Abgasskandal bei Audi – Diesel zurückgeben oder nicht?

Neben Mutterkonzern Volkswagen steckt auch Audi tief im Sumpf des Dieselskandals. Der Autohersteller aus Ingolstadt hat Schummel-Software in seinen Diesel-Wagen verbaut. Sollten Sie Ihren Audi-Diesel nun zurückgeben? Wir klären auf.

Kann ich meinen Audi-Diesel zurückgeben?

Man kann es deutlich sagen: Wenn Sie im Zuge des Abgasskandals von Audi betrogen wurden, können Sie unter Umständen Ihr Auto zurückgeben! Da der Wert eines Diesels im Abgasskandal rapide gesunken ist, wäre die Rückgabe des Fahrzeugs ratsam. Das ist für Sie als betroffener Autobesitzer auch möglich.

Gleichzeitig können Sie ein gleichwertiges Fahrzeug ohne Mängel oder die Rückerstattung des Kaufpreises verlangen. Die bereits gefahrenen Kilometer werden dann als Nutzungsvorteil vom Schadensersatz abgezogen.

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Wann flog auch Audi im Dieselskandal auf?

Es war der 15. März 2017. Es sollte eine Pressekonferenz mit positiven Meldungen werden. Die Jahresbilanzen des Autoherstellers Audi waren annehmbar und schienen vom Dieselskandal um Mutterkonzern Volkswagen weniger berührt. Doch mitten in den Vorbereitungen verpuffte die Entfernung zwischen Ingolstadt und Wolfsburg mit einem Schlag.

Am Morgen vor der Veranstaltung machten Meldungen über eine Razzia im Firmensitz die Runde. Es wird schnell klar, dass auch Audi tief im Sumpf des Dieselskandals steckt. Der Autohersteller hat, genau wie Volkswagen, Schummel-Software in seinen Diesel-Fahrzeugen verbaut. Wie sich bald herausstellen sollte, waren die Mitarbeiter und Vorstände von Audi sogar noch tiefer in den Skandal verstrickt. Was seitens des Herstellers medial folgte, war eine Chronologie von Leugnen, Beschwichtigen, fehlender Einsicht und Entgegenkommen.

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Wie funktioniert die Schummel-Software im Audi-Diesel?

Sowohl der Diesel-Motor EA189 als auch die von Audi selbst hergestellten 3.0- und 4.2-Liter-Motoren sind vom Skandal betroffen. Theoretisch sollte eine künstliche Flüssigkeit namens AdBlue den Schadstoffausstoß des Diesel-Motors immens verringern. Jedoch fanden die Mitarbeiter von Audi schnell heraus, dass die Tankkapazität für diese chemische Mischung nicht ausreichte.

Statt die Modelle nicht zu veröffentlichen und das Problem zu beheben, entwickelten Mitarbeiter des Autoherstellers eine Software, welche die Einfuhr von AdBlue auf dem Prüfstand regelt. Bei den Messungen sollte die ausreichende Menge der Flüssigkeit zugeführt werden, sodass der Abgas-Ausstoß den Normen entspricht. Auf der Straße jedoch wird die Zufuhr gedrosselt. Die Umweltbelastung mit dem sogenannten Stickoxidemissionen liegt dann laut Nachforschungen weit über den gesetzlichen Vorgaben.

Welche Audi-Modelle sind vom Dieselskandal betroffen?

Wer einen Diesel von Audi besitzt, könnte vom Hersteller oder dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bereits Post erhalten haben. Die Rückrufaktion vom KBA fand zunächst Schritt für Schritt statt. Weltweit sind wohl sogar über 2,1 Millionen Audi-Fahrzeuge der Baujahre 2009 bis 2014 betroffen. Die Liste dieser Diesel-Modelle ist lang:

Motor EA189 | 1.6 Liter

  • A1 (Euro 5)

  • A3 (Euro 5)

Motor EA189 | 2.0 Liter

  • A1 (Euro 5)

  • A3 (Euro 4 und 5)

  • A4 (Euro 4 und Euro 5)

  • A5 (Euro 4 und Euro 5)

  • A6 (Euro 5)

  • Q3 (Euro 5)

  • Q5 (Euro 4, Euro 5 und Euro 6)

  • TT (Euro 4 und 5)

3.0 Liter Motoren

  • A4 (Euro 6)

  • A5 (Euro 6)

  • A6 (Euro 5 und Euro 6)

  • A7 (Euro 5 und Euro 6)

  • A8 (Euro 6)

  • Q5 (Euro 6)

  • Q7 (Euro 6)

  • SQ5 (Euro 6)

  • S6 (Euro 5)

  • S7 (Euro 5)

4.2 Liter Motoren

  • A8 (Euro 6)

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Welche Rechte habe ich als Audi-Fahrer?

Sollte Sie bereits ein Schreiben mit der Rückrufbitte erreicht haben, sind Sie eindeutig vom Dieselskandal betroffen. Wie auch bei Volkswagen haben Audi-Fahrer einen Anspruch auf Schadensersatz. Dieser kann direkt bei Audi geltend gemacht werden. Selbst für Besitzer bestimmter VW- und Porsche-Modelle ist die Rückerstattung vom Ingolstädter Autohersteller möglich. Warum? In größeren Modellen war Audi für den Motor und somit auch für die verbaute Schummel-Software verantwortlich.

In bereits gefällten Urteilen haben diverse Gerichte in Deutschland den Verbrauchern bereits Rechte zugesichert. So war in vielen Fällen die Rückabwicklung des Kaufvertrags, die Rückgabe des Wagens und der Erhalt einer Entschädigung möglich. Vom erstatteten Kaufpreis wurde der Nutzungsaufwand abgezogen. Der fällt jedoch meist geringer aus als der Wertverlust.

Sollten Sie tatsächlich betroffen sein, wären juristische Schritte gegen Audi ratsam. Der Wertverlust vieler Fahrzeuge ist seit Bekanntgabe des Skandals enorm und wird noch weiter steigen.

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Lohnt ein Software-Update, statt Audi-Diesel zurückgeben?

Das KBA empfiehlt und fordert die Autobesitzer zum Update auf. Wer dem nicht nachkommt, könnte mit dem betroffenen Fahrzeug vom Verkehr ausgeschlossen werden. Audi bietet seinen Kunden ein kostenloses Software-Update an. Dabei werden die Manipulations-Funktionen entfernt. Beim Modell 1.6 TDI des Typs EA189 wird zusätzlich ein Strömungstransformator eingesetzt. Jedoch wird das Update von vielen Verbrauchern und auch vom Umweltministerium als ungenügend kritisiert. Viele Autofahrer klagen zuweilen über Defizite am Fahrzeug nach Aufspielen des Updates.

Wie sind die Erfolgschancen gegen Audi?

Eine Sammelklage nach amerikanischem Beispiel ist in Deutschland nicht möglich. Jedoch kann der betroffene Fahrzeughalter individuell eine Klage gegen Audi einreichen. Ohne den juristischen Druck wird sich der Autohersteller nicht auf die Verbraucher zubewegen. Die aktuellen Urteile gegen VW und Audi machen den Verbrauchern jedoch Hoffnung auf Erfolg.

Sie möchten Ihren Audi-Diesel zurückgeben oder haben sich entschlossen, Ihre Rechte gegen Audi einzufordern? Wir helfen Ihnen dabei und prüfen für Sie, ob eine Klage in Ihrem Fall sinnvoll ist. Nutzen Sie noch heute bequem und einfach unseren kostenfreien Online-Check!

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Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

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Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

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