Dieselskandal bei Mitsubishi – Auch japanische Diesel wurden manipuliert

Der japanische Autobauer Mitsubishi gestand bereits 2016 seine Beteiligung am Abgasskandal – nun folgt der Schock: Nach Benzinern sollen nun auch diverse Diesel-Modelle manipuliert sein. Doch betroffene Halter:innen haben Chancen auf Entschädigung.

Wie hat sich Mitsubishi am Diesel­skandal beteiligt?

Für den japanischen Autobauer Mitsubishi geht der Abgasskandal schon in die zweite Runde: Bereits 2016 gestand das Unternehmen, Abgaswerte schön geschummelt zu haben. Damals ging es jedoch nicht um Diesel-, sondern Benzin-Fahrzeuge. In Japan konnte Mitsubishi nach einer Razzia nachgewiesen werden, dass der Autoproduzent seit 2013 bei Modellen mit Benzinantrieb falsche Angaben zum Spritverbrauch gemacht hatte.

Ende 2019 zeigten Abgastests, dass auch Diesel-Fahrzeuge von Mitsubishi die gesetzlich geregelten Grenzwerte um Weiten überschritten: Das bis zu 5-fache des Emission-Grenzwerts stießen bestimmte Modelle in den Tests aus. Im Januar 2020 veranlassten die Staatsanwaltschaft Frankfurt Durchsuchungen in insgesamt vier Bundesländern. Gegenstand der Ermittlungen, die aktuell noch laufen, sind 1,6 und 2,2 Liter-Motoren mit Dieselantrieb.

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Wie sah die Abgas­manipulation bei Mitsubishi im Dieselskandal aus?

Mitsubishi hat anscheinend in den letzten zwei Jahrzehnten sowohl Diesel- als auch Benzin-Fahrzeuge manipuliert. In beiden Fällen fanden die Manipulationen auf dem Prüfstand statt, auf welchem Fahrzeuge, die noch keine Typgenehmigung erhalten haben, auf Herz und Nieren getestet werden. Außerdem werden bestimmte Werte abgenommen, wie Spritverbrauch, Emissionen und Leistung, welche daraufhin an die Endkund:innen weitergegeben werden.

Manipulation der Benzin-Fahrzeuge

Geprüfte Fahrzeuge stehen auf Rollen, welche das Fahren auf der Straße simulieren sollen. Bei diesen kann ein möglichst realistischer Widerstand eingestellt werden. Mitsubishi hat diesen Werte so niedrig angesetzt, dass die Reife deutlich weniger Energieverlust hatten und somit auch die Spritverbrauchswerte sehr niedrig ausgefallen sind.

Manipulation der Diesel-Fahrzeuge

Mitsubishi hat die gleichen Maßnahmen zur Abgasmanipulation ergriffen, die auch VW, Daimler und Co. verwendet haben. Auf dem Prüfstand sorgte eine bestimmte Programmierung der Motorsteuerungssoftware dafür, dass die Abgasreinigung auf Hochtouren lief. Entsprechend gering war die Menge an ausgestoßenen Stickoxiden, die auf dem Prüfstand gemessen wurde. Im Realbetrieb griff die illegale Abschalteinrichtung nicht ein, weshalb das „saubere“ Fahrzeuge tatsächlich ein Vielfaches der ursprünglich gemessenen Abgase an die Außenluft abgab.

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Welche Modelle sind von Mitsubishi im Diesel­skandal betroffen?

Vom Skandal rund um Benzin-Fahrzeuge des japanischen Autobauers waren keine in Europa verkauften Modelle betroffen. Die Fahrzeuge Mitsubishi ek Space und ek Wagon, sowie die baugleichen Nissan-Modelle Dayz and Dayz Roox sind lediglich in Asien verfügbar gewesen.

Der Dieselskandal bei Mitsubishi hat jedoch sehr wohl auch Deutschland erfasst. Manipuliert wurden Vierzylinder-Motoren mit einem Hubraum von 1,6 und 2,2 Liter. Hierbei sind die 1,6 Liter-Motoren ab September 2015, die 2,2 Liter-Motoren bereits ab November 2012 betroffen. Die vermutlich manipulierten Fahrzeuge entsprechen alle der Abgasnorm Euro 5 oder 6.

Folgende Mitsubishi-Modelle könnten in den Dieselskandal verwickelt sein:

Modell

Hubraum

Motor

Mitsubishi ASX

1,6 Liter

DI-D (Motor von Denso)

Mitsubishi ASX

2,2 Liter

DI-D (Motor von Denso)

Mitsubishi Outlander

2,2 Liter

DI-D (Motor von Denso)

Mitsubishi Cross

2,2 Liter

DI-D (Motor von Denso)

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Was droht Besitzer:innen eines Mitsubishis im Falle eines Pflicht­rückrufs?

Ein vom KBA angeordneter Pflichtrückruf bedeutet im Fall des Dieselskandals, dass die Modelle unrechtmäßig eine Typgenehmigung erteilt bekommen haben. Da die Fahrzeuge im Realbetrieb die gesetzlich erlaubten Emissionsgrenzwerte nicht einhalten, muss Mitsubishi handeln. Wie auch VW & Co. wird Mitsubishi als Maßnahme ein Software-Update der Motorsteuerung wählen.

Für Halter:innen eines der betroffenen Modelle bedeutet ein Pflichtrückruf einen massiven Wertverlust Ihres möglicherweise noch jungen Fahrzeugs. Ein erfolgreicher Verkauf ist in der Regel sehr unwahrscheinlich bzw. nicht sonderlich lukrativ. Auch das Software-Update löst das Problem zwar für Mitsubishi, da die Manipulation schlichtweg gelöscht wird, jedoch nicht für geschädigte und getäuschte Verbraucher:innen.

Mehrere unserer Mandat:innen berichteten uns bereits von Motorstörungen, lauten Motorgeräuschen und einem erhöhten Kraftstoff- und AdBlue-Verbrauch. Sollten Sie sich weigern, das Software-Update durchführen zu lassen, kann Ihnen die Stilllegung Ihres Fahrzeugs drohen.

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Was können Halter:innen im Diesel­skandal gegen Mitsubishi fordern?

Sollte auch Mitsubishi die Manipulation klar nachgewiesen werden können, hätten betroffene Modelle zu Unrecht eine Typgenehmigung erhalten. Die Fahrzeuge dürften also nicht auf öffentlichen Straßen gefahren werden. Da Mitsubishi-Kund:innen über diesen Umstand vor dem Kauf nicht informiert wurden, kann Entschädigung gefordert werden.

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