahrzeugs noch entschädigt werden. Nutzen Sie unser kostenfreies Online-Formular und erfahren Sie, ob auch Sie noch Ansprüche auf Entschädigung haben!

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  • Baujahre 2016 bis heute

Der VW Amarok wird noch immer produziert und erfolgreich verkauft. Jedoch verwendet VW seit 2016 nicht mehr den berühmt-berüchtigten EA189, sondern ist auf den stark motorisierten EA897evo umgestiegen.

Bisher hat VW keine Manipulationen an diesem Motor bestätigt. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass der Wolfsburger Autobauer auch in diesem aktuellen Motortyp Abschalteinrichtungen verbaut hat. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis auch Halter:innen eines brandneuen VW Amarok postalisch darüber informiert werden, dass auch an ihrem Fahrzeug gepfuscht und geschummelt wurde.

Besitzer:innen eines neuen VW Amarok sollten sich zeitnah über ihre Handlungsmöglichkeiten informieren. So können sie dem Wertverlust ihres Fahrzeugs noch entgegensteuern. Wir prüfen gerne für Sie Ihren individuellen Fall und teilen Ihnen mit, welche Optionen Sie haben, gegen VW vorzugehen.

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Wie war der VW Amarok von Rückruf­aktionen im Diesel­skandal betroffen?

Der VW Amarok mit dem verbauten Motor EA189 wurde im Rahmen der Rückrufaktion “23R7” in eine Werkstatt beordert. Da es innerhalb des Volkswagen-Konzerns gängige Praxis ist, von VW entwickelte Motoren an Tochterfirmen weiterzugeben, wurden hier nicht nur VW-Fahrzeuge, sondern auch Modelle der Marken Audi, SEAT und Skoda zurückgerufen. In der Summe traf es 2,5 Millionen Halter:innen, von denen viele auch einen VW Amarok in der Garage stehen hatten.

Beim ersten vom KBA angeordneten Rückruf im Jahr 2015 waren weltweit mehr als 44.000 VW Amaroks mit Diesel-Antrieb betroffen – davon etwa 8.300 in Deutschland. Hier wurden ausschließlich Halter:innen eines Modells der Baujahre 2009 bis 2012 dazu aufgefordert, in einer Vertragswerkstatt ein Software-Update aufspielen zu lassen.

Im Jahr 2016 folgte ein weiterer Pflichtrückruf, welcher vom KBA überwacht wurde. Auch hier befinden sich unter 84.000 zurückgerufenen VW-Fahrzeugen zahlreiche Amaroks der Baujahre 2009 bis 2012.

Für VW galt der Dieselskandal um den Motortyp EA189 eigentlich als abgehakt, jedoch stellt der VW Amarok hier eine Ausnahme dar. Denn für viele Fahrzeuge mit dem EA189-Motor gab es bisher noch keinen Rückruf, weshalb auch die Ansprüche betroffener Besitzer:innen noch nicht verjährt sind.

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Alle VW-Rückrufe im Überblick

Der VW Amarok war leider nicht das einzige Modell, das VW im Rahmen des Dieselskandals zurückrufen musste. Aufgrund der Manipulation an zahlreichen Modellen der Volkswagen AG ordnete das Kraftfahrt-Bundesamt diverse Pflichtrückrufe ab dem Jahr 2015 an. Doch nicht immer reichte ein Software-Update aus, um die Fahrzeuge von Manipulationen zu befreien.

Lesen Sie hier mehr dazu: https://www.gansel-rechtsanwaelte.de/abgasskandal-autofahrer/vw-rueckruf-alle-rueckrufaktionen-im-ueberblick

Was spricht dafür, dass auch der aktuelle VW Amarok manipuliert wurde?

Bis September 2016 lief der VW Amarok noch mit verbautem EA189-Motor vom Band. Anschließend entschied sich VW dazu, vom 2.0 Liter-Motor Abstand zu nehmen und den Pickup nur noch mit 3.0 Liter Hubraum zu produzieren. Hierfür wird die überarbeitete Version des EA897, der EA 897evo, verwendet.

Bisher gibt es keine vom KBA angeordneten Rückrufe für neuere Ausführungen des VW Amarok. Jedoch mussten bereits zahlreiche Fahrzeugmodelle mit verbautem EA897-Motor der VW-Tochter Audi zurückgerufen werden. Ob nun auch der EA897evo – der modifizierte Motor – künftig in VW-Werkstätten zurückbeordert werden könnte, ist noch unklar.

Jedoch hat das OLG Karlsruhe Mitte 2019 ein Sachverständigengutachten zum VW-Motor EA896 und dessen Nachfolger – dem EA897 und somit auch dem EA897evo – in Auftrag gegeben. Da bereits in diversen Fahrzeugen mit EA897evo illegale Abschalteinrichtungen gefunden wurden, ist es vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis auch in VW Amaroks aktueller Baujahre die Abgasmanipulation gefunden wird.

Der neue Amarok könnte bald zurückgerufen werden. Reagieren Sie, bevor Sie zum Software-Update gezwungen werden könnten und der Wertverlust Ihres Amarok Diesel nicht mehr gebremst werden kann. Wir prüfen Ihren Fall und teilen Ihnen mit, welche Optionen und Chancen auf Schadensersatz Sie haben.

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Löst ein Software-Update die Probleme des VW Amarok

Relativ bald nach dem amtlichen Rückruf des KBA stellte VW für den Amarok bereits ein Software-Update bereit. So mussten sich betroffene Halter:innen früh entscheiden, ob sie auf ihr Fahrzeug die aktualisierte Motorsteuerungssoftware aufspielen lassen. Damals war noch nicht klar, welche Auswirkungen das Update auf den Motor haben kann.

Die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ führte einen Test durch, bei dem VW Amaroks vor und nach dem Software-Update überprüft wurden. Dieser ergab, dass das Fahrzeug durch die Maßnahme keine Leistungseinbußen zu befürchten hat. Jedoch stieg der Kraftstoffverbrauch an. Etwa zwischen 0,5 und 0,7 Liter auf 100 km verbraucht der Amarok mehr nach dem Software-Update. Unabhängig davon leiden VW Amaroks seit dem Dieselskandal unter einem enormen Wertverlust und drohenden Fahrverboten.

Unser Tipp

Vorsicht vor dem Software-Update

Leider mussten wir bereits einige unserer Mandanten erfahren, dass sich die Qualität ihres Fahrzeugs nach dem Aufspielen des Updates verschlechtert hat. Von einem erhöhten Verbrauch und einer unangenehmeren Fahrweise wurde uns berichtet. Daher können wir Ihnen nicht empfehlen, das Update aufspielen zu lassen. In jedem Fall sollten Sie zuvor prüfen, welche weiteren Optionen Ihnen zur Verfügung stehen. So haben geschädigte VW-Kund:innen meist die Möglichkeit, von VW einen hohen Schadensersatz zu fordern.

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Welche Optionen haben Halter:innen eines VW Amaroks?

Seit 2017 haben zahlreiche Gerichte Besitzer:innen eines manipulierten VW Amaroks Recht gegeben. Diese Tendenz hin zu verbraucherfreundlichen Urteilen sollten auch Sie nutzen, um von VW Schadensersatz zu fordern. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung haben oder nicht. Ein Vorgehen ist für Sie ohne jegliches Kostenrisiko möglich. Grundsätzlich stehen Ihnen zwei Möglichkeiten offen, aus denen Sie selbst wählen können:

#1 Rückgabe des Autos gegen Kaufpreis oder Neufahrzeug

Fordern Sie den Kaufpreis gegen Rückgabe des Autos zurück oder verlangen Sie ein Neufahrzeug. Diese Variante ist angesichts des enormen Wertverlusts Ihres Fahrzeuges in der Regel die profitabelste.

#2 Auto behalten & Schadensersatz fordern

Wenn Sie Ihr Fahrzeug behalten möchten, können Sie trotzdem einen angemessenen Schadensersatz fordern. Als Zusatz bieten wir Ihnen an, die Kostenübernahme einer Hardware-Nachrüstung durchzusetzen. Denn lediglich eine Hardware-Nachrüstung kann die Stickoxid-Emissionen soweit reduzieren, dass Sie von Diesel-Fahrverboten verschont bleiben.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch Sie eine Mogelpackung gekauft haben. Um Klarheit zu schaffen, nutzen Sie unseren Online-Check und die anschließende kostenfreie Ersteinschätzung. Wir prüfen für Sie, ob auch Ihr Fahrzeug betroffen ist und setzen Ihre Ansprüche durch. Mit uns geht das ohne jedes Kostenrisiko – egal, ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung.

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Welche Kosten entstehen mir, wenn ich gegen VW vor­gehen möchte?

Wenn Sie wegen der Manipulation an Ihrem VW-Diesel mit EA189- oder EA897evo-Motor Schadensersatz fordern möchten, ist dies ohne jedes Kostenrisiko möglich. Dabei kommt es nicht darauf an, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung haben oder nicht.

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Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

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Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

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