Klage gegen VW – So setzen Sie Ihre Ansprüche im Dieselskandal durch!

Lohnt es sich, gegen VW und Co. zu klagen? Welche Chancen und Möglichkeiten habe ich, um meine Ansprüche durchzusetzen? Wir liefern die Antworten – in einer kostenfreien Ersteinschätzung.

Wie hat VW Millionen Kunden betrogen?

Die Volkswagen AG hat ihre Kunden betrogen, indem sie die Abgasreinigung ihrer Fahrzeuge vorsätzlich manipulierten. Und das auf verschiedenen Wegen:

Die Abschalteinrichtung im EA189 & EA288-Motor

Im September 2015 wurde öffentlich, dass VW in ihren Dieselmotoren des Typs EA189 eine Schummel-Software verbaute. Die Software erkennt, wenn das Fahrzeug auf dem Prüfstand steht. In dieser Zeit funktioniert die Abgasreinigung einwandfrei. Wenn das Fahrzeug jedoch im Normalbetrieb auf der Straße fährt, schaltet sich die Abgasreinigung teilweise oder ganz ab. Dadurch gelangen gefährliche Abgase ungefiltert in die Luft – ohne Wissen des Käufers.

Wie sich später herausstellen musste, hat Volkswagen beim Nachfolgemodell EA288 auf ähnliche Art und Weise geschummelt.

Das Thermofenster

Im Visier der jüngsten Klagen ist das verbaute Thermofenster. Das Thermofenster ist eine Abgastechnik, die sich an Außentemperaturen orientiert. Sie funktioniert beispielsweise nur bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad. Ist es kälter oder wärmer, findet die Abgasreinigung bedingt oder gar nicht statt.

Am Beispiel Deutschland lässt sich somit feststellen, dass eine korrekte Abgasreinigung lediglich wenige Monate stattfindet. Den Rest des Jahres stößt das Fahrzeug viel mehr Abgase aus, als eigentlich erlaubt.

Wer hat Anspruch auf Schadensersatz gegen VW?

Grundsätzlich hat jeder Anspruch auf Schadensersatz, der ein manipuliertes Fahrzeug besitzt. Problematisch ist, dass Betroffene oftmals gar nichts von ihrer eigenen Betroffenheit wissen.

Deswegen sollten Sie sich keinesfalls auf die Angaben der Hersteller verlassen. Auch wenn Ihr Fahrzeug laut Online-Abfrage nicht betroffen sein soll, kann dies trotzdem der Fall sein.

Welche Autos sind vom VW-Abgasskandal betroffen?

Folgende Tabelle gibt einen Überblick darüber, welche Modelle bei VW betroffen sind.

Die betroffenen Diesel-Fahrzeuge im Überblick:

Marke & Modelle

Euro-Norm

Motormodelle

Motoren (Hubraum)

VW
u.a. Golf, Polo, Passat, Tiguan, Jetta, Scirocco, Beetle, Eos, Sharan, Touareg, Caddy, Amarok, Arteon, T-Roc, Crafter, T6

Euro 4, 5, 6

EA 189, EA 288 & EA 897

1,2, 1,4, 1,6, 2,0, 3,0 & 4,2 Liter

Audi
u.a. A1, A3, A4, A5, A6, A7, A8, Q3, Q5, SQ5, Q7, TT

Euro 4, 5, 6

EA 189, EA 288 & EA 897

1,2, 1,4, 1,6, 2,0, 3,0 & 4,2 Liter

Porsche
Cayenne, Macan, Panamera

Euro 4, 5, 6

EA 189 & EA 897

3,0 & 4,2 Liter

Skoda
u. a. Fabia, Rapid, Roomster, Octavia, Superb, Yeti

Euro 4, 5, 6

EA 189, EA 288 & EA 897

1,2, 1,4, 1,6, 2,0, 3,0 & 4,2 Liter

Seat
u.a. Alhambra, Altea, Exeo, Leon, Toledo

Euro 4, 5, 6

EA 189, EA 288 & EA 897

1,2, 1,4, 1,6, 2,0, 3,0 & 4,2 Liter

Ob und wie viele Fahrzeugmodelle sich noch im Abgasskandal einreihen werden, bleibt abzuwarten.

Schaffen Sie jetzt Klarheit und finden Sie heraus, ob Sie vom Abgasskandal betroffen sind. Nutzen Sie dafür unseren Online-Check und holen Sie sich Ihre kostenfreie Ersteinschätzung ein.

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Unser Tipp

Online-Beauftragung im Abgasskandal

Sollten Sie sich bereits sicher sein, dass Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist, können Sie uns auch direkt online beauftragen. Füllen Sie dazu einfach unser Formular zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche im Abgasskandal aus - ohne Kostenrisiko.

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Was ist, wenn ich Teilnehmer der Musterfeststellungsklage bin?

Wenn Sie als Musterkläger das Vergleichsangebot angenommen haben, können Sie Ihre Ansprüche nicht mehr in einer Einzelklage geltend machen. Es sei denn,

  • Sie haben das Angebot rechtzeitig widerrufen,

  • Sie haben sich rechtzeitig von der Musterfeststellungsklage abgemeldet,

  • oder Sie wurden aus der Musterklage ausgeschlossen.

In diesen Fällen haben Sie die Möglichkeit, Schadensersatzansprüche noch individuell geltend zu machen.

Obwohl der VW-Vergleich bereits beschlossene Sache ist, stehen immer noch hunderttausende ehemalige Musterkläger ohne Schadensersatz da.

Aufgrund von Verjährung und einer gesetzten 6-Monats-Frist haben Sie gegebenenfalls nicht mehr viel Zeit, um Ihren Schadensersatz geltend zu machen. Deswegen sollten Sie jetzt handeln! Als ersten Schritt bieten wir Ihnen unsere kostenfreie Ersteinschätzung an.

Warum sollte ich gegen VW klagen?

Für jeden vom Abgasskandal betroffenen Autobesitzer gibt es sehr gute Gründe, eine Klage gegen VW zu führen:

Sie wurden betrogen

VW hat strategisch und im vollen Bewusstsein Millionen Fahrzeuge manipuliert, um scheinbar klimafreundliche Fahrzeuge an seine Kunden zu verkaufen.

Dabei kauften die Kunden eine Mogelpackung, welche Natur, Umwelt und Gesundheit des Menschen schadet. Diese Vorgehensweise stellt eine vorsätzliche und sittenwidrige Täuschung das, für die VW Wiedergutmachung leisten muss.

Diesel-Fahrverbote

Schon seit mehreren Jahren werden die gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide in Städten und Gemeinden überschritten. Da Diesel-Fahrzeuge Mitverursacher der hohen Stickoxid-Emissionen sind, drohen in europäischen Städten Diesel-Fahrverbote oder sind bereits beschlossene Sache.

Davon sind nicht nur Sie als VW-Fahrer betroffen, sondern Diesel-Fahrer jeden Herstellers, welche die Euro-6-Norm unterschreiten. Da selbst Neufahrzeuge aufgrund der Manipulation vorgebende Euro-Normen nicht einhalten, sind auch diese betroffen.

Ihr Fahrzeug verliert jeden Tag an Wert

Durch den Abgasskandal hat die Dieseltechnologie an Rückhalt in der Bevölkerung verloren. Zu groß ist die Unsicherheit, was das Auto tatsächlich leistet und wie viel Abgase mit jeder Fahrt an die Luft abgegeben werden.

Außerdem führen die Diesel-Fahrverbote dazu, dass die Nachfrage an Dieseln enorm gesunken ist. Das Fahrzeug auf den Zweitmarkt zu einem guten Preis loszuwerden, gestaltet sich sehr schwierig.

Folgende Grafik zeigt, dass vor Bekanntwerden des Abgasskandals jeder Zweite einen Diesel fuhr. Heutzutage sind ein Drittel der Autofahrer auf Benziner umgestiegen.

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Auch Sie wollen Ihren Diesel eigentlich loswerden, sehen aber auf dem Gebrauchtwagenmarkt keine Chance? Wir helfen Ihnen, Ihren Wagen einzutauschen oder zurückzugeben.

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Wie stehen die Erfolgschancen bei einer Klage gegen VW?

Die Chancen auf eine erfolgreiche Klage gegen VW stehen sehr gut. Zahlreiche Land- und Oberlandesgerichte stehen auf Seite der Verbraucher. Auch der Bundesgerichtshof (BGH), Deutschlands höchstes Zivilgericht, hat gegen VW geurteilt.

Die zuständigen Richter stellten fest, dass VW durch die Abgas-Manipulationen lediglich daran interessiert war, die Fahrzeuge kostengünstig zu produzieren. So konnte die Gewinnmarge gesteigert werden (Az. VI ZR 252/19). Aufgrund diesen sittenwidrigen Verhaltens steht den Betroffenen ein Schadensersatz zu – unabhängig davon, ob es sich im Kaufvertrag um einen Gebraucht- oder Neuwagen handelt.

Diese eindeutige Entwicklung schlägt sich auch auf unsere Zahlen nieder. In 90 % der VW-Fälle konnten wir einen Erfolg für unsere Mandanten erzielen.

Auch Sie wollen gegen VW klagen, sind sich über das Vorgehen aber noch nicht ganz im Klaren?  Wir prüfen, wie in Ihrem Fall ein günstiges Vorgehen aussieht und welche Chancen Sie im Abgasskandal haben.

Was kann ich mit einer Klage gegen VW erreichen?

Sie haben im Grunde zwei Möglichkeiten, Ihre Ansprüche gegen VW durchzusetzen:

Kaufpreis zurück oder Neufahrzeug

Aufgrund von Fahrverboten und Wertverlusten ist es naheliegend, sein Fahrzeug schnellstmöglich loszuwerden. Das gelingt, indem Sie gegen Rückgabe des Fahrzeuges den Kaufpreis vom Autobauer zurückfordern.

Alternativ haben Sie die Möglichkeit, ein vergleichbares Neufahrzeug anzufordern, welches die Abgasnormen tatsächlich einhält.

Fahrzeug behalten & angemessenen Schadensersatz fordern

Wenn Sie Ihr Fahrzeug behalten möchten, raten wir Ihnen dazu, zumindest einen angemessenen Schadensersatz zu fordern. Die Höhe der Schadensersatzforderung orientiert sich am Kaufpreis und kann bis zu 10.000 Euro betragen.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen an, die Kostenübernahme für eine Hardware-Nachrüstung durchzusetzen. Durch eine Hardware-Nachrüstung werden die Stickoxide soweit reduziert, dass Ihr Diesel nicht länger von Fahrverboten betroffen ist.

Wie lange habe ich für eine Klage gegen VW Zeit?

Sie haben die Möglichkeit, so lange zu klagen, bis die sogenannte Verjährung Ihrer Ansprüche eintritt. Die dazugehörige Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre. Doch wann genau die Frist zur Verjährung anfängt zu laufen, ist derzeit rechtlich umstritten.

Wir sind der Meinung, dass die Verjährungsfrist frühestens mit Erhalt des Rückrufschreiben zu laufen begann. Erst dann hätten sich VW-Fahrer sicher sein können, dass Sie vom Abgasskandal betroffen sind.

Wir prüfen, ob Sie noch die Möglichkeit haben zu handeln. Nutzen Sie dafür unsere kostenfreie Ersteinschätzung.

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Wer trägt das Kostenrisiko für eine Klage gegen VW?

Sowohl ein außergerichtliches Vorgehen gegen Volkswagen als auch der Klageweg sind bei uns ohne Kostenrisiko möglich.

Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

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Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

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