So vermeiden Sie die Zahlung einer Vorfälligkeitsenschädigung bei der Sparkasse

Immer wieder bittet die Sparkasse bei der vorzeitigen Ablösung eines Immobilienkredites ihre Kunden zur Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung. Eigentlich sind Sparkassen gemeinnützige Kreditinstitute – aber manchmal sind sie gemein und eigennützig. Das empfinden zumindest all jene Kunden, die von ihrer Sparkasse mit einer sog. Vorfälligkeitsentschädigung kräftig zur Kasse gebeten werden. Auf Nachfrage bei seiner Sparkasse erfährt man dann, dass die Berechnung ihre Richtigkeit habe und völlig üblich sei. Doch wer versteht die Abrechnung der Vorfälligkeitsentschädigung? Und wer weiß, dass er vielleicht überhaupt nichts zahlen muss? Hier erfahren Sie, wie Sie die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung an Ihre Sparkasse mit Hilfe eines Widerrufs vermeiden oder reduzieren.

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EuGH-Urteil erleichtert den Widerruf

Mit seinem Sensations-Urteil vom 26. März 2020 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) Millionen Verbrauchern den Weg zu einem erfolgreichen Widerruf geebnet. Wie genau Sie von dieser aktuellen Entscheidung profitieren können, lesen Sie hier:

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Keine Vorfälligkeitsentschädigung bei Fehler der Sparkasse

Fehler können fatale Folgen haben. Das erleben seit Jahren alle Sparkassen, die ihre Kunden bei der Aufnahme eines Immobilienkredites nicht ordnungsgemäß über deren Widerrufsrecht belehrt haben. Sie haben zwischen 2010 und heute ein Immobiliendarlehen aufgenommen? Dann ist höchstwahrscheinlich die Widerrufsbelehrung bzw. Widerrufsinformation in Ihrem Vertrag falsch und Sie können den sogenannten „Widerrufsjoker“ ziehen: Dann lässt Sie Ihre laufende Finanzierung rückabwickeln und die Zahlung einer hohen Vorfälligkeitsentschädigung vermeiden. Wenn Sie bereits eine Vorfälligkeitsentschädigung an Ihre Sparkasse bezahlt haben, können Sie diese auch im Nachhinein zurückfordern.

Zum Formular: Kostenfreie Prüfung Ihres Vertrages

Unser Tipp

Vorfälligkeits­keits­ent­schädigungs-Rechner

Sie möchten wissen, wie hoch die Vorfälligkeitsentschädigung in Ihrem Fall ausfallen wird oder möchten überprüfen, ob die Angaben Ihrer Bank stimmen? Dann nutzen Sie unseren Vorfälligkeits-Rechner - online und kostenfrei.

Zum Vorfällig­keits-Rechner

Typische Fehler der Sparkasse in den Widerrufsinformationen

Wie viele anderen Banken auch, hat die Sparkasse ebenfalls einige typische Fehler in ihren Widerrufsinformationen gemacht, die zum Widerruf des Immobiliendarlehens berechtigen. Diese Fehler führen dazu, dass Sie Ihr Darlehen widerrufen können und damit keine Vorfälligkeitsentschädigung an ihre Sparkasse bezahlen müssen. Damit sparen Sie sich mehrere zehntausend Euro. Hier zeigen wir Ihnen zwei typische Fehler als Beispiel - allerdings lohnt sich bei der Aufforderung zu Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung immer unsere kostenfreie Prüfung. Es kann sein, dass Ihre Sparkasse einen anderen Fehler in Ihrem Vertrag gemacht hat, der zum Widerruf führt. Dies prüfen wir gerne im Einzelfall für Sie kostenfrei.

Widerrufsinformation der Sparkassen mit der Formularnummer 192.643.000

Die „zuständige Aufsichtsbehörde“ bei der Sparkasse in der Formularnummer 192.643.000
Widerrufsinformation der Sparkasse mit der "zuständigen Aufsichtsbehörde" in der Formularnummer 192.643.000
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Die Sparkasse nennt in ihrer Widerrufsinformation überflüssigerweise die „zuständige Aufsichtsbehörde“ als sog. Pflichtangabe und macht das Anlaufen der Widerrufsfrist von der Erteilung auch dieser Angaben im Darlehensvertrag abhängig. Der Bundesgerichtshof hat jüngst entschieden, dass diese Widerrufsinformation der Sparkasse fehlerhaft ist. Der Clou bei diesem Fehler: Es betrifft alle Verträge der Sparkasse ab Mitte des Jahres 2010 mit der Formularnummer „192.643.000“ – und damit hunderttausende Verträge.

Checkbox mit der Option: „Aufwendungen gegenüber öffentlichen Stellen“

Manche Widerrufsbelehrungen der Sparkassen beinhalten folgenden angekreuzten Passus:

Fehlerhafte Widerrufsbelehrung der Sparkasse über Checkbox mit der Option: „Aufwendungen gegenüber öffentlichen Stellen“
Beispiel: Sparkasse
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Dadurch, dass diese Option ausdrücklich angekreuzt ist, suggeriert die Sparkasse dem Verbraucher, dass sie diese Aufwendungen auch tatsächlich erbracht hat, wobei die Höhe für den Verbraucher nicht kalkulierbar ist. Dieser Hinweis in der Belehrung ist nicht nur unzutreffend, sondern verwirrend und führt ggf. dazu, dass die Verbraucher von einem Widerruf absehen, weil sie nicht bezifferte Kosten befürchten.

Weitere Fehler...

Lesen Sie zu den widerrufsrelevanten Fehlern mehr bei uns unter „Fehlerhafte Widerrufsbelehrung: Die typischen Fehler ab 2010 mit besten Widerrufschancen“.

Vorfälligkeitsentschädigung der Sparkasse: So viel können Sie sparen

Unsere Grafik zeigt anhand eines Beispiels, wie hoch die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung bei der Sparkasse sein kann. In diesem Fall hatte unser Mandant bei seiner Sparkasse im Februar 2011 ein Darlehen über 250.000 Euro aufgenommen. Vereinbart war, dass er bis zum Jahre 2021 Zinsen in Höhe von 4,15 % zahlt. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus bat er 2016 seine Sparkasse um eine Zinsminderung für die restlichen 5 Jahre Laufzeit des Darlehens, bei einer Restschuld von 220.000 Euro. Die Sparkasse wollte einer Umschuldung nur zustimmen, wenn der Kunde eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlt. Wir konnten dem Sparkassenkunden helfen, sodass er keine Vorfälligkeitsentschädigung an seine Sparkasse zahlen musste.

Vorfälligkeitsentschädigung der Sparkasse: Fehler bei der Berechnung

Aber die Sparkasse hat nicht nur Fehler in der Widerrufsinformation gemacht, sondern auch bei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung können Fehler entstehen. Selbst wer gut im Rechnen ist, kann eine Vorfälligkeitsentschädigung nicht richtig berechnen, weil er nicht weiß, wie er rechnen soll. Deshalb macht es durchaus Sinn, einen kostenlosen Online-Rechner zu nutzen. Doch Achtung. Das Ergebnis gibt nur einen unverbindlichen groben Richtwert.

Folgende Fehler kommen bei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung häufig vor:

  • Sondertilgungsrechte wurden nicht berücksichtigt,
  • doppelte Berechnung der Gewinnmarge bei einer Umschuldung ohne Wechsel des Kreditinstitutes,
  • fehlender Abzug der Risikoprämien und
  • Berechnung mit unzutreffender Rendite.

Hinweis: Vertraglich eingeräumte Sondertilgungsrechte sind bei der Berechnung einer Vorfälligkeitsentschädigung auch dann abzuziehen, wenn sie nicht ausgeübt wurden.

Zur kostenfreien Prüfung von Berechnungsfehlern

Vorfälligkeitsentschädigung durch Nachrechnen minimieren

Abrechnungen zur Vorfälligkeitsentschädigung der Sparkassen nachzurechnen lohnt sich, denn nach unserer Erfahrung sind viele zu hoch. Die Verbraucherzentralen haben in einer umfangreichen Erhebung bei ca. 40 % der Entschädigungsfälle eine Differenz von mehr als 10 % zwischen den von den Kreditinstituten geforderten und den von ihnen errechneten Vorfälligkeitsentschädigungen festgestellt. So zahlten Darlehensnehmer für die vorfristige Beendigung des Darlehens bis zu 10.000 € zu viel.

Sparkassen-Darlehen ohne Vorfälligkeitsentschädigung auf niedrige Zinsen umschulden

Ohne die Zahlung einer Vorfälligkeitentschädigung lohnt sich auch eine Umschuldung eines laufenden Darlehens auf die aktuell niedrigen Zinsen. Hier sind Zinssprünge nach unten von bis zu 2,5 % möglich - und das spart mehrere zehntausend Euro. Zudem sichert man sich die niedrigen Zinsen für wiederum mehrere Jahre, wenn man sein Darlehen jetzt ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsenschädigung bei seiner Sparkasse widerruft.

Zur kostenfreien Prüfung einer möglichen Umschuldung 

Vorfälligkeitsentschädigung der Sparkasse mit einem Widerruf vermeiden

Besser als minimieren ist das Vermeiden von Forderungen. Und das ist bei Vorfälligkeitsentschädigungen durchaus möglich; man kann sie auf 0 Euro „absenken“. Das Zauberwort lautet „Widerrufsjoker“. Das heißt, die Sparkasse hat bei Abschluss des Darlehensvertrages eine Widerrufsbelehrung verwandt, die fehlerhaft oder unvollständig ist. Das kann der Darlehensnehmer seiner Sparkasse entgegenhalten und seinen Vertrag jederzeit vorzeitig ablösen, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird. 

Zur kostenfreien Prüfung einer Vermeidung der Vorfälligkeitsentschädigungen

Vorfälligkeitsentschädigung der Sparkasse mit einem Widerruf zurückholen

Wer für eine vorzeitige Beendigung seines Darlehensvertrages an seine Sparkasse schon eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt hat, der kann diese bei einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung zurückfordern. Denn dann ist diese Forderung unberechtigt und muss an den ehemaligen Darlehensnehmer nicht nur voll zurückgezahlt werden, sondern darauf muss ihm die Sparkasse auch noch Zinsen zahlen.

Zur kostenfreien Prüfung einer Rückforderung der Vorfälligkeitsentschädigungen

Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung an die Sparkasse kostenfrei prüfen lassen

Haben Sie Ihr Darlehen bei der Sparkasse nach dem 10. Juni 2010 abgeschlossen, dann sollten Sie bei Problemen mit der Vorfälligkeitsentschädigung unsere kostenfreie Ersteinschätzung in Anspruch nehmen. Wir prüfen für Sie, ob die von Ihnen geforderte Vorfälligkeitsentschädigung korrekt berechnet und auch berechtigt ist. Sie bekommen ein verbindliches Ergebnis und können dann frei entscheiden, was Sie tun möchten. Das betrifft

  • die Reduzierung der Vorfälligkeitsentschädigung bei einer falschen Berechnung,
  • die Abwehr einer Vorfälligkeitsentschädigung auf Grund einer falschen Widerrufsbelehrung und
  • die Rückforderung einer bereits gezahlten Vorfälligkeitsentschädigung auf Grund einer falschen Widerrufsbelehrung.

Die Chancen für einen Widerruf stehen gut. Die Rechtsprechung hat sich zugunsten der Darlehensnehmer weiter gefestigt. Das sind beste Voraussetzungen für eine Einigung mit Ihrer Sparkasse.

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