Dieselskandal Suzuki – Diese Entschädigungen stehen Besitzer:innen zu!

Suzuki-Fahrzeuge übertrafen die NOx-Grenzwerte unter getesteten Euro-6-Modellen um das 15-Fache. Dennoch gab es bisher keinen Pflichtrückruf des japanischen Autobauers in Deutschland. Welche Modelle betroffen sind und wie Halter:innen Entschädigungen fordern können, erfahren Sie hier.

War auch Suzuki am Diesel­skandal beteiligt?

Auch der japanische Autobauer Suzuki hat sich definitiv an den Abgasmanipulationen beteiligt. Ermittlungen, Rückrufe und Geständnisse fanden jedoch bisher nicht in Deutschland statt, sondern für den europäischen Markt in den Niederlanden. Die niederländische Verkehrsaufsichtsbehörde RDW hat bereits 2016 angefangen, gegen Suzuki zu ermitteln. Kurze Zeit später bestätigte sich der Verdacht: Suzuki hat in Diesel-Fahrzeugen eine illegale Abschalteinrichtung verbaut und mithilfe dieser EU-Emissionsvorschriften gebrochen.

Die RDW stellte Suzuki anschließend vor ein Ultimatum: Ausbesserung oder Entzug der Typgenehmigung. Da es sich bei der RDW um eine Referenzbehörde handelt, bedeutet eine Rücknahme der Zulassung auch einen Verkaufsstopp betroffener Suzuki-Modelle in der gesamten EU.

Auch im Heimatland Japan hat Suzuki die Manipulation von Diesel-Fahrzeugen gestanden. Das Automobilunternehmen gab zu, statt tatsächlichen Messdaten zum Fahrwiderstand, nur theoretische Werte verwendet zu haben. Auch diese Schummelei führte dazu, dass neue Modelle auf dem Papier deutlich geringere Emissionswerte aufwiesen als in der Realität.

Sind auch Sie von den Manipulationen an Suzuki-Fahrzeugen betroffen? Werden Sie jetzt aktiv und fordern Sie vom japanischen Autobauer Entschädigung. Über unseren kostenfreien Online-Check teilen wir Ihnen mit, wie Ihre Chancen stehen und wie hoch Ihr Schadensersatz ausfallen könnte.

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Welche Modelle sind vom Diesel­skandal bei Suzuki be­troffen?

Im Fall von Suzuki ist nur ein Modell von den Abgasmanipulationen betroffen. Das liegt daran, dass der japanische Autobauer nur im Vitara einen Diesel-Motor mit 1,6 Liter Hubraum verbaut hat. In anderen beliebten Modellen, wie dem Swift oder Ignis, wurden andere Motorausführungen verwendet. Der Suzuki Vitara wurde von Februar 2015 bis August 2018 gebaut und auf dem europäischen Markt verkauft.

Modell

Hubraum

Abgasnorm

Vitara DDis

1.6 Liter

Euro 6

Vitara DDis ALLGRIP

1.6 Liter

Euro 6

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Wie hat Suzuki im Diesel­skandal manipuliert?

Wie alle Autobauer, die sich an den Abgasmanipulationen beteiligten, verwendet auch Suzuki illegale Abschalteinrichtungen, um die gemessenen Emissionswerte auf dem Prüfstand künstlich niedrig zu halten. Die Schummel-Software erkannte, wenn sich das Fahrzeug auf dem Prüfstand befand und passte entsprechend die Effizienz der Abgasreinigung an. Diese lief auf Hochtouren und sorgte damit für Schadstoffwerte, die jegliche Richtlinien und Grenzwerte einhielten.

Im Realverkehr – also auf der Straße – wurde dieses effiziente Reinigungsprogramm jedoch nicht aktiviert. Es kam sogar vor, dass die Neutralisierung gesundheitsgefährdender Schadstoffe im Motor gar nicht oder kaum stattfand. Messungen im Realbetrieb förderten nun deutlich erhöhte Messwerte an Stickoxiden zu Tage.

Emissionsmessungen der europäischen Umweltorganisation Transport & Environment verdeutlichten das Ausmaß der Abgasmanipulation bei Suzuki. Gemeinsam mit Fiat belegte der japanische Autobauer den ersten Platz mit den höchsten Überschreitungen der erlaubten Emissionsgrenzwerte bei Euro-6-Fahrzeugen. Die gemessenen Schadstoffwerte von Suzuki-Fahrzeugen waren um ein 15-Faches höher als die geltenden NOx-Grenzwerte.

Gab es bei Suzuki bereits Rückruf­aktionen?

Bisher hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), welches für Pflichtrückrufe in Deutschland zuständig ist, Suzuki nicht zur Nachbesserung an bestimmten Modellen verpflichtet. Jedoch ist der Suzuki Vitara in der Ausführung mit 1,6 Liter Hubraum aktuell nicht auf dem europäischen Markt verfügbar, da die niederländische Behörde RDW die Typ-Genehmigung zurückgenommen hat.

Wie können Halter:innen eines manipulierten Suzukis vorgehen?

Auch wenn es in Deutschland keinen offiziellen Rückruf von Suzuki gegeben hat, haben betroffene Halter:innen Chancen auf eine Entschädigung. Aufgrund der Abgasmanipulation liegt eine vorsätzliche Täuschung der Kund:innen vor, welche auch in der Regel von deutschen Gerichten anerkannt wird.

Besitzer:innen von Suzuki-Fahrzeugen haben die folgenden zwei Optionen – anhängig davon, ob Sie Ihr Fahrzeug behalten möchten oder dieses zurückgeben würden:

Auto loswerden & Kaufpreis zurück­fordern

Aus unserer Sicht ist es für die meisten Geschädigten am wirtschaftlich sinnvollsten, den Kaufvertrag rückabwickeln zu lassen. Aufgrund des stetig steigenden Wertverlustes Ihres Diesel-PKW sowie bevorstehenden Fahrverboten lautet unsere klare Empfehlung: Fordern Sie den Kaufpreis gegen Rückgabe des Autos zurück oder verlangen Sie ein vergleichbares Neufahrzeug.

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Auto behalten & Schadens­ersatz ver­langen

Sie möchten sich nicht von Ihrem Auto trennen? Dann fordern wir für Sie einen Schadensersatz in Höhe von bis zu 20 % des Kaufpreises. Zusätzlich sorgen wir dafür, dass die Kosten für eine Hardware-Nachrüstung von Suzuki vollständig übernommen wird, sofern diese für Ihr Modell zur Verfügung steht.

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Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

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Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten.

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