VW Abgasskandal: So kommen Sie zu Ihrem Recht

Die Verunsicherung ist groß bei Deutschlands Dieselfahrern. Lange wurden Dieselautos als umweltfreundlich und sparsam im Kraftstoffverbrauch gepriesen. Nun gelten Diesel-PKW der Marken VW, Audi und Co. seit 2015 mit Bekanntwerden des VW Abgasskandals als "Dreckschleudern" und sollen aus den Innenstädten verbannt werden. Außerdem verlieren teure Neuwagen mit einem Mal dramatisch an Wert. Was sollen Autofahrer, deren Diesel nicht den neuesten Schadstoffnormen genügen, nun machen? Umrüsten, Ansprüche beim Autohaus geltend machen oder im VW Abgasskandal Klage erheben? Welche Motoren, Marken und Modelle sind überhaupt vom VW Abgasskandal betroffen? VW spielt im Abgasskandal auf Zeit, damit die Ansprüche ihrer Kunden  verjähren. Dieses Spiel sollten Sie nicht mitspielen. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben Ihre Ansprüche im VW Abgasskandal auf juristischem Wege ohne jedes Kostenrisiko durchzusetzen, um noch einmal glimpflich aus der Diesel-Misere herauszukommen.

VW Abgasskandal: Geschädigte sollten schnell handeln

Als sparsame Alternative erfreuten sich Dieselmotoren bei den Autofahrern über lange Zeit hinweg großer Beliebtheit. Bei Vielfahrern und für Nutzfahrzeuge waren sie oftmals erste Wahl. Doch seit 2015 ist klar: Der größte europäische Autobauer VW hat seine Kunden betrogen und damit auch das Vertrauen in Diesel-Fahrzeuge nachhaltig erschüttert. Experten sprechen von einer Krise der Automobilindustrie. Öffentlich wurde der Betrug im September 2015, als in den USA bekannt wurde, dass der VW-Konzern Fahrzeuge vorsätzlich mittels einer Software manipuliert hatte, um die strengen Stickoxidgrenzwerte zu umgehen. Doch was bedeutet der VW Abgasskandal nun konkret für die Geschädigten in Deutschland?

Besitzern von Dieselfahrzeugen drohen mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Februar 2018 bundesweit Fahrverbote in den Innenstädten oder Fahrzeugstilllegung. Ob die Nachrüstung des Fahrzeugs eine Lösung des Problems darstellt, ist dabei mehr als fraglich. Zusätzlich muss beim Wiederverkauf des Fahrzeugs mit einer starken Wertminderung gerechnet werden. Der Diesel büßt also zunehmend an Attraktivität ein.

Frist im VW Abgasskandal läuft Ende des Jahres ab

Handlungsbedarf besteht nun vor allem für Besitzer von Autos des VW-Konzerns (VW, Audi, Seat, Skoda), da viele Ansprüche gegenüber dem Hersteller Ende 2019 verjähren. Doch auch wenn Sie nur indirekt durch den Abgasskandal geschädigt sind, sollten Sie möglichst zeitnah zur Tat schreiten, um mögliche Mobilitätseinschränkungen in naher Zukunft zu vermeiden und nicht auf einem nahezu wertlos gewordenen Fahrzeug sitzen zu bleiben.

Sollte auch Ihr Auto direkt oder indirekt durch den VW Abgasskandal betroffen sein, sollten Sie Ihre Rechte schnellstmöglich geltend machen. Nutzen Sie dafür unseren Online-Check und prüfen Ihre Chancen im Abgasskandal. Im Anschluss daran bieten wir Ihnen gerne eine kostenfreie Ersteinschätzung an.

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Unser Tipp

Online-Beauftragung im Abgasskandal

Sollten Sie sich bereits sicher sein, dass Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist, können Sie uns auch direkt online beauftragen. Füllen Sie dazu einfach unser Formular zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche im Abgasskandal aus - ohne Kostenrisiko.

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VW Abgasskandal: Der Hintergrund des Schlamassels

Was aus dem deutschen Vorzeigekonzern geworden ist, fragt sich derzeit so manch einer. Als erklärtes Ziel sollte "das Auto für jedermann" den Weltmarkt beherrschen. Umweltfreundlich, sauber und verlässlich sollten die Produkte sein. Besonders mit der Sparte Dieselmotoren hoffte der Konzern auf dem amerikanischen Markt Fuß zu fassen. Wären da nur nicht die Nebenwirkungen des Dieselkraftstoffs – die Stickoxide im Abgas. Und genau diese werden in den USA mit empfindlichen Grenzwerten belegt. Für Autohersteller wie VW hat dies zur Folge, dass sich der Bau von Dieselmotoren als extrem schwierig und kostenintensiv gestaltet – der Aufwand steht also in keiner Relation zum Nutzen.

Um den Prüfungen der amerikanischen Zulassungsbehörden zu genügen, manipulierte der VW-Konzern die Motorelektronik mittels einer eigens entwickelten Software. Sie erkennt, wann sich das Auto auf dem Prüfstand befindet und reguliert in diesem Modus die Abgasreinigung entsprechend den geltenden Richtlinien. Das Problem: Die Abgase sind nun zwar sauberer, allerdings lässt die Motorleistung nach und der Kraftstoffverbrauch steigt. Unter normalen Bedingungen im Straßenverkehr schaltet sich die Optimierung der Abgasaufbereitung daher ab. Vor allem in den städtischen Ballungszentren führt das zu einer Luftbelastung, die als gesundheitsgefährdend eingestuft wird. Regelmäßige Messungen ergeben, dass die zulässigen Grenzwerte von 40 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter in vielen Gegenden bei weitem überschritten werden. Wie VW nach der Aufdeckung der Manipulation 2015 zugab, soll die Betrugssoftware elf Millionen Mal weltweit verbaut worden sein. 2,8 Millionen Fahrzeuge sind deutschlandweit betroffen.

Welche Modelle der Marken sind vom VW Abgasskandal betroffen?

Vom VW Abgasskandal betroffene Motoren haben die Motorkennung EA 189 und EA 897. Diese Kennungen geben Aufschluss darüber, ob in dem betreffenden Modell die Betrugssoftware verbaut wurde. Nach Angaben des VW-Konzerns, sollen weltweit elf Millionen Fahrzeuge der Marken VW, SEAT, Skoda, Audi und Porsche manipuliert worden sein.

Vom VW Abgasskandal betroffene Motoren, Marken und Modelle finden Sie hier in der Übersicht:

Marke & Modelle

Euro-Norm

Motormodelle Motoren (Hubraum)
VW
u.a. Golf, Polo, Passat, Tiguan, Jetta, Scirocco, Beetle, Sharan, Touareg, Caddy, Amarok
Euro 4, 5, 6 EA 189 & EA 897 1,2, 1,6, 2,0, 3,0 & 4,2 Liter
Audi
u.a. A1, A3, A4, A5, A6, A7, A8, Q3, Q5, SQ5, Q7, TT
Euro 4, 5, 6 EA 189 & EA 897 1,2, 1,6, 2,0, 3,0 & 4,2 Liter
Porsche
Cayenne, Macan, Panamera
Euro 4, 5, 6 EA 189 & EA 897 1,2, 1,6, 2,0, 3,0 & 4,2 Liter
Skoda
u. a. Fabia, Rapid, Roomster, Octavia, Superb, Yeti
Euro 4, 5, 6 EA 189 & EA 897 1,2, 1,6, 2,0, 3,0 & 4,2 Liter
Seat
u.a. Alhambra, Altea, Exeo, Leon, Toledo
Euro 4, 5, 6 EA 189 & EA 897 1,2, 1,6, 2,0, 3,0 & 4,2 Liter

Mercedes-Benz
u.a. C-, E-, S-, M-, G-Klasse, GLK, GLC, GLE, Vito

Euro 6 OM 622, 626, 642 & 651 1,6, 1,8, 2,1, 2,2 & 3,0 Liter
BMW
u.a. 3er, 5er, 7er
Euro 6 -- 3,0 Liter
Opel
u.a. Insignia, Zafira, Cascada
Euro 6 -- 1,6 & 2,0 Liter

Im VW Abgasskandal prüfen, ob Ihr Auto betroffen ist

Sofern Ihr Fahrzeug vom VW Abgasskandal betroffen ist, haben Sie aller Wahrscheinlichkeit nach bereits ein Schreiben von Ihrem Hersteller oder Ihrem Autohaus erhalten. Darin wurden Sie womöglich auch aufgefordert an einem Software-Update teilzunehmen. Vom Abgasskandal betroffene Autos, die selbst nach Aufforderung durch die örtliche Behörde kein Software-Update durchführen lassen, droht eine Stilllegung den Wagens. Falls Ihnen eine Stilllegung droht, rufen Sie uns an unter 030 - 226674-130. Wir helfen Ihnen, die Stilllegung zu umgehen oder abzuwenden.

Wenn Sie dennoch prüfen möchten, ob Ihr Auto vom VW Abgasskandal betroffen ist, dann folgen Sie bitte den hier aufgeführten Links – je nachdem welche Marke Ihr Fahrzeug hat. Bitte halten Sie zur Prüfung Ihre FIN (Fahrzeug-Identifizierungsnummer) bereit.

VW Abgasskandal prüfen: Wo finde ich die FIN-Nummer?

Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) ist eine 17-stellige Nummer, die Sie in Ihrem Fahrzeugschein unter der "Postion E" finden.

VW Abgasskandal: Betroffenheit per FIN prüfen

Ist Ihr Auto vom VW Abgasskandal betroffen? Werden Sie schnellstmöglich aktiv und setzen Sie Ihr Recht gegenüber VW durch! Auch wenn Ihnen der Schritt, juristische Vertretung zu suchen, zunächst schwerfallen mag: Anwaltliche Hilfe zahlt sich aus. Außerdem erhöhen viele Klagen den Druck auf den Konzern, sodass dieser Zugeständnisse machen muss. 

Mit Hilfe unseres kostenfreien Online-Checks erfahren Sie in nur wenigen Klicks, wie Ihre Chancen im Abgasskandal stehen. Im Anschluss haben Sie dann die Möglichkeit eine kostenfreie Ersteinschätzung von uns einzuholen.

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Folgen des VW Abgasskandals für Geschädigte

Fahrverbote, Diesel-Wertverlust, Stilllegung – die Folgen des VW Abgasskandals sind für deutsche Dieselfahrer weitreichend und teilweise verheerend. Wer einst dachte, ein sauberes und werthaltiges Auto gekauft zu haben, wurde nun eines Besseren belehrt. Bis zu 15 % Wertverlust erleiden Dieselfahrer derzeit – Tendenz steigend. Und die Fahrverbote in deutschen Städten werden diesen Wertverlust noch weiter anheizen.

Es drohen in vielen Städten Fahrverbote

Die Stickoxidwerte in deutschen Großstädten sind zu hoch – und das bereits seit Jahren. Nun hat die Debatte um die Dieselaffäre den Weg für Fahrverbote geebnet. So soll dem Problem Einhalt geboten werden. Nach geltendem Recht ist ein Dieselfahrverbot grundsätzlich zulässig, soll aber nur dann durchgesetzt werden, wenn alternative Maßnahmen keinen Erfolg erzielen. Fakt ist allerdings, dass bestimmte Bereiche in den Städten künftig für Dieselfahrzeuge nicht mehr zu befahren sein werden.

Welche Fahrzeuge sind von Fahrverboten betroffen?

Betroffen von den Fahrverboten sind vor allem Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 4 und 5. Aber auch neuere Fahrzeugmodelle, welche sogar die Euro 6-Norm erfüllen, könnten künftig Schwierigkeiten in bestimmten städtischen Bereichen bekommen. Insgesamt werden sich in naher Zukunft deutschlandweit Mobilitätseinschränkungen für 13 Millionen Autofahrer ergeben.

Sollten auch Sie zu den Leidtragenden des VW Abgasskandals zählen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Wir beraten Sie nicht nur zu Ihren Möglichkeiten und Chancen, sondern setzen Ihr Anliegen durch – wenn nötig auch auf juristischem Wege vor Gericht.

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Umsetzung der Fahrverbote

Wie die Umsetzung der Fahrverbote ablaufen soll, ist bisher seitens der Politik noch unklar. Fest steht jedoch, dass die Ausgestaltung der Fahrverbote von den betreffenden Städten selbst durchgeführt werden soll. Ein Vorschlag für die Umsetzung ist die Einführung von blauen Plaketten. Diese würden dann voraussichtlich nur an Euro-6-Diesel und Euro-3-Benziner, sowie Elektrofahrzeuge vergeben werden.

Wertverlust durch den VW Abgasskandal

Seitdem Fahrverbote als Mittel für die Einhaltung von Luftreinhalteplänen rechtens sind, bangen viele Autofahrer um den Wertverlust ihres Diesel-PKW. Besonders besorgniserregende Prognosen gehen davon aus, dass der Wertverlust künftig bis zu 20 % ansteigen wird. Ob sich diese Annahmen bewahrheiten, wird sich in Zukunft zeigen. Dass die Befürchtungen allerdings nicht reine Panikmache sind, zeigt die Statistik des Bundesumweltamts von Januar 2018. Demnach sank der Anteil an Diesel-Neuzulassungen um 11,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtbestand der zugelassenen Dieselfahrzeuge liegt laut Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts derzeit bei ca 15 Millionen PKW. Wer seinen Diesel auch in Zukunft nicht missen möchte, kann in Erwägung ziehen, ihn per SCR-Katalysator auf Euro 6 umzurüsten. Anders als in Amerika übernimmt der Hersteller für diese Hardware-Umrüstung keine Gewährleistung.

Die folgende Grafik zeigt, welche Marken und Modelle am härtesten von den Wertverlusten betroffen sind. Ist Ihr Modell auch dabei?

VW Abgasskandal: Wertverlust

Für alle, die sich von ihrem Diesel trennen wollen, gilt: Werden Sie tätig und lassen Sie prüfen, ob Sie Ansprüche gegenüber Ihrem Autohaus oder dem Hersteller geltend machen können. Vor allem VW-Kunden haben gute Chancen. Der Konzern hat ihnen nämlich vorsätzlich manipulierte Autos verkauft, die nun womöglich vielerorts nicht mehr einsetzbar sind. Daraus entsteht Ihnen Schadensersatzanspruch! Beauftragen Sie ohne jedes Kostenrisiko unsere spezialisierten Rechtsanwälte und lassen Sie Ihren Fall zunächst kostenfrei prüfen. Dazu können Sie ganz bequem unseren Online-Checks nutzen.

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Stilllegung von betroffenen Fahrzeugen

Nicht umgerüstete Diesel-Fahrzeuge der Marken VW Amarok, VW Golf und VW Passat sollen per Stilllegungsverfügung des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) aus dem Verkehr gezogen werden. Auch das Modell der Marke Audi A4 ist betroffen. Autobesitzer von Skandal-Dieseln haben in der Regel, nach Aufforderung des Kraftfahrt-Bundesamts, 18 Monate Zeit die Umrüstung ihres Fahrzeugs vorzunehmen. Wie wir im Folgenden erläutern werden, ist eine Nachrüstung allerdings in den meisten Fällen nicht sinnvoll und nur zusätzlich mit weiteren technischen Nachteilen verbunden.

Eine Möglichkeit für Verbraucher sich gegen die Stilllegung zu wehren, besteht darin, Widerspruch einzulegen. Dabei vertreten wir Sie gerne und stehen Ihnen mit unserer Fachkompetenz zur Seite. Nutzen Sie dazu unseren Online-Check und machen Sie Ihre Ansprüche mit uns geltend.

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So reagiert der VW-Konzern auf den Abgasskandal

Während sich amerikanische Kunden über Schadensersatz in Höhe von bis zu 10.000 Dollar freuen konnten und ihnen der Gang vor die Gerichte erspart blieb, müssen sich deutsche Diesel-Fahrer ihr Recht mühsam erkämpfen. Denn trotz massivem finanziellen Schaden durch Wertverlust und Fahrverbote macht der VW-Konzern nur äußerst zögerlich und unter großem Druck Zugeständnisse an geschädigte Kunden. Vielmehr hofft VW darauf, dass viele Autobesitzer den steinigen Weg der Klage scheuen und die Ansprüche vieler Betroffenen Ende 2019 verjähren. Durch diese Strategie sollen Milliardenverluste hierzulande verhindert werden. Anstatt angemessen entschädigt zu werden, sollen sich deutsche Kunden mit dem umstrittenen Software-Update begnügen.

Der Konzern hat Sie vorsätzlich betrogen und nun sollen Sie auch noch die Konsequenzen tragen? Lassen Sie das VW nicht durchgehen! Tausende Schadensersatzklagen laufen bereits gegen die Autohersteller – und das mit großem Erfolg! Nutzen Sie die Chance gemeinsam Druck auf den Konzern auszuüben und klagen auch Sie.

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Software-Update nach VW Abgasskandal: Mehrverbrauch und Folgeschäden

Wenn Sie ein durch den Abgasskandal betroffenes Fahrzeug besitzen, sollten Sie mittlerweile eine Rückruf-Aufforderung von VW erhalten haben. Diese beinhaltet unter anderem das Angebot zur Nachrüstung mittels eines Software-Updates. Ungeklärt ist hierbei jedoch, welche technischen und rechtlichen Folgen das Update eigentlich hat. Nun fragen sich viele Betroffene, ob sie dem Rückruf folgen sollen.

Folgen des Software-Updates

Aus vielen Berichten wird klar: Das von VW angebotene Software-Update löst das Problem nicht. Stattdessen berichteten Kunden das Gegenteil. Nach dem Update steigt der Kraftstoffverbrauch der Autos, die Ventile versotten oder die Filter verstopften. Auch der Motor erzielt eine geringere Leistung. Gewährleistung für diese neuen Probleme übernimmt VW nicht. Eine effektivere Lösung für die Reduktion der Schadstoffe im Abgas würde ein Hardware-Update bieten. Dieses ist aber mit 1.500 bis 2.000 Euro Werkstattkosten weitaus aufwendiger und wird von VW aus diesem Grund in Deutschland nicht angeboten. Eine offizielle Stellungnahme bezüglich der auftretenden Probleme nach dem Software-Update gibt es derzeit von VW nicht. In Anbetracht der unklaren Auswirkungen auf die Leistung des Fahrzeugs nach dem Update raten wir dringend von dieser Nachrüstungsmaßnahme ab. Derzeit übernimmt VW nämlich keine Gewährleistung für Schäden, die als Folge des Updates auftreten.

Kann ich mich gegen das Update entscheiden?

Die Antwort lautet ganz klar: Ja, das können Sie! Es gibt keine Plicht zur Umrüstung Ihres Autos. Die Entscheidung liegt beim Kunden.

Was droht mir, wenn ich mich gegen das Update entscheide?

Grundsätzlich ist rechtlich strittig, ob die manipulierten Diesel-Autos überhaupt eine Betriebserlaubnis besitzen. Daher lässt das Kraftfahrt-Bundesamt Fahrzeuge weiter am Straßenverkehr teilnehmen – unter der Voraussetzung, dass sie in naher Zukunft umgerüstet werden. Entscheiden Sie sich also gegen die Umrüstung, kann das Fahrzeug stillgelegt werden. Außerdem ist es möglich, dass bei der nächsten Hauptuntersuchung die Teilnahme an der Rückrufaktion von VW überprüft wird. Bei bestätigter Nicht-Teilnahme, kann Ihnen die Plakette verweigert werden.

Schadensersatz VW Abgasskandal: Welche Möglichkeiten bestehen gegen VW, Audi & Co. vorzugehen?

Wenn Sie sich entschieden haben Schadensersatz im VW Abgasskandal zu verlangen, bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Diese richten sich danach, ob Sie Ihr Fahrzeug, trotz wahrscheinlicher Fahrverbote und Wertverlust, behalten möchten oder möglichst viel Geld zurück erhalten wollen.

  • 1. Schadensersatz VW Abgasskandal: Bis zu 10.000 Euro verlangen

Wenn Sie direkt gegen den Autohersteller VW, Audi, SEAT, Skoda oder Porsche vorgehen möchten, klagen Sie auf Schadensersatz im VW Abgasskandal für die entstehenden Unannehmlichkeiten wie Fahrverbote und Wertverlust des Autos. Ihr Auto behalten Sie. Voraussetzung ist dabei, dass sie direkt vom VW Abgasskandal betroffen sind und in Ihrem Auto die Betrugssoftware verbaut ist. Die Höhe der Schadensersatzforderung orientiert sich dabei an den Entschädigungssummen, die VW für amerikanische Kunden aufgewendet hat und kann bis 10.000 Euro betragen.

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  • 2. Kaufpreis zurück oder Neufahrzeug

Wenn Sie Ihre Ansprüche gegen den Autohändler richten, müssen Sie entscheiden, ob sie den Kaufpreis zurückerstattet haben wollen oder ein Neufahrzeug beanspruchen. Wir vertreten Sie natürlich gerne bei beiden Varianten. Wenn der Rückruf Ihres betroffenen Fahrzeugs durch den Hersteller erst nach dem 31. Dezember 2015 erfolgte, dann droht die Verjährung Ihrer Ansprüche gegen Volkswagen wegen des Software-Betruges bei der Dieselmotorenreihe EA 189 erst Ende 2019. Um für Sie herauszufinden, welche Ansprüche Sie geltend machen können, benötigen wir alle Details zu Ihrem Fall. Füllen Sie dazu bequem einfach online unser Formular aus. Sofern zeitlich noch möglich, sprechen wir hier unsere klare Empfehlung aus. Bedenken Sie, dass auch in naher Zukunft keine Besserung für die Situation von Diesel-Fahrern in Aussicht steht.

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  • 3. Widerrufsrecht: Ansprüche gegen Autobanken

Mit dem sogenannten Auto-Widerrufsjoker können Sie Ihr Fahrzeug an die finanzierende Bank zurückgeben, wenn diese Fehler in den Widerrufbedingungen oder Pflichtangaben gemacht hat. Unsere Erfahrung zeigt: Fehlerhafte Darlehensverträge sind bei Autobanken keine Seltenheit. Ihre Chancen auf einen erfolgreichen Widerruf sind daher ausgesprochen hoch. Gegen Rückgabe des Wagens erhalten Sie hier alle gezahlten Raten und Ihre Anzahlung zurück. Lediglich der geringe Zinssatz von 0.9 % verbleibt bei der Bank. Besonders lukrativ ist der Widerruf des Autokredits übrigens bei Verträgen, die nach dem 13. Juni 2014 abgeschlossen wurden. Hier müssen Sie nämlich noch nicht einmal eine Nutzungsentschädigung für den gefahrenen Kilometer an die Bank entrichten. Hinweis: Sofern Sie vom VW Abgasskandal direkt betroffen sind und uns per Online-Formular beauftragen, Ihre Ansprüche durchzusetzen, prüfen wir auch immer die Option des Widerrufs bei finanzierten Fahrzeugen. Eventuell ist diese Option für Sie die beste Variante. 

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VW Abgasskandal Nutzungsentschädigung berechnen

Jede Rückabwicklung eines KFZ-Kaufvertrags ist für den Händler mit Verlusten verbunden. Deshalb verbleibt diesem die Nutzungsentschädigung. Im Falle der Rückgabe des Autos muss der Verbraucher also für den gefahrenen Kilometer zahlen. Mit der unten aufgeführten Formel, können Sie im Voraus berechnen, wie viel Nutzungsentschädigung Sie an den Händler zahlen müssen, wenn Sie Ihr Auto zurückgeben möchten.

Formel: 
Bruttokaufpreis x Gefahrene Kilometer / Erwartbare Gesamtlaufleistung

Beispiel:
30.000 Euro x 60.000 km / 200.000 km = 9.000 Euro

Unser Tipp

Nicht vom VW Abgasskandal betroffen?

Alle, die nicht direkt vom VW Abgasskandal betroffen sind, haben mit dem Auto-Widerrufsjoker trotzdem eine sehr gute Chance, Ihren Diesel loszuwerden. Zögern Sie nicht und lassen Sie Ihren Kreditvertrag kostenfrei prüfen. Wir werden uns umgehend bei Ihnen melden und Ihnen mitteilen, ob ein Widerruf für Sie in Frage kommt.

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VW Abgasskandal Urteile: Ihre Erfolgsaussichten gegen VW

Der Zeitpunkt VW, Audi & Co zur Verantwortung zu ziehen, könnte nicht besser sein. Setzen Sie sich gegen die Aussitztaktik des VW-Konzerns zur Wehr und machen Sie jetzt Ihre Ansprüche geltend. Lange Zeit argumentierte VW, dass den deutschen Diesel-Besitzern kein Schaden aus dem Abgasskandal entstanden sei. Mit drohenden Fahrverboten und den ungeklärten technischen und ökologischen Folgen des Software-Updates wird nun jedoch klar, dass die Fahrzeuge massiv an Wert einbüßen. Immer mehr Gerichte folgen daher einer verbraucherfreundlichen Argumentation. Die jüngsten Urteile im VW Abgasskandal beweisen, dass der Trend zu Gunsten der geschädigten Diesel-Besitzer geht – laufend kommen neue, positive Urteile im VW Abgasskandal hinzu.

Hier finden Sie einen Überblick über erfolgreiche Urteile im VW Abgasskandal nach Bundesländern:

VW Abgasskandal Urteile

VW Abgasskandal: Rechtsschutz ohne Kostenrisiko

Unser Anspruch ist es, jedem vom Abgasskandal betroffenen Autofahrer die Möglichkeit zu geben, seine Rechte durchzusetzen – ohne Kostenrisiko und ohne Aufwand. Der Abgasskandal bei VW, BMW und Daimler und die damit verbundenen Auswirkungen, wie Wertverluste oder Fahrverbote, haben bei den Betroffenen bereits tiefe Einschnitte im Geldbeutel hinterlassen. Genau deshalb wollen wir Ihre Kostenrisiken nicht weiter strapazieren. Bei uns ist es egal, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen oder nicht – wir setzen uns für Ihr Recht ein.

Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

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VW Abgasskandal News: Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden

Im VW Abgasskandal sind News an der der Tagesordnung. Fast im Wochenrhythmus kommen neue Erkenntnisse im VW Abgasskandal hinzu. Diese reichen von Stilllegungen, über neue Rückrufe durch das KBA und Produktionsstopps, bis hin zu durchgesetzten Fahrverboten in Städten und neuen Urteilen gegen VW. Seit 2015 gibt es für Autofahrer kein 

Damit Sie auf dem Laufenden bleiben und keine News im VW Abgasskandal verpassen, schauen Sie gerne immer wieder bei unseren Schlagzeilen vorbei. VW Abgasskandal News finden Sie dort regelmäßig. 

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