Dieselskandal bei Nissan – Fehler oder Manipulation?

Versehentliche Fehler bei den Abgastests oder bewusste Manipulation bei Nissan? Bisher kann diese Frage nicht abschließend beantwortet werden, jedoch überschreiten gewisse Modelle die Abgas-Grenzwerte um ein Vielfaches. Ob Halter:innen eines Nissan um ihr Fahrzeug bangen müssen und wie die Chancen auf eine Entschädigung stehen, lesen Sie hier.

Wie war Nissan am Diesel­skandal beteiligt?

Nach Bekanntwerden des Dieselskandals innerhalb des Volkswagen-Konzerns wurden bei Abgastests auch Fahrzeuge anderer Hersteller genau unter die Lupe genommen. So konnten viele weitere Autobauer der Abgasmanipulation überführt werden, nachdem es Diskrepanzen zwischen den gesetzlich erlaubten und den tatsächlich gemessenen Emissionswerten gab.

Diese Abweichungen fanden sich auch in zahlreichen Tests mit Nissan-Modellen. Jedoch erklärte Nissan das mit Fehlern, die innerhalb der Werke des japanischen Autobauers bei Abgas- und Verbrauchsmessungen gemacht wurden. Laut Nissan werden in 5 von 6 Nissan-Niederlassungen Praktiken angewandt, die die fehlerhafte Kalibrierung und Konfigurierung von Messgeräten miteinschließen. Die bewusste Manipulation der Abgaswerte ihrer Fahrzeuge konnte Nissan jedoch bisher nicht nachgewiesen werden.

Besitzen auch Sie einen manipulierten Nissan? Dann können Sie aktiv werden und Ihre Chance auf Entschädigung prüfen lassen. Nutzen Sie hierfür unseren Online-Check und erfahren Sie, welche Ansprüche Sie gegen Nissan haben!

Kostenfrei & bequem vom Sofa: Schadensersatz gegen Nissan prüfen

Direkte Online-Beauftragung ohne Risiko

Online-Check überspringen und direkt Nägel mit Köpfen machen – aber bitte trotzdem ohne Risiko? Kein Problem.

  • Beauftragen Sie uns direkt online mit der Prüfung und Durchsetzung Ihres Schadensersatzes!
  • Ist Ihr Fall erfolgversprechend, können wir sofort loslegen.
  • Ist Ihr Modell nicht betroffen oder lohnt sich ein Vorgehen nicht, legen wir das Mandat nieder – keine Kosten.
  • Sichern Sie sich Ihre Entschädigung ohne eigenes finanzielles Risiko mit Rechtsschutzversicherung oder Prozessfinanzierer!
  • Unser Versprechen: 100 % Transparenz ohne überraschende Kosten.

Ohne Risiko direkt beauftragen & Entschädigung sichern!

Welche Nissan-Modelle sind vom Diesel­skandal betroffen?

In Abgastests fielen alle Dieselmodelle mit der Norm „Euro 6b+“ besonders auf. Die Nissan-Modelle Navara und Qashqai überschritten die gesetzlich erlaubten 80 mg/km um das bis zu 10-fache.

Halter:innen eines Nissan-Fahrzeugs könnte noch Böses drohen, denn etwa 85 % aller Diesel-Fahrzeuge des japanischen Autobauers erfüllen nicht die Abgasnorm Euro 6 und könnten schon bald durch Diesel-Fahrverbote und drohende Stilllegungen drastisch an Wert verlieren.

Sollte Nissan doch noch der Abgasmanipulation überführt werden, könnte das weite Kreise ziehen. Denn auch Allianz-Partner Renault und Dacia sowie der deutsche Autobauer Mercedes-Benz verwenden Motoren von Nissan in eigenen Modellen.

Könnte auch Ihr Nissan-Fahrzeug schon bald von Fahrverboten oder gar einem Rückruf betroffen sein? Über unseren Online-Check teilen Ihnen unsere Expert:innem kostenfrei mit, wie Ihre Chancen auf Schadensersatz stehen!

Kostenfrei & bequem vom Sofa: Schadensersatz gegen Nissan prüfen

Wie hat Nissan im Diesel­skandal manipuliert?

Die Abweichung der Abgaswerte sehen stark danach aus, als hätte Nissan ähnliche Praktiken wie VW und Co. verwendet, um die Messergebnis auf dem Prüfstand schön zu schummeln. Eine Sprecherin des Autobauers erklärte, dass die falsch kalibrierte Motorsteuerungssoftware den Schwefelanteil im Dieselpartikelfilter inkorrekt berechnet hatte.

„In diesem Zustand kann die Kapazität des Stickoxid-Speichers im Filter gesättigt werden und als Ergebnis die Stickoxidemissionen aus dem Fahrzeug das zulässige Niveau übersteigen“, so die Nissan-Pressesprecherin. Das japanische Unternehmen wäre jedoch nicht der erste Autobauer, der zuerst versucht, die Manipulation mit internen Fehlern zu erklären und dann später doch die Verwendung illegaler Abschalteinrichtungen zugeben muss.

Musste Nissan im Diesel­skandal bereits Fahr­zeuge zurück­rufen?

Anders als bei VW, Daimler und anderen Herstellern hat es bei Nissan keinen großangelegten Pflichtrückruf im Dieselskandal gegeben. Die Abweichung der Abgaswerte konnte Nissan bisher immer mit Fehlern der Konfigurierung und Kalibrierung von Messgeräten erklären.

In diesem Rahmen gab es in den vergangenen Jahren zwei kleinere Rückrufe in Deutschland:

Herstellercode

Modell

Baujahr

Betroffene Fahrzeuge

PG6B0

Juke

2015

1.033 (in Deutschland)

PG7BB

Qashqai

2017

7 (in Deutschland)

In der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) wurde als Grund für die Rückrufaktion die fehlerhafte Konfiguration des Lenkungssteuergeräts bzw. inkorrekte Kalibrierungseinstellungen der Motorsteuerungssoftware angegeben. Beides kann laut Nissan zu erhöhten Abgaswerten führen. Die Probleme wurden in beiden Fällen mit einem etwa 60-minütigen Software-Update gelöst.

Warten Sie nicht, bis Ihr Auto wegen einer illegalen Abschalteinrichtung zurückgerufen wird und der Wertverlust zu groß wird. Prüfen Sie jetzt, ob Ihnen ein Schadensersatz für die Manipulation zusteht!

Kostenfrei & bequem vom Sofa: Schadensersatz gegen Nissan prüfen

Wie können betroffene Nissan-Kund:innen im Diesel­skandal vorgehen?

Auch wenn der Dieselskandal um Nissan in Deutschland keine so großen Ausmaße angenommen hat, wie bei VW, Audi und Mercedes, müssen Geschädigte den Betrug nicht auf sich sitzen lassen. Halter:innen von manipulierten Nissan-Fahrzeugen können aktiv werden und Entschädigung fordern.

Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

Jetzt Schadensersatz im Abgasskandal durchsetzen

Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten.

Jetzt Schadensersatz im Abgasskandal durchsetzen