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Porsche Panamera Dieselskandal – Schadensersatz fordern ohne Kostenrisiko

  • Durch den Abgasskandal wurde bekannt, dass sämtliche Diesel-Modelle des Herstellers illegale Abschalteinrichtungen enthalten.
  • Bislang gab es nur einen offiziellen Rückruf für Porsche Panameras.
  • Wir klären auf, wie Sie sich für die hohen Wertverluste entschädigen lassen können.

Was geschah bisher beim Porsche-­Diesel­skandal?

2017 erklärte der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, dass auch in den Diesel-Fahrzeugen von Porsche illegale Abschalteinrichtungen eingesetzt wurden. Zunächst handelte es sich nur um Porsche Cayennes, für die ein temporäres Zulassungsverbot erlassen wurde. Rund 22.000 Autos mussten zurückgerufen werden.

Porsche verwendete in seinen Autos eine von Audi entwickelte Technologie. Aus diesem Grund war der Zuffenhausener Konzern am Anfang des Dieselskandals kein Teil der Ermittlungen. Doch nachdem klar war, dass nicht nur bei den kleinen Motoren von VW und Co., sondern auch bei den leistungsstarken 3,0 und 4,0 Liter Modellen geschummelt wurde, war Porsches Beteiligung am Dieselskandal belegt. Es folgten Ermittlungen gegen drei Manager des Sportwagenherstellers wegen Betrugs. Porsche musste bislang insgesamt 535 Mio. Euro Bußgeld bezahlen.

Im Jahr 2018 wurden schließlich auch bei den Modellen Macan und Panamera illegale Abgasmanipulationen gefunden. Damit waren bei Porsche sämtliche Diesel-Autos der Marke betroffen, da alle anderen Fahrzeuge der Luxus-Marke Benzin-Motoren haben. 2020 kündigte das Unternehmen an, künftig keine Dieselfahrzeuge mehr zu produzieren.

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Wie wurde beim Porsche Panamera im Dieselskandal betrogen?

Bis 2017 galt der Porsche Panamera 4S Diesel als das schnellste erhältliche Dieselfahrzeug der Welt. Außerdem enthielt das Modell den stärksten von Porsche je in Serie verbauten Dieselmotor. Inzwischen ist es aber auch der stärkste Porsche-Motor mit illegalen Abschalteinrichtungen. Denn auch hier wurde so manipuliert, dass die gesetzlichen Abgaswerte nur auf dem Prüfstand und nicht im realen Straßenverkehr eingehalten werden. Folgende Ausführungen des Panamera sind betroffen:

Abgasnorm

Hubraum

Euro 5 und 6

3,0 Liter

Euro 5 und 6

4,2 Liter

Euro 6

4,0 Liter

Neben der Software – die „erkennen” kann, ob sich das Fahrzeug auf dem Prüfstand oder im Straßenverkehr befindet – ist auch das Thermofensterim Panamera verbaut worden. Diese Technologie ist in nahezu allen Fahrzeugen wiederzufinden und dient laut Aussagen der Fahrzeughersteller – nicht nur Porsche – dem Motorenschutz. Durch das Thermofenster wird die Abgasreinigung anhand der Außentemperatur reguliert: Innerhalb des „thermischen Fensters” zwischen circa 15 und 30 °C ist die Reinigung im Gang. Sind die Temperaturen draußen kälter oder wärmer, wird sie jedoch abgestellt.

Verbraucherschützer:innen halten die Technologie für problematisch, da die Durchschnittstemperatur in Deutschland nur 3 Monate innerhalb des Fensters liegt. Was somit als Ausnahme deklariert wird, ist im Gegenteil eher ein Dauerzustand. Unter anderem ein Grund, warum der Europäische Gerichtshof (EuGH) das Thermofenster als illegale Abschalteinrichtung einstuft. Glücklicherweise schließen sich zunehmend auch andere Gerichte dieser Einschätzung an, auch wenn das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) das Fenster nach wie vor als zulässig einstuft.

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Gibt es Rück­rufe für den Porsche Panamera im Dieselskandal?

Bislang gab es nur einen offiziellen Rückruf für Porsche Panameras. Dieser richtete sich an die 4,0 Liter Diesel mit der Abgasnorm Euro 6 der Baujahre 2016 bis 2017. Der Rückruf vom November 2019 wurde vom KBA unter dem Herstellercode „AKB0” umgesetzt. Betroffen waren rund 4000 Fahrzeuge.

Ist das Software-­Update eine Lösung für Porsche Panamera-­Besitzer:innen im Dieselskandal?

Mit einem offiziellen Rückrufschreiben des KBA wurden die Porsche Panameras in die Werkstätten für ein Software-Update beordert, um die illegalen Abschalteinrichtungen zu entfernen. Wer eine offizielle Aufforderung zum Update erhalten hat, muss dieser auch nachkommen. Ansonsten riskiert derjenige im schlimmsten Falle den Entzug der Betriebserlaubnis.

Doch reicht das Software-Update, um das Problem zu lösen? Für einen neuen Porsche Panamera müssen Kund:innen zwischen 93.000 Euro bis über 200.000 Euro auf den Tisch legen. Wer sich ein solches Fahrzeug kauft, tut dies nicht aus rein praktischen Gründen. Damit sind die Anforderungen an das Auto hinsichtlich der Funktionsweise und Qualität überdurchschnittlich hoch. Porsche-Fahrer:innen wurden durch die illegalen Abschalteinrichtungen nicht nur getäuscht, sondern mussten besonders hohe Wertverluste ihres Autos in Kauf nehmen. Hinsichtlich des Software-Updates bestehen jedenfalls begründete Zweifel, dass es dagegen etwas ausrichten kann.

Das Update war als günstige und einfache Lösung gedacht, um Fahrverboten und Wertverlusten vorzubeugen. Allerdings ist das Gegenteil der Fall. Verbraucher:innen bemängeln Leistungseinbrüche, erhöhten Kraftstoffverbrauch, Verschleißerscheinungen und kostspielige Reparaturen. Darüber hinaus legen Tests Zweifel an der Wirksamkeit des Updates nahe. Zudem sind Porsche-Fahrer:innen nicht vor Fahrverboten geschützt, nur weil sie das Update aufgespielt haben.

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Wie sieht die recht­liche Lage für Porsche Panamera-­Fahrer:innen im Dieselskandal aus?

Das erste erfolgreiche und verbraucherfreundliche Urteil gegen Porsche wurde 2018 gefällt. Das Landgericht (LG) Stuttgart verurteilte das Unternehmen zu Schadensersatz, obwohl das betreffende Fahrzeug – ein Geländewagen vom Typ Cayenne mit 3.0 Liter-TDI-Motor – einen Motor von Audi enthielt.

Bei einem ähnlichen Urteil vor dem Oberlandesgericht (OLG) Schleswig-Holstein (07.08.2020, Az.: 1 U 119/19) musste Audi direkt zahlen: Auch hier ging es um einen Porsche Cayenne S, diesmal mit 4,2 Litern und einem EA898-Motor. Aufgrund illegaler Abschalteinrichtungen wurde dem Besitzer des Fahrzeugs Schadensersatz zugesprochen. Und obwohl es sich um einen Porsche handelte, musste Audi am Ende die Rechnung bezahlen. Das Urteil ist für Porsche Panamera-Besitzer:innen dahingehend interessant, da der EA898-Motor auch im Panamera verbaut ist.

Ein Urteil von noch größerer Reichweite betrifft die Verwendung des Thermofensters. Im Dezember 2020 entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH), wie bereits erwähnt, dass das Thermofenster nicht wirklich nur dem Motorenschutz dient, sondern eine illegale Abschalteinrichtung ist. Aus diesem Grund steht allen Betroffenen Schadensersatz zu.

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Was können Porsche Panamera-­Fahrer:innen im Dieselskandal tun?

Welche Handlungsoptionen haben Betroffene noch, wenn es keine Alternativen zum Software-Update gibt? Angesichts der rechtlichen Situation und den verbraucherfreundlichen Urteilen der Gerichte erschließen sich drei Optionen:

#1: Porsche Panamera abgeben gegen Kaufpreiserstattung

Die Wertverluste Ihres Porsches sind aufgrund des Dieselskandals sehr hoch, außerdem drohen Fahrverbote. Aus diesen Gründen empfehlen wir, sich den Kaufpreis gegen Herausgabe Ihres Porsches erstatten zu lassen.

 

#2 Porsche Panamera behalten und Schadensersatz fordern

Für den Fall, dass Sie Ihren Porsche Panamera gerne behalten möchten, gibt es auch noch die Möglichkeit, Schadensersatz zu fordern.