Der Deutsche Aktienindex (Dax) hat in den vergangenen Handelstagen massiv verloren. Die Börsenverluste treffen auch viele Anleger, die ihr Geld in Zertifikate investiert haben.

Bonuszertifikate: Schwellen verletzt -  Verluste zu erwarten

Anleger, die Bonuszertifikate gezeichnet haben, sind besonders stark von der Krise betroffen.  Die wichtigen Schwellen dieser Zertifikate, die Bonusschwelle (Bonusniveau) und die Kursschwelle (Sicherheitsschwelle), wurden verletzt. Die Sicherheitspuffer sind geschmolzen und viele Basiswerte haben die entscheidende Kursmarke durchbrochen. Das bedeutet Verluste, da nur dann, wenn der Basiswert bis zum Ende der Laufzeit die untere Kursschwelle nicht berührt, der Mechanismus der Bonuszertifikate funktioniert.
Finanzexperten gehen mittlerweile davon aus, dass bei ca. 40 % der Bonuszertifikate die Bonus-Chance dahin ist. Denn nur bei einer unverletzten Kursschwelle erhält der Anleger am Ende der Laufzeit sein Geld sowie den Bonusbetrag ausgezahlt.

Bei Falschberatung Anspruch auf Schadenersatz

Wer von seinem Anlageberater nicht richtig und vollständig über die Risiken des angebotenen Zertifikats informiert wurde, der kann diesen auf Schadenersatz in Anspruch nehmen. Auch wenn in so kurzer Zeit noch nie so viele Schwellen gerissen wurden, ist dieser Fall nun eingetreten. Sicherheitspuffer wurden schneller aufgebraucht als manch Berater im Kundengespräch meinte. Das ist jetzt bittere Realität.

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