Abgasskandal Volkswagen: Diese Rechte haben Autofahrer

Seit September 2015 ist klar, dass der Volkswagenkonzern betrogen hat. In VW-, Audi-, Seat- Skoda- und Porsche-Dieselmotoren wurde eine Schummel-Software verwendet, um niedrigere Abgaswerte zu simulieren. Der Kunde hat also kein umweltfreundliches Auto gekauft – stattdessen hat er eine Mogelpackung bekommen. Es gibt gesetzliche Grenzwerte, die regeln, in welchem Maße Dieselmotoren gesundheitsgefährdende Stickoxide (NOx) an die Luft abgeben dürfen. Der Volkswagenkonzern hat uns vorgegaukelt, diese Werte einzuhalten. Demnächst drohen Diesel-Fahrverbote in deutschen Großstädten. Auch mit dem Software-Update hält der Dieselmotor die Grenzwerte nicht ein. Zudem entstehen durch das Update häufig andere Probleme wie Mehrverbrauch. Was also tun? Wir zeigen Ihnen Ihre Möglichkeiten, juristisch gegen den Volkswagenkonzern vorzugehen und den für Sie optimalen Weg zu beschreiten.

Abgasskandal Volkswagen: Wie die Schummel-Software arbeitet

Der Motor Ihres Autos wird über eine Software gesteuert. Im Test unter Laborbedingungen gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die der Software signalisieren, dass hier nicht unter Normalbedingungen gefahren wird. Die Software schaltet dann auf einen Prüfmodus um. Ein Anhaltspunkt für die Software ist, dass der Wagen zwar bewegt, aber nicht gelenkt wird. In diesem Modus wird die Aufbereitung der Abgase optimiert und es entstehen weniger Stickoxide. Das passiert allerdings auf Kosten des Verbrauchs und der Leistungsfähigkeit des Motors. Darum springt der Modus bei Normalbetrieb, also wenn der Wagen gefahren und gelenkt wird, wieder auf eine weniger saubere Aufbereitung der Stickoxide um – die Abgaskontrolle wird ausgeschaltet. Das führt zu Abgasmengen, die um ein Vielfaches höher liegen, als der Grenzwert es erlaubt.

Diese Probleme ruft das Software-Update hervor

Unsere Mandanten, die das Software-Update schon haben aufspielen lassen, berichten von den unterschiedlichsten Problemen, die in der Folge auftreten. So berichten fast alle Mandanten von einem erhöhten Spritverbrauch und Leistungseinbrüche beim Anfahren und Beschleunigen nach dem Schalten in einen höheren Gang.

Weitere Probleme treten in Zusammenhang mit dem Abgasrückführventil und dem Rußpartikelfilter auf. Die Abgase des Motors werden zu einer zweiten Verbrennung zurück in den Motor geführt, bevor diese aus dem Motor in die Luft abgegeben werden. Das Abgasrückführventil (AGR) steuert, wie viel Stickoxid an die Luft abgegeben werden. Dadurch, dass nach dem Update mehr Abgase wieder in den Motor geleitet werden, verschleißt das AGR schneller, als es bisher der Fall war. Einige unserer Mandanten berichten, dass die Motorkontrollleuchte nach 7000 bis 8000 km aufleuchtet und das AGR dann ausgetauscht werden muss. Der Austausch des Ventils kostet 50 bis 60 Euro. Versagt das Ventil, setzt sich der Rußpartikelfilter schneller zu und muss ebenfalls ausgetauscht werden. Dies kann, je nach Modell, mehrere tausend Euro kosten. Weitere Mandanten berichten, dass der Rußpartikelfilter schon nach 300 bis 500 km voll ist und entweder gereinigt oder ganz ausgetauscht werden muss.

Viele unserer Mandanten berichten, dass der Motor nagelnde, seltsame Geräusche von sich gibt. Manche erwähnen, dass es zu erhöhter Geruchsbildung kommt oder das Gebläse übermäßig arbeitet. Die Start-Stopp-Automatik funktioniert bei einigen unserer Mandanten nicht mehr wie vor dem Update. Es gibt auch Fälle, in denen die Klimaanlage des Fahrzeugs nicht mehr läuft. Ebenso müssen Halter von Fahrzeugen mit AdBlue-Tank diesen schneller wieder auftanken.

Für die Mitarbeiter der Vertragswerkstätten wirft das Update auch die Problematik auf, dass nur schwer entschieden werden kann, welche Probleme wirklich durch das Update verursacht werden und welche durch den normalen Gebrauch des Fahrzeugs entstehen. Die Werkstatt muss dann erstmal genau und zeitaufwändig schauen, wo das vom Kunden beschriebene Problem wirklich herkommt. Hat man dann die Ursache des Problems nach ausgiebiger Analyse gefunden, müssen eventuell ein oder mehrere Teile ausgetauscht werden. Genau jetzt folgt ein weiteres Problem: Volkswagen übernimmt für alle Folgen des Updates keine Garantie oder eine Zusage zur Kostenübernahme. Man kann probieren, ob der Konzern bestimmte Kosten aus Kulanz übernimmt, aber der Kunde ist auf den guten Willen des Herstellers angewiesen. Für die Werkstatt heißt das aber auch: viel Arbeit und wenig Geld. Denn wie ein Kfz-Meister der Wirtschaftswoche gegenüber sagte: „Die Arbeit zahlt VW nicht und der Kunde auch nicht." Der schwarze Peter wird also den Werkstätten und Kunden zugeschoben.

Haben auch Sie Probleme mit Ihrem Motor nach dem Aufspielen des Updates? Lässt Volkswagen auch Sie im Regen stehen? Unser Team rund um das Thema Abgasskandal weiß, mit welchen Problemen Sie sich herumschlagen und kann Ihnen eine Einschätzung Ihres Falls geben. Wehren Sie sich jetzt gegen hohe Reparaturkosten und Hinhaltetaktik. Machen Sie von Ihrem Recht Gebrauch und klagen Sie gegen Volkswagen. Nutzen Sie unser Online-Formular und schildern Sie uns Ihren Fall. Wir geben Ihnen immer eine zunächst kostenfreie Ersteinschätzung und erarbeiten mit Ihnen die beste Strategie, um zu Ihrem Recht zu gelangen.

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Warum das Software-Update nicht die Lösung des Skandals ist

Das Update ist nur für circa die Hälfte der betroffenen Fahrzeuge möglich. Davon abgesehen ist nicht ganz klar, welche rechtlichen und ökologischen Folgen das Update tatsächlich hat. Die Autohersteller haben sich noch nicht eindeutig dazu geäußert, inwieweit die Performance des Motors beeinträchtig wird.
Ein Software-Update macht Ihren Dieselmotor nicht per se sauber. Erst ein Einbau von zusätzlichen Hardware-Systemen zur Abgasreinigung würde den Ausstoß von Stickoxiden (NOx) deutlich verringern. Dies erfordert aber Platz, der in schon eingebauten Motoren oftmals einfach nicht vorhanden ist. Außerdem kostet ein Einbau nach Schätzungen 1.500 bis 3.500 Euro, während das Aufspielen eines Software-Updates mit um die 50 Euro plus weiteren 50 Euro Werkstattkosten zu Buche schlägt. Hier stehen also 100 Euro gegen – im günstigsten Fall – 1.500 Euro. Sie können sich ausrechnen, für welche Lösung sich die Autobauer entscheiden. Das Update entfernt nur die illegalen Teile der Steuerungssoftware. Das heißt aber auch, dass der Motor nicht besser oder sauberer verbrennt als vorher.

Abgasskandal Volkswagen: Diese Marken sind betroffen

Da der Volkswagen-Konzern versucht, seine Werke so gut wie möglich zu nutzen und die Marken möglichst stark miteinander zu vernetzen, sind auch fast alle Marken vom Abgasskandal betroffen. Die manipulierten Motoren der Baureihe EA189 wurden in Fahrzeugen der Marken VW, Audi, Porsche, Skoda und Seat verbaut.

Abgasskandal Volkswagen: Welche Fahrzeuge betroffen sind

Alle Fahrzeuge mit einem Diesel-Motor der Baureihe EA189 sind vom Abgasskandal betroffen. Das zieht sich durch fast alle Marken der Volkswagen AG, da die Produktion der einzelnen Marken stark miteinander verzahnt ist. Weltweit hat der VW-Konzern elf Millionen Motoren dieser Baureihe verbaut. Allein in Deutschland sind circa 2,7 Millionen Fahrzeuge vom Abgasskandal betroffen. Es handelt sich um Wagen mit 1,2-, 1,6-, 2,0- und 2,5-Liter-Turbodiesel. Des Weiteren sind Audi-Fahrzeuge mit einem 3.0 l-Motor der Abgasnorm Euro 6 der Modelle A8, A7, A6, A5, A4, A3 und A1 sowie Q3, Q5 und TT aus den Jahren 2009 bis 2014 betroffen. Bei Audi hat das Kraftfahrt-Bundesamt sogar einen weiteren Zwangs-Rückruf für alle neuen Euro-6-Modelle mit V6-Dieselmotor angeordnet. Ebenfalls wurden bei den Modellen Macan, Cayenne und Panamera der Marke Porsche die betroffenen Motoren verbaut.

Anhand der Fahrzeug-Identnummer (FIN) können Sie prüfen, ob Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist. Aber eigentlich sollten Sie, sofern Ihr Auto betroffen ist, bereits Post von Ihrem Hersteller erhalten haben. Darin wurden Sie meistens auch direkt aufgefordert, das Software-Update aufspielen zu lassen. Falls man dem nicht nachkommen würde, droht die Stilllegung des Fahrzeugs.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat das Software-Update für alle betroffenen Wagen verbindlich angeordnet. Wir raten unseren Mandanten allerdings davon ab, das Update aufspielen zu lassen, da es neue, schwerwiegende Probleme hervorruft. Wenn Sie das Update noch nicht haben aufspielen lassen, wird sich das KBA bald bei Ihnen melden und Sie zum Update auffordern. Anderenfalls drohe Ihnen die Stilllegung des Fahrzeugs. Aber auch gegen diese Androhung lässt sich Widerspruch einlegen. Falls Sie das Update bereits haben, hindert uns das allerdings auch nicht, gegen VW vorzugehen. Allerdings könnten dann die bereits beschriebenen Probleme wie Mehrverbrauch, Ruckeln oder Leistungsabfall bei Ihrem Auto begegnen.

Droht auch Ihnen das Kraftfahrt-Bundesamt mit der Stilllegung Ihres Fahrzeuges? Guter Rat ist jetzt kostbar, deshalb zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns direkt unter 030-226674-130. Wir zeigen Ihnen sodann weitere Optionen auf und unterstützen Sie bei der Widerspruchseinlegung. Oder Sie nutzen direkt unser Online-Formular.

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Entwicklung der Ereignisse im Abgasskandal Volkswagen

Im September 2015 hat die amerikanische Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) aufgedeckt, dass die Dieselmotoren der Baureihe EA 189 mit einer Schummel-Software ("defeat device") ausgestattet waren. Diese Software erkennt, wann der Wagen auf dem Prüfstand gefahren wird und regelt dementsprechend die Abgasreinigung so, dass sie den gesetzlichen Normen der USA entspricht. Diese sind deutlich schärfer als in Deutschland. Die Umwelt-Standards in Kalifornien, wo der Betrug aufgedeckt wurde, sind in der Regel noch deutlich restriktiver. Eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Verbrennungsmotoren wird in den USA nicht gemacht, Diesel- und Benzinmotoren müssen gleich sauber verbrennen. Der Volkswagen-Konzern gab die Manipulation mittels Software zu.

Anfang Oktober 2015 erzwingt das Kraftfahrt-Bundesamt von Volkswagen einen Rückruf von 2,4 Millionen Diesel-Fahrzeugen. Der Konzern weitet diese Rückrufaktion auf Europa aus. Somit sind 8,5 Millionen Fahrzeuge betroffen. Für die insgesamt elf Millionen betroffenen Fahrzeuge muss Volkswagen circa 10.000 Lösungen erarbeiten. Das ergebe sich aus der breiten Modell-Palette des Konzerns.

Im November 2015 erklärt die US-Umweltbehörde EPA, dass auch die 3.0 Liter Diesel vom Abgasskandal betroffen seien. Kurz darauf muss Volkswagen an 54.000 betroffenen Wagen auch Änderungen am Motor vornehmen. Gegen Ende des Monats genehmigt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Umrüstungen, wie sie VW vorschlägt. Es soll für die betroffenen Fahrzeuge neue Luftgitter und Software-Updates geben, mit denen die zugelassenen Grenzwerte eingehalten werden sollen.

Der erste Prozess im Abgasskandal, in dem ein VW-Kunde einen VW-Händler auf Rückabwicklung des Kaufvertrages verklagt, beginnt Anfang März 2016 in Bochum. Das Gericht tendiert jedoch mehr zur Seite des Händlers. Im Laufe des Monats wird klar, dass die Entwicklungsabteilung noch bis ins Jahr 2015 hinein die Manipulation weitergeführt hatte. Dabei gab es schon 2014 eine Warnung der US-Behörden, dass die Abgaswerte im Straßenbetrieb zu hoch seien. Der VW-Konzern wird von Anlegern verklagt, weil sie der Ansicht sind, der Konzern sei seinen Informationspflichten nicht nachgekommen. Zu spät hätte der Konzern seine Anleger über das Bekanntwerden des Skandals per Ad-Hoc informiert.

Im Juni 2016 ruft VW zuerst 800.000 Fahrzeuge der Modelle Passat, CC und Eos zurück, nachdem das KBA die Umrüstung gestattet hat. Im Laufe des Monats folgen dann weitere 1,1 Millionen Fahrzeuge, für die es nun eine genehmigte Umrüstung gibt.

Im Januar 2017 beteuert der Ex-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn im Untersuchungsausschuss des Bundestages, dass er "nicht frühzeitig und eindeutig über die Messprobleme aufgeklärt" worden sei. Er habe die Bundesregierung und die Behörden schnell informiert, nachdem er von den Manipulationen erfahren habe. Im Februar 2018 wird jedoch im Anlegerverfahren gegen Volkswagen klar, dass Winterkorn gelogen hat. In einer Notiz informiert der VW-Manager und Winterkorn-Vertraute Bernd Gottweis den Leiter des Qualitätsmanagements Frank Tuch über Tests der Universität West Virginia, die eine 15-35-fache Überschreitung der Abgasgrenzwerte im Normalbetrieb ergeben hätten. Bei der zweiten Generation des Dieselmotors EA 189, als EA 288 bezeichnet, sei die Überschreitung noch immer mit einem Faktor 5-18 gemessen worden. Gottweis drückte seine Besorgnis aus, dass die Behörden diese Differenzen genauer untersuchen könnten und dann auch nach einem defeat device suchen würden. Auch mit einer neuen Steuerungssoftware sei aber ein Einhalten der Grenzwerte nicht zu schaffen. Diese Notiz ging per E-Mail an Martin Winterkorn schon am 22. Mai 2014, also deutlich vor Bekanntwerden des Skandals.

Ein Wendepunkt hin zu verbraucherfreundlichen Urteilen ist das Urteil des Landgerichts Frankfurt (Oder) vom 17. Juli 2017 (LG Frankfurt/Oder, Az 13 O 174/16). Hier entschied das Gericht, dass der Mangel eines Software-Updates den Kunden nicht zuzumuten ist. Die Abgasmanipulation stelle einen Mangel dar. Dem Käufer stehe demnach ein Rücktrittsrecht zu, wenn zuvor eine Frist zur Nacherfüllung, also der Behebung des Mangels, gesetzt wurde oder die Nacherfüllung unzumutbar sei. Die Richter beurteilten auch das Software-Update als unzureichend, da es zu Kraftstoff-Mehrverbrauch und schlechterer Motorleistung führe. Daher sei diese Art der Nacherfüllung nicht zumutbar. Das Landgericht urteilte weiterhin, dass der Volkswagen-Konzern darüber hinaus seine Kunden arglistig getäuscht hat. Mit dem Verwenden der Abgas-Manipulations-Software habe der Konzern seine Kunden in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise vorsätzlich Schaden zugefügt.

Mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Februar 2018 ist nun auch klar, dass es in Deutschland Fahrverbote geben kann, um die Luft rein zu halten. Die Deutsche Umwelthilfe hatte mit ihren Klagen gegen diverse Städte zur Einhaltung der Luftreinhaltepläne eine Diskussion über Fahrverbote angestoßen. Ziel der Klagen war, dass die Städte und Kommunen Fahrverbote als ein Mittel zur Reinhaltung der Luft in ihre Pläne mit aufnehmen müssen. Höchstrichterlich ist damit entschieden, dass Fahrverbote gestaffelt und unter Einhaltung einer Verhältnismäßigkeit angeordnet werden dürfen. Frühestens können diese im September 2019 kommen und müssen zunächst stufenweise angewendet werden.

Abgasskandal Volkswagen: Stärkste Stickstoffdioxidbelastung

Sie nutzen Ihren Diesel privat oder aber für Ihr Gewerbe und sind demnächst von Fahrverboten betroffen? Dann ist jetzt die Zeit zu handeln. Ihr Fahrzeug verliert jeden Monat stärker an Wert. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil sogar bestätigt. Melden Sie sich jetzt bei uns, damit Sie nicht auf dem Schaden sitzen bleiben.

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Abgasskandal Volkswagen: Wie der Volkswagen-Vorstand bisher reagiert hat

Der Volkswagen-Konzern hat im Zuge der Ermittlungen der US-Umweltbehörde EPA die Manipulation mittels Motorensoftware im September 2015 zugegeben. Auch bekannte sich der Konzern 2017 in einem Ermittlungsverfahren in den USA der Verabredung zum Betrug, der Behinderung der Justiz und dem Verkauf von Waren unter falschen Angaben schuldig. Weiterhin verpflichtete sich Volkswagen zu stärkeren Kontrollen und unterwirft sich für drei Jahre einer externen Kontrolle. Darüber hinaus muss der Konzern 2,8 Milliarden US-Dollar Schadensersatz zahlen (ca. 2,3 Milliarden Euro).

In Europa versucht der Konzern, eine außergerichtliche Einigung zu vermeiden. Auch in Ländern, in denen eine Sammelklage im Prinzip möglich ist, will sich der Konzern nicht einigen. Volkswagen setzt hier darauf, dass jeder Betroffene einzeln klagen muss und dies nicht tun wird. Außerdem ist die wirtschaftliche Abhängigkeit in Europa stärker ausgeprägt als in Nordamerika: Allein in Deutschland arbeiten 242.000 Menschen direkt beim Volkswagen-Konzern, in den USA sind es dagegen nur rund 3.150 Menschen. Die Bereitschaft, gegen Volkswagen zu klagen, war bisher in Deutschland weniger stark ausgeprägt. Dies ändert sich jedoch mit zunehmender Ausweitung des Skandals und drohenden Fahrverboten.

Da sich Volkswagen nicht mit seinen europäischen Kunden, die klagewillig sind, einigt oder ihnen entgegen kommt, muss jeder Betroffene einzeln klagen. Volkswagen setzt dabei auf die Taktik, möglichst wenig preiszugeben und erstmal zu mauern. Erste Klagen wurden gegen die Verbraucher entschieden, ein Schaden wurde, wenn überhaupt, nur in der Dimension einer Bagatelle gesehen. Wenn ein Richter eine verbraucherfreundliche Tendenz erkennen lässt, versucht Volkswagen, sich außergerichtlich mit den Klägern zu vergleichen. Über diese Vergleiche wird Stillschweigen vereinbart. Sollte es doch einmal ein Urteil zu Gunsten des Klägers, also des Kunden, geben, dann legt Volkswagen in der Regel Berufung ein. Doch je mehr Details zum Abgasskandal bekannt werden, desto stärker sind Gerichte geneigt, den Verbrauchern Recht zu geben.

Auf dem Jahrestreffen des Verbands der Automobilindustrie äußerte der VW-Vorstandsvorsitzende Matthias Müller seine Einschätzung, dass Volkswagen systemrelevant sei. In den USA hätte der Konzern schon 25 Milliarden Euro gezahlt. Weitere 17 Milliarden Euro für die Umrüstungen alter Diesel könne sich der Konzern nicht leisten, wird Müller vom Handelsblatt zitiert.

Wollen auch Sie eine Reaktion des Konzerns? Werden Sie jetzt aktiv und setzen Sie Ihre rechte gegen Volkswagen mit uns durch. Wir beraten Sie zu Ihren Möglichkeiten und Chancen. Ob Sie eine Rechtschutzversicherung haben oder nicht – mit uns können Sie Ihre Ansprüche ohne Kostenrisiko durchsetzen. Nutzen Sie unser Online-Formular und schildern Sie uns Ihr Anliegen.

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Abgasskandal Volkswagen: Gute Chancen dank verbraucherfreundlicher Urteile

In Deutschland gibt es kein Verfahren, um in einer Sammelklage die Ansprüche durchzusetzen. Was es im Bereich des Kapitalanlagerechts gibt, nämlich das Durchsetzen von Rechten mit dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz, muss für den Bereich der Schadensersatzansprüche erst noch durch ein Gesetz ermöglicht werden. Einen Entwurf dazu gibt es schon vom Justizministerium. Er sieht jedoch nur die gemeinsame Klage über einen Verband vor. Zunächst gab es eine Reihe Urteile, die für den Volkswagenkunden abschlägig beurteilt wurden. Der Schaden wurde als zu gering angesehen, die versprochene Maßnahme in Form des Software-Updates als eine ausreichende Nacherfüllung angesehen.

Erst mit Ausweitung des Skandals und zunehmender Aufdeckung ändert sich die Sichtweise der Gerichte. Im Laufe der Zeit wird auch klar, dass mit dem Software-Update neue Probleme am Motor auftreten. Außerdem kann nachgewiesen werden, dass Diesel-Fahrzeuge im Zuge des Skandals an Wert auf dem Zweitmarkt verlieren. Ein Wendepunkt in der Rechtsprechung stellen die Urteile der Landgerichte Mannheim (10 O 14/16) und Arnsberg (I-2 O 264/16) dar. Hier wird einerseits festgestellt, dass der Makel der Schummel-Software einen erheblichen Mangel darstellt und gleichzeitig Ursache für den Wertverlust ist. Außerdem wird festgestellt, dass Volkswagen arglistig getäuscht hat. Diese Urteile sind so wichtig, da nun nicht mehr davon gesprochen werden kann, dass es gar keinen Schaden gibt. Außerdem wird ausdrücklich festgehalten, dass dem Kunden ein genereller Ersatz des aus dem Skandal entstehenden Schadens zusteht.

Das Landgericht Düsseldorf hat in einem weiteren Urteil entschieden, dass Rechtsschutzversicherungen ein Vorgehen gegen den Händler und gegen Volkswagen als Hersteller finanzieren müssen. Die Richter stellten fest, dass eine Ablehnung der Deckungszusage wegen mangelnder Erfolgsaussichten nicht gerechtfertigt ist. Vielmehr sehen die Richter die Chancen der Volkswagen-Kunden bei mindestens 50:50. Damit ist zumindest der Kostendruck für Rechtschutzversicherte genommen. Das sagt jedoch noch nichts über die tatsächlichen Chancen Ihres Verfahrens gegen Volkswagen aus. Dies regelt lediglich die Verpflichtung der Versicherungen ein Deckungszusage zu erteilen.

Abgasskandal Volkswagen: Urteile gegen Volkswagen

Bundesverwaltungsgericht entscheidet für Fahrverbote

Seit dem Urteil vom 27. Februar 2018 ist klar, dass Diesel-Fahrverbote möglich sind. Die Stadt Hamburg will von April 2018 an Fahrverbote auf zwei besonders stark befahrenen Straßen verhängen: Teile der Max-Brauer-Allee werden für Fahrzeuge mit Plaketten unter Euro 6 und Lkw mit Euro VI sowie Teile der Stresemannstraße für Diesel-Lkw unter Euro VI-Norm gesperrt werden. Auch andere Städte überlegen, die Möglichkeit Fahrverbote auszusprechen, möglichst schnell zu nutzen. Daher wird auch für Diesel-Fahrer anderer Auto-Marken die Gefahr viel greifbarer, in der Mobilität eingeschränkt zu werden.

Um die Umsetzung von Fahrverboten bundeseinheitlich und vor allem auch durchsetzbar zu handhaben, wird schon länger über die Einführung einer blauen Plakette diskutiert. Am 7. April 2016 beschlossen die Umweltminister der Länder und des Bundes die Einführung der Plakette. Sie kennzeichnet genau, welche Fahrzeuge mit welcher Abgasnorm in die Umweltzonen einfahren dürfen. Am 9. August 2016 zog das Bundesumweltministerium den Entwurf für die blaue Plakette wieder zurück. Wie also geregelt werden soll, dass die Fahrverbote eingehalten werden, ist noch völlig unklar.

Sie fahren einen Diesel und fürchten, dass ein Fahrverbot auf Sie zukommt? Loten Sie jetzt Ihre Chancen aus Ihren Diesel entweder gegen ein Fahrzeug, das die Abgaswerte einhält, umzutauschen oder Ihr kreditfinanziertes Auto gegen den Neupreis zurückzugeben. Nutzen Sie unsere kostenfreie Ersteinschätzung und lassen Sie sich von unserem erfahrenen VW-Team zu Ihren Rechten beraten.

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Was der Abgasskandal Volkswagen für die politische Lage in Deutschland bedeutet

Mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, Fahrverbote zuzulassen, geraten vor allem die Länder und Kommunen unter Druck. Sie müssen nun entscheiden, wie sie die Reinhaltung der Luft regeln, ohne dass es zu Fahrverboten kommt. Wenn Fahrverbote erlassen werden, muss eine Regelung gefunden werden, diese auch zu vollstrecken.

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Nach Berichten der Wirtschaftswoche gab es schon 2012 Hinweise darauf, dass die Abgasreinigung vieler Fahrzeuge den Testmodus austrickst. Der damals zuständige Industrie-Kommissar der EU wurde ebenfalls unterrichtet. Trotzdem gab es keinerlei offizielle Untersuchung. Die Automobil-Konzerne wollen jedoch den Blick in die Zukunft richten und das Thema Elektromobilität besetzen. Dazu bräuchten sie jedoch Geld. Um also die Automobilindustrie zukunftsfähig zu erhalten, könnten sie keine Mittel für den Umbau alter Technologien – also älterer Dieselmodelle – zur Verfügung stellen.
Unserer Ansicht nach werden sich die Automobilkonzerne auch aus diesem Grund nicht auf eine freiwillige Entschädigung der Kunden in Europa einlassen. Daher muss jeder geschädigte Kunde seine Rechte einzeln vor Gericht durchsetzen. Das klingt mühsam, ist mit unserer Hilfe aber keine Herkulesaufgabe. Aus unserer Erfahrung mit mehreren tausend Mandaten finden wir auch für Sie die richtige und erfolgreiche Herangehensweise. Nutzen Sie unsere kostenfreie Ersteinschätzung und wahren Sie Ihre Rechte.

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Abgasskandal Volkswagen: Handeln Sie jetzt

Um es mal ganz klar zu sagen: Sie wurden betrogen. Sie haben ein Fahrzeug gekauft, das nicht dem entspricht, was die Produktbeschreibung verspricht. Sie haben einfach nicht das geliefert bekommen, was Sie bestellt haben. Hier ein Vergleich: Wenn Käse auf der Verpackung steht, dann erwarten Sie ein Produkt, das aus Milch hergestellt wurde und keinen Analogkäse, der aus verschiedenen Fetten zusammengemischt wurde. Dies hat selbst der Europäische Gerichtshof bestätigt. Käse darf nur heißen, was aus Milch produziert wurde.
Ein weiterer wichtiger Grund zu klagen ist, dass Volkswagen glaubt, mit seiner Hinhaltetaktik durchzukommen. Je länger VW das durchzieht, desto größer die Anzahl der Käufer, deren Ansprüche verjähren und nicht mehr geltend gemacht werden können. VW will die Sache aussitzen. Nur mit Einreichen einer Klage können Sie Ihre Ansprüche wahren.
Die Entwicklung seit Bekanntwerden des Skandals zeigt auch, dass die Politik keine schnelle oder kurzfristige Lösung für die Verbraucher liefern wird. Daher muss jeder Betroffene, oder besser gesagt jeder Geschädigte, selber aktiv werden und seine Rechte wahren.
In vielen deutschen Großstädten drohen wegen der hohen Abgasbelastung Fahrverbote für Diesel. Diese wurden mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) in Leipzig vom 27. Februar 2018 möglich. Hinzu kommt, dass Umweltverbände verstärkt gegen die zu hohen Stickstoffwerte in Großstädten vor Gericht klagen. In der Bevölkerung gibt es aufgrund der unsicheren rechtlichen Lage viele Bedenken gegen die Dieseltechnologie. Denn obwohl das BVerwG entschieden hat, dass Fahrverbote grundsätzlich möglich sein müssen, gibt es noch kein Verfahren, wie diese Fahrverbote umgesetzt und kontrolliert werden könnten. Daher werden jeden Monat weniger Dieselfahrzeuge zugelassen, die Leute wollen einfach keine Diesel mehr fahren. Dieser Umstand trifft auch Sie als Fahrer eines Dieselfahrzeugs. Der Wiederverkaufswert ist allein deshalb schon dramatisch gesunken.
Werden Sie aus diesen Gründen jetzt aktiv. Ihre Ansprüche gegen Volkswagen verjähren Ende des Jahres, also mit dem Ablauf des 31. Dezember 2018. Nach diesem Datum ist ein Vorgehen gegen Volkswagen nicht mehr möglich. Verlieren Sie also keine Zeit und melden Sie rechtzeitig Ihre Ansprüche an. Dies braucht ein wenig Vorlauf, sodass Sie besser jetzt als zu spät handeln sollten.

Warum sollten Betroffene jetzt handeln?

Mit dem höchstrichterlichen Urteil, dass auch Fahrverbote ein Mittel zur Luftreinhaltung sein können, wird sich der Wertverlust Ihres Diesels vergrößern. Denn auch die Aussicht auf eine Einschränkung der Nutzung verringert den Wiederverkaufswert des Wagens. Beachten Sie jedoch: Das Fahrverbot kann zwar erst im September 2019 kommen, dann sind jedoch Ihre Ansprüche gegenüber VW verjährt. Ihre Schadensersatzansprüche können Sie noch bis zum 31. Dezember 2018 einschließlich geltend machen. Handeln sie also jetzt – schieben Sie es nicht auf die lange Bank und riskieren Sie nicht die Frist zu verpassen!

Auch wenn Ihr Diesel nicht vom Abgasskandal betroffen ist, also keine Schummel-Software aufgespielt wurde, dann werden Sie es trotzdem schwer haben, den Wagen auf dem Zweitmarkt zu verkaufen. Denn auch ein neuer Besitzer muss ja dann die drohenden Fahrverbote beachten und somit eine Einschränkung der Nutzung hinnehmen.

Sie wollen gegen Volkswagen vorgehen, haben aber Angst wegen der Kosten? Wir kümmern uns um die Einholung der Deckungszusage, wenn Sie rechtschutzversichert sind. Haben Sie keine Rechtschutzversicherung, dann gibt es noch immer die Möglichkeit mit einem Prozesskostenfinanzierer zusammen zu arbeiten. Dieser übernimmt das Kostenrisiko. Im Erfolgsfall zahlen Sie dann 29 %, höchstens jedoch 2.900 Euro an den Prozesskostenfinanzierer. Nutzen Sie unsere kostenfreie Erstberatung, in der wir Ihren Fall einschätzen und mit Ihnen eine Strategie erarbeiten

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Was kann man als Betroffener im Abgasskandal Volkswagen machen?

Sie sind direkt vom Abgasskandal betroffen, wenn Sie ein Fahrzeug des Volkswagen-Konzerns fahren, das einen Diesel-Motor der Baureihe EA 189 eingebaut hat. Dieser Motorentyp wurde von 2008 bis 2015 bei den Marken VW, Audi, Porsche, Seat und Skoda eingebaut. Wenn Sie vom Abgasskandal direkt betroffen sind, dann haben Sie drei Möglichkeiten: Kreditwiderruf bei finanziertem Auto oder Leasing-Wagen, Schadensersatz oder Rückzahlung des Kaufpreises gegen Rückgabe des Autos.

Indirekt sind Sie vom Abgasskandal betroffen, wenn Sie einen Diesel fahren, egal, welcher Marke. Denn mit den Fahrverboten werden Diesel-Fahrzeuge generell ausgeschlossen. Aber im Fall der Stadt Stuttgart sind auch Benziner von den Fahrverboten betroffen. Sie haben zwei Optionen: 1. Kreditwiderruf bei finanzierten Wagen oder 2. die Rückabwicklung des Leasing-Vertrags. Dies können Sie im Übrigen auch noch nach Erfüllung Ihres Leasing- oder Kreditvertrages tun.

Welche dieser Möglichkeiten die für Sie am besten geeignetste ist, prüfen wir für Sie. Bis es zur Verhandlung kommt, können Sie entscheiden, in welche Richtung Ihr Begehren gehen soll.

Fordern Sie Schadensersatz

Sie wollen Ihr Fahrzeug unbedingt behalten, aber für die Wertminderung, mögliche Mobilitätseinschränkungen und sonstige drohende Belastungen entschädigt werden? Wir werden für Sie kostenfrei und ohne Risiko aktiv. Hier können Sie als Schadensersatz eine Summe von bis zu 10.000 Euro erwarten. Diese Möglichkeit bieten wir auch allen PKW-Käufern und Leasingnehmern an – egal ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung. Wir garantieren: Ihnen entsteht kein Kostenrisiko und kein Aufwand.

Sie haben mit Ihrem Auto tolle Urlaube gemacht und es gehört schon fast zur Familie? Dann fordern Sie jetzt Schadensersatz mit unserer Hilfe. Mandatieren Sie uns über unser Online-Formular und verlieren Sie nicht wertvolle Zeit.

Rückgabe des Autos gegen Kaufpreis oder Neufahrzeug

Aufgrund des bestehenden und weiterhin steigenden Wertverlustes Ihres Diesel-PKW lautet unsere klare Empfehlung: Fordern Sie den Kaufpreis gegen Rückgabe des Autos zurück oder verlangen Sie ein vergleichbares Neufahrzeug, das die europäischen Abgasnormen im Realbetrieb einhält. Diese Option bieten wir allen PKW-Käufern und Leasingnehmern – egal ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung. Wir garantieren: Ihnen entsteht kein Kostenrisiko und kein Aufwand.

Sie brauchen auch in Zukunft ein Auto, wollen aber eines, das die Abgaswerte einhält? Dann geben Sie mit uns Ihren beim Händler gekauften Neuwagen zurück und tauschen ihn gegen ein Modell um, das die Abgaswerte einhält. Nutzen Sie dafür bequem und schnell unser Online-Formular zur Beauftragung.

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Auto-Widerrufsjoker: Rückabwicklung des Kredit- oder Leasingvertrags

Für alle Autokredit- oder Leasingverträge, egal wie weit der Vertragsschluss zurückliegt, besteht eine hohe Widerrufschance. Wenn wir bei der Prüfung Ihres Vertrages feststellen, dass dieser widerrufbar ist, dann können Sie gegen Rückgabe des Fahrzeuges die gezahlten Raten und Ihre Anzahlung zurückerhalten. Im Gegenzug können Sie das Auto zurückgeben und können sich einen neuen Wagen kaufen, finanzieren oder leasen. Besonders lukrativ ist das für Autokredit- oder Leasingverträge, die vom 13. Juni 2014 an geschlossen wurden. Denn hier müssen Sie nicht einmal einen Ausgleich für den Wertverlust oder eine Entschädigung für die mit dem Auto gefahrenen Kilometer zahlen. Nur den Zinsanteil der Raten – im Regelfall 0,9% – bekommen Sie nicht zurück. Beim Widerruf spielt es im Übrigen keine Rolle, um welches Fahrzeug bzw. welchen Hersteller es sich handelt oder ob es vom Abgasskandal betroffen ist.

Geben Sie jetzt Ihr finanziertes Fahrzeug Zug-um-Zug zurück und erhalten Sie Ihr Geld wieder. Wir prüfen Ihren Kreditvertrag in unserer kostenfreien Erstberatung und schätzen Ihre Möglichkeiten ein.

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Was kostet ein Vorgehen gegen Volkswagen?

Unser Anspruch ist es, jedem vom Abgasskandal betroffenen Autofahrer die Möglichkeit zu geben, seine Rechte durchzusetzen – ohne Kostenrisiko und ohne Aufwand. Der Abgasskandal bei VW, BMW und Daimler und die damit verbundenen Auswirkungen, wie Wertverluste oder Fahrverbote, haben bei den Betroffenen bereits tiefe Einschnitte im Geldbeutel hinterlassen. Genau deshalb wollen wir Ihre Kostenrisiken nicht weiter strapazieren. Bei uns ist es egal, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen oder nicht – wir setzen uns für Ihr Recht ein.

Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir lassen uns auch nicht abschrecken, wenn Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten zunächst nicht übernehmen will. Es ist kein Geheimnis, dass sich Versicherungsgesellschaften gerne mal um die Kostenerstattung drücken wollen. Unser Team um eine erfahrene Fachanwältin für Versicherungsrecht kümmert sich zusammen mit einer eigenen Fachabteilung für die Durchsetzung von Rechtsschutzdeckungen – und zwar so lange, bis die Versicherung zahlt. Dieser Service ist für Sie kostenfrei. Bei der Online-Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegenüber VW senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

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Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche jetzt ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Wir sorgen dafür, dass unser Prozesskostenfinanzierer die außergerichtliche Rechtsdurchsetzung finanziert – ohne Selbstbeteiligung. Wenn ein Gerichtsprozess aussichtsreich erscheint, übernehmen wir die Anfrage für eine Prozessfinanzierung Ihrer individuellen Klage. Sagt der Prozesskostenfinanzierer für die Klage zu, fällt für dieses gerichtliche Verfahren eine Selbstbeteiligung von 89,- Euro an. Oder wir sorgen mit unserem Prozesskostenfinanzierer dafür, dass Sie rechtzeitig und rechtssicher in der richtigen Musterfeststellungsklage angemeldet sind, begleiten Sie während des Verfahrens und verhandeln für Sie das Ergebnis der Musterklage. Die Selbstbeteiligung beträgt hierfür ist ebenfalls 89,- Euro.

In allen Fällen der Risikoübernahme durch den Prozesskostenfinanzierer – ob außergerichtlich, in einer individuellen Klage oder in der Musterfeststellungsklage – zahlen Sie nur im Erfolgsfall ein Erfolgshonorar. Dieses beträgt 29 % (inkl. Steuern und Gebühren) von Ihrem wirtschaftlichen Erfolg, den wir für Sie erzielt haben – maximal jedoch 2.900,00 Euro. Und auch wenn Sie überlegen, auf eigenes Kostenrisiko vor Gericht zu gehen, sind wir an Ihrer Seite und entwickeln mit Ihnen die aussichtsreichste Prozessstrategie zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche.

Und das Beste: Wenn Sie uns jetzt direkt online beauftragen, prüfen wir Ihren Fall sofort und kostenfrei auf die Möglichkeit einer rein erfolgsabhängigen Vergütung, sodass wir für – zunächst außergerichtlich – tätig werden können.

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