Dieselskandal Audi A4 – Jetzt Schadensersatz sichern!

Der Audi A4 ist vor allem als Dienstwagen sehr geschätzt und ist das meistverkaufte Modell des Autoherstellers. Doch auch hier wurden illegale Abschalteinrichtungen festgestellt – fünf verschiedene Strategien. Wer betroffen ist, warum das Software-Update nicht der richtige Lösungsweg ist und was Sie sonst tun können, erfahren Sie hier.

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Was geschah im Diesel­skandal bei Audi und dem A4?

2015 brachten US-amerikanische Forscher an die Öffentlichkeit, dass Volkswagen eine Abschalteinrichtung in den Motoren der Reihe EA189 eingebaut hatte. Diese dienten zur Manipulation der Abgasreinigung. Nicht lange danach kam der Dieselskandal nach Deutschland, da bekannt wurde, dass VW und seine Tochterunternehmen dort ebenfalls manipulierte Fahrzeuge verkauften. Vermehrt kamen Berichte über andere Autobauer ans Licht, die auch an den Mogeleien beteiligt waren – so auch die VW-Tochter Audi.

Beim Ingolstädter Unternehmen sticht vor allem die Luxus-Limousine Audi A8 hervor. Dieser stieß 25-Mal so viel Stick­oxide je Kilo­meter aus, wie zu der Zeit erlaubt waren. Doch auch andere Audis waren betroffen, wie der Audi A4. Dieser gehört zu den Mittelklasse-Wagen bei Audi, den es bereits seit 1972 (damals noch Audi 80) gibt. Der A4 ist das meistproduzierte Modell von Audi. Ein Großteil der Zulassungen sind gewerblich, 88 % werden als Dienstwagen benutzt. Die meisten davon besitzen wiederum einen Dieselmotor.

Auf die Vorwürfe der illegalen Abschalteinrichtungen reagierte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erstmals 2017 und ordnete offizielle Rückrufe an. Doch da bestand der Schaden für Umwelt und Verbraucher schon längst.

Welche Abschalt­einrichtungen findet man beim Audi A4?

Bereits 2003 verbaute Audi eine sogenannte „Akustikfunktion“ in Fahrzeuge der Modellreihen A4 und A6. Damit sollten angeblich die lauten Motorengeräusche der Dieselfahrzeuge gedämpft werden. Dem Konzern zufolge handelte es sich dabei um eine Notwendigkeit. Aber wie sich herausstellte, konnte die Akustikfunktion einiges mehr. So erkannte die darin programmierte Software auch Prüfungszyklen. Daher stufte das KBA die Funktion 2019 als illegale Abschalteinrichtung ein und rief 40.000 Audi A4 und A6 der Euro-4-Norm zurück.

Darüber hinaus wurden bei Audi 4 Strategien zur Abgasmanipulation festgestellt:

  • Strategie A und B: Strategie A ist die sogenannte „Aufheizstrategie“, die durch Strategie B („Alternatives Aufheizen“) eingeleitet wird. Die Funktionsweise ist einfach: Auf dem Prüfstand wird die schadstoffreduzierende Aufwärmfunktion des Motors aktiviert. Befindet sich das Fahrzeug jedoch im Straßenverkehr, läuft der Motor „kalt“ und Stickoxide werden ungefiltert ausgestoßen.

  • Strategie C: Diese Abschalteinrichtung verhindert das sogenannte „Re-Entry Aufheizen“. Das Fahrzeug kann im Straßenbetrieb nicht mehr in den Aufheizmodus wechseln. Dadurch kommt es zum ungefilterten Ausstoß an Stickoxiden während der Fahrt.

  • Strategie D: Diese Abschalteinrichtung verhindert die Einspritzung des Harnstoffes AdBlue während der Fahrt. Audi warb unter anderem durch die Einspritzung von AdBlue zur Reinigung von Schadstoffen für seine Clean-Diesel-Technologie. Wie das KBA herausfand, wird während der Fahrt viel weniger AdBlue eingespritzt als kurz nach dem Start.

Besonders ärgerlich im Abgasskandal bei Audi sind nicht nur die Manipulationen des Autobauers, sondern auch die Versäumnis seitens des KBA. So stellte das Amt fest, dass es sich bei den Strategien B bis D vermutlich um illegale Abschalteinrichtungen handelte. Audi durfte diese ohne vorherige Kontrolle durch das KBA selbstständig entfernen.

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Gibt es ein Thermofenster im Audi A4?

Die bisher beschriebenen Strategien A bis D sind nicht die einzigen Methoden, die Audi benutzte, um Abgaswerte zu frisieren. Eine weitere Abschalteinrichtung ist das sogenannte „Thermofenster”, welche die Abgasreinigung auf Basis der Außentemperatur reguliert. So funktioniert die Abgasreinigung optimal beispielsweise nur bei Außentemperaturen, die zwischen 15 °C und 30 °C liegen. Je nach Modell und Hersteller gibt es dabei Unterschiede über das genaue Fenster und die stufenweise Regelung der Abgasreinigung. Damit ist die Funktion in vielen europäischen Ländern die meiste Zeit gar nicht in Gange. In Deutschland liegt die Durchschnittstemperatur zum Beispiel nur an 3 Monaten über 15 °C.

Der Bundesgerichtshof (BGH) wird im Dezember 2020 zum Thermofenster für Klarheit sorgen und möglicherweise den Abgasskandal 2.0 einläuten. Auch die Generalstaatsanwältin des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hat in ihrem Abschlussplädoyer deutlich ausgedrückt, dass sie das Thermofenster für nicht zulässig hält. Da das Thermofenster in nahezu allen Dieselmotoren eingebaut ist, wären auch Kunden von Audi betroffen.

Zunehmend urteilen die Gerichte auch beim Thermofenster zugunsten der Betroffenen. Überprüfen Sie, wie Ihre Erfolgschancen auf ein Positivurteil aussehen. Das erfahren Sie in nur wenigen Klicks über unseren kostenfreien Online-Check.

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Sind Audi A4-Modelle von Rückrufen im Dieselskandal betroffen?

Inzwischen wurden alle Audi A4-Fahrzeuge 2.0 mit dem Skandalmotor EA189 unter dem Herstellercode „23Q7” zurückgerufen. A4-Modelle mit einem V6-Motor auch als EA897 bekannt oder V8-Motor bzw. EA898 wurden seit Ende 2019 unter dem Herstellercode „23X6” in die Werkstätten beordert. Dies betraf die Modelle, die zwischen 2008 und 2017 hergestellt wurden.

2018 wurden 127.000 Audis unterschiedlicher Modelle zurückgerufen, die einen 3.0 TDI Motor mit Euro-6-Norm besaßen, wozu auch der Audi A4 gehörte. In Deutschland handelte es sich dabei um rund 78.000 Audis.

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Gibt es erfolgreiche Klagen gegen Audi?

In der Aufarbeitung des Dieselskandals ist es bisher schleppend vorangegangen. Während Betroffene in den USA mit Zahlungen von bis zu 10.000 Dollar entschädigt wurden, müssen sich Audi-Besitzer in Deutschland mühsam auf den Rechtsweg begeben. Die Audi AG spielt auf Zeit und hofft darauf, dass Betroffene vor den Mühen einer Klage zurückschrecken und die Ansprüche verjähren. Neben den Fahrverboten spielen aber auch die Wertverluste eine große Rolle: manipulierte Audis, die nicht nachgerüstet sind, verlieren erheblich an Wert.

Dabei stehen die Chancen einer Klage gegen Audi und Co. sehr gut. Im Mai 2020 äußerte sich erstmals der BGH zu den illegalen Abschalteinrichtungen bei Volkswagen. Er entschied eindeutig, dass der Konzern seine Kunden vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt hat. Das heißt, dass den Betroffenen Schadensersatzansprüche für den Betrug zustehen. Da Audi eine Tochterfirma von Volkswagen ist und teilweise die gleichen Motorenmodelle verbaut wurden, sind die Aussichten einer erfolgreichen Klage vielversprechend.

Profitieren auch Sie von den positiven Urteilen gegen die Audi AG und machen Sie Ihre Ansprüche geltend, bevor sie verjähren. Überprüfen Sie bequem von zu Hause Ihre Schadensersatzansprüche. Wir kümmern uns darum, dass Sie Ihr Geld zurückerhalten.

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Welche Handlungs­optionen haben Audi A4-Fahrer im Dieselskandal?

Ihnen stehen zwei Möglichkeiten offen, wenn Sie gegen Audi vorgehen wollen:

Auto abgeben & Kaufpreis zurückfordern

Aus unserer Sicht ist es für die meisten Betroffenen am sinnvollsten, den Kaufvertrag rückabwickeln zu lassen. Aufgrund des stetig steigenden Wertverlustes Ihres Diesel-PKW sowie möglichen Fahrverboten lautet unsere klare Empfehlung: Fordern Sie den Kaufpreis gegen Rückgabe des Autos zurück. Oder verlangen Sie ein vergleichbares Neufahrzeug, das die relevanten Emissionsgrenzwerte im Realbetrieb einhält.

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Auto behalten & Schadensersatz verlangen

Sie möchten Ihren A4 behalten? Dann fordern wir für Sie Schadensersatz in Höhe von bis zu 20 % des Kaufpreises. Zusätzlich sorgen wir dafür, dass die Kosten für eine Hardware-Nachrüstung von Audi vollständig übernommen werden, sofern diese für Ihr Modell verfügbar ist.

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Was kostet die Durchsetzung von Schadensersatz für die Manipulation an meinem Audi A4?

Sie brauchen sich keine Sorgen wegen hoher Anwalts- und Gerichtskosten machen. Egal, ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung – wir sorgen dafür, dass die Durchsetzung Ihrer Ansprüche ohne Kostenrisiko möglich ist.

Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

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Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

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