EuGH-Urteil zum Kreditwiderruf: Finanziertes Auto zurückgeben und kassieren!

EuGH-Urteil zum Kreditwiderruf: Finanziertes Auto zurückgeben und kassieren!

Sie wollen Ihr altes Auto loswerden? Ihre Autofinanzierung ist zu teuer? Dann haben wir gute Nachrichten für Sie: Der Europäischen Gerichtshof hat entschieden, dass die Pflichtangaben in den Kreditverträgen zahlreicher Banken unzureichend sind. Wie Sie konkret von dem Urteil profitieren können, erfahren Sie hier.

Sie wollen Ihr altes Auto loswerden? Ihre Autofinanzierung ist zu teuer? Dann haben wir gute Nachrichten für Sie: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die Pflichtangaben in den Kreditverträgen zahlreicher Banken unzureichend sind. Wie Sie konkret von dem Urteil profitieren können, erfahren Sie hier.

EuGH-­Entscheidung: Millionen Verbraucher­verträge profi­tieren

Kreditinstitute haben bestimmte Pflichten, wenn es darum geht, ihren Kreditnehmer:innen Informationen zur Verfügung zu stellen. Das dient u.a. dazu, dass diese auch ohne juristische Vorbildung aus den Angaben im Kreditvertrag schlau werden. In Wirklichkeit ist das aber kaum der Fall. Jetzt griff der Europäische Gerichtshof (EuGH) ein.

Das Problem bisher war: Deutschlands oberstes Zivilgericht, der Bundesgerichtshof (BGH), hielt die teils unvollständigen oder unverständlichen Angaben für völlig ausreichend und korrekt. Gleichzeitig war der BGH aber auch der Auffassung, dass Verbraucher:innen die Fehler im Vertrag hätten erkennen müssen. Ein Widerruf müsse demzufolge als Rechtsmissbrauch angesehen werden. Die Angaben seien also einerseits völlig korrekt – andererseits müssten Sie aber gesehen haben, dass da etwas nicht stimmt.

Das Urteil des EuGH macht mit diesen widersprüchlichen Ansichten nun Schluss. Die EuGH Entscheidung zeigt damit, dass Millionen von Verbraucherverträgen nicht mit dem Europarecht vereinbar sind.

Für Sie heißt das: Sie können Ihren Autokredit widerrufen, auch lange nachdem die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen verstrichen ist. Das heißt auch, dass Sie sich nahezu alle bisher gezahlten Raten und die Anzahlung zurückholen können.

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In dem Urteil vom 9. September 2021 ging es unter anderem um zwei Aspekte in den Kreditverträgen:

  • die Angabe von Verzugszinsen

  • die Art der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung

So war der BGH der Auffassung, dass es bei den Verzugszinsen reiche, auf die gesetzliche Regelung hinzuweisen, anstatt eine konkrete Zahl anzugeben. Auch müsse die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung nur in „groben Zügen“ dargestellt werden, weil diese so kompliziert sei, dass sie gar nicht jeder verstehen müsse.

Der EuGH stellte nun klar, dass dies nicht europäischem Verbraucherrecht entspricht. Bei den Verzugszinsen müsse man vielmehr den konkreten Prozentsatz angeben. Und bei der Vorfälligkeitsentschädigung müsse mindestens die Berechnungsmethode dargestellt werden.

Haben Sie einen Autokredit nach dem 12. Juni 2014 abgeschlossen? Sie wollen Ihr altes Auto loswerden? Ihre Autofinanzierung ist zu teuer?

Dann ist jetzt die Gelegenheit, sich nahezu alle Raten und Anzahlungen zurückzuholen. Und das kann sich lohnen:

Kauf/Finanzierungsbeginn

September 2017

Kaufpreis

30.000 Euro

Anzahlung

6.000 Euro

Finanzierungsrate

400 Euro

Zins

1,5 %

Zurückgelegte Kilometer

40.000 km

Widerruf erfolgt

August 2021

Das haben Sie bezahlt:

25.200 Euro

Das bekommen Sie zurück:

24.600 Euro

Das haben Sie für 4 Jahre Autofahren bezahlt:

600 Euro

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Zweiter Erfolg für Gansel Rechts­anwälte vor dem EuGH

Unter den Fällen, die das Landgericht (LG) Ravensburg dem EuGH gebündelt zur Entscheidung vorlegte, ist auch ein Fall von uns, Gansel Rechtsanwälte. Bereits im März 2020 war Gansel Rechtsanwälte in einem ähnlichen Fall vor dem EuGH erfolgreich gewesen.

Inhalt der drei Rechtsstreitigkeiten des LG Ravensburg waren Widerrufserklärungen von Verbraucher:innen ihren Autokreditunternehmen gegenüber, die weit nach Ende der 14-tätigen Widerrufsfrist eingereicht wurden. Ihre Begründung: Die Pflichtangaben in den Kreditverträgen waren unzureichend. Ihnen – und Hunderttausenden anderen Kreditnehmer:innen – stärkte der EuGH nun den Rücken.

Wer als Verbraucher:in unvollständig informiert wird, handelt nicht rechtsmissbräuchlich, wenn man sich beim Widerruf darauf beruft. Damit stellte sich der EuGH sehr deutlich gegen die Auffassung des BGH. Darüber hinaus stellte das Gericht fest, dass die Angaben in den Pflichtangaben fehlerhaft sowie nicht klar und prägnant genug sind, weshalb ein Widerruf auch nach der gesetzlichen Frist von zwei Wochen möglich ist.

Die Entscheidung des EuGH ermöglicht den Widerruf aller privaten Verbraucherdarlehen, wobei dies besonders bei Autofinanzierungen relevant ist. Ausgenommen sind lediglich Verbraucherkredite mit Grundpfandrecht, also vor allem Immobilien.

Haben sie keine Angst, direkt in einem Anwaltsvertrag zu stecken: Unsere kostenfreie Ersteinschätzung ist vollkommen unverbindlich. Erfahren Sie, wie viel Geld Ihnen zusteht und entscheiden Sie anschließend, ob Sie Ihre Autofinanzierung widerrufen möchten.

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