Dieselskandal beim Audi A5 – Besonders der 3.0 TDI ist betroffen

Auch der Audi A5 3.0 TDI ist offiziell vom Dieselskandal betroffen. Wie Sie als Betroffene:r Ihre Ansprüche gegen Audi durchsetzen können, erfahren Sie hier.

Wie entwickelte sich der Audi-Diesel­skandal bisher?

Der Volkswagen-Vorstand bestätigte 2015 zum ersten Mal, dass Fahrzeuge in den USA durch unzulässige Abschalteinrichtungen manipuliert wurden. Durch besagte Abschalteinrichtungen erkennt ein Fahrzeug, ob es sich auf dem Prüfstand befindet oder im Realbetrieb. Das führt dazu, dass die Stickoxidemission nur zur Zeit der Prüfung minimiert wird, während im realen Straßenverkehr der Schadstoffausstoß weit über den gesetzlichen Vorgaben liegt.

Kurze Zeit später wurde bekannt, dass auch Fahrzeuge in Europa von den Manipulationen betroffen sind, woraufhin sich der Skandal schnell weltweit ausbreitete. Denn neben VW sind auch dessen Tochterunternehmen Audi, Porsche, SEAT und Skoda vom Skandal betroffen. Dabei geht man allein in Deutschland von ca. 2,8 Millionen manipulierter Autos des VW-Konzerns aus – auch der Audi A5 3.0 TDI ist betroffen.

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Welche Abschalt­einrichtungen wurden beim Audi A5 3.0 TDI verwendet?

Die Motoren der betroffenen Fahrzeuge wurden mit einer Software ausgestattet, die die Stickoxidemission auf dem Prüfstand manipuliert. Bei der Überprüfung der Autos stellte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) inzwischen drei unterschiedliche Abschalteinrichtungen fest:

  1. Mit einer manipulierten Software kann das Fahrzeug erkennen, wann es sich auf dem Prüfstand befindet und verringert dort durch Aufwärmen des Abgassystems die Stickoxidemission. Diese Funktion schaltet sich selbstständig ab, sobald sich der Wagen wieder im Realbetrieb befindet.

  2. Die zweite Abschalteinrichtung arbeitet mit dem Harnstoff „AdBlue“. Dadurch werden die ausgestoßenen Abgase von den giftigen Stickoxiden gereinigt. Allerdings schaltet sich auch diese Funktion automatisch ab, wenn sich das Auto wieder im realen Straßenverkehr befindet.

  3. Zu guter Letzt gibt es noch das jüngste Mitglied im Manipulations-Trio: das Thermofenster. Dieses regelt die Stickoxidemission über die Außentemperatur und zwar nur dann, wenn sie zwischen 20 und 33 °C liegt. Bei Temperaturen außerhalb dieser Skala werden die Abgase nur teilweise oder gar nicht gereinigt. Lange Zeit blieb diese Art der Abschalteinrichtung unentdeckt, da auf Prüfständen meist Temperaturen von ca. 25 °C herrschen. Zudem wurde es Ewigkeiten – auch nach Bekanntwerden – von den Automobilherstellern als Motorschutz-Funktion deklariert.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch Ihr Audi A5 3.0 TDI mit diesen Abschalteinrichtungen manipuliert wurde. Prüfen Sie jetzt kostenfrei und binnen weniger Minuten, ob auch Sie vom Abgasskandal betroffen sind und welche Entschädigung Ihnen zusteht.

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Welche Rückruf­aktionen gibt es bisher für den Audi A5 3.0 TDI?

In der Datenbank des KBA lassen sich zwei Rückrufaktionen unter den Codes „23Q7“ für A5 3.0 TDI-Modelle mit dem Motortyp EA189 und „23X6“ für Audi A5 3.0 TDI-Modelle mir V6- oder V8-Motoren vom Typ EA897 bzw. EA898 finden. Beide Rückrufaktionen wurden für ein Software-Update bei manipulierten Fahrzeugen vom KBA veranlasst und seitdem überwacht.

Beispiel für einen offiziellen Rückruf (Rückruf-Code „23Q7“):

Haben auch Sie ein Rückruf-Schreiben des KBA für Ihren Audi A5 3.0 TDI erhalten? Dann können Sie sicher sein, dass auch Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist. Daher sollten Sie jetzt prüfen lassen, welche Entschädigungen Ihnen zustehen. Natürlich kostenfrei und mit nur wenigen Klicks.

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Sollte ich das Software-Update installieren lassen?

Mit einem Rückruf-Schreiben des KBA werden Sie dazu aufgefordert, ein Software-Update installieren zu lassen, das die bisherigen Mängel der Abschalteinrichtungen beheben soll. Allerdings ist dieses Software-Update, auf das sich der Autohersteller und das KBA geeinigt haben, nicht immer die beste Lösung.

Daher raten wir Ihnen grundsätzlich davon ab, das Software-Update aufspielen zu lassen. Und das aus folgenden Gründen:

1. Fahrzeuge mit installiertem Update sind nicht unbedingt vor Fahrverboten geschützt

In einigen deutschen Städten, wie Berlin, Hamburg und Stuttgart gibt es bereits einige Fahrverbotszonen für Dieselfahrzeuge. Ein installiertes Software-Update garantiert nicht, dass das betroffene Fahrzeug von Fahrverboten ausgenommen ist.

2. Betroffene berichten von ungewollten Nebeneffekten

Viele Verbraucher konnten nach der Installation des Updates negative Nebeneffekte feststellen, wie einen erhöhten Spritverbrauch, Leistungseinbrüche oder Ausfälle beim Abgassystem.

3. Es gibt begründete Zweifel am Software-Update

Eigentlich sollte sich nach Aufspielen des Updates die Stickoxidemission um 25 bis 30 % im Straßenbetrieb verbessern, so KBA und Autokonzerne. Neuere Tests lassen jedoch an diesen Ergebnissen zweifeln und weisen zum Teil sogar nachteilige Effekte auf.

Sie sollten sich daher nicht auf das Software-Update verlassen und stattdessen Ihre Ansprüche auf Entschädigungen prüfen. Ohne jedes Kostenrisiko und in kürzester Zeit.

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Wie stehen die Erfolgs­chancen für eine Klage gegen Audi?

Im Mai 2020 fällte der Bundesgerichtshof (BGH) sein erstes Urteil im Abgasskandal. Dabei stellte sich der BGH ganz eindeutig auf die Seite der betroffenen Autofahrer. So ist im Urteil zu lesen:

Das Verhalten der Beklagten ist sittenwidrig. Die Beklagte hat systematisch und über Jahre hinweg aus reinem Gewinnstreben die Arglosigkeit der Kunden planmäßig ausgenutzt (…).

BGH, Urteil des VI. Zivilsenats vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19

Durch dieses sittenwidrige Verhalten der Autohersteller steht den Betroffenen Schadensersatz zu. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob es sich bei Ihrem Fahrzeug um einen Neu- oder Gebrauchtwagen handelt. Das Urteil hat daher einen großen Einfluss auf alle Verhandlungen gegen den VW-Konzern im Abgasskandal.

Und auch das Urteil, das Ende 2020 vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) gefällt wurde, spielt allen Betrogenen in die Karten. Denn das EuGH erklärte das Thermofenster offiziell zu einer illegalen Abschalteinrichtung und widerlegte die Motorschutz-Märchen der Hersteller.

Durch diese eindeutigen Urteile stehen die Erfolgschancen für eine Klage gegen Audi besser denn je. Wir konnten bisher in 90% der Fälle einen Erfolg für unsere Mandant:innen erzielen – und das schon, weit bevor eines der oben genannten Urteile überhaupt verkündet wurde.

Wollen Sie auch gegen Audi klagen? Dann prüfen Sie jetzt schnell und unverbindlich Ihren Anspruch auf eine Entschädigung – ganz bequem online.

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Was kann ich mit einer Klage gegen Audi erreichen?

Ihnen stehen grundsätzlich drei Möglichkeiten zur Verfügung, wie Sie an Ihr Recht gelangen:

  • Rückerstattung des Kaufpreises bei Rückgabe Ihres manipulierten Fahrzeugs

  • Schadensersatz in Höhe von 20 % des Kaufpreises + (wenn möglich) Hardware-Nachrüstung

  • Tausch gegen ein gleichwertiges mangelfreies Neufahrzeug

Unabhängig für welchen Weg Sie sich entscheiden – Sie tragen zu keinem Zeitpunkt das Kostenrisiko. Also prüfen Sie jetzt schnell, unverbindlich und natürlich kostenlos Ihre Ansprüche gegen Audi.

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Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

Jetzt Schadensersatz im Abgasskandal durchsetzen

Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

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