Iveco Daily: Rückruf für Transporter und Luxus-Wohnmobile im Abgasskandal

Iveco Daily: Rückruf für Transporter und Luxus-Wohnmobile im Abgasskandal

Seit 2020 stehen Fiat und die Schwesterfirma Iveco unter Verdacht, illegale Abschalteinrichtungen zu benutzen. Nun verhärtet sich der Verdacht: Zehntausende Iveco Daily wurden im März 2021 zurückgerufen. Warum das auch schlechte Nachrichten für Wohnmobil Luxus-Liner sind, erklären wir hier.

Rückruf für Iveco Heavy Duty-­Motor

Unter dem Hersteller-Code „13T” wurden im März 2021 weltweit rund 20.000 Fahrzeuge von Iveco in die Werkstätten beordert. Betroffen ist der Transporter Iveco Daily mit dem „Heavy Duty Motor” (Code F1C) der Baujahre 2015 bis 2019 und der Abgasnorm Euro 6. Der offizielle Grund für den Rückruf sind dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zufolge „Störungen”, die durch eine unbekannte Software ausgelöst werden und die u.a. zu verschlechterten Stickoxidwerten führen.

Sie haben ein Rückrufschreiben von Iveco erhalten und sind unsicher, was das bedeutet? Sorgen Sie jetzt für Gewissheit und erfahren Sie in nur wenigen Schritten, ob Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist.

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Unsicher­heit bei den Wohn­mobil Luxus­linern

Doch der Rückruf ist nicht nur relevant für Halter:innen des Iveco Daily Transporters. Denn der „Heavy Duty Motor” wird auch in zahlreichen Luxus Wohnmobilen anderer Marken verwendet. Im Zuge der Ermittlungen von Fiat und Iveco im Jahr 2020 rief die hessische Staatsanwaltschaft einen Zeugenaufruf aus. Personen, die Neuwagen der betreffenden Modelle seit 2014 erworben haben, sollten sich melden. Es meldeten sich einige hunderte Käufer:innen, wobei rund 90 Prozent der Anzeigen von Wohnmobilkäufer:innen stammten.

Denn auch bei Iveco gibt es Wohnmobile, die betroffen sind: Iveco Daily Hi-Matic und Daily 4x4. Darüber hinaus nutzen folgende Hersteller von Wohnmobil-Luxuslinern den Iveco Daily als Basis Modell:

  • Bimobil

  • Bocklet

  • Carthago

  • Concorde

  • Dopfer

  • Dethleffs

  • Laika

  • Niesmann + Bischoff

  • Form IT

  • Kerkamm

  • Morelo

  • Notin

  • Le Voyageur

  • Pilote

  • Phoenix

  • Protec

  • Swift

  • Woelcke

Damit der nächste Urlaub mit dem Wohnmobil wegen eines Werkstattbesuchs nicht ins Wasser fällt, sollten Sie jetzt aktiv werden. Ihr Luxusliner ist vermutlich auch vom Abgasskandal betroffen. Machen Sie den Kopf frei für wichtigere Dinge und lassen Sie Ihren Fall ohne Risiko prüfen!

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Razzien bei Iveco im Abgas­skandal

Hinter der etwas schwammigen Formulierung des Rückrufs verbirgt sich mehr als zunächst vermuten lässt. So versuchte man offen zu lassen, ob die Abweichungen bei den Stickoxidwerten aufgrund einer illegalen Schummel-Software bestehen oder grundsätzlich ein Mangel vorliegt. Auch wenn der Autohersteller letzteres glaubhaft machen möchte – Iveco und die Schwesterfirma Fiat stehen seit längerem im Verdacht, illegale Abschalteinrichtungen zu verwenden. Im Juli 2020 gab es daher Razzien der Frankfurter Staatsanwaltschaft in Geschäftsräumen in Frankfurt am Main und Ulm, sowie in Italien und der Schweiz. Untersucht wird wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs.

Der Rückruf im März 2021 mit dem internen Code „13T” reiht sich in diese Ereignisse ein und bestätigt die Vermutungen – auch bei Iveco wurde manipuliert. In Deutschland sind 870 Fahrzeuge aufgefordert, sich einem halbstündigen Software-Update zu unterziehen. Das KBA untersucht derzeit, ob der Rückruf überwacht werden soll.

Ob Wohnmobil Luxusliner oder Transporter: Ihr Fahrzeug enthält wahrscheinlich eine illegale Abschalteinrichtung. Machen Sie jetzt den Online-Check und lassen Sie sich beraten, was für Sie die besten nächsten Schritte sind. Unserer Einschätzung können Sie vertrauen – unsere Anwält:innen haben Erfahrung aus mehr als 30.000 Mandaten im Abgasskandal.

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