Persönliche Gründe können zum Verkauf der eigenen Immobilie führen. Doch wie kommt man dazu aus dem Darlehensvertrag raus? Ohne hohe Vorfälligkeitsentschädigung? Ein aktuelles Urteil gegen die Commerzbank weist jetzt den Weg für Vertragspartner vieler Banken. Wir klären auf.

Vorfälligkeitsentschädigung kann unter Umständen entfallen

Die Gründe für einen Verkauf der eigenen Immobilie können vielfältig sein. Wenn ein Kreditvertrag daran geknüpft ist, wird es zumindest scheinbar kompliziert. Wer den Kredit frühzeitig tilgen möchte, bekommt nämlich vom Kreditgeber eine Vorfälligkeitsentschädigung aufgebrummt. Meist sind das hohe 5-stellige Geldsummen.

Fehlerhafte oder unzureichende Angaben im Kreditvertrag können allerdings dazu führen, dass der Bank diese Vorfälligkeitsentschädigung gar nicht zusteht. Laut § 502 Abs. 2 Nr. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) müssen Darlehensverträge Angaben zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung enthalten. Diese müssen vollständig, klar verständlich und detailliert sein.

Für viele Verträge diverser Banken, die nach dem 21. März 2016 abgeschlossen wurden, wurde hier unzureichend gearbeitet.

Sie haben einen Immobilienkredit und wollen vorzeitig raus? Wir prüfen für Sie – kostenfrei und unverbindlich – ob für Sie die Vorfälligkeitsentschädigung entfällt. Auch nachträglich, falls Sie diese bereits bezahlt haben.

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Verbraucher erstreiten Erfolg gegen Commerzbank

Im August 2020 erstritten unsere Anwälte ein wegweisendes Urteil gegen die Commerzbank vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt. Vorangegangen war ein Fall, in dem der Kreditanbieter von unseren Mandanten für einen Immobilienkredit von 300.000 Euro eine Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von 22.000 Euro verlangte.

Wir hatten nach Einsicht in die Kreditverträge starke Zweifel an der Gültigkeit der Forderung und letztendlich damit Recht. Die Richter teilten unsere Meinung, dass die Aufklärung über die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung fehlerhaft und unzureichend war. Das Urteil wirkt entscheidend für künftige Klagen gegen verschiedenste Kreditinstitute.

Nun gibt es zu diesem Thema ein Urteil vom zweithöchsten Zivilgericht in Deutschland und dazu auch noch vom „Heim-Gericht“ der Banken in Frankfurt am Main. Der Vorteil für Finanzierer: Da so viele Banken in Frankfurt sitzen, müssen sie sich im Streitfall auch vor dem örtlichen Gericht verteidigen, welches anscheinend eher auf Seiten der Verbraucher steht.

Sollte es also auch in Ihrem Immobilienkreditvertrag – egal von welcher Bank – Unstimmigkeiten geben, stehen die Chancen sehr gut, dass Sie die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung umgehen können.

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Geld zurückholen, statt Strafe zahlen

Die fehlerhaften Angaben sind unter Umständen bei verschiedenen Banken und Kreditgebern zu finden. Sollten Sie Ihre Immobilie verkaufen, lohnt es sich, den Darlehensvertrag prüfen zu lassen. Unter Umständen sind auch in Ihren Unterlagen fehlerhafte oder unzureichende Angaben zur Vorfälligkeitsentschädigung zu finden. Damit sparen Sie viele tausende Euro.

Wir können Ihnen dabei helfen. Erfahren Sie Ihre Chancen, die Vorfälligkeitsentschädigung zu umgehen – völlig unverbindlich und kostenfrei.

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Unser Angebot

  • Kostenfreie Erstberatung: Prüfung Ihres Immobiliendarlehensvertrages

    Wir bieten Ihnen vor einer Mandatierung eine kostenfreie Prüfung Ihres Vertrages an. Wir prüfen für Sie kostenfrei die Widerrufsbelehrungen und ob Ihr Vertrag darüber hinaus fehlerhafte Pflichtangaben enthält. So erfahren Sie, ob Sie eine Vorfälligkeits- oder Nichtabnahmeentschädigung umgehen oder zurückholen können. Wir zeigen Ihnen auf, wie viel Geld Sie sparen können, was unsere Tätigkeit kostet und wann mit einem Ergebnis zu rechnen wäre. Danach entscheiden Sie, ob Sie uns beauftragen wollen.

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