Trotz der Corona-Krise stehen wir Ihnen mit gewohnter Kompetenz bei Ihren rechtlichen Angelegenheiten zur Seite.

Online-Beauftragung im Abgasskandal ohne Kostenrisiko

Mit diesem Formular, können Sie Ihre Ansprüche gegen VW, Audi, SEAT, Skoda, Porsche sowie gegen BMW, Mercedes-Benz und Opel durchsetzen. Beauftragen Sie uns jetzt bequem online mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Dabei entsteht für Sie kein Kostenrisiko, egal ob Sie rechtsschutzversichert sind oder nicht. Unterlagen nicht zur Hand? Hier mehr Informationen anfordern.

Falls Sie ein Feld nicht ausfüllen können, weil Ihnen die Information fehlt oder Sie Fragen haben - zögern Sie nicht uns anzurufen (030 226674-130). Wir helfen Ihnen gerne beim Ausfüllen des Formulars.

ACHTUNG VERGLEICHSANGEBOT VON VOLKSWAGEN PRÜFEN LASSEN

Sie haben sich bei der Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen angemeldet und ein Vergleichsangebot erhalten? Füllen Sie einfach dieses Formular aus und wir prüfen für Sie schnell und unkompliziert, ob sich das Angebot für Sie lohnt oder wir Ihnen ein besseres Angebot machen können. Die Kosten für die Prüfung über 190 Euro netto (226,10 Euro brutto) übernimmt dabei komplett Volkswagen – Sie haben keinerlei Risiko und keinen Aufwand. Nach unserer Prüfung informieren wir Sie, ob es für Ihren Fall lukrativere Möglichkeiten gibt. Sofern wir Ihnen eine bessere Option anbieten können, tragen Sie ebenfalls kein weiteres Kostenrisiko, da wir mit einem Prozessfinanzierer zusammenarbeiten, der dieses Risiko für Sie übernimmt. Dieses Angebot gilt bis 19. April 2020.

Bitte wählen Sie Ihr Ziel

Empfehlung: Kaufpreis zurück oder Neufahrzeug

Warten Sie nicht, bis Ihr Diesel nichts mehr wert ist! Fordern Sie jetzt den Kaufpreis zurück oder ein adäquates Neufahrzeug! Als weitere Option um Ihren Diesel zurückzugeben, prüfen wir bei finanzierten Fahrzeugen Ihren Kreditvertrag auf einen möglichen Widerruf.

Schadensersatz, Hardwarenachrüstung & Mobilitätsgarantie

Sie wollen Ihr Fahrzeug behalten, aber trotzdem für den Betrug entschädigt werden? Fordern Sie die Zahlung einer einmaligen Entschädigung von bis zu 20 % des Kaufpreises und zusätzlich eine Hardwarenachrüstung samt Mobilitätsgarantie, um die Stickoxidemissionen Ihres Fahrzeugs nachweislich zu senken, den Fahrzeugwert zu erhalten und ein Fahrverbot zu verhindern.

Alle Optionen prüfen

Wir prüfen alle Chancen, die sich aus Ihrer Situation und Ihren Verträgen ergeben. Nach unserer Prüfung entscheiden Sie später, welche Ansprüche Sie geltend machen möchten. Hierzu werden wir Sie gesondert kontaktieren.

Auswahl Ihres Fahrzeugmodells

Wählen Sie eine der beiden unteren Möglichkeiten für Ihre Fahrzeugsuche aus.

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Sollten Sie Ihr Fahrzeugmodell nicht finden, benutzen Sie bitte die Suche mittels HSN / TSN.

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Angaben zum im Kaufvertrag geführten Unternehmen

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Ohne Kostenrisiko zu Ihren Ansprüchen

Da Sie nach Ihren gerade getätigten Angaben ein Angebot von VW im Zusammenhang mit Ihrer Anmeldung zur Musterfeststellungsklage erhalten haben, möchten wir Ihnen anhand unserer Erfahrung aus vielen tausend Einzelverfahren eine individuelle Einschätzung dazu übermitteln, ob sich dieses Vergleichsangebot für Sie wirtschaftlich lohnt oder ob eventuell der Weg in eine Individualklage für Sie erfolgsversprechender ist.
Nach Übermittlung Ihrer Angaben werden wir umgehend mit der Prüfung beginnen und Ihnen rechtzeitig, spätestens bis zum 20.04.2020 um 12 Uhr mittags unsere Empfehlung zukommen lassen.
Bitte nehmen Sie nicht voreilig und vor unserer Einschätzung das Vergleichsangebot von VW an. VW hat festgelegt, dass Sie Ihr Vergleichsangebot bis einschließlich 20.04.2020 annehmen können. Daher entstehen Ihnen keinerlei Nachteile, wenn Sie mit Ihrer Entscheidung bis zum Erhalt unserer Einschätzung, allerhöchstens aber bis zum 20.04.2020 um 12 Uhr mittags warten.

Nur wenn unsere Prüfung ergibt, dass weder der MFK-Vergleich für Sie in Frage kommt (beispielsweise, weil Ihre Ansprüche nicht unter die Voraussetzungen fallen, die VW vorgegeben hat) noch eine Individualklage für Sie möglich ist, werden wir Ihre Beauftragung stornieren.

Ihnen entsteht durch unsere Beauftragung kein Kostenrisiko. Wenn Sie nach unserer Empfehlung den MFK-Vergleich annehmen, wird VW die Kosten unserer Beratungsgebühr in Höhe von 226,10 € brutto (190 € netto) übernehmen. Sofern Sie sich entsprechend unserer Empfehlung für den Weg der Individualklage entscheiden, wird die Beratungsgebühr in Höhe von 226,10 € brutto (190 € netto) mit den Kosten des Klageverfahrens verrechnet. Über die Finanzierungsmöglichkeiten durch einen Prozesskostenfinanzierer oder eine Rechtsschutzversicherung werden wir Sie in diesem Fall gesondert informieren.

Wichtig: Auch Ihre Verkehrsrechtschutzversicherung (z. B. über den ADAC) deckt in der Regel die Kosten für Ihre Vertretung. Wir empfehlen Ihnen für den Fall, dass eine Individualklage für Sie attraktiver ist als die Annahme des MFK-Vergleichs, das Vorgehen mit einer vorhandenen Rechtsschutzversicherung: Ihr Risiko umfasst lediglich den mit Ihrer Versicherung vereinbarten Selbstbehalt und im Erfolgsfall wird kein Erfolgshonorar fällig.

Warten Sie nicht länger!

Der Wert betroffener Skandal-Autos ist bereits gefallen und wird weiter fallen. Warten Sie nicht - fordern Sie Ihre Ansprüche am besten jetzt!

Hinweis: Wir weisen darauf hin, dass wir zum Schutz Ihrer Ansprüche eine noch rechtzeitige Prüfung und Bearbeitung Ihrer Angelegenheit nur sicherstellen können, wenn Sie uns unter Verzicht auf Ihr zweiwöchiges Widerrufsrecht damit beauftragen, sofort für Sie tätig zu werden.

Unterschrift

Bitte unterschreiben Sie mit der Maus oder mit dem Finger (Touch) in nachfolgendem Feld:

Befugnisse Gansel Rechtsanwälte

Vollmacht zur Durchsetzung der Ansprüche im Zusammenhang mit dem Abgasskandal

Hiermit erteile ich, den Anwälten:

1. der Kanzlei Gansel Rechtsanwälte, Rechtsanwalt Dr. Timo Gansel, Wallstr. 59, 10179 Berlin, Telefon: 030 226674-130, E-Mail: mandantenanliegen@gansel-rechtsanwaelte.de

2. zukünftig der Gansel Rechtsanwälte Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (voraussichtlich ab 01.01.2020)

Vollmacht zur außergerichtlichen und gerichtlichen Vertretung.

Die Vollmacht ermächtigt insbesondere

1. zur außergerichtlichen Geltendmachung und Verhandlung sämtlicher Ansprüche;

2. zum Abschluss eines Vergleiches oder einer sonstigen Einigung zur Vermeidung des Rechtsstreits;

3. zur Prozessführung (u. A. nach §§ 81 ff ZPO) einschließlich der Befugnis zur Erhebung von Klagen und Widerklagen;

4. die außergerichtliche und gerichtliche Durchsetzung des Anspruchs auf Deckungszusage gegenüber der Rechtsschutzversicherung, sobald die Rechtsschutzversicherung dessen Erfüllung rechtswidrig verweigert

5. zur Begründung und Aufhebung von Vertragsverhältnissen, zur Abgabe und Entgegennahme von einseitigen Willenserklärungen (z.B. Widerruf und Kündigung) im Zusammenhang mit der obengenannten Angelegenheit;

6. zur Abgabe von Willenserklärungen, die auf Abschluss eines Prozesskostenfinanzierungsvertrags gerichtet sind;

7. eine Vertretungsanzeige im Sinne von § 174 S. 2 BGB zu generieren;

8. zur Bewirkung von Zustellungen;

9. zur Übertragung der Vollmacht im Ganzen oder teilweise auf andere (Untervollmacht);

10. zur Entgegennahme von Zahlungen, Wertsachen und Urkunden;

11. zur Akteneinsicht;

12. zur An- und Abmeldung zu einer nach §§ 606 ff ZPO durchgeführten Musterfeststellungsklage sowie die anwaltliche Vertretung während des Verfahrens

in der Zivilsache: Schadensersatz- und Gewährleistungsansprüche und etwaige weitere Ansprüche im Zusammenhang mit dem Abgasskandal gegen sämtliche Anspruchsgegner, insbesondere den Hersteller, den Händler bzw. Verkäufer und finanzierende Banken.

Die Vollmacht schließt den Auftrag zur Einholung der Deckung gegenüber Rechtsschutzversicherern (außergerichtlich bzw. gerichtlich) bzw. dem Prozessfinanzierer einschließlich der Zahlungsabwicklung ein.

Ich ermächtige die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte und zukünftig der Gansel Rechtsanwälte Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit meiner elektronischen Unterschrift, sich während des Auftrags Dritten gegenüber durch Vorlage von Vollmachtsurkunden mit diesen Befugnissen zu legitimieren und jederzeit die notwendigen Vollmachtsurkunden mit diesen Befugnissen mit meiner elektronisch erteilten Unterschrift zu generieren.

Prozesskostenfinanzierungsbedingungen für die gerichtliche Vertretung

Der Anspruchsinhaber ist der Auffassung, gegen die Volkswagen AG (und deren verbundene Unternehmen, „VW“) Ansprüche im Zusammenhang mit dem "Diesel-Skandal" zu haben, insbesondere Schadensersatzansprüche aufgrund unzulässiger Abschalteinrichtungen (nachfolgend "Ansprüche" genannt).

Er möchte die Ansprüche gegen die Volkswagen AG durchsetzen, aber nicht die mit der außergerichtlichen und gerichtlichen Durchsetzung der Ansprüche (der "Rechtsverfolgung") verbundenen Kosten- und Prozessrisiken tragen. Vor diesem Hintergrund schließen sich die Parteien zusammen, um gemeinsam die Durchsetzung der Forderung des Anspruchsinhabers zu ermöglichen.

1. Erklärungen des Anspruchsinhabers

Der Anspruchsinhaber versichert hiermit, dass:

a) er ohne Einschränkung über die Ansprüche verfügungsberechtigt ist, soweit diese bestehen, und dass die Ansprüche insbesondere nicht an Dritte abgetreten, verpfändet oder gepfändet oder sonst mit Rechten Dritter belastet sind;

b) die Unterlagen, die er selbst oder über seinen Rechtsanwalt dem Prozessfinanzierer (PKF) übergeben hat, den maßgeblichen Sachverhalt wahrheitsgemäß und vollständig wiedergeben und alle gegenüber dem PKF abgegebenen Erklärungen richtig und vollständig sind;

c) zwischen ihm und VW oder einem anderen Dritten kein Rechtsstreit geführt wurde oder geführt wird, der die Ansprüche berühren könnte; ausgenommen hiervon ist die vergangene Anmeldung zur Musterfeststellungsklage;

d) ihm keine sonstigen Tatsachen oder Rechte (etwa Forderungen, Einreden oder Einwendungen) bekannt sind, die der Rechtswirksamkeit oder der Durchsetzbarkeit der Vermeintlichen Ansprüche entgegenstehen könnten;

e) kein vollstreckbarer Titel gegen ihn besteht, aus dem die Zwangsvollstreckung droht;

f) er keine Privatinsolvenz angemeldet hat.

Die vorstehenden Erklärungen des Anspruchsinhabers sind wesentlicher Teil der Vertragsgrundlage. Dem Anspruchsinhaber ist bewusst, dass er im Falle von bewussten Falschangaben für daraus entstehende Schäden, bzw. Vermögensnachteile der Vertragspartner haftet. Dies gilt insbesondere bei bewusst falschen Angaben hinsichtlich der Kilometerlaufleistung.

2. Pflichten des Anspruchsinhaber

a) Der Anspruchsinhaber hat die Kanzlei GANSEL Rechtsanwälte, Berlin, ("Rechtsanwälte"), mit der Durchsetzung seiner Ansprüche mandatiert. Der Anspruchsinhaber hat die Rechtsanwälte in eigener Verantwortung ausgewählt und mandatiert. Bezüglich der gerichtlichen und außergerichtlichen Durchsetzung der Ansprüche entbindet der Anspruchsinhaber die Rechtsanwälte hiermit gegenüber dem PKF vollständig von der Schweigepflicht. Er ermächtigt die Rechtsanwälte, Erklärungen vom PKF im Zusammenhang mit diesem Vertrag für ihn entgegen zu nehmen. Der Anspruchsinhaber wird über seine Rechtsanwälte dem PKF laufend und unverzüglich über den Gang des Verfahrens informiert halten und dem PKF unaufgefordert alle Prozessunterlagen zusenden. Darüber hinaus wird der Anspruchsinhaber den PKF unaufgefordert und unverzüglich über sämtliche, bisher nicht bekannte Umstände informieren, die für die Bewertung oder Durchsetzung der streitigen Ansprüche bzw. das Prozesskostenrisiko von Bedeutung sein können. Diese Pflichten wird der Anspruchsinhaber auch seinen Rechtsanwälten auferlegen.

b) Der Anspruchsinhaber wird in folgenden Fällen die Zustimmung vom PKF im Voraus einholen:

i. vor jeder Verfügung über die Ansprüche, insbesondere vor einem Verzicht oder dem Abschluss eines unwiderruflichen Vergleichs (bei einem Vergleich mit Widerrufsvorbehalt wird der Anspruchsinhaber nur mit Zustimmung vom PKF widerrufen),

ii. vor einer Klageerhebung,

iii. vor einem Antrag auf Ruhen des Verfahrens,

iv. vor einer gänzlichen oder teilweisen Klagerücknahme,

v. vor der Erklärung einer Erledigung,

vi. vor dem Verstreichen Lassen einer Rechtsmittelfrist,

vii. vor Einlegung eines Rechtsmittels,

viii. vor allen kostenauslösenden oder kostenerhöhenden Maßnahmen.

Ohne vorherige Zustimmung ist der PKF unbeschadet seiner übrigen Rechte zur Zahlung der hieraus entstehenden Kosten nicht verpflichtet.

Der Anspruchsinhaber wird das Verfahren nach Kräften fördern und die Grundsätze einer sparsamen und wirtschaftlichen Prozessführung beachten.

Die vorgenannten Pflichten wird der Anspruchsinhaber auch den Rechtsanwälten auferlegen.

3. Pflichten vom PKF, Finanzierungsleistungen

a) Der PKF zahlt die nach Vertragsschluss entstehenden und zur Verfolgung der streitigen Ansprüche notwendigen Kosten der anwaltlichen Vertretung, die Gerichtskosten, die Kosten einer vom Gericht angeordneten Beweisaufnahme sowie die ggf. der Gegenseite aufgrund des Verfahrens zu erstattenden Kosten wie folgt:

b) Der PKF zahlt Anwaltsgebühren gemäß dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und Gerichts- sowie Zwangsvollstreckungskosten gemäß den einschlägigen Kostengesetzen, insbesondere gemäß dem Gerichtskostengesetz (GKG). Eine zusätzliche Gebühr für etwaige Mehraufwände der Rechtsanwälte durch Einschaltung des PKF wird nicht gezahlt. Der PKF wird mit der beauftragten Rechtsanwaltskanzlei eine entsprechende Vergütungsvereinbarung schließen.

c) Bei einem Verfahren vor einem Schiedsgericht übernimmt der PKF die anfallenden Kosten, soweit diese nicht die Gebühren nach RVG bzw. GKG übersteigen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn es ausdrücklich und gesondert vereinbart wird.

d) Der PKF übernimmt im Rahmen der gesetzlichen Gebühren auch die Kosten der Zwangsvollstreckung, soweit diese nach ihrer Einschätzung erforderlich und hinreichend erfolgversprechend ist.

e) Die auf die Kosten entfallende Umsatzsteuer zahlt der PKF nur, soweit der Anspruchsinhaber nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist. Bei Vorsteuerabzugsberechtigung ist der Anspruchsinhaber verpflichtet, die Umsatzsteuer direkt - ggf. über seine Rechtsanwälte - an den Rechnungssteller zu zahlen.

f) Die gesetzlichen Gebühren und Gebührenvorschüsse werden nach ihrer gesetzlichen Fälligkeit gezahlt.

g) Nicht übernommen werden insbesondere Reisekosten des Anspruchsinhabers selbst, Hebegebühren, die Kosten für einen Korrespondenzanwalt / Unterbevollmächtigten, die durch eine Widerklage entstehenden Kosten, die durch eine streitwerterhöhende Aufrechnung entstehenden Kosten und die durch Nebenintervention bzw. Streitbeitritt entstehenden Kosten.

h) Der PKF leistet Zahlungen direkt an die vom Anspruchsinhaber beauftragten Rechtsanwälte. Der Anspruchsinhaber erteilt diesen Geldempfangsvollmacht und weist sie gleichzeitig an, Zahlungen an den jeweiligen Endempfänger (z.B. Gericht oder Gegenseite) weiterzuleiten. Eine Zahlung an den Anspruchsinhaber erfolgt nicht. Die Abrechnung zwischen PKF, (einem etwaigen Koordinationsdienstleister), siehe Klausel 3.1) und Mandant erfolgt direkt mit der beauftragten Rechtsanwaltskanzlei.

3.1 Pflichten eines Koordinationsdienstleisters (Klausel nur bei Streitwerten über 6.000 Euro relevant)

a) Der Koordinationsdienstleister übernimmt die Organisation und Abwicklung des Prozessfinanzierungsvertrages zwischen dem Anspruchsinhaber und dem PKF. Dies umfasst soweit erforderlich entsprechende Kommunikation zwischen den Beteiligten einschließlich der beauftragten Rechtsanwälte.

b) Der Anspruchsinhaber befreit insoweit die beauftragte Rechtsanwaltskanzlei vollumfänglich von ihrer Verschwiegenheitsverpflichtung. Der Koordinationsdienstleister ist ermächtigt, der beauftragten Rechtsanwaltskanzlei diese Vereinbarung zum Zwecke der Entbindung von der Verschwiegenheitsverpflichtung vorzulegen. Dem Anspruchsinhaber ist bewusst, dass er diese Befreiung von der Verschwiegenheitsverpflichtung jederzeit gegenüber der beauftragten Rechtsanwaltskanzlei widerrufen kann.

4. Erlösverteilung

a) Von einem Erlös der finanzierten Rechtsverfolgung erhält der PKF vorab die von ihm verauslagten oder noch zu verauslagenden Verfahrenskosten. Reicht der Erlös aus der finanzierten Rechtsverfolgung zur Abdeckung der gesamten Verfahrenskosten nicht aus, so wird er in dem Verhältnis verteilt, wie die Beteiligten Verfahrenskosten gezahlt oder zu zahlen haben.

b) Von dem verbleibenden Erlös der Rechtsverfolgung erhält der PKF vorab 20%. Fiktive Beispielrechnung: Der Anspruchsinhaber erhält eine Gesamterstattung (Kaufpreis zzgl. Zinsen zzgl. Verwendungsersatz abzgl. Nutzungsersatz) nach Abzug der Verfahrenskosten in Höhe von bspw. 25.039,57 Euro. Von dieser Gesamterstattung ist eine Erfolgsbeteiligung in Höhe von insgesamt 20% zu zahlen (5.007,92 Euro).

c) Erlös der finanzierten Rechtsverfolgung ist jeder Vermögensvorteil, insbesondere jede Geldleistung (einschließlich Zinsen) und jede Sachleistung, den der Anspruchsinhaber nach Abschluss dieses Vertrages aufgrund einer gerichtlichen oder behördlichen Entscheidung, eines gerichtlichen oder außergerichtlichen Vergleiches, eines Anerkenntnisses oder sonst auf den Anspruch erhält. Erlös der Rechtsverfolgung sind insbesondere auch Ansprüche, die durch die Rechtsverfolgung oder im Zusammenhang mit ihr entstehen, wie z.B. Kostenerstattungsansprüche, Schadenersatzansprüche oder Ansprüche auf Versicherungsleistungen für den Verlust eigener Ansprüche. Erlös der Rechtsverfolgung ist auch der Vermögensvorteil, der dem Anspruchsinhaber durch die Befreiung von einer Verbindlichkeit oder im Falle einer Aufrechnung durch das Erlöschen von Ansprüchen gegen ihn entsteht. Soweit Ansprüche nicht auf eine Geldleistung gerichtet sind, ist ihr Verkehrswert in Geld anzusetzen. Bei Unterlassungs-, Auskunfts- oder Feststellungsklage gilt im Falle des Obsiegens als Erlös der Rechtsverfolgung ein Betrag in Höhe des gerichtlich festgesetzten Streitwerts, im Falle eines Teilobsiegens oder eines Vergleichs ein entsprechender Anteil. Für den Fall, dass im Rahmen eines Vergleiches oder einer Tenorierung in Folge einer Antragsumstellung der streitgegenständliche PKW nicht mehr herausgegeben werden muss (bspw. weil der Anspruchsinhaber seinen PKW behalten möchte oder er diesen während des Verfahrens veräußert hat) und der Gegner stattdessen eine anderweitige Leistung (bspw. Schadensersatz) erbringt, so gilt als Erlös die ursprüngliche Forderungssumme. Die sich hieraus ergebende Vergütung gemäß vorstehendem Punkt b beträgt jedoch für den PKF höchstens 35%.

d) Der Anspruch vom PKF auf Zahlung wird fällig, sobald der Erlös der Rechtsverfolgung dem Anspruchsinhaber oder seinem Vertreter zufließt, im Falle der Befreiung von der Verbindlichkeit, sobald diese wirksam wird und ansonsten, sobald ein erlangter Vermögensvorteil eintritt.

e) Gegen den Anspruch vom PKG auf Zahlung kann der Anspruchsinhaber nur mit Ansprüchen aufrechnen oder Zurückbehaltungsrechte ausüben, die sich aus dem vorliegenden Vertrag ergeben und die entweder unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.

f) Die Zahlung eines Erlöses hat an die Rechtsanwälte des Anspruchsinhabers zu erfolgen und verbleibt so lange als Fremdgeld bei diesen, bis die Erlösverteilung berechnet und von den Parteien gebilligt ist. Der Anspruchsinhaber wird dementsprechend den Erlös nur dergestalt einziehen, dass er eine Zahlung an seine Rechtsanwälte verlangt. Er wird seine Rechtsanwälte entsprechend anweisen.

g) Die Parteien gehen davon aus, dass die Erlösansprüche vom PKF nicht umsatzsteuerpflichtig sind.

h) Sollte wider Erwarten dennoch Umsatzsteuer anfallen, steht dem PKF zusätzlich ein Anspruch auf Zahlung des Umsatzsteuerbetrags aus dem Erlös zu. Im Übrigen trägt jede Partei ihre Steuerverpflichtungen alleine, insbesondere solche, die durch die Realisierung der Ansprüche entstehen.ngen alleine, insbesondere solche, die durch die Realisierung der Ansprüche entstehen.

5. Sicherungsabtretung und Treuhandverhältnis

a) Zur Sicherheit für die Ansprüche vom PKF gemäß Ziff. 4 tritt der Anspruchsinhaber die streitigen Ansprüche, sämtliche Ansprüche auf Verfahrenskostenerstattung, sowie sämtliche Nebenansprüche hiermit an den PKF ab. Der PKF nimmt diese Abtretung hiermit an.

b) Der PKF verpflichtet sich, die abgetretenen Ansprüche zurück abzutreten, soweit sie kein Sicherungsbedürfnis mehr hat. Insbesondere kann der Anspruchsinhaber zu jeder Zeit Rückabtretung gegen Stellung einer selbstschuldnerischen Bürgschaft auf erstes Anfordern einer Bank verlangen.

c) Solange die Abtretung der Ansprüche an den PKF nicht offengelegt wird, ist der Anspruchsinhaber verpflichtet, die Ansprüche für den PKF treuhänderisch weiter zu halten, außergerichtlich und gerichtlich als Berechtigter der abgetretenen Ansprüche und Rechte aufzutreten und insoweit alle für die Zwecke dieses Vertrages erforderlichen Erklärungen und Handlungen vorzunehmen. Solange die Abtretung nicht offengelegt ist, wird der Anspruchsinhaber die Forderung nur in der Weise einziehen oder über sie verfügen, dass er Zahlung zu Händen der Rechtsanwälte verlangt. Der Anspruchsinhaber wird seine Rechtsanwälte anweisen, aus den bei ihnen eingegangenen Beträgen die dem PKF zustehenden Erlöse unmittelbar an den PKF auszuzahlen.

d) Der PKF kann die Abtretung jederzeit nach billigem Ermessen offenlegen und damit das Treuhandverhältnis gem. Punkt c beenden, insbesondere wenn der Erlösanspruch des PKF zu vereitelt werden droht oder einer erheblichen Gefährdung ausgesetzt ist. Der PKF wird dem Anspruchsinhaber die Offenlegung unverzüglich mitteilen. Der Anspruchsinhaber ist daraufhin verpflichtet, auf erstes Anfordern alle Rechtshandlungen vorzunehmen, die zu einer Übertragung der abgetretenen Rechte auf den PKF noch erforderlich sein sollten. Soweit der PKF nach Offenlegung die Ansprüche einzieht, werden die entsprechenden Erlöse nach Abzug der Erlösbeteiligung gemäß Ziff. 4 unverzüglich an den Anspruchsinhaber ausgezahlt. Dabei darf der PKF einen angemessenen Sicherheitseinbehalt vornehmen, wenn Erlösbeteiligung dem Grund oder der Höhe nach noch nicht abschließend feststeht, z.B. wenn ein Urteil noch nicht rechtskräftig ist oder mit einem Rechtsbehelf angefochten wird.

6. Vergleichsvorschlag, Kündigungsrecht

Zum Abschluss eines Vergleichs über die streitigen Ansprüche ist der Anspruchsinhaber nur mit Zustimmung des PKF berechtigt. Die Vertragsparteien werden versuchen, über die Annahme eines vom Gericht oder vom Anspruchsgegner vorgeschlagenen Vergleichs Einvernehmen zu erzielen. Empfiehlt der PKF den Abschluss eines Vergleichs und verweigert der Anspruchsinhaber dazu seine Zustimmung, so ist der PKF zur Kündigung dieses Vertrags berechtigt. In diesem Fall hat der Anspruchsinhaber den PKF so zu stellen, wie der PKF bei Abschluss des Vergleichs stehen würde. Der PKF ist zur Rückübertragung der an sie zur Sicherheit abgetretenen Ansprüche Zug um Zug gegen Befriedigung ihrer Ansprüche verpflichtet.

7. Kündigungsrecht des PKF

Der PKF kann den Vertrag mit sofortiger Wirkung durch schriftliche Erklärung kündigen und die weitere Finanzierung der Rechtsverfolgung einstellen, wenn und soweit Umstände neu eintreten oder der PKF erstmalig bekannt werden, auf Grund derer die Erfolgsaussichten der Rechtsverfolgung schlechter zu bewerten sind als bei Vertragsschluss. In diesem Fall ist der PKF auch zu einer Teilkündigung berechtigt. In diesem Fall wird die Prozessfinanzierung nur hinsichtlich eines Teils der Ansprüche fortgeführt.

Ein Kündigungsrecht besteht insbesondere beispielsweise bei:

a) Gerichts- oder Behördenentscheidungen, mit denen die streitigen Ansprüche ganz oder zum Teil abgelehnt werden,

b) neuer obergerichtlicher oder höchstrichterlicher Rechtsprechung, die negativen Einfluss auf den Ausgang der Rechtsverfolgung haben kann,

c) Verschlechterung oder Wegfall von Beweismöglichkeiten,

d) gerichtlichen Hinweisen gemäß § 139 ZPO mit nachteiligem Inhalt für die Erfolgsaussichten.

In jedem Fall ist der PKF berechtigt, den Vertrag bei zunächst außergerichtlicher Rechtsverfolgung vor Beschreiten des Rechtswegs und nach Abschluss jeder Instanz ganz oder teilweise zu kündigen und die weitere Prozessfinanzierung einzustellen.

Im Falle einer Kündigung des Vertrages durch den PKF zahlt der PKF die bis dahin entstandenen Kosten, wie sie bei einer sofortigen, möglichst kostengünstigen (Teil-)Beendigung der Rechtsverfolgung anfielen. Dem Anspruchsinhaber steht es in diesem Falle frei, die Rechtsverfolgung auf eigene Kosten weiterzuverfolgen und die streitigen Ansprüche weiter auf eigene Kosten durchzusetzen. Realisiert der Anspruchsinhaber dann Erlöse, ist er lediglich verpflichtet, dem PKF die gewährten Kosten zu erstatten. Im Übrigen entfällt die Erlösbeteiligung. Der PKF wird die ihr übertragenen Sicherheiten zurückgewähren, soweit kein Sicherungsbedürfnis mehr besteht.

8. Kündigungsrecht des Anspruchsinhabers

a) Der Anspruchsinhaber kann diesen Vertrag nur aus wichtigem Grund kündigen. In diesem Fall hat der Anspruchsinhaber dem PKF alle gemäß Ziff. 3 geleisteten und verauslagten Zahlungen zurückzuerstatten. Der PKF ist zur Rückübertragung der an sie zur Sicherheit abgetretenen Ansprüche Zug um Zug gegen Rückerstattung der Finanzierungsleistungen verpflichtet.

b) Die Parteien sind sich einig, dass insbesondere die Verbesserung der Erfolgsaussichten hinsichtlich der Durchsetzung der streitigen Ansprüche oder der finanziellen Situation des Anspruchsinhabers (z.B. auch Erhalt von Krediten oder Prozesskostenhilfe) kein wichtiger Grund zur Kündigung ist.

c) Der Tod des Anspruchsinhabers führt nicht zu einer Beendigung dieses Vertrages. Beim Tod des Anspruchsinhabers treten dessen Erben in alle Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ein.

9. Geheimhaltung

a) Abschluss und Inhalt dieses Vertrages sind auf Dauer geheim zu halten. Soweit eine Offenlegung für nützlich gehalten wird, werden sich die Parteien abstimmen und im Rahmen des billigen Ermessens eine einvernehmliche Entscheidung treffen. Kommt dies nicht zustande, bleibt es bei der Geheimhaltungspflicht.

b) Der PKF ist berechtigt, zur Absicherung des von ihr übernommenen Risikos Verträge mit Dritten (z.B. Refinanzierungspartnern) abzuschließen. In Hinblick darauf darf der PKF diesen Dritten den Inhalt des vorliegenden Vertrags und damit zusammenhängende Informationen offenlegen. Der PKF wird die Dritten zur Vertraulichkeit verpflichten.

10. Schlussbestimmungen

a) Der Anspruchsinhaber hält sich im Falle der Unterzeichnung dieses Vertrages (Antrag auf Abschluss dieses Vertrages per Onlineformular) bis zum 15.01.2020 an sein Angebot auf Abschluss dieses Vertrages gebunden.

b) Der Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist am Sitz des Anspruchsinhabers.

c) Mündliche oder schriftliche Nebenabreden zu diesem Vertrag bestehen nicht. Änderungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Schriftformklausel selbst.

d) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt. Die Parteien vereinbaren bereits jetzt für diesen Fall, dass die ungültige Bestimmung durch eine wirksame Bestimmung ersetzt wird, die dem wirtschaftlichen Zweck der ungültigen Bestimmung möglichst nahekommt. Entsprechendes gilt für etwaige Lücken der Vereinbarung.

Allgemeine Mandatsbedingungen

Allgemeine Mandatsbedingungen

Stand: 18.12.2019

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Mandatsbedingungen gelten für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen zwischen Ihnen als Mandant und der Kanzlei Gansel Rechtsanwälte, Inhaber Rechtsanwalt Dr. Timo Gansel, Wallstraße 59, 10179 Berlin (Kanzlei).

§ 2 Obliegenheiten des Mandanten

Der Mandant wird die Kanzlei über alle mit dem Mandat zusammenhängenden Tatsachen wahrheitsgemäß umfassend informieren und der Kanzlei sämtliche mit dem Auftrag zusammenhängenden Unterlagen, Daten und Informationen übermitteln.

Während des Mandats wird der Mandant nur nach vorheriger Abstimmung mit der Kanzlei in direkten Kontakt mit der Gegenseite oder deren Rechtsanwälten, Gerichten oder Behörden treten. Erhält der Mandant unmittelbar Schriftstücke der Gegenseite, des Gerichts oder von anderen Beteiligten, wird er diese alsbald an die Kanzlei weiterleiten. Handelt es sich um eine Kostenaufforderung eines Gerichts oder einer Gerichtskasse, wird der Mandant die Kanzlei hierüber auch vorab telefonisch oder per E-Mail informieren und für den Fall, dass ein Kontakt zur Kanzlei nicht sofort hergestellt werden kann, zur Vermeidung erheblicher Nachteile in jedem Fall sicherstellen, dass eine Zahlung unverzüglich erfolgt.

Über die Änderung seiner Kontaktdaten (Anschrift, Telefonnummer, Faxnummer, E-Mail-Adresse usw.) und über Umstände, die seine vorübergehende Unerreichbarkeit begründen, wird der Mandant die Kanzlei unverzüglich informieren.

Ihm übermittelte Schreiben, Schriftsätze oder Entwürfe der Kanzlei wird der Mandant unverzüglich sorgfältig darauf überprüfen, ob die darin enthaltenen Sachverhaltsangaben wahrheitsgemäß und vollständig sind. Über einen aus seiner Sicht erforderlichen Ergänzungs- oder Berichtigungsbedarf wird er die Kanzlei umgehend informieren.

Die für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Weisungen wird der Mandant der Kanzlei rechtzeitig – auf Verlangen der Kanzlei in Textform – zur Verfügung zu stellen.

§ 3 Mehrere Mandanten als Auftraggeber

Mehrere Auftraggeber (natürliche und/oder juristische Personen) haften als Gesamtschuldner. Die Kanzlei kann sich auf die Informationen und Weisungen eines jeden (von mehreren) Auftraggebern berufen.

§ 4 Haftung der Kanzlei, Haftungsbeschränkung

Die Kanzlei haftet dem Mandanten, gleichgültig aus welchem Rechtsgrund, für die von ihr bzw. ihren Mitarbeitern vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Schäden, ferner für schuldhaft verursachte Schäden wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit einer Person.

Im Übrigen ist die Haftung der Kanzlei auf Ersatz eines durch einfache Fahrlässigkeit verursachten Schadens auf einen Betrag von 1 Million Euro beschränkt (§51a Bundesrechtsanwaltsordnung).

Für die Rechtsanwälte der Kanzlei besteht eine Berufshaftpflichtversicherung für Vermögensschäden mit einer Gesamtversicherungssumme von 1 Million Euro pro Jahr für alle Versicherungsfälle. Soll aus Sicht des Mandanten eine über den Betrag von 1 Million Euro pro Jahr hinausgehende Haftung abgesichert werden, so besteht die Möglichkeit einer Zusatzversicherung, die auf Wunsch und Kosten des Mandanten abgeschlossen werden kann.

§ 5 Keine Steuerberatung, keine Beratung zu ausländischen Rechtsfragen

Die Kanzlei beschäftigt keinen Steuerberater oder sonst in steuerlicher Hinsicht gesondert geschultes Personal. Die Kanzlei ist nicht verpflichtet, eine Überprüfung des vom Mandanten vorgebrachten Sachverhalts in steuerlicher oder steuerrechtlicher Hinsicht vorzunehmen. Dies gilt auch für eventuelle steuerliche Auswirkungen, die aus der Durchführung des Mandats entstehen können. Vielmehr hat der Mandant aus eigener Veranlassung und auf eigene Kosten einen Steuerberater (oder andere fachkundige Dritte) zu beauftragen, wenn er eine steuerliche oder steuerrechtliche Prüfung wünscht.

Die Rechtsberatung und -vertretung bezieht sich ausschließlich auf das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Es erfolgt keine Beratung und Vertretung zu ausländischen Rechtsfragen.

§ 6 Verhältnis zum Rechtsschutzversicherer

Auch bei einer Deckungszusage durch einen Rechtsschutzversicherer bleibt der Mandant gegenüber der Kanzlei zur Entrichtung der Vergütung verpflichtet, sollte der Rechtsschutzversicherer nicht bzw. nicht vollständig zahlen. Sollten Kostenaufforderungen von einem Gericht oder einer Gerichtskasse nicht rechtzeitig gezahlt werden, kann dies zu erheblichen Rechtsnachteilen (z.B. Verjährung) führen.

Bevollmächtigt der Mandant die Kanzlei mit der Einholung der Deckungszusage seines Rechtsschutzversicherers, so schließt diese Bevollmächtigung die Prüfung des Rechtsschutzversicherungsfalles und für den Fall der Weigerung des Versicherers die Vollmacht zur gerichtlichen Durchsetzung des Deckungsanspruchs des Mandanten ein. Die Kanzlei wird für das Deckungsverfahren ein Angebot eines Prozessfinanzierers einholen. Der Mandant entbindet die Kanzlei von ihrer Schweigepflicht gegenüber dem Rechtsschutzversicherer und dem Prozessfinanzierer.

§ 7 Verhältnis zum Prozessfinanzierer

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bietet die Kanzlei die Möglichkeit, die Ansprüche des Mandanten geltend zu machen, ohne dass dieser ein Kostenrisiko hierfür trägt. Zu diesem Zweck arbeitet die Kanzlei mit unterschiedlichen Prozessfinanzierern zusammen, denen die Kanzlei das hiesige Mandat auf Wunsch des Mandanten zur Finanzierung anbietet. Der Finanzierungsvertrag kommt dann zwischen Prozessfinanzierer und dem Mandanten zustande, die Kanzlei übernimmt hierfür nur eine vermittelnde Rolle. Der Prozessfinanzierer lässt sich sein Risiko für eine ausgehandelte bzw. auszuhandelnde Erfolgsbeteiligung vergüten.

Die Kanzlei rechnet das durch Ihr Tätigwerden entstandene Anwaltshonorar dann direkt mit dem Prozessfinanzierer ab.

Bei einer Deckungszusage durch einen Prozessfinanzierer wird der Mandant gegenüber der Kanzlei von der Entrichtung der Vergütung im Umfang der Deckungszusage befreit. Sämtliche Ansprüche gegenüber dem Prozessfinanzierer tritt der Mandant hierfür an Erfüllungs statt an die Kanzlei ab. Die Kanzlei nimmt die Abtretung bereits jetzt an.

Der Mandant entbindet die Kanzlei von ihrer Schweigepflicht gegenüber dem Prozessfinanzierer.

§ 8 Rechtsmittel

Die Kanzlei ist nur dann verpflichtet, Rechtsmittel und Rechtsbehelfe einzulegen, wenn sie einen darauf gerichteten schriftlichen Auftrag erhält und diesen schriftlich angenommen hat.

§ 9 Kommunikation und Information

Der Mandant ist jederzeit widerruflich damit einverstanden, dass die mandatsbezogene Korrespondenz mit der Kanzlei auch über die von ihm angegebene(n) E-Mail-Adresse(n) geführt werden darf. Dazu gehören auch Dokumente, die bei der Kanzlei in Bezug auf das erteilte Mandat eingehen. Der Mandant sichert zu, dass nur er selbst oder von ihm beauftragte Personen Zugriff auf die E-Mail-Adresse haben und er den E-Mail-Eingang regelmäßig prüft. Der Mandant wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass die Kommunikation über E-Mail mit Risiken verbunden ist und die versandten Daten ohne ausreichende Verschlüsselung eventuell von Dritten gelesen werden könnten.

Die Kanzlei informiert den Mandanten über alle wesentlichen Zwischenschritte des Mandats (bspw. Klageerhebung, Urteilseingang, Berufungseinlegung- und begründung etc.). Ihrer Auskunfts- und Unterrichtungspflichten kommt die Kanzlei im Einverständnis mit dem Mandanten insbesondere dadurch nach, dass sie dem Mandanten einen gesicherten Online-Mandantenbereich zur Verfügung stellt, in dem der aktuelle Verfahrensstand dargestellt wird und die wichtigsten Dokumente des Mandats zum Herunterladen bereitstehen. Darüber hinaus wird die Kanzlei eigenständig an den Mandanten herantreten, wenn aus Ihrer Sicht eine Entscheidung des Mandanten erforderlich wird. Die Entscheidungen des Mandanten sowie die Übermittlung der für die Mandatsbearbeitung wesentlichen Informationen wird über die von der Kanzlei bereitgestellten Online-Formulare erfolgen.

§ 10 Speicherung personenbezogener Daten, Aufbewahrung der Handakten

Die elektronische Verarbeitung und Speicherung von Daten erfolgt nach den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes. Der Mandant erklärt sich mit der elektronischen Speicherung seiner Daten einverstanden. Die Pflicht der Kanzlei zur Archivierung und Herausgabe der Mandatsakten endet fünf Jahre nach Beendigung des Mandats.

§ 11 Vergütung

Erfolgt die Vergütung mangels entgegenstehender Vereinbarung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), so hängt die Höhe der Vergütung in zivilrechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich vom Gegenstandswert ab (§ 49b Abs. 5 BRAO). Kostenerstattungsansprüche gegenüber dem Gegner, der Staatskasse oder Dritten sind von der Vergütungspflicht des Mandanten gegenüber der Kanzlei unabhängig und befreien den Mandanten nicht von seiner Zahlungspflicht. Außergerichtliche Anwaltskosten müssen nicht in jedem Fall von der Gegenseite erstattet werden, selbst wenn ein gerichtliches Verfahren gewonnen werden sollte.

§ 12 Abtretung / Verrechnung / Aufrechnung

Der Mandant tritt alle ihm aus dem Mandatsverhältnis entstehenden Erstattungsansprüche gegenüber Gegnern, der Staatskasse oder Dritten an die Kanzlei in Höhe der Honorarforderung sicherungshalber ab. Die Kanzlei wird ermächtigt, die Abtretung dem Zahlungspflichtigen mitzuteilen und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Kanzlei wird von der Sicherungsabtretung keinen Gebrauch machen, so lange der Mandant seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommt und kein Insolvenzantrag über sein Vermögen gestellt ist.

Die Kanzlei ist berechtigt, fällige Honorarforderungen gegenüber dem Mandanten mit ihm zustehenden Fremdgeldern, die der Kanzlei nicht zur Erfüllung eines bestimmten Zwecks, wie etwa der Begleichung von Gerichtskostenrechnungen, überwiesen wurden, zu verrechnen.

§ 13 Anwendbares Recht, Erfüllungsort, Gerichtsstand

Für das Mandatsverhältnis gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Für alle aus dem Mandatsverhältnis resultierenden Rechte und Pflichten der Vertragsparteien wird Berlin als Erfüllungsort vereinbart.

§ 14 Änderungen, teilweise Unwirksamkeit

Änderungen dieser Allgemeinen Mandatsbedingungen bedürfen der Schriftform. Diese Klausel selbst kann ebenfalls nur schriftlich abgeändert werden. Eine teilweise Unwirksamkeit der Allgemeinen Mandatsbedingungen berührt deren Wirksamkeit im Übrigen nicht.

Der Mandant erklärt sich mit den vorstehenden Mandatsbedingungen einverstanden.

Datenschutzerklärung der Kanzlei Gansel Rechtsanwälte

Datenschutzerklärung der Kanzlei Gansel Rechtsanwälte

Stand: 02. Dezember 2019

Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte nimmt den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend den gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Die Nutzung unserer Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Für die Nutzung einzelner Services unserer Webseite können sich hierfür abweichende Regelungen ergeben, die in diesem Falle nachstehend gesondert erläutert werden. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder E-Mail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.

Die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes finden Sie in der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), im Bundesdatenschutzgesetz 2018 (BDSG 2018) und dem Telemediengesetz (TMG).

Nachstehende Regelungen informieren Sie insoweit über die Art, den Umfang und den Zweck der Erhebung, der Nutzung und der Verarbeitung von personenbezogenen Daten auf unserer Webseite.

Wir weisen darauf hin, dass die internetbasierte Datenübertragung (z. B. Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann, sodass ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte nicht möglich ist.

1. Name und Kontaktdaten des für die Verarbeitung Verantwortlichen sowie des betrieblichen Datenschutzbeauftragten

Diese Datenschutzerklärung gilt für die Datenverarbeitung durch:

Verantwortlicher: Gansel Rechtsanwälte, Inhaber Dr. Timo Gansel, Wallstr. 59, D-10179 Berlin, Deutschland Email: info@gansel-rechtsanwaelte.de, Telefon: +49 30 2266740, Fax: +49 30 226674-99

Die Datenschutzbeauftragte der Kanzlei Gansel Rechtsanwälte ist Frau Dr. Johanna Schmidt-Bens LL.M., HK2 Comtection GmbH, Hausvogteiplatz 11A, 10117 Berlin.

2. Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten sowie Art und Zweck von deren Verwendung

a) Beim Besuch der Website

Beim Aufrufen unserer Website www.gansel-rechtsanwaelte.de werden durch den auf Ihrem Endgerät zum Einsatz kommenden Browser automatisch Informationen an den Server unserer Website gesendet. Diese Informationen werden temporär in einem sog. Logfile gespeichert. Folgende Informationen werden dabei ohne Ihr Zutun erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert:

  • IP-Adresse des anfragenden Rechners,
  • Datum und Uhrzeit des Zugriffs,
  • Name und URL der abgerufenen Datei,
  • Website, von der aus der Zugriff erfolgt (Referrer-URL),
  • verwendeter Browser und ggf. das Betriebssystem Ihres Rechners sowie der Name Ihres Access-Providers.

Die genannten Daten werden durch uns zu folgenden Zwecken verarbeitet:

  • Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus der Website,
  • Gewährleistung einer komfortablen Nutzung unserer Website,
  • Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie
  • zu weiteren administrativen Zwecken.

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse folgt aus oben aufgelisteten Zwecken zur Datenerhebung. In keinem Fall verwenden wir die erhobenen Daten zu dem Zweck, Rückschlüsse auf Ihre Person zu ziehen.

Darüber hinaus setzen wir beim Besuch unserer Website Cookies sowie Analysedienste ein. Nähere Erläuterungen dazu erhalten Sie unter den Ziff. 4 und 5 dieser Datenschutzerklärung.

b) Bei Anmeldung für unseren Newsletter

Sofern Sie nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO ausdrücklich eingewilligt haben, verwenden wir Ihre E-Mail-Adresse dafür, Ihnen regelmäßig unseren Newsletter zu übersenden. Für den Empfang des Newsletters ist die Angabe einer E-Mail-Adresse ausreichend.

Die Abmeldung ist jederzeit möglich, zum Beispiel über einen Link am Ende eines jeden Newsletters. Alternativ können Sie Ihren Abmeldewunsch gerne auch jederzeit an nonewsletter@gansel-rechtsanwaelte.de per E-Mail senden.

c) Bei Nutzung unserer Kontaktformulare

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, mit uns über auf der Website bereitgestellte Formulare Kontakt mit uns aufzunehmen und uns Ihre Daten zu übermitteln. Dabei ist die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse erforderlich, damit wir wissen, von wem die Anfrage stammt und diese beantworten können. Die Formulare enthalten Pflichtfelder, die wir für die Bearbeitung Ihres Anliegens für erforderlich erachten. Weitere Angaben können Sie freiwillig eingeben.

Die Datenverarbeitung zum Zwecke der Kontaktaufnahme mit uns erfolgt nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO auf Grundlage Ihrer freiwillig erteilten Einwilligung.

aa.) Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten sowie Art und Zweck und deren Verwendung

Wenn Sie uns mandatieren, erheben wir folgende Informationen:

  • Anrede, Vorname, Nachname,
  • eine gültige E-Mail-Adresse,
  • Anschrift,
  • Telefonnummer (Festnetz und/oder Mobilfunk)
  • Informationen, die für die Geltendmachung und Verteidigung Ihrer Rechte im Rahmen des Mandats notwendig sind

Die Erhebung dieser Daten erfolgt,

  • um Sie als unseren Mandanten identifizieren zu können;
  • um Sie angemessen anwaltlich beraten und vertreten zu können;
  • zur Korrespondenz mit Ihnen;
  • zur Rechnungsstellung;
  • zur Abwicklung von evtl. vorliegenden Haftungsansprüchen sowie der Geltendmachung etwaiger Ansprüche gegen Sie;

Die Datenverarbeitung erfolgt auf Ihre Anfrage hin und ist nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO zu den genannten Zwecken für die angemessene Bearbeitung des Mandats und für die beidseitige Erfüllung von Verpflichtungen aus dem Mandatsvertrag erforderlich.

Die für die Mandatierung von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden bis zum Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht für Anwälte (6 Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem das Mandat beendet wurde,) gespeichert und danach gelöscht, es sei denn, dass wir nach Artikel 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO aufgrund von steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten (aus HGB, StGB oder AO) zu einer längeren Speicherung verpflichtet sind oder Sie in eine darüber hinausgehende Speicherung nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO eingewilligt haben.

bb) Weitergabe von Daten an Dritte

Eine Übermittlung Ihrer persönlichen Daten an Dritte zu anderen als den im Folgenden aufgeführten Zwecken findet nicht statt.

Soweit dies nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO für die Abwicklung von Mandatsverhältnissen mit Ihnen erforderlich ist, werden Ihre personenbezogenen Daten an Dritte weitergegeben. Hierzu gehört insbesondere die Weitergabe an Verfahrensgegner und deren Vertreter (insbesondere deren Rechtsanwälte) sowie Gerichte und andere öffentliche Behörden zum Zwecke der Korrespondenz sowie zur Geltendmachung und Verteidigung Ihrer Rechte. Die weitergegebenen Daten dürfen von dem Dritten ausschließlich zu den genannten Zwecken verwendet werden.

Das Anwaltsgeheimnis bleibt unberührt. Soweit es sich um Daten handelt, die dem Anwaltsgeheimnis unterliegen, erfolgt eine Weitergabe an Dritte nur in Absprache mit Ihnen.

cc) Betroffenenrechte

Sie haben das Recht:

  • gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO Ihre einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber uns zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen;
  • gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen;
  • gemäß Art. 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen;
  • gemäß Art. 17 DSGVO die Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist;
  • gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben;
  • gemäß Art. 20 DSGVO Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen und
  • gemäß Art. 77 DSGVO sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. In der Regel können Sie sich hierfür an die Aufsichtsbehörde Ihres üblichen Aufenthaltsortes oder Arbeitsplatzes oder unseres Kanzleisitzes wenden.

dd) Widerspruchsrecht

Sofern Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden, haben Sie das Recht, gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen, soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben.

Möchten Sie von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an: datenschutz@gansel-rechtsanwaelte.de.

3. Weitergabe von Daten

Eine Übermittlung Ihrer persönlichen Daten an Dritte zu anderen als den im Folgenden aufgeführten Zwecken findet nicht statt.

Wir geben Ihre persönlichen Daten nur an Dritte weiter, wenn:

  • Sie Ihre nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO ausdrückliche Einwilligung dazu erteilt haben,
  • die Weitergabe nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben,
  • für den Fall, dass für die Weitergabe nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO eine gesetzliche Verpflichtung besteht, sowie
  • dies gesetzlich zulässig und nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO für die Abwicklung von Vertragsverhältnissen mit Ihnen erforderlich ist.

4. Cookies

Wir setzen auf unserer Seite Cookies ein. Hierbei handelt es sich um kleine Dateien, die Ihr Browser automatisch erstellt und die auf Ihrem Endgerät (Laptop, Tablet, Smartphone o.ä.) gespeichert werden, wenn Sie unsere Seite besuchen. Cookies richten auf Ihrem Endgerät keinen Schaden an, enthalten keine Viren, Trojaner oder sonstige Schadsoftware.

In dem Cookie werden Informationen abgelegt, die sich jeweils im Zusammenhang mit dem spezifisch eingesetzten Endgerät ergeben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir dadurch unmittelbar Kenntnis von Ihrer Identität erhalten.

Der Einsatz von Cookies dient einerseits dazu, die Nutzung unseres Angebots für Sie angenehmer zu gestalten. So setzen wir sogenannte Session-Cookies ein, um zu erkennen, dass Sie einzelne Seiten unserer Website bereits besucht haben. Diese werden nach Verlassen unserer Seite automatisch gelöscht.

Darüber hinaus setzen wir ebenfalls zur Optimierung der Benutzerfreundlichkeit temporäre Cookies ein, die für einen bestimmten festgelegten Zeitraum auf Ihrem Endgerät gespeichert werden. Besuchen Sie unsere Seite erneut, um unsere Dienste in Anspruch zu nehmen, wird automatisch erkannt, dass Sie bereits bei uns waren und welche Eingaben und Einstellungen sie getätigt haben, um diese nicht noch einmal eingeben zu müssen.

Zum anderen setzen wir Cookies ein, um die Nutzung unserer Website statistisch zu erfassen und zum Zwecke der Optimierung unseres Angebotes für Sie auszuwerten (siehe Ziff. 5). Diese Cookies ermöglichen es uns, bei einem erneuten Besuch unserer Seite automatisch zu erkennen, dass Sie bereits bei uns waren. Diese Cookies werden nach einer jeweils definierten Zeit automatisch gelöscht.

Die durch Cookies verarbeiteten Daten sind für die genannten Zwecke zur Wahrung unserer berechtigten Interessen sowie der Dritter nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO erforderlich.

Die meisten Browser akzeptieren Cookies automatisch. Sie können Ihren Browser jedoch so konfigurieren, dass keine Cookies auf Ihrem Computer gespeichert werden oder stets ein Hinweis erscheint, bevor ein neuer Cookie angelegt wird. Die vollständige Deaktivierung von Cookies kann jedoch dazu führen, dass Sie nicht alle Funktionen unserer Website nutzen können.

5. Newsletter

Wenn Sie sich für unseren Newsletter angemeldet haben, erklären Sie sich mit dem Empfang und dem nachfolgend beschriebenen Verfahren einverstanden. Wir versenden E-Mails mit Hinweisen zu Verbraucherschutzthemen (Newsletter) nur mit Einwilligung des Empfängers oder einer gesetzlichen Erlaubnis.

Für die Anmeldung zu unserem Newsletter verwenden wir das sog. Double-opt-in-Verfahren. Das heißt, dass wir Ihnen nach Angabe Ihrer E-Mail-Adresse eine Bestätigungs-E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse senden, in welcher wir Sie um Bestätigung bitten, dass Sie den Versand des Newsletters wünschen. Diese Bestätigung soll sicherstellen, dass sich niemand mit einer fremden E-Mail-Adresse anmelden kann.

Wenn Sie dies nicht innerhalb von 24 Stunden bestätigen, wird Ihre Anmeldung automatisch gelöscht. Sofern Sie den Wunsch nach dem Empfang des Newsletters bestätigen, speichern wir Ihre E-Mail-Adresse so lange, bis Sie den Newsletter abbestellen. Wir protokollieren zudem den Anmelde- und Bestätigungszeitpunkt sowie die verwendete IP-Adresse zu nachweiszwecken, um den Missbrauch Ihrer persönlichen Daten zu verhindern. Die Speicherung dient alleine dem Zweck, Ihnen den Newsletter senden zu können.

Unser Newsletter wird über die Plattform „MailChimp“ versendet. Weitere Informationen zu diesem Dienstleister und den rechtlichen Rahmenbedingungen enthält diese Datenschutzerklärung.
Pflichtangabe für die Übersendung des Newsletters ist lediglich Ihre E-Mail-Adresse. Die Angabe weiterer personenbezogener Daten ist im Rahmen des Newsletters freiwillig und wird allein zur Erbringung der von Ihnen gesondert beauftragten anwaltlichen Dienstleistung auf unserer Formularseite und zur Erfüllung unserer berufsrechtlichen Verpflichtungen benötigt.

Ihre Einwilligung in die Übersendung des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen. Den Widerruf können Sie durch Klick auf den in jeder Newsletter-E-Mail bereitgestellten Link erklären oder Sie nutzen hierfür unsere Kontaktseite.
Auch diese Daten werden bei Widerruf vollständig gelöscht.

6. Analyse- und Tracking-Tools

Die im Folgenden aufgeführten und von uns eingesetzten Tracking-Maßnahmen werden auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO durchgeführt. Mit den zum Einsatz kommenden Tracking-Maßnahmen wollen wir eine bedarfsgerechte Gestaltung und die fortlaufende Optimierung unserer Webseite sicherstellen. Zum anderen setzen wir die Tracking-Maßnahmen ein, um die Nutzung unserer Webseite statistisch zu erfassen und zum Zwecke der Optimierung unseres Angebotes für Sie auszuwerten. Diese Interessen sind als berechtigt im Sinne der vorgenannten Vorschrift anzusehen.

Die jeweiligen Datenverarbeitungszwecke und Datenkategorien sind aus den entsprechenden Tracking-Tools zu entnehmen.

a) Google Analytics

Zum Zwecke der bedarfsgerechten Gestaltung und fortlaufenden Optimierung unserer Seiten nutzen wir Google Analytics, ein Webanalysedienst der Google Inc. (https://www.google.de/intl/de/about/) (1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA; im Folgenden „Google“). In diesem Zusammenhang werden pseudonymisierte Nutzungsprofile erstellt und Cookies (siehe unter Ziff. 4) verwendet. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website wie

  • Browser-Typ/-Version,
  • verwendetes Betriebssystem,
  • Referrer-URL (die zuvor besuchte Seite),
  • Hostname des zugreifenden Rechners (IP-Adresse),
  • Uhrzeit der Serveranfrage,

werden an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Die Informationen werden verwendet, um die Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu Zwecken der Marktforschung und bedarfsgerechten Gestaltung dieser Internetseiten zu erbringen. Auch werden diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag verarbeiten. Es wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Die IP-Adressen werden anonymisiert, so dass eine Zuordnung nicht möglich ist (IP-Masking).

Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung der Browser-Software verhindern; wir weisen jedoch darauf hin, dass in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich genutzt werden können.

Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem Sie ein Browser-Add-on herunterladen und installieren (https://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de).

Alternativ zum Browser-Add-on, insbesondere bei Browsern auf mobilen Endgeräten, können Sie die Erfassung durch Google Analytics zudem verhindern, indem Sie auf diesen Link klicken. Es wird ein Opt-out-Cookie gesetzt, das die zukünftige Erfassung Ihrer Daten beim Besuch dieser Website verhindert. Der Opt-out-Cookie gilt nur in diesem Browser und nur für unsere Website und wird auf Ihrem Gerät abgelegt. Löschen Sie die Cookies in diesem Browser, müssen Sie das Opt-out-Cookie erneut setzen.

Weitere Informationen zum Datenschutz im Zusammenhang mit Google Analytics finden Sie etwa in der Google Analytics-Hilfe unter (https://support.google.com/analytics/answer/6004245?hl=de).

Demografische Merkmale bei Google Analytics

Unsere Webseite nutzt die Funktion “demografische Merkmale” von Google Analytics. Dadurch können Berichte erstellt werden, die Aussagen zu Alter, Geschlecht und Interessen der Seitenbesucher enthalten. Diese Daten stammen aus interessenbezogener Werbung von Google sowie aus Besucherdaten von Drittanbietern. Diese Daten können keiner bestimmten Person zugeordnet werden.

Sie können diese Funktion jederzeit über die Anzeigeneinstellungen in Ihrem Google-Konto deaktivieren.

b) Google Adwords Conversion Tracking

Um die Nutzung unserer Webseite statistisch zu erfassen und zum Zwecke der Optimierung unserer Website für Sie auszuwerten, nutzen wir ferner das Google Conversion Tracking. Dabei wird von Google Adwords ein Cookie (siehe Ziffer 4) auf Ihrem Rechner gesetzt, sofern Sie über eine Google-Anzeige auf unsere Webseite gelangt sind.

Diese Cookies verlieren nach 30 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung. Besucht der Nutzer bestimmte Seiten der Webseite des Adwords-Kunden und das Cookie ist noch nicht abgelaufen, können Google und der Kunde erkennen, dass der Nutzer auf die Anzeige geklickt hat und zu dieser Seite weitergeleitet wurde.

Jeder Adwords-Kunde erhält ein anderes Cookie. Cookies können somit nicht über die Webseiten von Adwords-Kunden nachverfolgt werden. Die mithilfe des Conversion-Cookies eingeholten Informationen dienen dazu, Conversion-Statistiken für Adwords-Kunden zu erstellen, die sich für Conversion-Tracking entschieden haben. Die Adwords-Kunden erfahren die Gesamtanzahl der Nutzer, die auf ihre Anzeige geklickt haben und zu einer mit einem Conversion-Tracking-Tag versehenen Seite weitergeleitet wurden. Sie erhalten jedoch keine Informationen, mit denen sich Nutzer persönlich identifizieren lassen.

Wenn Sie nicht an dem Tracking-Verfahren teilnehmen möchten, können Sie auch das hierfür erforderliche Setzen eines Cookies ablehnen – etwa per Browser-Einstellung, die das automatische Setzen von Cookies generell deaktiviert. Sie können Cookies für Conversion-Tracking auch deaktivieren, indem Sie Ihren Browser so einstellen, dass Cookies von der Domain www.googleadservices.com blockiert werden. Googles Datenschutzbelehrung zum Conversion-Tracking finden Sie hier: https://services.google.com/sitestats/de.html

c) Google AdWords-Remarketing

Wir verwenden auf unserer Webseite die Remarketingfunktion der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway Mountain View, CA 94043, USA.

Mittels dieser Funktion kann der Anbieter die Besucher der Webseite zielgerichtet mit Werbung ansprechen, indem für Besucher unserer personalisierte, interessenbezogene Anzeigen geschaltet werden, wenn sie andere Webseiten im Google Display-Netzwerk besuchen.

Zur Durchführung der Analyse der Webseitennutzung, welche die Grundlage für die Erstellung der interessenbezogenen Werbeanzeigen bildet, setzt Google sog. Cookies ein. Hierzu speichert Google eine kleine Datei mit einer Zahlenfolge in den Browsern der Besucher der Webseite. Über diese Zahl werden die Besuche der Webseite sowie anonymisierte Daten über die Nutzung der Webseite erfasst. Es erfolgt keine Speicherung von personenbezogenen Daten der Besucher der Webseite. Besuchen Sie nachfolgend eine andere Webseite im Google Display-Netzwerk werden Ihnen Werbeeinblendungen angezeigt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zuvor aufgerufene Produkt- und Informationsbereiche berücksichtigen.

Sie können die Verwendung von Cookies durch Google dauerhaft deaktivieren, indem Sie dem nachfolgenden Link folgen und das dort bereitgestellte Plug-In herunterladen und installieren: https://www.google.com/settings/ads/plugin.

Alternativ können Sie die Verwendung von Cookies durch Drittanbieter deaktivieren, indem sie die Deaktivierungsseite der Netzwerkwerbeinitiative (Network Advertising Initiative) unter http://www.networkadvertising.org/choices/ aufrufen und die dort genannten weiterführenden Information zum Opt-Out umsetzen.

Weiterführende Informationen zu Google Remarketing sowie die Datenschutzerklärung von Google können Sie einsehen unter: http://www.google.com/privacy/ads/.

d) Google Tag-Manager

Unsere Webseite benutzt den Google Tag-Manager. Google Tag-Manager ist ein Service der Google Inc. Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway Mountain View, CA 94043, USA.

Google Tag-Manager ist eine Lösung, mit der Vermarkter Webseiten-Tags über eine Oberfläche verwalten können. Das Tool Tag Manager selbst (das die Tags implementiert) ist eine cookielose Domain und erfasst keine personenbezogenen Daten. Das Tool sorgt für die Auslösung anderer Tags, die ihrerseits unter Umständen Daten erfassen. Google Tag Manager greift nicht auf diese Daten zu. Wenn auf Domain- oder Cookie-Ebene eine Deaktivierung vorgenommen wurde, bleibt diese für alle Tracking-Tags bestehen, die mit Google Tag Manager implementiert werden.

e) Facebook Tracking Pixel

Des Weiteren setzen wir auf unserer Webseite einen Facebook-Tracking Pixel (dt.: "Besucheraktions-Pixel") ein. Das Facebook-Tracking Pixel ist ein Angebot der Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA.

Mit dessen Hilfe können wir die Aktionen von Nutzern nachverfolgen, nach dem diese eine Facebook-Werbeanzeige gesehen oder geklickt haben. So können wir die Wirksamkeit der Facebook-Werbeanzeigen für statistische und Marktforschungszwecke erfassen. Die so erfassten Daten sind für uns anonym, das heißt wir sehen nicht die personenbezogenen Daten einzelner Nutzer. Diese Daten werden jedoch von Facebook gespeichert und verarbeitet.

Facebook kann diese Daten mit ihrem Facebook-Account verbinden und auch für eigene Werbezwecke, entsprechend Facebooks Datenverwendungsrichtlinie

https://www.facebook.com/about/privacy/

nutzen. Sie können Facebook sowie dessen Partnern das Schalten von Werbeanzeigen auf und außerhalb von Facebook ermöglichen. Sie können die Einstellungen für Facebooks Werbeanzeigen unter folgendem Link bearbeiten:

https://www.facebook.com/ads/website_custom_audiences/

7. Einsatz von MailChimp

Wir verwenden zum Versand eines Teils unserer E-Mails die Komponente MailChimp. Bei MailChimp handelt es sich um eine Dienstleistung der Firma The Rocket Science Group, LLC, 512 Means Street, Suite 404, Atlanta, GA 30318, USA. Ihre bei der Anmeldung gespeicherten Daten

ANREDE, VORNAME, NAME, E-MAILADRESSE, IP-ADRESSE,

werden an einen Server der Firma The Rocket Science Group in den USA übertragen und dort unter Beachtung des "EU-US Privacy Shield" gespeichert.

Weitere Informationen zum Datenschutz bei MailChimp finden Sie unter:

http://mailchimp.com/legal/privacy/

Weitere Informationen zu dem "EU-US Privacy Shield" finden Sie unter:

http://ec.europa.eu/justice/data-protection/international-transfers/eu-us-privacy-shield/index_en.htm

Die Kontaktaufnahme durch uns und damit die Einwilligung in die Speicherung Ihrer Daten können Sie jederzeit für die Zukunft kündigen bzw. widerrufen.

8. Social Media Plug-ins

Wir setzen auf unserer Website auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO Social Plug-ins der sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Instagram ein, um unsere Kanzlei hierüber bekannter zu machen. Der dahinterstehende werbliche Zweck ist ein berechtigtes Interesse im Sinne der DSGVO. Die Verantwortung für den datenschutzkonformen Betrieb ist durch deren jeweiligen Anbieter zu gewährleisten. Die Einbindung dieser Plug-ins durch uns erfolgt im Wege der sogenannten Zwei-Klick-Methode um Besucher unserer Webseite bestmöglich zu schützen.

a) Facebook

Auf unserer Website kommen Social-Media Plugins von Facebook zum Einsatz, um deren Nutzung persönlicher zu gestalten. Hierfür nutzen wir den „LIKE“ oder „TEILEN“-Button. Es handelt sich dabei um ein Angebot von Facebook.

Wenn Sie eine Seite unseres Webauftritts aufrufen, die ein solches Plugin enthält, baut Ihr Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden.

Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass Ihr Browser die entsprechende Seite unseres Webauftritts aufgerufen hat, auch wenn Sie kein Facebook-Konto besitzen oder gerade nicht bei Facebook eingeloggt sind. Diese Information (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird von Ihrem Browser direkt an einen Server von Facebook in den USA übermittelt und dort gespeichert.

Sind Sie bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Besuch unserer Website Ihrem Facebook-Konto direkt zuordnen. Wenn Sie mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den „LIKE“ oder „TEILEN“-Button betätigen, wird die entsprechende Information ebenfalls direkt an einen Server von Facebook übermittelt und dort gespeichert. Die Informationen werden zudem auf Facebook veröffentlicht und Ihren Facebook-Freunden angezeigt.

Facebook kann diese Informationen zum Zwecke der Werbung, Marktforschung und bedarfsgerechten Gestaltung der Facebook-Seiten benutzen. Hierzu werden von Facebook Nutzungs-, Interessen- und Beziehungsprofile erstellt, z. B. um Ihre Nutzung unserer Website im Hinblick auf die Ihnen bei Facebook eingeblendeten Werbeanzeigen auszuwerten, andere Facebook-Nutzer über Ihre Aktivitäten auf unserer Website zu informieren und um weitere mit der Nutzung von Facebook verbundene Dienstleistungen zu erbringen.

Wenn Sie nicht möchten, dass Facebook die über unseren Webauftritt gesammelten Daten Ihrem Facebook-Konto zuordnet, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch unserer Website bei Facebook ausloggen.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen (https://www.facebook.com/about/privacy/) von Facebook.

b) Twitter

Auf unseren Internetseiten sind Plugins des Kurznachrichtennetzwerks der Twitter Inc. (Twitter) integriert. Die Twitter-Plugins (tweet-Button) erkennen Sie an dem Twitter-Logo auf unserer Seite. Eine Übersicht über tweet-Buttons finden Sie hier (https://about.twitter.com/resources/buttons).

Wenn Sie eine Seite unseres Webauftritts aufrufen, die ein solches Plugin enthält, wird eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Twitter-Server hergestellt. Twitter erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Twitter „tweet-Button“ anklicken, während Sie in Ihrem Twitter-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Twitter-Profil verlinken. Dadurch kann Twitter den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Twitter erhalten.

Wenn Sie nicht wünschen, dass Twitter den Besuch unserer Seiten zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Twitter-Benutzerkonto aus.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Twitter ((https://twitter.com/privacy).

c) Instagram

Auf unserer Website werden auch sogenannte Social Plugins („Plugins“) von Instagram verwendet, das von der Instagram LLC., 1601 Willow Road, Menlo Park, CA 94025, USA („Instagram“) betrieben wird.

Die Plugins sind mit einem Instagram-Logo beispielsweise in Form einer „Instagram-Kamera“ gekennzeichnet.

Wenn Sie eine Seite unseres Webauftritts aufrufen, die ein solches Plugin enthält, stellt Ihr Browser eine direkte Verbindung zu den Servern von Instagram her. Der Inhalt des Plugins wird von Instagram direkt an Ihren Browser übermittelt und in die Seite eingebunden. Durch diese Einbindung erhält Instagram die Information, dass Ihr Browser die entsprechende Seite unseres Webauftritts aufgerufen hat, auch wenn Sie kein Instagram-Profil besitzen oder gerade nicht bei Instagram eingeloggt sind.

Diese Information (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird von Ihrem Browser direkt an einen Server von Instagram in die USA übermittelt und dort gespeichert. Sind Sie bei Instagram eingeloggt, kann Instagram den Besuch unserer Website Ihrem Instagram-Account unmittelbar zuordnen. Wenn Sie mit den Plugins interagieren, zum Beispiel das „Instagram“-Button betätigen, wird diese Information ebenfalls direkt an einen Server von Instagram übermittelt und dort gespeichert.

Die Informationen werden außerdem auf Ihrem Instagram-Account veröffentlicht und dort Ihren Kontakten angezeigt.

Wenn Sie nicht möchten, dass Instagram die über unseren Webauftritt gesammelten Daten unmittelbar Ihrem Instagram-Account zuordnet, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch unserer Website bei Instagram ausloggen.

Weitere Informationen hierzu Sie in der Datenschutzerklärung (https://help.instagram.com/155833707900388) von Instagram.

9. SSL-Verschlüsselung

Diese Seite nutzt aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel der Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von "http://" auf "https://" wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

10. Betroffenenrechte

Sie haben das Recht:

  • gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen;
  • gemäß Art. 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen;
  • gemäß Art. 17 DSGVO die Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist;
  • gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben;
  • gemäß Art. 20 DSGVO Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen;
  • gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO Ihre einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber uns zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen und
  • gemäß Art. 77 DSGVO sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. In der Regel können Sie sich hierfür an die Aufsichtsbehörde Ihres üblichen Aufenthaltsortes oder Arbeitsplatzes oder unseres Kanzleisitzes wenden.

11. Widerspruchsrecht

Sofern Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden, haben Sie das Recht, gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen, soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben oder sich der Widerspruch gegen Direktwerbung richtet. Im letzteren Fall haben Sie ein generelles Widerspruchsrecht, das ohne Angabe einer besonderen Situation von uns umgesetzt wird.

Möchten Sie von Ihrem Widerrufs- oder Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an: datenschutz@gansel-rechtsanwaelte.de

12. Datensicherheit

Wir verwenden innerhalb des Website-Besuchs das verbreitete SSL-Verfahren (Secure Socket Layer) in Verbindung mit der jeweils höchsten Verschlüsselungsstufe, die von Ihrem Browser unterstützt wird. In der Regel handelt es sich dabei um eine 256 Bit Verschlüsselung. Falls Ihr Browser keine 256-Bit Verschlüsselung unterstützt, greifen wir stattdessen auf 128-Bit v3 Technologie zurück. Ob eine einzelne Seite unseres Internetauftrittes verschlüsselt übertragen wird, erkennen Sie an der geschlossenen Darstellung des Schüssel- beziehungsweise Schloss-Symbols in der unteren Statusleiste Ihres Browsers.

Wir bedienen uns im Übrigen geeigneter technischer und organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen, um Ihre Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulationen, teilweisen oder vollständigen Verlust, Zerstörung oder gegen den unbefugten Zugriff Dritter zu schützen. Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend verbessert.

13. Aktualität und Änderung dieser Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung ist aktuell gültig und hat den Stand 25. Mai 2018.

Durch die Weiterentwicklung unserer Website und Angebote darüber oder aufgrund geänderter gesetzlicher beziehungsweise behördlicher Vorgaben kann es notwendig werden, diese Datenschutzerklärung zu ändern. Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung kann jederzeit auf der Website unter unter www.gansel-rechtsanwaelte.de/datenschutz von Ihnen abgerufen und ausgedruckt werden.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Gansel Rechtsanwälte, Wallstraße 59, 10179 Berlin, Telefon: 030 226674-0, Telefax: 030 226674-99, E-Mail: ) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechtes vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrages bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrages unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.


Widerrufsformular

 

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Vorname Nachname

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Straße Hausnummer

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PLZ Ort

 

An:
Kanzlei Gansel Rechtsanwälte
Wallstraße 59
10179 Berlin

Fax: 030 226674-99
E-Mail:

 

in Sachen: ..................................................

wegen: ..................................................

Aktenzeichen: ..................................................

 

Widerruf

Ich widerrufe den in der vorgenannten Angelegenheit mit der Kanzlei Gansel Rechtsanwälte geschlossenen Mandatsvertrag.

 

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Ort, Datum, Unterschrift