Sie haben sich bei der Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen angemeldet und das Vergleichsangebot angenommen? Lesen Sie hier, warum Sie trotzdem von der Entscheidung des Bundesgerichtshofs am 5. Mai profitieren können.

Muster­fest­stellungs­kläger gegen VW sollten den 5. Mai abwarten

Am 5. Mai wird der Bundesgerichtshof (BGH), Deutschlands höchstes Zivilgericht, eine wegweisende Entscheidung im Dieselskandal treffen. An diesem Tag wird der erste Diesel-Fall gerichtlich verhandelt. Und das Ergebnis kann einschneidende Konsequenzen für Verbraucher haben, die Teil der Musterfeststellungsklage gegen den Volkswagen-Konzern sind. Das Urteil wird große Signalwirkungen für alle folgenden Verhandlungen haben und bedeutet möglicherweise einen höheren Anspruch auf Schadensersatz.

Unsere Experten gehen davon aus, dass der BGH die Regelungen zur Nutzungsentschädigung sowie hinsichtlich der Deliktzinsen zugunsten der Verbraucher auslegen wird. Bisher haben sich bereits 20 von 24 Oberlandesgerichten zugunsten von Verbrauchern ausgesprochen. Ihre Chancen auf höheren Schadensersatz stehen also sehr gut – allerdings nur über die Einzelklage und nicht über das Vergleichsangebot von VW im Zuge der Musterklage.

Ich habe das Vergleichs­angebot breits ange­nommen – was jetzt?

Auch wenn Sie das Vergleichsangebot in der Musterfeststellungsklage schon angenommen haben, gibt es gute Nachrichten. Sofern Sie das Annahmeschreiben von VW am 21. April 2020 oder später erhalten haben, können Sie den 5. Mai in Ruhe abwarten. Das hängt mit der Widerrufsfrist von 14 Tagen zusammen, im Ihnen zusteht. Wird sich herausstellen, dass die Richter in Karlsruhe bessere Voraussetzungen für Ihren Fall geschaffen haben, können Sie den Vergleich noch rechtzeitig widerrufen. Wir setzen dann in einer Einzelklage die Schadensersatzansprüche durch, die Ihnen zustehen, sofern dies in Ihrem Fall sinnvoll ist. Wir raten niemandem zu einer aussichtslosen Klage.

Lassen Sie also endgültig ab dem 5. Mai von uns prüfen, ob der Vergleich oder die Einzelklage für Sie sinnvoller ist. Für die Prüfung müssen Sie keine Kosten tragen. Die Durchsetzung Ihrer Rechte ist zudem – mit und ohne Rechtsschutzversicherung – ohne jedes Kostenrisiko möglich. Tragen Sie sich dafür jetzt schon in unser Online-Formular ein!

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Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht. Jetzt Schadensersatz im Abgasskandal durchsetzen

Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Ein Prozesskostenfinanzierer übernimmt für Sie alle Kosten, die durch die Vertretung entstehen. Nur im Falle eines Erfolgs erhält der Prozesskostenfinanzierer eine sogenannte Erfolgsprovision. Dieses beträgt bei der außergerichtlichen Durchsetzung 15 % vom Streitergebnis. Kommt es zu keiner Einigung, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen. Jetzt Schadensersatz im Abgasskandal durchsetzen

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