Porsche, VW, Opel und Audi: Verjährung droht Ende 2021

Audi, Porsche und VW: Verjährung droht Ende 2021

Sie fahren einen Audi, Porsche oder VW Touareg mit einem 3.0 oder 4.2 Liter-Diesel-Motor? Dann laufen Sie Gefahr, dass Ihre Schadensersatzansprüche mit Ablauf des Jahres 2021 im Abgasskandal verjähren. Das hieße konkret: Sie bleiben auf dem Schaden sitzen, der Ihnen durch den Betrug der Autohersteller entstand. Wir erklären, wie Sie das verhindern.

Sie fahren einen Audi, Porsche oder VW Touareg mit einem 3.0 oder 4.2 Liter-Diesel-Motor?

Dann laufen Sie Gefahr, dass Ihre Schadensersatzansprüche mit Ablauf des Jahres 2021 im Abgasskandal verjähren. Das hieße konkret: Sie bleiben auf dem Schaden sitzen, der Ihnen durch den Betrug der Autohersteller entstand. Wir erklären, wie Sie das verhindern.

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Verjährung droht bereits 2021

Im Jahr 2018 rollte die zweite große Abgasskandal-Welle in Form von zahlreichen Rückrufschreiben auf deutsche Autofahrer:innen zu. Die Rückrufschreiben bestätigten, dass nicht mehr nur die VW-Motoren betroffen waren, die zum Anfang des Abgasskandals 2015 in den Schlagzeilen waren. Vielmehr war nun klar, dass auch hochmotorisierte – und zum Teil sehr hochpreisige – Dieselmodelle von Audi, Porsche und VW manipuliert wurden.

2018 erhielten also weitere hunderttausende Kund:innen die Aufforderung, ihre Dieselautos in die Werkstätten zu bringen. Mit einem „Software-Update“ sollten die unzulässigen Abschalteinrichtungen entfernt werden. Diejenigen, die dieser Aufforderung nicht nachkamen, drohte und droht weiter die Stilllegung des Wagens.

Doch mit dieser unerfreulichen Nachricht begann nicht nur der Ärger über den Betrug der Autohersteller. Mit der Veröffentlichung der „neuen“ Manipulationen und den Rückrufschreiben fing für hunderttausende Betroffene 2018 auch die Verjährungsfrist von drei Jahren an zu laufen.

Heißt konkret: Wenn auch Sie 2018 ein Rückrufschreiben von Audi, Porsche oder VW erhielten, läuft mit Ablauf des Jahres 2021 die Verjährungsfrist ab. Sämtliche Schadensersatzansprüche gegen Audi und Co. gehen dann verloren.

Gehen Sie mit uns auf Nummer sicher und retten Sie Ihre Ansprüche vor der Verjährung. Ob sich ein Vorgehen in Ihrem Fall lohnt und wie Ihre Erfolgschancen stehen, erfahren Sie vorab über unseren kostenfreien Online-Check.

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Welche Fahrzeuge sind von der Verjährung nach dem Jahre 2021 betroffen?

Im Grunde sind alle zurückgerufenen Audi-Modelle der Abgasnorm Euro 6, alle Porsche-Modelle der Abgasnorm 5 und 6 von der Verjährung Ende 2021 betroffen. Bei diesen Modellen handelt es sich um Fahrzeuge mit den größeren 3.0 und 4.2 Liter-Dieselmotoren, die auch unter dem Begriff V-TDI-Motor geläufig sind. Außerdem verjähren mit Ablauf des Jahres 2021 die Ansprüche zahlreicher VW-Touareg-Fahrer:innen.

Eine genaue Auflistung der betroffenen Fahrzeuge finden Sie hier:

Marke

Handelsbezeichnung

Hubraum

Modelljahr

Audi

A8, A8 L

4.2 TDI

2010 bis 2017

Audi

A8, A8L

3.0 TDI

2011 bis 2014

Audi

Q5

3.0 TDI

2014 bis 2017

Audi

SQ5 plus TDI

3.0 TDI

2015 bis 2018

Audi

SQ5 TDI

3.0 TDI

2015 bis 2018

Audi

A4

3.0 TDI

2009 bis 2011

Audi

A4

3.0 TDI

2011 bis 2017

Audi

A5

3.0 TDI

2011 bis 2017

Audi

A6

3.0 TDI

2011 bis 2014

Audi

A7

3.0 TDI

2011 bis 2014

Audi

Q7

3.0 TDI

2011 bis 2015

Audi

Q7

3.0 TDI

2008 bis 2011

Audi

A6

3.0 TDI

2015 bis 2018

Audi

A6

3.0 TDI

2015 bis 2018

Audi

A7

3.0 TDI

2015 bis 2018

Audi

A8, A8L

3.0 TDI

2017 bis 2017

Audi

A6

3.0 TDI

2014 bis 2017

Audi

A7

3.0 TDI

2014 bis 2017

Audi

A6

3.0 TDI

2014 bis 2017

Audi

A6

3.0 TDI

2014 bis 2017

Audi

A7

3.0 TDI

2014 bis 2017

Audi

A7

3.0 TDI

2014 bis 2017

Porsche

Cayenne

3.0 TDI

2014 bis 2017

Porsche

Macan S Diesel

3.0 TDI

2014 bis 2018

Porsche

Cayenne S Diesel

4.2 TDI

2013 bis 2018

Porsche

Cayenne S Diesel

4.2 TDI

2015 bis 2017

Volkswagen

Touareg

3.0 TDI

2014 bis 2017

So werden Sie rechtzeitig aktiv

Feststeht: Sie haben nicht mehr viel Zeit, um Ihre Ansprüche gegen Audi, Porsche oder VW durchzusetzen. Doch noch ist nichts verloren und Sie haben jetzt noch die Möglichkeit, rechtzeitig Schadensersatz einzufordern. In der Regel geschieht das über den Klageweg.

Sie haben folgende Möglichkeit, Ihre Schadensersatzansprüche gegen Audi, Porsche oder VW geltend zu machen:

#1: Sie geben Ihren Audi, Porsche oder VW zurück und fordern im Gegenzug den Kaufpreis abzüglich eines Nutzungsersatzes für gefahrene Kilometer,

#2: Sie behalten Ihren Audi, Porsche oder VW und fordern eine Schadensersatzsumme in Höhe von circa 20 % des Kaufpreises.

Auch Opelfahrer:innen müssen sich beeilen

Wenn Sie einen vom Abgasskandal betroffenen Opel besitzen, müssen Sie sich womöglich ebenfalls sputen, um Ihre Ansprüche noch rechtzeitig zu retten.

Bei den Opel-Modellen handelt es sich im Gegensatz zu den größeren V-TDI-Motoren um kleinere 2.0 Liter-Diesel-Motoren.

Opel Vauxhall

Zafira Tourer

1.6 CDTI

2012 bis 2016

Opel Vauxhall

Zafira Tourer

2.0 CDTI

2012 bis 2016

Opel Vauxhall

Cascada

2.0 CDTI

2014 bis 2016

Opel Vauxhall

Insignia

2.0 CDTI

2014 bis 2016

Sie fahren einen manipulierten Opel? Dann warten Sie keine Sekunde länger und lassen Sie jetzt kostenfrei prüfen, wie und ob Sie Ihre Schadensersatzansprüche durchsetzen können.

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Erfolgs­chancen auf Schadens­ersatz

Die Erfolgschancen auf einen angemessenen Schadensersatz stehen in den vorliegenden Fällen übrigens hervorragend. Die Rechtsprechung im Abgasskandal ist seit langem zunehmend verbraucherfreundlich. Unzählige Urteile auf allen Ebenen bis hin zum Bundesgerichtshof bestätigen die Schadensersatzansprüche gegen Audi, Porsche und VW.

Deswegen macht es für Sie in jedem Fall Sinn, Ihre Ansprüche vorab zu prüfen und Ihre Erfolgschancen einschätzen zu lassen. Bei uns geht das kostenfrei und in nur wenigen Klicks über unseren Online-Check. Sollten Sie sich im Anschluss für ein Vorgehen entscheiden, müssen Sie kein Kostenrisiko befürchten. Egal, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen oder nicht.

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Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

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Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Ein Prozesskostenfinanzierer übernimmt für Sie alle Kosten, die durch die Vertretung entstehen. Nur im Falle eines Erfolgs erhält der Prozesskostenfinanzierer eine sogenannte Erfolgsprovision. Dieses beträgt bei der außergerichtlichen Durchsetzung 15 % vom Streitergebnis. Kommt es zu keiner Einigung, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

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