ZDF Frontal 21: „Banken zocken ab – Miese Tricks bei Hauskrediten“ – Dr. Gansel nimmt Stellung

Das ZDF-Fernsehmagazin Frontal 21 berichtete in seiner gestrigen  Ausgabe, wie Banken ihre Kunden bei der Vorfälligkeit von Hauskrediten abzocken. Dr. Timo Gansel sprach in dieser Sendung darüber, wie die Bundesregierung die EU- Wohnimmobilienkreditrichtlinie umsetzt, ohne an der verbraucherunfreundlichen Praxis etwas zu ändern und damit die Verbraucher zur Klage nötigt, um überzogene Forderungen abzuwehren.

Menschen in Not

Arbeitslosigkeit, Trennung, Umzug oder finanzielle Engpässe können Menschen zwingen, ihr Wohneigentum noch während der Laufzeit des Immobilienkredites zu veräußern und ihr Darlehen vorzeitig zu beenden. Zu allem Ungemach kommt dann noch regelmäßig ein Problem, das manchen an den Rand der Verzweiflung bringen kann:  Das Kreditinstitut fordert für die vorzeitige Beendigung des Darlehens hohe Vorfälligkeitsentschädigungen, die zu zwei Dritteln zudem noch - wie Frontal 21 mit Hinweis auf eine Untersuchung der Verbraucherzentralen berichtet - zu Ungunsten der Darlehensnehmer falsch berechnet sind.

Umsetzung der Richtlinie ohne Abhilfe

Aktuell arbeitet die Bundesregierung an der Umsetzung der Richtlinie 2014/17/ЕU des Europäischen Parlaments und des Rates über Wohnimmobilienkreditverträge für Verbraucher. Dabei geht es auch um die Regelung der Vorfälligkeitsentschädigung. Doch wer nun glaubte, das Gesetz würde den betroffenen Darlehensnehmer eine Entlastung bringen, indem sie künftig  nicht mehr als den tatsächlich entstandenen Schaden zahlen müssen, der sieht sich getäuscht.

Das Bankenprivileg – ein politisches Geschenk an die Banken

Dr. Timo Gansel dazu: „Die Banken haben das Privileg, einen Schaden nur zu behaupten, ohne diesen objektiv, d. h. tatsächlich nachweisen zu müssen. Wenn die Regelung so kommt, sind die Verbraucher weiter gezwungen den Klageweg zu gehen.“
Die Politik lehnt im Einklang mit den Banken eine Deckelung der Vorfälligkeitsentschädigung ab, weil dies die Kredite verteuern würde. Angeblich käme es dann zu einem Steigen des Zinsniveaus und letztlich zum Erliegen der Kreditvergabe. Das ist ein nicht haltbares Argument, das Finanzrechtsexperten u.a. mit dem Hinweis zurückweisen, dass in Deutschland die Immobilienkreditbeendigung 120 Jahre ohne Vorfälligkeitsentschädigung gut funktionierte.

Unser Angebot: Kostenlose Ersteinschätzung – Überprüfung der Vorfälligkeitsentschädigung

Wir prüfen die Entschädigungsforderung Ihres Kreditinstitutes auf Begründetheit und Fehler. Fast immer kommen wir zu dem Ergebnis: Die Forderung ist überhöht und/oder die Bank oder Sparkasse hat keinen Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung, weil sie Fehler beim Vertragsabschluss gemacht hat. Wir können dann die Vorfälligkeitsforderung zurückweisen und diese sogar zurückholen, wenn sie bereits gezahlt wurde.

Das ZDF-Fernsehmagazin Frontal 21 berichtete in seiner gestrigen  Ausgabe, wie Banken ihre Kunden bei der Vorfälligkeit von Hauskrediten abzocken. Dr. Timo Gansel sprach in dieser Sendung darüber, wie die Bundesregierung die EU- Wohnimmobilienkreditrichtlinie umsetzt, ohne an der verbraucherunfreundlichen Praxis etwas zu ändern und damit die Verbraucher zur Klage nötigt, um überzogene Forderungen abzuwehren.

Menschen in Not

Arbeitslosigkeit, Trennung, Umzug oder finanzielle Engpässe können Menschen zwingen, ihr Wohneigentum noch während der Laufzeit des Immobilienkredites zu veräußern und ihr Darlehen vorzeitig zu beenden. Zu allem Ungemach kommt dann noch regelmäßig ein Problem, das manchen an den Rand der Verzweiflung bringen kann:  Das Kreditinstitut fordert für die vorzeitige Beendigung des Darlehens hohe Vorfälligkeitsentschädigungen, die zu zwei Dritteln zudem noch - wie Frontal 21 mit Hinweis auf eine Untersuchung der Verbraucherzentralen berichtet - zu Ungunsten der Darlehensnehmer falsch berechnet sind.

Umsetzung der Richtlinie ohne Abhilfe

Aktuell arbeitet die Bundesregierung an der Umsetzung der Richtlinie 2014/17/ЕU des Europäischen Parlaments und des Rates über Wohnimmobilienkreditverträge für Verbraucher. Dabei geht es auch um die Regelung der Vorfälligkeitsentschädigung. Doch wer nun glaubte, das Gesetz würde den betroffenen Darlehensnehmer eine Entlastung bringen, indem sie künftig  nicht mehr als den tatsächlich entstandenen Schaden zahlen müssen, der sieht sich getäuscht.

Das Bankenprivileg – ein politisches Geschenk an die Banken

Dr. Timo Gansel dazu: „Die Banken haben das Privileg, einen Schaden nur zu behaupten, ohne diesen objektiv, d. h. tatsächlich nachweisen zu müssen. Wenn die Regelung so kommt, sind die Verbraucher weiter gezwungen den Klageweg zu gehen.“
Die Politik lehnt im Einklang mit den Banken eine Deckelung der Vorfälligkeitsentschädigung ab, weil dies die Kredite verteuern würde. Angeblich käme es dann zu einem Steigen des Zinsniveaus und letztlich zum Erliegen der Kreditvergabe. Das ist ein nicht haltbares Argument, das Finanzrechtsexperten u.a. mit dem Hinweis zurückweisen, dass in Deutschland die Immobilienkreditbeendigung 120 Jahre ohne Vorfälligkeitsentschädigung gut funktionierte.

Unser Angebot: Kostenlose Ersteinschätzung – Überprüfung der Vorfälligkeitsentschädigung

Wir prüfen die Entschädigungsforderung Ihres Kreditinstitutes auf Begründetheit und Fehler. Fast immer kommen wir zu dem Ergebnis: Die Forderung ist überhöht und/oder die Bank oder Sparkasse hat keinen Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung, weil sie Fehler beim Vertragsabschluss gemacht hat. Wir können dann die Vorfälligkeitsforderung zurückweisen und diese sogar zurückholen, wenn sie bereits gezahlt wurde.