Abgasskandal Volkswagen: Jetzt Entschädigung von VW fordern!

Seit September 2015 ist klar, dass der Volkswagenkonzern seine Kunden betrogen hat. In Dieselmotoren von VW und seinen Tochtergesellschaften Audi, SEAT, Skoda und Porsche wurde eine Schummel-Software verwendet, um niedrigere Abgaswerte vorzutäuschen. Sie als Kunde haben also kein umweltfreundliches Auto gekauft, sondern eine Mogelpackung. Das Ergebnis: Fahrverbote und ein enormer Wertverlust Ihres Fahrzeuges. Was also tun? Lassen Sie sich für den Betrug der Autobauer entschädigen! Hier erfahren Sie, wie das ohne jedes Kostenrisiko möglich ist.

Die traurige Chronik des Abgasskandals um Volkswagen

September 2015: Die amerikanische Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) hat aufgedeckt, dass die Dieselmotoren der Baureihe EA189 mit einer Schummel-Software ("defeat device") ausgestattet waren. Diese Software erkennt, wann der Wagen auf dem Prüfstand gefahren wird und regelt dementsprechend die Abgasreinigung so, dass sie den gesetzlichen Normen der USA entspricht. Diese sind deutlich schärfer als in Deutschland. Die Umwelt-Standards in Kalifornien, wo der Betrug aufgedeckt wurde, sind in der Regel noch deutlich restriktiver. Eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Verbrennungsmotoren wird in den USA nicht gemacht, Diesel- und Benzinmotoren müssen gleich sauber verbrennen. Der Volkswagen-Konzern gab die Manipulation mittels Software zu.

Oktober 2015: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erzwingt von Volkswagen einen Rückruf von 2,4 Millionen Diesel-Fahrzeugen. Der Konzern weitet diese Rückrufaktion auf Europa aus. Somit sind 8,5 Millionen Fahrzeuge betroffen. Für die insgesamt 11 Millionen betroffenen Fahrzeuge muss Volkswagen circa 10.000 Lösungen erarbeiten. Das ergebe sich aus der breiten Modell-Palette des Konzerns.

November 2015: Die US-Umweltbehörde EPA erklärt, dass auch die 3.0 Liter Diesel vom Abgasskandal betroffen seien. Kurz darauf muss Volkswagen an 54.000 betroffenen Wagen auch Änderungen am Motor vornehmen. Gegen Ende des Monats genehmigt das Kraftfahrt-Bundesamt die Umrüstungen, wie sie VW vorschlägt. Es soll für die betroffenen Fahrzeuge neue Luftgitter und Software-Updates geben, mit denen die zugelassenen Grenzwerte eingehalten werden sollen.

März 2016: Der erste Prozess im Abgasskandal, in dem ein VW-Kunde einen VW-Händler auf Rückabwicklung des Kaufvertrages verklagt, beginnt in Bochum. Das Gericht tendiert jedoch mehr zur Seite des Händlers. Im Laufe des Monats wird klar, dass die Entwicklungsabteilung noch bis ins Jahr 2015 hinein die Manipulation weitergeführt hatte. Dabei gab es schon 2014 eine Warnung der US-Behörden, dass die Abgaswerte im Straßenbetrieb zu hoch seien. Der VW-Konzern wird von Anlegern verklagt, weil sie der Ansicht sind, der Konzern sei seinen Informationspflichten nicht nachgekommen. Zu spät hätte der Konzern seine Anleger über das Bekanntwerden des Skandals per Ad-Hoc informiert.

Juni 2016: VW ruft zuerst 800.000 Fahrzeuge der Modelle Passat, CC und Eos zurück, nachdem das KBA die Umrüstung gestattet hat. Im Laufe des Monats folgen dann weitere 1,1 Millionen Fahrzeuge, für die es nun eine genehmigte Umrüstung gibt.

Januar 2017: Der Ex-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn beteuert im Untersuchungsausschuss des Bundestages, dass er "nicht frühzeitig und eindeutig über die Messprobleme aufgeklärt" worden sei. Er habe die Bundesregierung und die Behörden schnell informiert, nachdem er von den Manipulationen erfahren habe. Im Februar 2018 wird jedoch im Anlegerverfahren gegen Volkswagen klar, dass Winterkorn gelogen hat. In einer Notiz informiert der VW-Manager und Winterkorn-Vertraute Bernd Gottweis den Leiter des Qualitätsmanagements Frank Tuch über Tests der Universität West Virginia, die eine 15- bis 35-fache Überschreitung der Abgasgrenzwerte im Normalbetrieb ergeben hätten. Bei der zweiten Generation des Dieselmotors EA189 sei die Überschreitung noch immer mit einem Faktor 5-18 gemessen worden. Gottweis drückte seine Besorgnis aus, dass die Behörden diese Differenzen genauer untersuchen könnten und dann auch nach einem defeat device suchen würden. Auch mit einer neuen Steuerungssoftware sei aber ein Einhalten der Grenzwerte nicht zu schaffen. Diese Notiz ging per E-Mail an Martin Winterkorn schon am 22. Mai 2014, also deutlich vor Bekanntwerden des Skandals.

Juli 2017: Ein Wendepunkt hin zu verbraucherfreundlichen Urteilen ist das Urteil des Landgerichts Frankfurt (Oder) vom 17. Juli 2017 (LG Frankfurt/Oder, Az 13 O 174/16). Hier entschied das Gericht, dass der Mangel eines Software-Updates den Kunden nicht zuzumuten ist. Die Abgasmanipulation stelle einen Mangel dar. Dem Käufer stehe demnach ein Rücktrittsrecht zu, wenn zuvor eine Frist zur Nacherfüllung – also der Behebung des Mangels – gesetzt wurde oder die Nacherfüllung unzumutbar sei. Die Richter beurteilten auch das Software-Update als unzureichend, da es zu Kraftstoff-Mehrverbrauch und schlechterer Motorleistung führe. Daher sei diese Art der Nacherfüllung nicht zumutbar. Das Landgericht urteilte weiterhin, dass der Volkswagen-Konzern darüber hinaus seine Kunden arglistig getäuscht hat. Mit dem Verwenden der Abgas-Manipulations-Software habe der Konzern seine Kunden in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise vorsätzlich Schaden zugefügt.

April 2017: In den USA wurde einem Vergleich des Justizministeriums von 4,3 Milliarden Euro zugestimmt. 

Dezember 2017: Zehntausende Touareg-Modelle werden aufgrund einer illegalen Abschalteinrichtung zurückgerufen. Mitte Dezember werden die ersten Halter zum Aufspielen des Software-Updates durch Stilllegungsandrohung gezwungen. 

Juni 2018: Die Staatsanwaltschaft Braunschweig verhängt gegen VW ein Bußgeld über 1 Milliarde Euro. Das Geld soll in die Bereiche Digitalisierung, Krankenversorgung und in die Luftreinhaltung fließen. 

April 2019: BMW, Daimler und VW haben laut der EU-Kommission illegale Absprachen zu Technologien hinsichtlich der Abgasreinigung getroffen. Mitte des Monats erhebt die Staatsanwaltschaft Klage gegen den ehemaligen VW-Chef Winterkorn. 

Mai 2019: Porsche wird von der Staatsanwaltschaft Stuttgart zu einem Bußgeld von 500 Millionen Euro verklagt. 

Juni 2019: Der Abgasskandal weitet sich aus. Auch beim Nachfolgemodell EA288 wurde bei den Abgaswerten geschummelt. Der VW Konzern hat zu diesem Zeitpunkt bereits 1,8 Milliarden Euro allein für Berater, Forensiker und Anwälte ausgegeben.

Juli 2019: VW-Vorstand Dr. Herbert Diess gibt in der ZDF-Fernsehsendung "Markus Lanz" zu: "Das, was wir gemacht haben, war Betrug"

August 2019: Geheime Dokumente des Kraftfahrt-Bundesamtes werden vom Handelsblatt veröffentlicht. Diese zeigen, dass in Diesel-Fahrzeugen mit 3,0- und 4,2-Liter-Motoren der Marken Audi, VW und Porsche ebenfalls illegale Abschalteinrichtungen verbaut sind. Im selben Monat wird Ex-Audi-Chef Rupert Stadler wegen Betruges im Zuge des Abgasskandals angeklagt.

September 2019: Es findet die erste mündliche Verhandlung zur Musterfeststellungsklage gegen VW vor dem Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig statt. 

Oktober 2019: Das sogenannte Thermofenster, welches in allen Diesel-Fahrzeugen verbaut wurde, wird von der Rechtsprechung zunehmend als illegale Abschalteinrichtung eingestuft. Zudem verhängt die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den Daimler-Konzern im Rahmen des Abgasskandals ein Bußgeld in Höhe von 870 Millionen Euro.

November 2019: Abgasmessungen der deutschen Umwelthilfe (DUH) zeigen, dass der Porsche Cayenne S mit Euro-5-Dieselmotor 12 mal mehr Stickoxide ausstößt, als erlaubt. Ein Rückruf wurde bereits im vorherigen Jahr vom KBA angeordnet.

Als Fahrer eines Diesel aus dem Volkswagen-Konzern wurden Sie sehr wahrscheinlich betrogen – vorsätzlich und sittenwidrig. Aus diesem Grund steht Ihnen eine Entschädigung zu. Nutzen Sie unseren Online-Check und erfahren Sie in einer kostenfreien Ersteinschätzung, wie Sie Ihren Anspruch auf Schadensersatz ohne Kostenrisiko durchsetzen können.

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Sollten Sie sich bereits sicher sein, dass Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist, können Sie uns auch direkt online beauftragen. Füllen Sie dazu einfach unser Formular zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche im Abgasskandal aus - ohne Kostenrisiko.

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Diese Fahrzeuge sind vom Abgasskandal bei VW betroffen

Nicht nur bei der Volkswagen selbst, sondern auch bei den Fahrzeugen der Tochtergesellschaften Audi, SEAT, Skoda und Porsche wurde geschummelt. Angefangen hat alles mit dem Schummelmotor EA189, der in weltweit 11 Millionen Fahrzeugen verbaut wurde. Seitdem zieht der Abgasskandal immer weitere Kreise. Denn wie sich später herausstellen musste, wurde nicht "nur" bei diesem Motor geschummelt, sondern auch bei anderen Motorenmodellen:

Marke & Modelle
Euro-Norm
Motoren (Hubraum)
Vorläufiges Ergebnis Betroffenheit
Motormodelle
VW        
Amarok, Beetle, Caddy, Eos, Golf, Jetta, Passat, Polo, Scirocco, Sharan, Tiguan, Touran 5 1,2; 1,6; 2,0 Liter amtlicher Rückruf EA189
Amarok, Arteon, Beetle, Caddy, Crafter, Eos, Golf, Jetta, Passat, Polo, Scirocco, Sharan, Tiguan, Touran, T-Roc 5, 6  1,4; 1,6; 2,0 Liter Abschalteinrichtung Thermofenster EA288
T5 5 2,0 Liter Abschalteinrichtung EA189
T6 6 2,0 Liter amtlicher Rückruf EA288
Touareg 6 3,0; 4,2 Liter Abschalteinrichtung Thermofenster EA897, EA896
Touareg 5 4,2 Liter Abschalteinrichtung Thermofenster  
Phaeton 5, 6  3,0 Liter Abschalteinrichtung Thermofenster EA897, EA896
AUDI        
A1, A3, A4, A5, A6, Q3, Q5, TT 5

1,2; 1,6; 2,0 Liter

amtlicher Rückruf EA189
A1, A3, A4, A5, A6, Q3, Q5, TT 5, 6 1,4; 1,6; 2,0 Liter Abschalteinrichtung Thermofenster EA288
A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5, Q7 6 3,0 Liter amtlicher Rückruf EA897
A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5, Q7 5 3,0 Liter Abschalteinrichtung Thermofenster EA896, EA897
Q7 5 4,2 Liter Abschalteinrichtung Thermofenster  
A8 6 4,2 Liter amtlicher Rückruf  
PORSCHE        
Cayenne 6 3,0; 4,2 Liter amtlicher Rückruf EA896, EA897
Cayenne 5 3,0 Liter Abschalteinrichtung Thermofenster EA896, EA897
Macan 6 3,0 Liter amtlicher Rückruf EA896, EA897
Macan 5 3,0 Liter Abschalteinrichtung Thermofenster EA896, EA897
Panamera 5, 6 3,0 Liter Abschalteinrichtung Thermofenster EA896, EA897
Panamera 5 4,2 Liter Abschalteinrichtung Thermofenster  
Panamera 6 4,2 Liter  Abschalteinrichtung Thermofenster, Rückruf in Kürze erwartet   
SKODA        
Fabia, Rapid, Roomster, Octavia, Superb, Yeti 5 1,2; 1,6; 2,0 Liter Rückruf EA189
Fabia, Rapid, Roomster, Octavia, Superb, Yeti 5, 6 1,4; 1,6; 2,0 Liter Abschalteinrichtung Thermofenster EA288
SEAT        
Alhambra, Altea, Exeo, Leon, Toledo 5 1,2; 1,6; 2,0 Liter amtlicher Rückruf EA189
Alhambra, Altea, Exeo, Leon, Toledo 5, 6 1,4; 1,6; 2,0 Liter Abschalteinrichtung Thermofenster EA288

Sie können sich sicher sein, dass Sie vom Abgasskandal betroffen sind, wenn Sie ein Aufforderungsschreiben zur Durchführung eines Software-Updates erhalten haben. Ist Ihr Diesel noch nicht von einem amtlichen Rückruf betroffen, heißt das allerdings nicht, dass Sie ein sauberes Auto fahren. Prüfen Sie mit unserem schnellen Online-Check, ob Ihr Modell vom Abgasskandal betroffen ist und finden Sie heraus, wie hoch Ihr voraussichtlicher Schadensersatz ausfällt.

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So funktioniert die Manipulation von Volkswagen im Abgasskandal

Der Motor Ihres manipulierten Autos wird über eine Software gesteuert. Wenn das Fahrzeug auf den Prüfstand fährt, kann die Software das erkennen. Die Software schaltet dann automatisch auf einen Prüfmodus um. In diesem Modus wird die Aufbereitung der Abgase optimiert und es entstehen weniger Stickoxide. Verlässt das Auto den Prüfstand, schaltet sich diese Abgaskontrolle ab. Das führt zu Abgasmengen, die um ein Vielfaches höher liegen, als der Grenzwert es erlaubt.

Volkswagen nutzt im Abgasskandal auch das Thermofenster zum Schummeln

Das Thermofenster ist eine im Auto verbaute Technik, die anhand der Außentemperatur die Abgasreinigung beeinflusst. So ist zum Beispiel technisch geregelt, dass bei einigen Dieselfahrzeugen die Abgasreinigung nur bei Temperaturen zwischen 15 °C und 33 °C funktioniert. Außerhalb dieses Temperaturfensters wird die Abgasreinigung gedrosselt oder sogar ganz abgeschaltet.

In Deutschland liegt die Durchschnittstemperatur nur drei Monate im Jahr über 15 °C. Die meiste Zeit des Jahres stößt Ihr Fahrzeug also viel mehr Stickoxidemissionen aus, als der Hersteller versprochen hat. Daher stufen Richter die Thermofenster zunehmend als illegale Abschalteinrichtung ein. Deutschlandweit kam es in dieser Hinsicht bereits zu einigen verbraucherfreundlichen Urteilen:

  • Urteil des Landgerichts Koblenz vom 10. Juli 2019, Az. 12 O 119/18
  • Urteil des Landgerichts Mönchengladbach vom 12. Juni 2019, Az. 11 O 246/18
  • Urteil des Landgerichts Erfurt vom 3. Juli 2019, Az. 10 O 408/18
  • Urteil des Landgerichts Heilbronn vom 30. November 2018, Az.: 5 O 117/18
  • Urteil des Landgerichts Stuttgart vom 8. Januar 2019, Az. 7 O 265/18
  • Urteil des Landgerichts Stuttgart vom 17. Januar 2019, Az. 23 O 178/18
  • Urteil des Landgerichts Stuttgart vom 17. Januar 2019, Az. 23 O 180/18

Sie sind sich nicht sicher, ob auch Ihr Fahrzeug ein Thermofenster enthält? Dann wenden Sie sich an uns – wir schätzen Ihren Fall kostenfrei ein und zeigen Ihnen Ihre Erfolgschancen auf.

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Warum das Software-Update nicht die Lösung des Skandals ist

Ein Wendepunkt in der Rechtsprechung hinsichtlich des Updates stellen unter anderem die Urteile der Landgerichte Mannheim (10 O 14/16) und Arnsberg (I-2 O 264/16) dar. Hier wurde einerseits festgestellt, dass die Schummel-Software einen erheblichen Mangel am Fahrzeug darstellt und gleichzeitig Ursache für den Wertverlust ist. Die Software-Updates, die von den Autoherstellern und dem KBA als Lösung des Problems auserkoren wurden, bewirken jedoch häufig das Gegenteil. Mandanten, die das Software-Update aufspielen ließen, berichten von den unterschiedlichsten Problemen:

  • erhöhter Spritverbrauch
  • Leistungseinbrüche beim Anfahren und Beschleunigen nach dem Schalten in einen höheren Gang,
  • Verschleiß des Abgasrückführventils (AGR),
  • Aufleuchten der Motorkontrollleuchte nach 7000 bis 8000 km. Das AGR muss daraufhin ausgetauscht werden. Der Austausch des Ventils kostet 50 bis 60 Euro. Versagt das Ventil, setzt sich der Rußpartikelfilter schneller zu und muss ebenfalls ausgetauscht werden. Dies kann, je nach Modell, mehrere tausend Euro kosten.
  • Rußpartikelfilter, der schon nach 300 bis 500 km voll ist und entweder gereinigt oder ganz ausgetauscht werden muss
  • nagelnde, seltsame Geräusche am Motor
  • erhöhte Geruchsbildung
  • Gebläse arbeitet übermäßig
  • Start-Stopp-Automatik funktioniert bei einigen unserer Mandanten nicht mehr wie vor dem Update.
  • Klimaanlage läuft nicht mehr
  • AdBlue-Tank muss schneller wieder aufgetankt werden 
  • stetiges Ruckeln der Karosserie

Aufgrund dieser Nachteile raten wir zunächst davon ab, ein Update durchführen zu lassen. Doch lange können Verbraucher sie nicht verweigern, denn irgendwann droht die Stilllegung Ihres Fahrzeuges. Falls Sie dem Rückruf bereits nachgekommen sind, mindert das jedoch nicht Ihre Chancen auf Schadensersatz. Trotzdem raten wir unseren Mandanten zunächst davon ab, ein Software-Update aufspielen zu lassen – jedenfalls solange noch nicht mit der Stilllegung gedroht wurde. 

Haben auch Sie Probleme mit Ihrem Motor nach dem Aufspielen des Updates? Werden Sie Ihren mangelhaften Diesel los und holen Sie sich den Kaufpreis zurück! Nutzen Sie dafür unseren Online-Check und prüfen Sie Ihre Chancen gegen VW, Audi, Skoda, SEAT oder Porsche – einfach, schnell und bequem von Zuhause aus.

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Die Maschen von Volkswagen im Abgasskandal: vergleichen, verhindern und mauern

In Europa versucht der Konzern zunächst, außergerichtliche Einigungen zu vermeiden. Volkswagen setzt hier darauf, dass jeder Betroffene einzeln vor Gericht klagen muss und die Hemmschwelle für ein solches Vorgehen für viele Verbraucher zu hoch ist. Wenn Geschädigte sich doch für den Klageweg entscheiden, versucht VW es mit einer anderen Masche. Wenn ein Richter eine verbraucherfreundliche Tendenz erkennen lässt, versucht Volkswagen, sich in Form eines Vergleichs zu einigen, um negative Rechtsprechung zu vermeiden. Das gilt insbesondere für Verfahren, die vor höheren Instanzen, wie etwa einem Oberlandesgericht geführt werden.

Dieser Versuch ist in vielen Fällen auch erfolgreich. VW bietet in der Regel sehr attraktive Vergleichssummen an, die kaum auszuschlagen sind. Über einen positiven Ausgang des Vergleiches wird jedoch grundsätzlich Stillschweigen vereinbart. Dadurch wird ein absolut verzerrtes Bild darüber gezeichnet, auf welcher Seite die Richter tatsächlich stehen.

90 %: Unsere Erfolgsquote gegen Volkswagen im Abgasskandal

Die Angst vieler Geschädigter vor einem Vorgehen gegen einen großen Konzern wie Volkswagen ist unbegründet. Anhand unserer Erfolgsquote von 90 % wird deutlich, dass die Richter ganz klar auf der Seite unserer Mandanten stehen. In 75 % unserer bisherigen Fälle gewannen wir direkt und in den restlichen Fällen kam es zu einem profitablen Vergleich zwischen den Parteien. 

Obwohl die Erfolgschancen sehr gut stehen, klagen die wenigsten Betroffenen. Von 2,5 Millionen Geschädigten haben bislang nur circa 100.000 Menschen einzeln geklagt. 430.000 Personen haben sich zudem der Musterfeststellungsklage angeschlossen und sind nun darin gefangen. Das heißt im Umkehrschluss: 1,9 Millionen Menschen verzichten aktuell auf ihren Schadensersatz. 

Werden Sie jetzt aktiv und setzen Sie Ihre Rechte gegen Volkswagen mit uns durch. Wir beraten Sie kostenfrei zu Ihren Möglichkeiten und Chancen. Nutzen Sie unseren Online-Check, um zu erfahren, wie hoch Ihr Schadensersatzanspruch ausfällt und wie Sie diesen durchsetzen können, ohne ein finanzielles Risiko einzugehen.

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Aus diesen Gründen sollten Sie jetzt im Abgasskandal gegen Volkswagen handeln!

Ihre Ansprüche drohen zu verjähren: Sie haben lediglich 3 Jahre Zeit, um Ihre Schadensersatzansprüche gegen VW durchzusetzen. Handeln Sie nicht, bleiben Sie auf Ihrem Schaden sitzen. Die Frist beginnt in der Regel mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist bzw. Sie über die Manipulation Kenntnis erlangt haben. 

Dies war dann der Fall, als Sie ein Aufforderungs- bzw. Rückrufschreiben zur Durchführung eines Software-Updates erhalten haben. Die meisten Rückrufe von Diesel-Fahrzeugen von Volkswagen im Zuge des Abgasskandals fanden im Jahr 2016 statt. Die Verjährung Ihrer Ansprüche droht demnach zum 31. Dezember 2019. Handeln Sie deshalb jetzt, um sich noch rechtzeitig entschädigen zu lassen.

  • Sie wurden betrogen:

Sie haben ein Fahrzeug gekauft, das nicht dem entspricht, was die Produktbeschreibung verspricht. Sie haben einfach nicht das geliefert bekommen, was Sie bestellt haben. Hier ein Vergleich: Wenn Käse auf der Verpackung steht, dann erwarten Sie ein Produkt, das aus Milch hergestellt wurde und keinen Analogkäse, der aus verschiedenen Fetten zusammengemischt wurde. Dies hat selbst der Europäische Gerichtshof bestätigt. Käse darf nur so heißen, wenn er aus Milch produziert wurde.

  • Hinhaltetaktik von VW:

Ein weiterer wichtiger Grund zu klagen ist, dass Volkswagen glaubt, mit seiner Hinhaltetaktik durchzukommen. Je länger VW das durchzieht, desto größer wird die Anzahl der Käufer, deren Ansprüche verjähren und nicht mehr geltend gemacht werden können. VW will die Sache aussitzen. Nur mit Einreichen einer Klage können Sie Ihre Ansprüche wahren.

  • Politik liefert keine schnellen Lösungen:

Die Entwicklung seit Bekanntwerden des Skandals zeigt auch, dass die Politik keine schnelle oder kurzfristige Lösung für die Verbraucher liefern wird. Daher muss jeder Betroffene – oder besser gesagt jeder Geschädigte – selbst aktiv werden und seine Rechte wahren.

  • Fahrverbote und Wertverlust:

In vielen deutschen Großstädten gibt es wegen der hohen Abgasbelastung bereits Fahrverbote für Diesel. Daher werden jeden Monat weniger Dieselfahrzeuge zugelassen – die Leute wollen einfach keine Diesel mehr fahren. Dieser Umstand trifft auch Sie als Fahrer eines Dieselfahrzeuges. Der Wiederverkaufswert ist allein deshalb schon dramatisch gesunken. Und mit jedem Tag, an dem Sie nicht aktiv werden, sinkt der Wert Ihres Fahrzeuges weiter.

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So können Sie Ihren Ansprüche gegen VW im Abgasskandal geltend machen

Wenn Sie vom Abgasskandal betroffen sind, haben Sie folgende Möglichkeiten, Ihre Ansprüche durchzusetzen:

Rückgabe des Autos gegen Kaufpreis oder Neufahrzeug

Aufgrund des bestehenden und weiterhin steigenden Wertverlustes Ihres Diesel-PKW lautet unsere klare Empfehlung: Fordern Sie den Kaufpreis gegen Rückgabe des Autos zurück oder verlangen Sie ein vergleichbares Neufahrzeug, das die europäischen Abgasnormen im Realbetrieb einhält. Die Kaufpreiserstattung ist die gängigste und meistens auch profitabelste Variante, sich für den vorsätzlichen und sittenwidrigen Betrug des Wolfsburger Autobauers entschädigen zu lassen.

Wir sorgen dafür, dass Sie Ihren manipulierten Diesel loswerden und den Kaufpreis erstattet bekommen. Nutzen unseren Online-Check und die anschließende kostenfreie Ersteinschätzung, um herauszufinden, wie viel Geld Ihnen zusteht und wie Sie jetzt vorgehen sollten!

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Auto behalten & Schadensersatz fordern

Sie wollen Ihr Fahrzeug unbedingt behalten, aber für die Wertminderung Ihres Fahrzeuges entschädigt werden? Dann fordern Sie einen angemessenen Schadensersatz von VW. Um den Fahrverboten endgültig entgehen zu können, haben Sie außerdem die Möglichkeit, Ihren Diesel mit einer Hardware-Nachrüstung ausstatten zu lassen. Durch eine Hardware-Nachrüstung können die Stickoxidemissionen soweit reduziert werden, dass Ihr Auto von Fahrverboten befreit wird.

Wir setzen uns für die Kostenübernahme der Nachrüstung von VW ein und fordern darüber hinaus eine Schadensersatzsumme in Höhe von 20 % des Kaufpreises für Sie. Das alles ist für Sie mit keinerlei Kostenrisiko verbunden.

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Was kostet ein Vorgehen gegen Volkswagen im Abgasskandal?

Unser Anspruch ist es, jedem vom Abgasskandal betroffenen Autofahrer die Möglichkeit zu geben, seine Rechte durchzusetzen – ohne Kostenrisiko und ohne Aufwand. Der Abgasskandal bei VW und die damit verbundenen Auswirkungen, wie Wertverluste oder Fahrverbote, haben bei den Betroffenen bereits tiefe Einschnitte im Geldbeutel hinterlassen. Genau deshalb wollen wir Ihre Kostenrisiken nicht weiter strapazieren. Bei uns ist es egal, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen oder nicht – wir setzen uns für Ihr Recht ein.

Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.