Bankgebühren zurückholen – Jetzt Erstattung sichern!

Der BGH hat Ende April 2021 entschieden, dass bestimmte Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sind. Dadurch können zahlreiche Bankkund:innen neu eingeführte oder erhöhte Kontogebühren zurückfordern (Az. XI ZR 26/20). Wie das geht, erfahren Sie hier.

Vorsicht vor Verjährung: Bis zum 30. November 2021 Geld retten!

Ihr Anspruch auf Erstattung der Bankgebühren aus dem Jahr 2018 geht zum Ende des Jahres 2021 verloren. Grund hierfür ist die reguläre Verjährungsfrist von 3 Jahren, die nur bei einem Vorgehen gegen die Bank gestoppt wird. Wir sollen Ihnen dabei helfen, die Bankgebühren noch rechtzeitig rückwirkend bis zum 1. Januar 2018 zurückzuholen? Dann müssen Sie sich jetzt beeilen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass unsere Expert:innen im Bankrecht eine bestimmte Vorlaufzeit brauchen, um Ihren Fall gewissenhaft zu bearbeiten. Deswegen können wir die Kontogebühren aus 2018 nur für Sie zurückfordern, wenn Sie uns bis zum 30. November 2021 beauftragen.

Verpulvern Sie zum Ende des Jahres neben Raketen und Böllern nicht auch noch Geld in Form von Bankgebühren. Sie können uns jetzt noch rechtzeitig beauftragen – ohne jegliches Kostenrisiko, in nur wenigen Minuten und bequem vom heimischen Sofa aus.

Verjährung vermeiden & Bankgebühren zurückholen

Warum können Betroffene unerlaubte Bank­gebühren zurückfordern?

Zahlen Sie Kontogebühren bei Ihrer Bank? Dann sollten Sie prüfen, ob Sie diese zurückfordern können. Denn viele Banken haben Gebührenänderungen durchgeführt, ohne die Einwilligungen der Kund:innen einzuholen. Begründet wurde das mit einer Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), die im Prinzip besagt, dass die Bank jederzeit die Gebühren erhöhen kann, solange die Kund:innen nicht widersprechen.

Diese sogenannte „fiktive Zustimmung“ ist nicht zulässig, wie der Bundesgerichtshof (BGH) feststellte. Deshalb können alle auf diese Weise erhöhten Kontogebühren zurückverlangt werden – und zwar alle Gebühren, die Sie seit dem 1. Januar 2018 bezahlt haben. Umfasst sind Gebühren für die Führung des Kontos, aber auch für sonstige Leistungen der Bank im Rahmen des Girovertrags.

Wie läuft die professionelle Durchsetzung der Erstattung gegen die Bank ab?

Vielleicht haben Sie bereits mit unserem Musterschreiben versucht, bei Ihrer Bank eine Erstattung auf eigene Faust zu erreichen. Dabei haben Sie vermutlich festgestellt, dass Ihre Bank entweder nicht reagiert, oder Sie hinhalten und vertrösten möchte.

Man müsse den Sachverhalt erst prüfen, heißt es von vielen Banken. Das stimmt nicht und ist eine klassische Hinhaltetaktik mit dem Ziel, dass Sie das Interesse daran verlieren, Ihr gutes Recht auf eine Erstattung weiterzuverfolgen.

Deshalb bieten wir Ihnen an – zusammen mit unserem Partner Spreefels – Ihre Erstattung professionell und mit Nachdruck bei der Bank durchzusetzen. Dabei fällt nur im Erfolgsfall ein Honorar an. Das heißt, wenn Sie am Ende keine Erstattung erhalten, dann zahlen Sie auch nichts. Es besteht also für Sie keinerlei Risiko.

Es ist dabei nicht notwendig, dass Sie Ihre Forderung vorher mit unserem Musterschreiben selbst bei der Bank geltend gemacht haben.

Alles, was Sie dafür tun müssen, ist das folgende unkomplizierte Online-Formular auszufüllen. Dafür müssen Sie nicht einmal in Ihren Kontoauszügen nachschauen, wann bei Ihrem Konto Gebühren erhöht oder eingeführt wurden und in welcher Höhe. Diese Informationen beschaffen wir für Sie. Daraus wird ersichtlich, wie viel Erstattung Sie verlangen können.

Bislang bieten wir diesen Service nur für Verbraucher:innen und nicht für Unternehmen an. Der Grund dafür ist, dass die Anwendbarkeit des BGH-Urteils auf Unternehmen derzeit noch ungeklärt und das Klagerisiko demzufolge zu hoch ist.

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Ablauf der professionellen Durchsetzung

Schritt 1: Unser Partner fordert Ihr Geld bei der Bank

Als Erstes wird unser Kooperationspartner, die Spreefels GmbH, als Rechtsdienstleister die Erstattung der unrechtmäßig geforderten Kontogebühren einfordern. Viele Banken zeigen sich erfahrungsgemäß unbeeindruckt von Privatpersonen. Aus diesem Grund erhöhen sich Ihre Chancen auf eine schnelle Erstattung mit der Spreefels GmbH erheblich.

Wenn Sie also ein Mandat in Auftrag geben, schließen Sie dieses nicht mit uns – Gansel Rechtsanwälte – ab, sondern mit der Spreefels GmbH. Wir unterstützen die Spreefels allerdings tatkräftig, wenn anwaltliche Hilfe bei der Durchsetzung Ihrer Forderungen notwendig wird, wie näher in Schritt 3 beschrieben ist.

Schritt 2: Reaktion Ihrer Bank

Wie es weitergeht, hängt von der Reaktion der Bank ab. Stimmt sie der Erstattung zu, wird das Geld auf Ihr Konto zurück überwiesen, abzüglich eines Erfolgshonorars von 25 %. Sollte sich Ihre Bank weigern, Ihnen die unrechtmäßigen Gebühren zu erstatten, wird die Spreefels GmbH den Fall an uns – Gansel Rechtsanwälte – überweisen. Wir kümmern uns anschließend um die anwaltliche Durchsetzung. Diese verursacht keine Extrakosten und ist im Erfolgshonorar von 25 % enthalten. Das Anwaltsmandat kommt dabei allein zwischen der Spreefels und uns, Gansel Rechtsanwälte, zustande, weshalb es Ihnen keinen zusätzlichen Aufwand bereiten wird.

Schritt 3: Anwaltliche Durchsetzung Ihrer Erstattung

Zunächst versuchen wir von Gansel Rechtsanwälte, außergerichtlich einen Zahlungserfolg bei Ihrer Bank zu erreichen. Wenn sich die Bank weiterhin weigern sollte, werden Ihre Ansprüche über den Ombudsmann der Banken oder notfalls im Klageweg durchgesetzt. Da das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) allerdings eindeutig gegen die Banken ausfiel, ist dieses Szenario eher unwahrscheinlich. Die Bank wird es nicht auf eine Gerichtsverhandlung ankommen lassen.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass keine Erstattung zustande kommt, müssen Sie nichts zahlen!

Nutzen Sie jetzt unseren günstigen Service, um sich nicht allein mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche herumschlagen zu müssen. Wir unterstützen Sie – ohne Aufwand & Risiko.

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Mit unserer Hilfe haben Sie eine echte „Wunderwaffe“ in der Hand

Sollte Ihre Bank auf die erste Zahlungsaufforderung nicht eingehen, stellen wir Ihnen ein Musterschreiben für eine Beschwerde bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Verfügung.

Erreichen die Beschwerden die BaFin, kann sie bei der betreffenden Bank weiteren Druck ausüben. In besonderen Fällen von Missachtung des Verbraucherrechts kann sie zudem Untersuchungen anordnen und durch Allgemeinverfügungen zur Rückzahlung der Bankgebühren verpflichten. Ähnliche Vorgehen gab es bereits vor kurzem bei sogenannten Prämiensparverträgen.

Wie läuft die Durchsetzung über das kostenlose Musterschreiben ab?

Mit unserem kostenlosen Musterschreiben können Sie die Erstattung von der Bank selbst einfordern. Dazu erhalten Sie unser Musterschreiben via E-Mail, welches Sie nur noch durch Ihre Daten ergänzen müssen. Wir melden uns nach drei Wochen bei Ihnen, um uns zu erkundigen, ob die Bank gezahlt hat, oder nicht.

Die Erfahrung aus den ersten Wochen nach dem BGH-Urteil haben jedoch gezeigt, dass die Banken auf diese Schreiben – wie bereits oben erwähnt – mit Vertröstungen und Hinhalten reagieren. Angeblich müssten noch Prüfungen durchgeführt werden. Das dient nur dem Zweck, Sie dazu zu bringen, die Erstattung zu vergessen, da es vermeintlich ja nur um einen geringen Betrag geht. Tatsächlich gibt es für Ihre Bank aber keinerlei Grundlage für den Aufschub der Erstattung – sie müsste einfach zahlen.

Wir empfehlen deshalb ausdrücklich, unseren Service der professionellen Durchsetzung Ihrer Erstattung zu wählen.

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Häufige Fragen und Antworten (FAQ)

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, dass Gansel Rechtsanwälte und unser Kooperationspartner, die Spreefels GmbH, Ihre Bankgebühren zurückholen können?
  • Ihre Bank hat Kontoführungsgebühren oder andere Entgelte in Zusammenhang mit Ihrem Girokonto erhöht oder erstmalig eingeführt.
  • Sie haben den neuen Gebühren nicht aktiv zugestimmt.
  • Ihr angegebenes Konto haben Sie als Verbraucher:in abgeschlossen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie den Girovertrag mit Ihrer Bank inzwischen gekündigt und eventuell die Bank gewechselt haben.

Wie hoch sind die Kosten für eine Beauftragung von Gansel Rechtsanwälte und der Spreefels GmbH?

Für die Beauftragung entstehen für Sie keine Kosten. Wenn Sie die Spreefels beauftragen und diese erfolgreich für Sie die Bankgebühren zurückholt, wird das Geld auf Ihr Konto überwiesen, abzüglich eines Erfolgshonorars in Höhe von 25 % des Rückerstattungsbeitrages. Sollte eine außergerichtliche Klärung mit der Bank nicht möglich sein, gewährleisten wir eine anwaltliche Unterstützung unseres Inkasso-Dienstleisters. So hilft Gansel Rechtsanwälte, die Forderung durchzusetzen. Dieser Service kostet nichts extra und ist in der Erfolgsbeteiligung enthalten. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass keine Erstattung zustande kommt, müssen Sie nichts zahlen!

Wie lange dauert es, bis die Bank reagiert?

Der Erstattungsprozess kann unter Umständen etwas zäh sein, da die Banken trotz eindeutiger Rechtslage versuchen werden, die Überweisung der Gebühren zu verzögern. Die Zusammenarbeit mit der Spreefels GmbH beschleunigt das Vorgehen, da diese als registrierter Rechtsdienstleister von der Bank ernster genommen wird als eine Einzelperson. Im Ernstfall ziehen wir vor den Ombudsmann der Banken und auch vor Gericht, was der Bank ebenfalls bewusst ist. Dann dauert die Erstattung natürlich etwas länger. Ansonsten nimmt die Bearbeitung bei der Bank rund drei bis fünf Wochen in Anspruch.

Wie funktioniert die Kooperation zwischen der Spreefels GmbH und Gansel Rechtsanwälte?

Sie beauftragen nicht uns, Gansel Rechtsanwälte, sondern die Spreefels GmbH mit der Einziehung Ihrer Erstattungsforderung. Gansel Rechtsanwälte selbst nimmt solche Mandate nicht an und lehnt entsprechende Anfragen hiermit vorsorglich ab. Das Formular zur Beauftragung der Spreefels befindet sich der Einfachheit halber aber auf dieser Webseite von Gansel Rechtsanwälte. Doch das Mandat kommt zwischen Ihnen und der Spreefels als Rechtsdienstleister zustande.

Wenn Sie mit Ihrer Unterschrift am Ende der Online-Beauftragung Ihre Ansprüche an die Spreefels GmbH zur Einziehung abgetreten haben, kann diese die Erstattung der unrechtmäßig geforderten Kontogebühren unkompliziert im eigenen Namen einfordern. Ihr Zutun ist dadurch grundsätzlich nicht mehr nötig.

Kommt die Bank der Rückforderung durch die Spreefels nach, ist der Fall direkt erledigt. Wenn sich die Bank weigert, verweist die Spreefels GmbH den Fall an uns, Gansel Rechtsanwälte. Der Anwaltsvertrag kommt direkt zwischen uns und der Spreefels GmbH zustande, Sie müssen dabei nicht einmal mitwirken. Wir bei Gansel Rechtsanwälte kümmern uns anschließend um die anwaltliche Durchsetzung. Wir informieren Sie dabei zu allen Schritten und Sie müssen sich um nichts kümmern.

Wer ist die Spreefels GmbH?

Die Spreefels GmbH ist eine juristisch versierte, bewährte Kooperationspartnerin von Gansel Rechtsanwälte. Sie bietet Finanzierungen für Rechtsstreitigkeiten an. Außerdem unterstützt sie Kund:innen bei der Einziehung ihrer Forderungen, zum Beispiel gerichtet auf die Erstattung zu viel gezahlter Bankgebühren. Sie ist als lizenzierter Inkasso-Dienstleister eingetragen im Rechtsdienstleistungsregister (§ 10 Abs. 1 Nr. 1 RDG).

Weitere Informationen findet sie auf der Webseite der Spreefels: Start - Spreefels

Wie läuft die Erstattung meiner Gebühren ab?

Zahlt die Bank die Gebühren an die Spreefels zurück, leitet diese das Geld auf Ihr angegebenes Konto weiter, abzüglich des Erfolgshonorars von 25 %. Das passiert automatisch, Sie müssen diesbezüglich nichts weiter tun.

Welche Bankgebühren kann ich mir erstatten lassen?

Unser Angebot bezieht sich nicht nur auf Kontoführungsgebühren, sondern umfasst sämtliche Entgelte in Zusammenhang mit Ihrem Girokonto. Das Urteil des Bundesgerichtshofs betraf alle Entgelte für Girokontos.

Warum beschränken Sie die Erstattung auf die Regelverjährung, also auf Zahlungen ab 2018?

Uns ist bekannt, dass einzelne Verbraucherschützer:innen der Meinung sind, dass auch Zahlungen vor 2018 von den Banken erstattet werden müssen. Wir kennen auch die zur Begründung herangezogene Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs. Ob diese auf die Fälle der Gebührenrückerstattung übertragbar ist, ist rechtlich allerdings noch nicht geklärt. Wir sind dabei, das zu prüfen. Wegen der Rechtsunsicherheit ist aktuell mit Klagen noch ein großes Kostenrisiko verbunden. Zudem kann eine gerichtliche Klärung mehrere Jahre und Instanzen in Anspruch nehmen. Das möchten wir unseren Kund:innen nicht zumuten und beschränken unser Angebot daher auf den sicheren Rückgriff gegen Banken innerhalb der Regelverjährung von 3 Jahren.

Kann ein rechtliches Vorgehen das Verhältnis zu meiner Bank beeinträchtigen und kann mein Konto gekündigt werden?

Grundsätzlich hat Ihre Bank bei unbefristeten Giroverträgen das Recht, ohne besonderen Grund zu kündigen – unabhängig davon, ob Sie eine Erstattung fordern oder nicht. Unserer Erfahrung nach haben bisher aber nur wenige Banken mit einer Kündigung auf die Forderungen reagiert. Das wäre für die Banken auch heikel, weil ihre Kündigung dann wegen Rechtsmissbrauchs unwirksam sein kann. In solchen erfolgversprechenden Fällen kann Gansel Rechtsanwälte auf Wunsch rechtlich gegen Ihre Kündigung vorgehen.

In jedem Fall bleibt Ihnen die Möglichkeit, zu einem kostenlosen Girokonto bei einer anderen Bank zu wechseln. Es gibt genügend Konten ohne Grundgebühren, wie zum Beispiel diese Übersicht zeigt. Lastschriften, Daueraufträge und dergleichen kann man oftmals mit kostenlosen „Umzugsservices“ der neuen Bank bequem auf ein neues Konto übertragen.

Muss mich meine aktuelle Bank unterstützen, wenn ich mein Konto wechseln möchte?

Leider kommt es trotz der eindeutigen Rechtslage auch vor, dass Banken mit der Kündigung drohen, anstatt Ihnen einfach die Gebühren zu erstatten. Hier haben Sie grundsätzlich zwei Optionen: Entweder Sie versuchen, gegen die Kündigung zu klagen oder Sie wechseln Ihr Konto. Ein Kontowechsel ist hierbei oft der einfachere Weg. Das lässt sich über den Wechselservice der neuen Bank realisieren oder mithilfe eines Dienstleisters bzw. Drittanbieters.

Seit dem 18. September 2016 gilt das Zahlungskontengesetz, das Banken dazu verpflichtet, Ihnen bei Ihrem Kontowechsel zu helfen. Binnen zwei Geschäftstagen muss Ihre neue Bank von der alten Bank u. a. Informationen zu bestehenden Daueraufträgen und Lastschriftmandaten anfordern. Ihre alte Bank ist sodann verpflichtet, die geforderten Informationen innerhalb von fünf Geschäftstagen an Sie und Ihre neue Bank zu schicken.

Den Umfragen und Erfahrungsberichten bei den Verbraucherzentralen zufolge wird die gesetzliche Kontohilfe bislang jedoch sehr wenig genutzt. Auch kommt es wohl immer wieder zu Fehlern und die Unterlagen sind häufig kompliziert. Aus diesem Grund lohnt sich auch der Vergleich mit externen Dienstleistern, die den Service übernehmen.

Kann ich einen Drittanbieter hinzuziehen, der mir beim Kontowechsel hilft?

Ein Kontowechsel ist heutzutage auch mithilfe von Drittanbietern und Fintech-Unternehmen möglich. Für den Bankenbereich ist „Fintech“ ein Sammelbegriff, der aus der Weiterentwicklung der Finanzbranche durch den Einsatz von Technologie entstand. Der in diesem Zusammenhang angebotene Wechselservice soll schneller und unkomplizierter funktionieren als der gesetzliche Wechselservice oder der Wechsel auf eigene Faust.

Die Unternehmen analysieren dabei Ihre Daueraufträge und Lastschriften auf Ihrem alten Konto. Sie können anschließend darüber entscheiden, wer über den Kontowechsel informiert werden soll. Der Wechselservice übernimmt dann die schriftliche Information der relevanten Ansprechpartner:innen für Sie.

Zudem bieten viele Fintech-Unternehmen eine persönliche Beratung während des gesamten Kontowechsel-Prozesses an. Mitunter kann sich aber auch der direkte Weg über den Wechselservice Ihrer neuen Bank lohnen. Ein Vergleich der Angebote ist hier empfehlenswert. Sofern Sie sich für einen Drittanbieter entscheiden, sollten Sie sichergehen, dass Sie Ihre Daten nach dem erfolgten Kontowechsel überprüfen. Es kann zuweilen vorkommen, dass die Anbieter nicht alle Daten des alten Kontos auslesen können.

Warum ist die digitale Unterschrift notwendig?

Am Ende der Online-Mandatierung erteilen Sie der Spreefels einen Inkasso-Auftrag und treten Ihre Forderungen gegenüber Ihrer Bank ab. Mit der Unterschrift bestätigen Sie, dass Sie die Ansprüche verbindlich abgetreten haben. Diese Legitimation benötigen wir gegenüber Ihrer Bank und unter Umständen zur Vorlage vor Gericht.

Meine Bank hat mir mitgeteilt, dass sie erst die Urteilsbegründung des Bundesgerichtshofs abwarten möchte. Wie soll ich nun vorgehen?

Der Verweis auf die – mittlerweile längst vorliegende – Urteilsbegründung ist lediglich eine Hinhaltetaktik der Banken. Die Rechtslage ist eindeutig und war es bereits mit der Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs: Die Bank schuldet Ihnen eine Erstattung der überzahlten Kontogebühren. Sie muss diese Schuld sofort erfüllen und hat dafür von Gesetzes wegen keine Bedenk- oder Bearbeitungszeit.

Wenn Ihre Bank trotz Aufforderung nicht gezahlt hat, ist sie sogar schon in Verzug geraten und muss daraus folgende Aufwendungen für die Rechtsverfolgung erstatten. Sie können die Spreefels GmbH unkompliziert mit dem Einzug Ihrer Forderungen gegen die Bank beauftragen.

Was bedeutet „aktive" Zustimmung?

Bislang haben Banken das Kleingedruckte eines Vertrages beliebig verändert und ihre Kund:innen lediglich über die Änderungen der AGB schriftlich informiert, um z.B. Gebühren einzuführen oder zu erhöhen. Das Schweigen der Kund:innen wurde dabei als „fiktive Zustimmung” gedeutet. Wie der BGH entschied, ist das nicht zulässig.

Für solche weitreichenden Änderungen der AGB ist die „aktive“ Zustimmung der Kund:innen notwendig. Von einer aktiven Bestätigung kann ausgegangen werden, wenn Sie Ihrer Bank mitgeteilt haben, mit den neuen Gebühren einverstanden zu sein, z.B. per Brief, E-Mail oder in einem Telefonat. Auch das Setzen eines Hakens an einer Zustimmungsbox im Internet kommt in Betracht.

Wie soll ich reagieren, wenn meine Bank von mir eine aktive Zustimmung zu den neuen Entgelten verlangt?

Verpflichtet sind Sie keinesfalls zu einer Zustimmung, nicht einmal zu einer Antwort an die Bank. Wenn die Bank eine rückwirkende Zustimmung verlangt, sollten sie diese auch nicht erteilen. Andernfalls können Ihre Ansprüche auf Erstattung untergehen. Die Bank darf nicht kündigen, wenn eine rückwirkende Zustimmung abgelehnt wird. Wenn die Bank eine Zustimmung für die Zukunft verlangt, die Erstattung bislang überzahlter Gebühren aber akzeptiert, sieht es anders aus: Lehnen Sie die Zustimmung ab, müssen Sie die neuen Gebühren zwar nicht bezahlen. Allerdings ist ihre Bank dann möglicherweise berechtigt, den Girovertrag mit Ihnen zu kündigen. Ob dieses Kündigungsrecht besteht, haben die Gerichte noch nicht geklärt, auszuschließen ist es aber nicht. Kommt es zu einer wirksamen Kündigung bleibt Ihnen aber in jedem Fall der Wechsel zu einer anderen Bank ohne Kontoführungsgebühren offen.

Wie kann ich herausfinden, ob und wie meine Gebühren erhöht wurden?

Sie können bei Ihrer Bank eine Entgeltaufstellung gemäß § 10 Satz 1 und § 11 des Zahlungskontengesetzes (ZKG) beantragen. Da durch das BGH-Urteil nicht nur die Kontogebühren betroffen sind, lohnt sich ein Blick in das Preis- und Leistungsverzeichnis (PLV) Ihrer Bank vom Zeitpunkt der Kontoeröffnung. Dies können Sie entweder auf Nachfrage von der Bank erhalten oder Sie versuchen es über die sogenannte „Wayback Maschine“, ein Internetarchiv. Mit etwas Glück finden Sie dort direkt einen Link zur archivierten Seite, wenn Sie im Suchfeld die Adresse eingeben, auf der Ihre Bank zurzeit das PLV anzeigt. Anschließend können Sie das alte PLV mit der neuesten Version der Bank abgleichen.

Ferner sind die Banken gem. § 675g Abs. 1 BGB dazu verpflichtet, ihre Kunden die beabsichtigte Änderung spätestens zwei Monate vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens anzubieten. Das heißt, Ihre Bank wird Sie über etwaige Gebührenerhöhungen entweder per Post, E-Mail oder Nachricht in Ihrem Online-Banking Postfach informiert haben.

Für unseren Service müssen Sie allerdings nicht einmal in Ihren Kontoauszügen nachschauen, wann bei Ihrem Konto Gebühren erhöht oder eingeführt wurden und in welcher Höhe. Diese Informationen beschaffen wir für Sie. Daraus wird ersichtlich, wie viel Erstattung Sie verlangen können.

Wo finde ich meine Kontoauszüge?

Die Kontoauszüge der Bank erhalten Sie entweder postalisch in regelmäßigen Abständen zugesandt oder im Postfach Ihres Online-Bankings abgelegt. Diese können Sie dann als PDF herunterladen und speichern.

Muss ich die Höhe der Rückforderungssumme wissen?

Nein, wir haben Tool zur Berechnung der Rückforderungssumme in unserem Formular zur Online-Beauftragung eingebaut. Dort können Sie angeben, wann und um wie viel Euro Ihre Bank die Gebühren erhöht hat. Das Tool berechnet dann die mögliche Rückforderungssumme mitsamt Zinsen und teilt Ihnen mit, ob es sich um einen erfolgversprechenden Fall handelt.

Spielt es eine Rolle, wann die Bank eine neue Gebühr eingeführt hat?

Nein. Allerdings können nur Gebühren zurückverlangt werden, die nach dem 31.12.2017 gezahlt bzw. vom Konto eingezogen wurden. Ansonsten ist der Anspruch auf Erstattung verjährt. Ein Beispiel: Die Bank hat 2010 unberechtigt eine Kontoführungsgebühr von 5 Euro pro Monat eingeführt und in der Folge monatlich vom Konto abgezogen. Dann können von Januar 2018 bis heute 5 Euro Erstattung pro Monat verlangt werden (plus Zinsen). Für die Zeit vor 2018 ist es ausgeschlossen, die 5 Euro pro Monat erstattet zu bekommen.

Wie geht die Spreefels GmbH als Rechtsdienstleisterin vor? Warum trete ich ihr meine Forderungen zur Einziehung ab?

Sie erteilen der Spreefels einen Inkasso-Auftrag und treten Ihre Forderungen gegenüber Ihrer Bank zur Einziehung an die Spreefels GmbH ab. Im Übrigen erteilen Sie der Spreefels eine Vollmacht zum Tätigwerden. Der Vorteil dabei ist, dass Ihre Bank nur noch an den neuen Forderungsinhaber – die Spreefels – leistet. Dadurch entsteht bei Ihnen weniger Aufwand, da die Spreefels unmittelbar feststellen kann, ob die Bank geleistet hat oder nicht. Ihnen wird erspart, ständig ihre eigenen Kontoauszüge auf eine Leistung der Bank zu kontrollieren und dem Rechtsdienstleister darüber zu berichten. Entscheiden Sie sich für unsere Dienstleistung, wird die gesamte Korrespondenz mit der Bank von uns übernommen. Sobald die Rückerstattung des Geldes bei der Spreefels eingegangen ist, wird diese auf Ihr Konto überwiesen, abzüglich der 25 % Erfolgsprovision.

Können auch Unternehmen ihre Bankgebühren senken?

Momentan bieten wir unseren Service nur für Verbraucher:innen an und nicht für Unternehmen. Wir bleiben aber diesbezüglich am Ball und informieren Sie an dieser Stelle, falls es auch für Unternehmer:innen realistisch wird, Bankgebühren über uns zurückzufordern.

Kann ich auch allein die Bankgebühren zurückholen?

Ja, Sie können auch selbst versuchen, die Bankgebühren von Ihrer Bank zurückzufordern.

Allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Forderungen einzelner Verbraucher:innen großen Institutionen wie einer Bank gegenüber häufig nicht ernst genommen oder sogar ignoriert werden. Den Verzögerungs- und Hinhaltetaktiken der Banken haben Einzelpersonen wenig entgegenzusetzen. Deshalb lohnt sich in den meisten Fällen der einmalige Aufwand, einen Dienstleister wie Gansel Rechtsanwälte und die Spreefels GmbH zu beauftragen.

Muss ich persönlich vor Gericht erscheinen, falls es zu einem Verfahren kommt?

Nein, Sie müssen grundsätzlich nicht persönlich vor Gericht erscheinen, da Sie Ihre Ansprüche an die Spreefels GmbH abgetreten haben. Kontakt mit dem Gericht kommt für unsere Kund:innen nur ausnahmsweise vor und zwar dann, wenn das Gericht Sie als Zeugen benötigen sollte. Zu einem Gerichtstermin kommt es ohnehin nur, wenn sich die Bank bis zuletzt weigert, zu leisten. In den meisten Fällen erwarten wir eine außergerichtliche Lösung.

Was passiert mit meinen persönlichen Daten?

Wir nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Ihre Kontodaten werden lediglich an unseren langjährigen Partner, den Rechtsdienstleister Spreefels GmbH, übermittelt. Ihre IBAN benötigen wir für die Identifizierung bei Ihrer Bank, Ihren Namen für die Bevollmächtigung der Spreefels GmbH.

Als Rechtsdienstleister und Prozessfinanzierer übernimmt die Spreefels GmbH den Einzug Ihrer Forderung gegenüber Ihrer Bank. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend den gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie der Datenschutzerklärung.

Wie läuft die direkte Online-Beauftragung ab?

Wenn Sie sich entschieden haben, Ihre Bankgebühren bequem über uns zurückzufordern, können Sie uns direkt online beauftragen. Wir erklären kurz, was genau Sie dabei erwartet:

Schritt 1: Angaben zu Ihren Kontogebühren

Zunächst geben Sie die Daten zu Ihrem Konto an, bei dem Ihre Bank Gebühren eingeführt hat, ohne Ihre explizite Zustimmung einzuholen. Hier fragen wir u.a. die IBAN des Kontos und die Bank ab.

Schritt 2: Angabe Ihrer Kontaktdaten

Als nächsten benötigen wir Ihre aktuellen Kontaktdaten, inklusive E-Mail-Adresse und Telefonnummer.

Schritt 3: Ohne Kostenrisiko zur Erstattung Ihrer Bankgebühren

Sie erhalten nun noch einen Überblick über die Geschäftsbedingungen, die Sie bitte gründlich durchlesen. Vor der endgültigen Beauftragung müssen Sie diesen zustimmen. Zuletzt folgt die Unterschrift, welche Sie direkt in dem dafür vorgesehen Kästchen tätigen können. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt und „zeichnen“ Sie so Ihre Unterschrift. Nun klicken Sie auf „Jetzt Mandat erteilten“ und Ihr Auftrag ist fertig.

Mit der direkten Online-Beauftragung schließen Sie einen verbindlichen Vertrag mit der Spreefels GmbH über die Rückforderung Ihrer Bankgebühren ab. Nichtsdestotrotz ist mit dieser Beauftragung kein finanzielles Risiko für Sie verbunden. Wir garantieren Ihnen bei jedem Schritt volle Transparenz ohne versteckte Kosten.