EA288 Abgasskandal: Auch neue Euro-6-Diesel betroffen

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EA288 Abgasskandal: Auch neue Euro-6-Diesel betroffen
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Dem Südwestrundfunk (SWR) liegen laut eigenen Angaben Dokumente vor, die beweisen, dass auch in den neuesten Dieselmotoren der Euro-6-Norm eine illegale Abschalteinrichtung verbaut wurde: Ein Paukenschlag und das nächste große Kapitel im Abgasskandal. Der Volkswagen-Konzern hat nichts aus seinen Fehlern gelernt und manipuliert offenbar fleißig weiter. Doch wie sollen die Kunden von VW, Audi, SEAT und Skoda mit dieser Nachricht umgehen?

Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Den Dokumenten zufolge soll es sich um Modelle der Marken VW, Audi, Skoda und SEAT handeln, in denen der Motor EA288 verbaut wurde. Der EA288 ist das Nachfolgemodell des Schummelmotors EA189, durch den der Abgasskandal erstmals bekannt wurde. Ein weiteres Indiz dafür, dass VW sich nicht nur einen kleinen „Ausrutscher" erlaubt und nichts aus dem Abgasskandal in 2015 gelernt hat. Vielmehr wurden die Kunden weiterhin flächendeckend und im großen Stil betrogen.

Betroffen sind neuere Fahrzeuge der Euro-6-Norm mit 1,4 bis 2,0 Liter Hubraum. Im einzelnen sind folgende Modelle des Volkswagen-Konzerns betroffen:

Marke & Modelle
Motoren (Hubraum)

VW

Amarok, Arteon, Beetle, Caddy, Crafter, Eos, Golf, Jetta, Passat, Polo, Scirocco, Sharan, Tiguan, Touran, T-Roc, T6



1,4 ; 1,6 ; 2,0 Liter

Audi

A1, A3, A4, A5, A6, Q3, Q5, TT



1,4 ; 1,6 ; 2,0 Liter

Skoda

Fabia, Rapid, Roomster, Octavia, Superb, Yeti


1,4 ; 1,6 ; 2,0 Liter

SEAT

Alhambra, Altea, Exeo, Leon, Toledo



1,4 ; 1,6 ; 2,0 Liter

Fahren Sie einen Diesel der Euro-6-Norm mit einem 1,4-, 1,6- oder 2,0-Liter-Motor der Marken VW, Audi, Skoda oder SEAT? Dann sollten Sie schnell handeln. Ihr Fahrzeug ist wahrscheinlich Teil des nächsten großen Kapitels im Dieselskandal. Holen Sie sich – wie bereits viele Betroffene vor Ihnen – Ihre Entschädigung! Nutzen Sie unseren kostenfreien Online-Check und erfahren Sie, wie Sie Ihre Ansprüche ohne jedes Kostenrisiko durchsetzen können.

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Gut zu wissen

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Wie viele Fahrzeuge mit EA288-Motor sind vom Abgasskandal betroffen?

Eine genaue Zahl der betroffenen Fahrzeuge kann nach jetzigem Stand noch nicht ausgemacht werden. Fest steht, dass der EA288-Motor seit 2012 in hunderttausenden Fahrzeugen verbaut wurde.

Was steht in den Skandal-Dokumenten?

Dem SWR liegen VW-interne Dokumente vor, die u.a. eine technisch detaillierte Beschreibung zu einer „Zyklus-Erkennung" enthalten, in der es unter anderem heißt:

Nutzung und Erkennung des […] NEFZ, um die Umschaltung der Rohemissionsbedatung streckengesteuert auszulösen.

Bei der Bezeichnung NEFZ handelt es sich um einen „neuen europäischen Fahrzyklus", der in Testverfahren auf dem Prüfstand durchgeführt wird. Abgasexperte Axel Friedrich, welcher als Berater im Diesel-Untersuchungsausschuss des Bundestages saß, ist anhand dieser Beschreibung sicher, dass es sich um eine illegale Abschalteinrichtung handelt.

Um was für eine Abschalteinrichtung handelt es sich?

Die Schummelei beim EA288 scheint ähnlich wie beim EA189 abzulaufen. Zumindest handelt es sich auch hier um eine Prüfstandserkennung. Die Abgassoftware bemerkt, wenn sich das Fahrzeug auf den Prüfstand befindet und spritzt in diesem Modus genügend AdBlue ein, damit nur so viele Stickoxide ausgestoßen werden, wie die vorgegebenen Grenzwerte erlauben.

Verlässt das Fahrzeug den Prüfstand, schaltet es in den Normalbetrieb – es werden viel mehr Stickoxide ausgestoßen als erlaubt.

Altes Muster: VW weist Schuld von sich

Der VW-Konzern ist nicht bereit, sich zu dem erdrückenden Beweismaterial zu äußern. Bisher wurde lediglich die Stimme eines VW-Sprecher laut, welcher behauptet, dass „nach heutigem Kenntnisstand" keine illegalen Abschalteinrichtungen verbaut worden sind.

Im Wortlaut heißt es auf Nachfrage des SWR in der Stellungnahme von VW wie folgt:

Fahrzeuge mit dem Dieselmotor EA288, nach dem heute gültigen Abgasstandard EU6 in EU 28, enthalten keine Zykluserkennung. Wir untersuchen diesen Themenkomplex seit 2015 und die Ergebnisse aller Untersuchungen und Messungen bestätigen nach unserem aktuellen Wissenstand die Erkenntnis, dass die Nutzung von Fahrkurven beim EA288 Motor keinen Einfluss auf die Einhaltung von Emissionsgrenzwerten haben oder hatten.

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EA288-Fälle liegen bereits Gerichten vor

Es liegen den Gerichten bereits mehrere Fälle vor, in denen darüber gestritten wird, ob im EA288-Motor sowohl mit Euro-5- als auch Euro-6-Norm eine illegale Abschalteinrichtung verbaut wurde. Nach den neuen Ereignissen werden sicherlich noch sehr viele Fälle folgen.

Fakt ist, dass durch die bisher geheimen Dokumente neue Beweise vorliegen, welche die Erfolgschancen der Betroffenen erhöhen. Handeln Sie jetzt und nutzen Sie die verbraucherfreundliche Stimmung vor deutschen Gerichten, um Ihren Schadensersatz durchzusetzen!

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Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und Verkehrsministerium bleiben stumm

VW scheint hinter dem KBA und dem übergeordneten Verkehrsministerium Deckung zu finden. Auch auf mehrere Anfragen des SWR hätten beide nicht reagiert. Was besonders ärgerlich ist: Es ist klar, dass dem KBA Dokumente vorliegen, die als „Betriebsgeheimnis" betitelt werden, aber keinesfalls ein Geheimnis sein sollten.

Erst jüngst wurden Dokumente geleakt, in denen genaue Informationen über mehrere illegale Abschalteinrichtungen in 3,0- und 4,2-Liter-Dieseln zu finden sind. Betroffene hätten mit diesen Informationen, die teilweise sogar seit Jahren vorlagen, längst klagen können. Es lässt sich also nur erahnen, welche Informationen noch in verschlossenen Akten darauf warten, ans Licht zu kommen.

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