Audi-Rückruf: Alle aktuellen Rückrufaktionen zum Dieselskandal auf einen Blick

Seit 2016 kann auch Audi die Beteiligung an den Manipulationen im Dieselskandal nachgewiesen werden. Daher musste auch der Ingolstädter Autobauer eine große Zahl an Fahrzeugen zurückrufen. Zwei große Rückrufaktionen wurden bereits vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) verkündet und sind im vollen Gange. Hier erfahren Sie, wie die Rückrufaktionen ablaufen und welche Optionen Sie haben, um sich entschädigen zu lassen.

Ist auch Ihr Fahrzeug vom Audi-Rückruf betroffen?

Als Besitzer eines manipulierten Audi-Fahrzeugs erfahren Sie per Post von der Rückrufaktion. Sie erhalten vom Kraftfahrt-Bundesamt oder einer anderen europäischen Zulassungsbehörde ein Schreiben, falls Ihr Auto zurückgerufen werden muss.

Hierbei werden Sie darüber informiert, wie lange Sie Zeit haben, die Nachbesserungsmaßnahmen des Fahrzeugherstellers umzusetzen und was genau an Ihrem Fahrzeug gemacht werden muss. Etwa 150.000 Audi-Fahrzeuge sind von den groß angelegten Rückrufaktionen betroffen. Hierbei trifft es Fahrzeuge mit unterschiedlicher Motorausstattung – Modelle mit einem Hubraum von 1,2 bis 3,0 Litern.

Alle Informationen zu den Rückrufaktionen der einzelnen Fahrzeughersteller werden auf der Internetseite des KBA veröffentlicht. Hier finden Sie die "Rückrufdatenbank", in der alle Aktionen von Audi aufgelistet sind.

Bevor offiziell Fahrzeuge zurückgerufen werden, musste Audi dem KBA eine Methode präsentieren, mit der der Mangel beseitigt werden soll. Alle Fahrzeughersteller, einschließlich Audi, haben sich dafür entschieden, Software-Updates anzubieten. Über diese sollen die illegalen Software-Komponenten gelöscht werden.

Wenn auch Sie Ihren Diesel bereits wegen eines Rückrufs in die Werkstatt bringen mussten oder Ihnen das Software-Update noch bevorsteht, sollten Sie sich von Audi für die vorsätzliche Täuschung entschädigen lassen. Wie das geht und wie Ihre Chancen stehen, erfahren Sie in unserem Online-Check und unserer kostenfreien Ersteinschätzung.

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Rückruf von Fahrzeugen mit Motortyp "EA189"

Auch Audi hat als Tochterfirma des VW-Konzerns den Motor "EA189" in verschiedenen Modellen verbaut. Im Rahmen der Rückrufaktion "23Q7" wurden alle Besitzer eines der folgenden Audi-Modelle angeschrieben. Auch in diesen Fahrzeugen wurde in die Motorsteuerungssoftware eine illegale Software-Komponente integriert, die dafür sorgt, dass das Audi-Fahrzeug auf dem Prüfstand deutlich sauberer wirkt, als es im Realbetrieb tatsächlich ist.

Betroffen sind Audi-Fahrzeuge mit

  • 1,2 Liter Hubraum
  • 1,6 Liter Hubraum
  • 2,0 Liter Hubraum

Nun soll ein Software-Update dafür sorgen, dass die Manipulation aus der Software der Audis verschwindet und das Fahrzeug dauerhaft im "sauberen" Modus fährt. Alle manipulierten 1,6 Liter-Modelle erhalten beim Werkstattbesuch zudem einen Strömungstransformator, der die Abgasreinigung verbessern soll.

Modell
Baujahr
A1 2008 bis 2015
A3 2008 bis 2015
A4 2008 bis 2015
A5 2008 bis 2015
A6 2008 bis 2015
TT 2008 bis 2015
Q3 2008 bis 2015
Q5 2008 bis 2015
Audi A1, A3, A4, A5, A6, TT, Q3, Q5

Rückruf von Fahrzeugen mit Motortyp "EA897"

Doch Audi stellt weiterhin das Vertrauen der eigenen Kunden auf die Probe, denn auch hier bleibt es nicht bei einer einzigen Rückrufaktion. Auch höher motorisierte Modellen wurden manipuliert und mit der "Schummel-Software" ausgestattet. In diesem Fall trifft es Modelle, die einen V-TDI-Motor mit 3,0 Liter Hubraum verbaut haben. Die Rückrufaktion "23X6" schließt weltweit 60.000 Audi-Fahrzeuge ein – in Deutschland befinden sich davon alleine 33.000 betroffene Autos.

Modell
Baujahr
A6 2015 bis 2018
A7 2015 bis 2018
A8 2015 bis 2018
SQ5 2015 bis 2018
Audi A8, Q5

So funktionieren die Software-Updates

In der Regel werden Sie dazu aufgefordert, eine Audi-Werkstatt aufzusuchen, damit dort das Software-Update aufgespielt werden kann. Dieses löscht die illegale Abschalteinrichtung aus der Motorsteuerungssoftware und sorgt dafür, dass Ihr Fahrzeug von nun an im "sauberen Modus" fährt.

Das hat zur Folge, dass der Motor Ihres Fahrzeugs einem höheren Verschleiß ausgesetzt ist. Auch haben uns Mandanten bereits berichtet, dass der AdBlue-Verbrauch nach Aufspielen des Software-Updates an ihrem Fahrzeug deutlich gestiegen ist.

Geht es Ihnen gegen den Strich, dass Ihr Fahrzeug durch das Software-Update Schaden nimmt? Dann sollten Sie Ihre Ansprüche gegen den Hersteller Ihres Fahrzeugs geltend machen. Machen Sie den Online-Check und fordern Sie Ihre persönliche kostenfreie Ersteinschätzung an!

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Wie Audi-Kunden ihre Ansprüche geltend machen können

Kunden von Audi, die ein manipuliertes Diesel-Fahrzeug erworben haben, können auf unterschiedliche Art und Weise ihre Ansprüche geltend machen. Welche Option für Ihre Umstände passend ist, hängt davon ab, ob Sie Ihr Auto zurückgeben oder lieber behalten möchten. Unsere Experten helfen Ihnen dabei, die für Sie ideale Vorgehensweise zu finden.

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Wir prüfen gerne alle Möglichkeiten für Sie und erklären Ihnen, welches Vorgehen in Ihrem Fall am sinnvollsten ist. Nutzen Sie vorab unseren Online-Check, um im Anschluss eine kostenfreie Ersteinschätzung zu erhalten!

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