Audi SQ5 im Abgasskandal – So wurde am sportlichen SUV getrickst

Bislang musste Audi im Abgasskandal an die 300.000 Diesel-Fahrzeuge in Deutschland zurückrufen. Das trifft auch zahlreiche Halter:innen eines hochpreisig und -motorisierten Audi SQ5. Doch Geschädigte haben Anspruch auf Schadensersatz und im Falle des teuren SQ5 könnte dieser sehr hoch ausfallen.

Wie war der Audi SQ5 in den Abgas­skandal ver­strickt?

Kurz nachdem die Diesel-Manipulation im Hause Volkswagen Ende 2015 bekannt wurde, war auch die Beteiligung der VW-Tochter Audi quasi bestätigt. Dennoch wurde der Audi SQ5 – die sportliche Version des SUV (Sport Utility Vehicle) Q5 – fröhlich weiter produziert. Erst Ende 2018 verpflichtete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) den Ingolstädter Autobauer dazu, den hochpreisigen SUV zurückzurufen.

Jedoch wurde der Pflichtrückruf des SQ5 von einem Skandal begleitet, denn das KBA wusste bereits ein ganzes Jahr früher – im Dezember 2017 – im Detail über die Manipulationsstrategien von Audi Bescheid. Dennoch ließ die Behörde zu, dass weitere 12 Monate vergingen, bis eine Abhilfemaßnahme entwickelt wurde, damit die Fahrzeuge offiziell zurückgerufen werden können.

Für Halter:innen des teuren und hoch motorisierten Sport-SUVs eine herbe Enttäuschung, da Fahrzeuge der Baujahre 2012 bis einschließlich 2018 vom Pflichtrückruf betroffen waren. Zudem entsprachen die manipulierten SQ5s hauptsächlich bereits der Abgasnorm Euro 6. Auch im Audi SQ5 war der 3.0-TDI-V6-Motor EA897 verbaut, der ebenfalls in vielen weiteren hochpreisig und -motorisierten Modellen der Marken Porsche, Audi und VW die Abgaswerte verfälschte.

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Wie sah die Manipulation am Audi SQ5 im Abgas­skandal aus?

Dem KBA lagen bereits im Dezember 2017 Unterlagen vor, die genau beschrieben, wie Audi den Sport-SUV SQ5 manipuliert hatte. Insgesamt vier verschiedene Strategien waren im Motor EA897 integriert, welche die Abgaswerte so verfälschten, dass diese auf dem Prüfstand deutlich niedriger ausfielen als im Realbetrieb auf der Straße.

Strategie #1 und #2

Diese Abschalteinrichtungen manipulierte das Aufheizverfahren innerhalb des Motors. Die Funktionen „Aufheizen“ und das „Alternative-Aufheizen“ sorgten dafür, dass der Motor stets warm gefahren wird und so die ausgestoßene Stickoxid-Menge den Grenzwert von 80 Milligramm pro Kilometer nie überschritt. Diese Motorfunktion wurde jedoch nur auf dem Prüfstand, nicht aber im Realbetrieb aktiviert, weshalb die Emissionen auf der Straße um ein Vielfaches höher ausfielen.

Strategie #3

Viele 3.0 Liter-Modelle von Audi haben nicht die Möglichkeit, während der Fahrt zurück in den Aufheizmodus – also zu Strategie #1 oder #2 – zu wechseln. Das hat zur Folge, dass bei höherer Motortemperatur der Abgasausstoß ungebremst stattfindet.

Strategie #4

Bestimmte Mittel können in der Reinigung der Abgase verwendet werden, um Stickoxide bereits während der Fahrt teilweise zu neutralisieren. Hierfür wird beispielsweise der Harnstoff AdBlue verwendet. Eine weitere Abschalteinrichtung im Audi SQ5 sorgt dafür, dass im Prüfmodus große Mengen dieses Reagens eingespritzt werden, was eine hohe Reinigungsquote und geringe Emissionen zur Folge hat. Im Realmodus wird die Einspritzung dagegen gedrosselt, wodurch große Mengen Stickoxide ungereinigt an die Außenluft abgegeben werden.

Wann wurde der Audi SQ5 offiziell zurück­gerufen?

Unter dem Herstellercode „23X6 wurde der Audi SQ5 Ende 2018 gemeinsam mit den Audi-Modellen A6 und A7 zurückgerufen. Betroffen sind weltweit etwa 74.000 Fahrzeuge – davon beinah 50.000 in Deutschland.

Zurückgerufen wurden nur Audi SQ5-Fahrzeuge der neueren Generation – der Baujahre 2015 bis 2018. Produziert wurde der sportliche SUV mit einem Hubraum von 2967 ccm in den Ausführungen mit 230 kW (313 PS) und 240 kW (326 PS).

Das KBA veröffentlichte den Pflichtrückruf jedoch erst ein Jahr nach Kenntnis der Manipulation am SQ5, A6 und A7. Betroffene Halter:innen hätten also ganze 12 Monate vorher reagieren können – mit der Rückgabe oder des Verkaufs ihres Fahrzeugs.

Haben Halter:innen eines Audi SQ5 Chancen auf Ent­schädigung?

Unsere Kanzlei konnte bereits für zahlreiche Besitzer:innen manipulierter Diesel-Fahrzeuge hohe Entschädigungen erstreiten. Auch die Tatsache, dass deutsche und auch europäische Gerichte zunehmend verbraucherfreundliche Urteile fällen, verbesserte die Chancen betroffener Halter:innen eines Audi SQ5 auf Schadensersatz nochmals.

Bisher wurden viele Verfahren verhandelt, in denen es um Fahrzeuge ging, die den berühmt-berüchtigten EA189-Motor verbaut hatten. Höher motorisierte Modelle der Marken Audi, VW und Porsche – die vom großen 3.0-TDI-V6-Motor EA897 angetrieben werden – landen jetzt langsam auf den Schreibtischen der Richter.

Im Juni 2020 wurde das erste Urteil (Az. 8 U 1803/19) vor dem Oberlandesgericht (OLG) gefällt, in welchem es speziell um einen Audi SQ5 ging. Audi musste den Audi SQ5 zurücknehmen und die Käuferin erhielt den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zurück. Zusätzlich wurden ihr die bereits bezahlten Zinsen der Finanzierung erstattet.

Verbraucherfreundliche Urteile verbessern die Chancen für andere Audi-Kund:innen. Lassen auch Sie Ihren Fall von uns kostenfrei prüfen und wir teilen Ihnen mit, wie wir Ihre Chancen auf Schadensersatz für Ihren SQ5 einschätzen!

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Wie können SQ5-Besitzer:innen gegen Audi im Abgas­skandal vorgehen?

Von Audi selbst haben Halter:innen eines Audi SQ5 nur ein Software-Update zu erwarten, welches zwar für die Automobilhersteller eine Lösung ist, da die Manipulation einfach gelöscht wird, aber für die Verbraucher nur weitere Probleme mit sich bringt.

Einige Mandanten haben uns bereits berichtet, dass ihre Fahrzeuge nach dem Software-Update mehr Kraftstoff und AdBlue verbrauchen, das Fahrgefühl unsanfter ist und bestimmte Motorteile schneller verschleißen. Aus diesen Gründen können wir Ihnen nicht zum Software-Update raten und empfehlen Ihnen, einen anderen Weg zu gehen.

Zwischen den folgenden Optionen können sich Audi SQ5-Halter:innen entscheiden:

  • Rückerstattung des Kauf­preises

Sie haben in der Regel die Möglichkeit, Ihren manipulierten Audi SQ5 an den Händler zurückzugeben und die Rückerstattung des Kaufpreises zu fordern.

  • Fahrzeug behalten und Schadens­ersatz fordern

Sollten Sie nicht bereit sein, Ihr Fahrzeug herzugeben, können Sie sich für den Betrug entschädigen lassen. Wir setzen Ihre Ansprüche auf Schadensersatz ohne Kostenrisiko durch. Dieser kann bis zu 20 % der Höhe des Kaufpreises betragen.

  • Gleichwertiges mangelfreies Ersatz­fahrzeug

Alternativ können Sie statt der Rückerstattung des Kaufpreises auch verlangen, dass Ihnen ein Neuwagen zur Verfügung gestellt wird, der die relevanten europäischen Abgasgrenzwerte im Realbetrieb einhält.

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Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

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Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

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