Dieselskandal VW – So stehen die Chancen auf Schadensersatz im Jahr 2021

Seit 2015 geistert der Dieselskandal durch die Flure des Autokonzerns VW und die Motorhauben der Kund:innen. Auch Jahre später nimmt das Drama immer noch kein Ende. Stattdessen kommen immer neue Manipulationen ans Licht. Wie sich Betroffene wehren können und welcher Schadensersatz ihnen auch im Jahr 2021 zusteht, erklären wir hier.

Wie wurde im Dieselskandal bei VW manipuliert?

Auf dem Prüfstand wird der Schadstoffausstoß eines Fahrzeugs gemessen. Neben der Lenkwinkel-Funktion steht vor allem das sogenannte “Thermofenster” im Fokus. Das erkennt, wann das Auto sich auf dem Prüfstand befindet. Bei einer Außentemperatur zwischen 20 und 30 °C aktiviert die Software die Schadstoffregulierung. Jedoch beträgt die Durchschnittstemperatur in Deutschland nur 15 °C. So ist die Schadstoffregulierung lediglich in wenigen Monaten eines Jahres aktiviert.

Während Volkswagen das Thermofenster als notwendigen Schutz für den Motor erachtet, sieht der Europäische Gerichtshof (EuGH) das anders. Am 17. Dezember 2020 erklärten die Richter vom höchsten Zivilgericht Europas diese Technologie für illegal. Weltweit sind mehr als 11 Millionen VW-Fahrzeuge vom Dieselskandal betroffen.

Welche VW-Modelle sind vom Dieselskandal betroffen?

Bei folgenden Fahrzeugen von Volkswagen ist eine Manipulation bereits bekannt:

  • VW Amarok 3.0 TDI

  • VW Arteon (2.0)

  • VW Beetle (1,6 TDI und 2,0 TDI) (2011-2014)

  • VW Caddy (1.6 TDI, 1.6 TDI BlueMotion Technology, 2.0 TDI, 2.0 TDI BlueMotion Technology) (2005-2014)

  • VW CC (2.0)

  • VW Eos (2.0 TDI)

  • VW Golf (1.4 TSI, 1.6 TDI)

  • VW Golf Sportsvan (1.6 und 2.0)

  • VW Golf VI (GTD, 1.6 TDI, 1.6 TDI BlueMotion,1.6 TDI BlueMotion Technology, 12.0 TDI, Variant, Cabrio, Golf Plus)

  • VW Golf VII 1.6 TDI Variant (Euro 6) (1.6 und 2.0)

  • VW Jetta VI (1.6 und 2.0)

  • VW Passat (1.4 TSI, 1.6 TDI, 2.0 TDI, 2.0 TDI Variant)

  • VW Passat B6, B7 und CC (1.6 TDI BlueMotion, 1.6 TDI BlueMotion Technology, 2.0 TDI BlueMotion Technology) (2008-2014)

  • VW Passat B8 (1.6 und 2.0)

  • VW Phaeton 3.0 TDI

  • VW Polo (1,4 TSI, 1.6 TDI)

  • VW Polo (1.6 TDI, 1.6 TDI BlueMotion Technology)

  • VW Polo VI (1.6)

  • VW Scirocco (2.0 TDI, 2.0 TDI BlueMotion Technology)

  • VW Scirocco III (2.0)

  • VW Sharan Highline

  • VW Sharan I und II (2.0 TDI BlueMotion Technology, 2.0 TDI BlueMotion) (2008-2014)

  • VW Sharan II (2.0)

  • VW T-Roc (1.6 und 2.0)

  • VW T5 Multivan (2.0 TDI) (2009-2013)

  • VW T6 Transporter 2.0 TDI

  • VW Tiguan (2.0 TDI) (2007-2015)

  • VW Tiguan II (2.0)

  • VW Touareg 3.0 TDI

  • VW Touran (1.6 TDI, 2.0 TDI) (2005-2014)

  • VW Touran II (1.6 und 2.0)

  • VW Transporter (2008-2015)

Ist Ihr Dieselfahrzeug betroffen? Dann machen Sie Ihr Recht zu Geld und fordern Sie mit uns an Ihrer Seite einen angemessenen Schadensersatz von Volkswagen. Über unseren Online-Check erfahren Sie sofort unverbindlich, ob Ihr Fahrzeug betroffen ist und wie viel Geld Ihnen zustehen könnte.

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Kann ich im Jahr 2021 noch gegen VW klagen?

Die Verjährung spielt hierbei eine große Rolle. Für VW-Modelle mit dem EA189-Motor könnte die Verjährungsfrist nämlich bereits ausgelaufen sein. Allerdings gibt es auch Gerichte, die das anders sehen. Insbesondere rechtsschutzversicherte Fahrer eines VW mit EA189-Diesel sollten weiterhin gegen Volkswagen vorgehen und eine Entschädigung fordern!

Auch weitere Motorenmodelle wie der EA288 oder EA879 wurden von VW und anderen Herstellern manipuliert. Hier ist immer noch alles drin, da sich die Klagen auf Schadensersatz innerhalb der gegebenen Verjährungsfrist von drei Jahren bewegen.

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Warum sollte ich den VW-Aussagen zum EA288-Motor nicht trauen?

Um die Fortsetzung des Dieselskandals weitgehend klein zu halten, hat Volkswagen eine große Marketingkampagne ins Leben gerufen. Auf einer eigenen Website erklärt VW alle Klagen mit EA288-Motor für aussichtslos und warnt vor vermeintlichen Niederlagen vor Gericht. Betroffene Autofahrende sollten sich davon jedoch nicht entmutigen lassen.

Diverse Tests haben bereits ergeben, dass auch der EA288-Dieselmotor im realen Fahrbetrieb zu hohe Abgaswerte besitzt. Hier kommt insbesondere das sogenannte Thermofenster ins Spiel, das kürzlich vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) für illegal erklärt wurde. Der Dieselskandal bei VW hat also noch lange kein Ende gefunden und betroffene Autobesitzer:Innen sollten noch immer ihren Anspruch gegenüber dem Hersteller geltend machen.

Nutzen Sie die Rückendeckung des höchsten europäischen Zivilgerichts. Machen Sie Ihre Ansprüche geltend und fordern Sie gemeinsam mit unseren Anwält:innen Schadensersatz.

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In welcher Form kann ich meinen Anspruch gegen VW geltend machen?

Ist Ihr Fahrzeug vom Dieselskandal betroffen? Wichtig ist, keine Zeit zu verlieren. Der stetig sinkende Fahrzeugwert aufgrund der Manipulation und die Verjährungsfristen verlangen schnelles Handeln. Machen Sie gemeinsam mit uns Ihre Ansprüche juristisch geltend. Welche Form von Schadensersatz Sie bei Erfolg vor Gericht erhalten, können Sie dabei selbst entscheiden.

Fahrzeug behalten & Schadensersatz bekommen

Behalten Sie Ihr Fahrzeug, steht Ihnen zumindest ein angemessener Schadensersatz zu. Dieser liegt bei erfolgreichem Verfahren für gewöhnlich im vierstelligen Bereich. Jedoch sollten Sie parallel dazu über eine Hardware-Nachrüstung oder Software-Update nachdenken, um drohender Stilllegung des Fahrzeugs entgegenzuwirken.

Fahrzeug abgeben und Kaufpreis zurück bekommen

Der VW-Konzern hat Sie betrogen. Daher haben Sie das absolute Recht dazu, Ihr manipuliertes Fahrzeug zurückzugeben und den Kaufpreis zurückzubekommen. Dabei wird nach einem erfolgreichen Verfahren lediglich die Nutzungsentschädigung – also die bis dahin gefahrenen Kilometer – vom Kaufpreis abgezogen.

Fahrzeug gegen ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug tauschen

Besonders, wenn man auf ein Fahrzeug angewiesen ist, sind drohende Fahrverbote ein Graus. Lassen Sie sich vom Hersteller ein gleichwertiges und manipulationsfreies Ersatzfahrzeug gegen Rückgabe des alten Diesel zur Verfügung stellen.

Fahrzeug behalten & Hardware-Update vornehmen lassen

Wer sein Fahrzeug nur ungern abgeben möchte, kann für ausgewählte Modelle auch ein Hardware-Update vornehmen lassen. Das beseitigt die Manipulation und sorgt dafür, dass die Abgasvorgaben im echten Fahrbetrieb eingehalten werden. Hardware-Updates werden zum großen Teil von unabhängigen Anbietern vorgenommen. Die Kosten jedoch sollten, unserer Meinung nach, die Hersteller tragen. Auch diesen Anspruch können Sie mit uns geltend machen.

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Wie finde ich heraus, ob mein VW-Fahrzeug vom Dieselskandal betroffen ist?

Unter Umständen haben Sie bereits ein Schreiben von VW oder dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erhalten. Darin werden Sie gebeten, ein Software-Update vorzunehmen. Wir empfehlen dieser Aufforderung zunächst nicht nachzukommen. Das Software-Update beseitigt nicht in jedem Fall den erhöhten Schadstoffausstoß. Wenden Sie sich zunächst an uns und wir machen Ihre Ansprüche geltend, ohne dass Ihrem Fahrzeug ein Fahrverbot droht.

Haben Sie bisher kein Schreiben erhalten, nutzen Sie einfach und bequem unseren Online-Check. Dort erfahren Sie innerhalb weniger Minuten, ob Sie vom Abgasskandal betroffen sind und wie Ihre Chancen auf Schadensersatz sind.

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Was kostet mich die Durchsetzung meines Schadensersatzes im Dieselskandal gegen VW?

Ihre Ansprüche können Sie ganz risikofrei durchsetzen – ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung. Wir bieten Ihnen dafür verschiedenste Lösungen.

Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Der Vorteil, den Sie als Rechtsschutzversicherter haben: Jeder Cent, den ein Autokonzern oder Händler Ihnen schuldet, bleibt bei Ihnen. Sie müssen lediglich für Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung aufkommen – ansonsten können Sie nur gewinnen. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

Jetzt Schadensersatz im Abgasskandal durchsetzen

Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Möglich wird dies durch einen sogenannten Prozesskostenfinanzierer. Dieser übernimmt für Sie alle Kosten (zum Beispiel eigene und gegnerische Anwaltshonorar sowie ggf. Gerichtskosten), die durch die Vertretung entstehen. Sie müssen nichts bezahlen – nur wenn wir für Sie einen Erfolg erzielt haben, erhält der Prozesskostenfinanzierer einen prozentualen Anteil des Ihnen zugesprochenen Betrags – eine sogenannte Erfolgsprovision. Sollte das Ergebnis nicht zu einem Erfolg führen, trägt der Prozesskostenfinanzierer alle Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer finanziert Ihnen den ersten Schritt der Durchsetzung Ihrer Ansprüche: die Prüfung und Einschätzung Ihres Falles und die außergerichtliche Vertretung für ein Erfolgshonorar von 15 % vom Streitergebnis. Sollte es damit zu keiner Einigung mit Ihrem Gegner kommen, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

Jetzt Schadensersatz im Abgasskandal durchsetzen