Dieselskandal Porsche Cayenne – So steht Ihre Chance auf Entschädigung

Manipulation in der Luxusklasse: Nicht nur die Sportwagen von Porsche, sondern auch der beliebte SUV Porsche Cayenne ist in den Dieselskandal verstrickt. Welche Ausführungen betroffen sind und wie sich Betroffene für den Schaden und die Wertverluste entschädigen lassen können, erfahren Sie hier.

Was passierte bisher im Diesel­skandal bei Porsche?

Der Dieselskandal nahm 2015 in den USA seinen Anfang, als Forscher herausfanden, dass der Volkswagen-Konzern illegale Abschalteinrichtungen in seine Dieselmotoren verbaut hatte. Die entlarvte Software sorgte dafür, dass die Fahrzeuge erkennen konnten, ob sich der Diesel in einer Prüfumgebung oder im Straßenverkehr befand. Entsprechend wurde dann die Abgasreinigung reguliert: Auf dem Prüfstand waren die Abgasreinigungen eingeschaltet und die Fahrzeuge hielten relevante Emissionsgrenzwerte ein. Im Straßenverkehr waren die gleichen Funktionen abgeschaltet und Stickoxide wurden ungehindert in die Luft abgegeben.

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Der Skandal breitete sich schnell in anderen Ländern und auf andere Autobauer aus. Im Zentrum der Ermittlungen standen auch in Deutschland Volkswagen und seine Tochterunternehmen, wie die Porsche AG. Im Jahr 2017 wurde erstmals eine unzulässige Abschalteinrichtung bei dem Diesel-Modell Cayenne festgestellt. Was zur Folge hatte, dass zehntausende Fahrzeuge durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zurückgerufen wurden und für ein Software-Update in Werkstätten mussten.

Zunächst bestand der Manipulations-Verdacht bei Porsche nur für die Modelle Cayenne und Macan. Seit Sommer 2018 steht aber fest: Sämtliche Diesel-Autos der Marke sind mit einer Schummel-Software ausgestattet.

Wie ist der Porsche Cayenne in den Diesel­skandal verstrickt?

Der Porsche Cayenne, der 2002 eingeführt wurde, ist nach dem Macan das zweitbeliebteste Modell der Marke. Mit ihm wurde in Porsches Produktpalette zum ersten Mal ein SUV aufgenommen. Porsche produziert eigentlich selbst keine Dieselmotoren, sondern bezieht sie von Audi – einer anderen Volkswagen-Tochter. So ist es auch der Fall beim Porsche Cayenne, bei dem ein Motor des Typs VW EA897 eingebaut ist. Dort entdeckte das KBA 2017 die Abschalteinrichtungen, die dafür sorgen, dass die angeblich umweltfreundlichen Diesel im Straßenverkehr ungehindert Umwelt und Menschen verpesten.

Folgende Ausführungen des Modells sind betroffen:

Modell

Abgasnorm

Hubraum Motor

Cayenne

Euro 5

4,2 Liter

Cayenne

Euro 5

3,0 Liter

Cayenne

Euro 6

3,0 und 4,2 Liter

Das Thermofenster

Neben den Abschalteinrichtungen, um die es in der Anfangszeit des Dieselskandals ging, rückt seit 2016 zunehmend das „Thermofenster” in den Fokus von Öffentlichkeit und Gerichten. Die Technologie wird vorgeblich zum Motorenschutz eingesetzt und regelt die Abgasreinigung mittels der Außentemperatur. In einem „Fenster” zwischen circa 15 und 30 °C läuft die Reinigung optimal. Bei kälteren oder wärmeren Temperaturen wird sie stufenweise heruntergefahren oder ganz abgestellt.

Das ist deshalb problematisch, weil die Durchschnittstemperaturen in vielen europäischen Städten in den meisten Monaten des Jahres unter dieser Untergrenze liegen. Bislang beharren die Autohersteller darauf, dass die Einrichtung aufgrund des Motorenschutzes notwendig und damit gerechtfertigt sei. Das KBA stuft das Fenster nach wie vor als zulässig ein, auch wenn zunehmend Gerichte zur gegenteiligen Einschätzung gelangen.

Im Porsche Cayenne befindet sich ebenfalls ein Thermofenster. Im März 2020 legte das Landgericht Stuttgart dem höchsten europäischen Gericht Fragen zum Thermofenster vor, anlässlich einer Klage eines Porsche Cayenne Fahrers. Das Brisante an dem Fall: Das Fahrzeug war noch nicht amtlich zurückgerufen worden. Die Richter in Brüssel sollen daher klären, ob der Käufer des Porsche Cayenne den Kaufvertrag nachträglich rückabwickeln kann. Eine endgültige Entscheidung wird noch erwartet.

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Ist der Porsche Cayenne von Rückrufen im Dieselskandal betroffen?

Porsche musste im Zuge des Dieselskandals fast seine gesamte Dieselflotte zurückrufen. Die Tatsache, dass Porsche die Motoren nicht selbst herstellte, sondern von der Konzern-Schwester Audi bezog, entlässt das Unternehmen nicht aus seiner Verantwortung.

Unter dem Rückruf-Code „ALA9 rief das Kraftfahrt-Bundesamt im Januar 2018 rund 6800 Fahrzeuge zur Entfernung der unzulässigen Abschalteinrichtung zurück. Von dem Rückruf waren Cayenne mit 3,0L V6 TDI Euro 6-Motor der Baujahre 2014 bis 2017 betroffen. Zwischenzeitlich wurde sogar ein Verkaufsstopp für den Porsche Cayenne durch das Verkehrsministerium verhängt.

Im März 2020 orderte das KBA erneut Porsche Cayenne Modelle zur Entfernung unzulässiger Abschalteinrichtungen in die Werkstätten. Unter dem Code „ALA1” traf es Porsche Cayenne S Diesel V8 4.2l TDI mit Euro-Norm 5 der Baujahre 2013 bis 2018. Betroffen waren weltweit knapp 13.000 und in Deutschland rund 5.300 Fahrzeuge.

Im September 2020 folgte ein dritter offizieller Rückruf unter dem Code „ALA9”. Diesmal traf es weltweit rund 7.000 Porsches der Baujahre 2015 bis 2017, wovon 3.636 in Deutschland betroffen waren. Als Maßnahme gab das KBA die Neuprogrammierung des DME-Steuergeräts an („Digitale Motor Elektronik”, das für die Steuerung des Motors verantwortlich ist).

Offizielle Rückrufe seitens des KBA sind für die Besitzer eines solchen Fahrzeugs das eindeutige Zeichen, dass ihr Porsche vom Abgasskandal betroffen ist. Allerdings ist der Rückruf nicht unproblematisch, denn Besitzer riskieren den Verlust der Zulassung, sollten sie dem offiziellen Bescheid nicht nachkommen. Andererseits steht das Software-Update in der Kritik, problembehaftet zu sein.

Quelle: Rückrufdatenbank des KBA, Code ALA9

Haben Sie ebenfalls ein Rückrufschreiben für Ihren Porsche Cayenne erhalten? Dann ist Ihr Fahrzeug sicher vom Abgasskandal betroffen. Überprüfen Sie jetzt im Online-Check, wie hoch Ihre Entschädigung ausfällt.

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Schafft das Software-­Update beim Porsche Cayenne Abhilfe?

Wer ein Rückrufschreiben des KBA erhalten hat, muss sein Fahrzeug eigentlich für ein Software-Update in die Werkstatt bringen. Doch was bringt das Update wirklich? Von den Autoherstellern und dem KBA zwar als Lösung des Problems beschlossen, geben Berichte von Verbrauchern jedoch Anlass zur Sorge, dass das Update mehr schadet als zu helfen. Darüber hinaus kritisieren Verbraucherschützer den Fakt, dass die gesetzlichen Emissionswerte auf einmal angeblich mit einem kurzen Software-Update eingehalten werden können. Weshalb sich die berechtigte Frage stellt, warum es nicht von Anfang an so gehandhabt wurde.

Wir raten Ihnen grundsätzlich davon ab, das Software-Update installieren zu lassen. Das hat drei Gründe:

  1. Fahrzeuge mit Update sind nicht immer vor Fahrverboten geschützt
    In einigen deutschen Großstädten, wie Hamburg, Berlin oder Stuttgart, wurden Fahrverbotszonen für Dieselfahrzeuge eingerichtet. Ein installiertes Software-Update ist keine Garantie dafür, dass Ihr Fahrzeug davon ausgenommen ist.

  2. Zahlreiche Verbraucher berichten von ungewollten Nebeneffekten des Updates
    Kunden berichten von zahlreichen technischen Problemen nach dem Update: erhöhter Spritverbrauch, Leistungseinbrüche oder Ausfällen beim Abgassystem.

  3. Es bestehen begründete Zweifel an der Wirksamkeit des Updates
    Das KBA und die Autokonzerne sprechen von einer Verbesserung der Stickoxidemissionen im Straßenbetrieb um 25 bis 30 % nach Aufspielen des Updates. Aktuelle Tests lassen Zweifel an diesen Zahlen aufkommen. Einige Fahrzeuge zeigten sogar erhöhte Emissionswerte nach dem Update.

Lassen Sie sich nicht mit einem Software-Update abspeisen. Fordern Sie Schadensersatz für den Betrug oder lassen Sie sich den Kaufpreis erstatten. Welche Option für Sie am besten geeignet ist, erfahren Sie in unserem kostenfreien Online-Check.

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Gibt es verbraucher­freundliche Urteile für betroffene Porsche Cayenne-Fahrer im Dieselskandal?

Wer sich einen Porsche Cayenne anschafft, kauft diesen nicht nur aus praktischen Gründen. Gerade deshalb sind die Wertverluste bei den hochpreisigen Sport- und Geländewagen von Porsche teilweise drastisch und tun besonders weh. Im Oktober 2018 wurde das erste verbraucherfreundliche Urteil im Abgasskandal gegen die Porsche AG gefällt. Das Landgericht Stuttgart verurteilte das Unternehmen dazu, einen Porsche Cayenne gegen Rückzahlung des Kaufpreises unter Abzug einer Nutzungsentschädigung zurückzunehmen.

Das wichtigste Urteil für Fahrer von Diesel-Fahrzeugen stammt jedoch vom Bundesgerichtshof (BGH). Die Richter urteilten im Mai 2020, dass Volkswagen seine Kunden durch den Einbau einer illegalen Abschalteinrichtung vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt hat. Da die gleichen Manipulationen auch in den Fahrzeugen der Konzerntöchter von VW verbaut wurden, hat das Urteil auch für Porsche-Fahrer große Bedeutung.

Die Richter hielten es für erwiesen, dass VW mit den Abgasmanipulationen versucht hatte, die Fahrzeuge kostengünstig zu produzieren. Dies ging sowohl zulasten der Gesundheit der Bevölkerung als auch der Umwelt. Aufgrund dieses Verhaltens steht den Betroffenen eine Entschädigung zu – unabhängig davon, ob es sich im Kaufvertrag um einen Gebraucht- oder Neuwagen handelt.

Ein zweites wichtiges Urteil für Porsche Cayenne-Fahrer wird wie bereits erwähnt vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) erwartet. Die Generalstaatsanwältin des EuGH hat klargemacht, dass sie das Thermofenster für nicht zulässig hält. Dafür reiche auch das Argument der Autobauer nicht, dass das Thermofenster wegen des Motorenschutzes gerechtfertigt sei.

Nutzen Sie die positiven Gerichtsurteile auch für sich und klagen Sie gegen Porsche. Wir setzen Ihre Entschädigungsansprüche durch – ohne Kostenrisiko für Sie.

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Welche Handlungs­optionen haben Porsche Cayenne-­Fahrer im Dieselskandal?

Haben Sie ein offizielles Rückrufschreiben des KBA erhalten? Oder vermuten Sie, dass Ihr Cayenne zu den betroffenen Fahrzeugen gehört, auch ohne Rückrufschreiben? Dann sollten Sie tätig werden, um weiteren Wertverlusten vorzubeugen und um sich für den Betrug entschädigen zu lassen. Die Gerichte haben Porsches Vorgehen als illegal eingestuft. Profitieren auch Sie von den verbraucherfreundlichen Urteilen der Gerichte und gehen Sie gegen Porsche vor. Und das ohne Kostenrisiko – egal, ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung. Ihnen bieten sich folgende Möglichkeiten:

#1 Rückgabe des Autos gegen Kaufpreis oder Neufahrzeug

Wenn Sie bereit sind, sich von Ihrem aktuellen Fahrzeug zu trennen, sollten Sie die Erstattung des Kaufpreises gegen die Herausgabe Ihres Porsches fordern. Alternativ können Sie auch einen Neuwagen fordern, der die relevanten Emissionswerte im Realbetrieb einhält.

#2 Auto behalten & Schadensersatz fordern

Wenn Sie Ihr Fahrzeug gerne behalten möchten, dann sollten Sie sich für den Betrug und die Manipulationen entschädigen lassen. Dafür können Sie Schadensersatz in Höhe von bis zu 20 % des Kaufpreises einfordern.

Nicht länger warten, sondern aktiv werden: Überprüfen Sie jetzt im Online-Check die Höhe Ihrer Entschädigung. Wir beraten Sie gern über die nächsten Schritte und setzen Ihre Ansprüche durch – und alles ohne Kostenrisiko.

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Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

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Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten.

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