Mercedes C 220 d: Kaufpreiserstattung auch ohne Rückruf

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Thermofenster Diesel Mercedes
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Bereits im Juni hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 60.000 Fahrzeuge von Daimlers Erfolgsmodell Mercedes GLK 220 CDI zurückgerufen. Der nächste Schock könnte dem Konzern jetzt unmittelbar bevorstehen. Das Landgericht Mönchengladbach hat nämlich entschieden, dass der Konzern auch den bisher als sauber geltenden Mercedes C 220 d zurücknehmen muss (1 O 248/18) – obwohl es für dieses Modell noch gar keinen Rückruf gab. Auch dieses C-Klasse-Modell ist ein Verkaufsschlager des Daimler-Konzerns. 

Mercedes C 220 d enthält illegale Abschalteinrichtung

Laut eines aktuellen Urteils des Landgerichts (LG) Mönchengladbach besitzt der Mercedes C 220 d eine illegale Abschalteinrichtung. Aufgrund dieser Feststellung entschieden die Richter, dass der Hersteller das Fahrzeug zurücknehmen und den Kaufpreis abzgl. einer Nutzungsentschädigung erstatten muss. Das brisante daran: Dem KBA scheint diese Abschalteinrichtung entgangen zu sein, da es für dieses Fahrzeug keinen offiziellen Rückruf gibt. Das jüngere Modell der Mercedes-Flotte galt mit der Abgasnorm Euro 6 zudem als sauberes und vorzeigbares Auto.

In der genannten Modell-Reihe wurden Motoren des Typs OM 651 verbaut, die mit einem sogenannten Thermofenster ausgestattet sind. Das LG Mönchengladbach hat nun diese Thermofenster als illegale Abschalteinrichtung eingestuft. Kommt eine solche Vorrichtung zum Einsatz, wird während einer bestimmten Temperatur im Motor die Abgasreinigung zurückgefahren.

Diese "Temperaturfenster" liegen bei niedrigen und sehr hohen Temperaturen vor, wenn das Fahrzeug also besonders wenig oder viel Leistung bringt. Man kann also davon ausgehen, dass die Abgasreinigung im stockenden Stadtverkehr genauso stark runtergefahren wird wie auf der freien Autobahn. Da die Richter die Notwendigkeit der Vorrichtung zum Schutz des Motors anzweifelten, habe der Daimler-Konzern zentrale Zulassungsvorschriften in seinem Interesse interpretiert und somit seine Kunden und die Behörden wissentlich getäuscht.

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Warten Sie nicht bis zum Rückruf-Schreiben

Dieses Urteil zeigt deutlich, dass Diesel-Fahrer, die vermuten, auch vom Abgasskandal betroffen zu sein, nicht erst auf ein Rückruf-Schreiben vom KBA warten sollten. Ein offizieller Rückruf ist nicht notwendig, um gegen Ihren Hersteller eine Entschädigung für den Betrug im Dieselskandal zu erwirken.

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Weitere Mercedes-Modelle könnten folgen

Daimler hat das Thermofenster in zahlreiche Modelle der Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6 eingebaut. Beliebte Modelle wie die der C- und E-Klasse sind vermutlich betroffen. Auf den Konzern könnte durch diese Manipulationen eine enorme Klagewelle zurollen. Nicht nur der Motortyp OM 651 steht hier unter Verdacht, sondern auch der Typ OM 642. Sollten weitere Modelle dazukommen, könnten am Ende gut 700.000 Fahrzeughalter gezwungen sein, sich gegen den Betrug zur Wehr zu setzen.

In jedem Fall scheint Daimler deutlich tiefer im Abgasskandal verwickelt zu sein, als der Konzern es derzeit zugeben möchte. Lassen Sie jetzt Ihre Ansprüche auf Entschädigung prüfen – ohne Kostenrisiko und ohne Aufwand!

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Das können betroffene Fahrer eines Mercedes C 220 d T jetzt tun

Sie wurden von Daimler sittenwidrig und vorsätzlich getäuscht. Mit dieser Tatsache haben Sie eine gute Basis, um juristisch gegen den Daimler-Konzern vorzugehen. Hierfür haben Sie verschiedene Option – wir beraten Sie gerne bei der Frage, welche der Möglichkeiten für Sie am meisten Erfolg verspricht. Folgende Ansprüche könnten Ihnen zustehen:

  • Rückzahlung des Kaufpreises oder gleichwertiges Ersatzfahrzeug
  • Schadensersatz
  • Auto-Kreditwiderruf für finanzierte und geleaste Autos

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Für die Durchsetzung der Ansprüche gegen Mercedes müssen Sie keinerlei Kostenrisiko fürchten – egal, ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung.

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Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Ein Prozesskostenfinanzierer übernimmt für Sie alle Kosten, die durch die Vertretung entstehen. Nur im Falle eines Erfolgs erhält der Prozesskostenfinanzierer eine sogenannte Erfolgsprovision. Dieses beträgt bei der außergerichtlichen Durchsetzung 15 % vom Streitergebnis. Kommt es zu keiner Einigung, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

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