Verjährung BMW: Verliere ich Ende 2021 meine Schadensersatzansprüche?

Verjährung BMW: Verliere ich Ende 2021 meine Schadensersatzansprüche?

Außen hui, innen pfui – auch die Abgasreinigung der Luxuskarossen von BMW wurden manipuliert. Der erste Rückruf erfolgte hier bereits im Jahr 2018. Angeschriebene laufen demnach Gefahr, ihre Schadensersatzansprüche gegenüber BMW Ende 2021 zu verlieren. Warum? Das erfahren Sie hier.

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Welche BMW-Modelle sind von der Verjährung Ende 2021 betroffen?

Bei einigen BMW-Modellen drohen zum Ende des Jahres alle Schadensersatzansprüche verloren zu gehen. Spätestens mit Start des neuen Jahres haben betroffene Besitzer:innen dann keine Möglichkeit mehr, Schadensersatz zu fordern.

In den betreffenden Fahrzeugen befinden sich eine oder mehrere Abschalteinrichtungen, welche nachweislich Abgaswerte manipulieren. Konkret handelt es sich um folgende BMWs der Abgasnorm Euro 6, die zwischen den Jahren 2012 und 2017 vom Band liefen:

  • M550D xDrive

  • 750D xDrive

  • 750Ld xDrive

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Warum verjähren die Schadensersatzansprüche Ende 2021?

Der erste Rückruf des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) im Rahmen des BMW-Abgasskandals erfolgte 2018 unter dem Code 0013760200. Richter:innen vertreten oftmals die Rechtsauffassung, dass Personen spätestens mit diesem Rückrufschreiben hätten erahnen können, dass sie vom Abgasskandal betroffen sind.

Daraus ergibt sich ein Anspruch, der nach der regelmäßigen Verjährungsfrist innerhalb von 3 Jahren durchzusetzen ist. Demnach tritt die Verjährung in den vorliegenden Fällen 3 Jahre später zum Ende des Jahres ein: am 31. Dezember 2021.

Bezüglich der Verjährungsdebatte kommt es allerdings regelmäßig zu juristischen Meinungsverschiedenheiten. Vor allem bei älteren Rückrufen war die Aufklärung rund um das Thema Abgasskandal noch lückenhaft oder nicht vorhanden. Davon auszugehen, dass Angeschriebene hätten wissen können, dass sie persönlich vom Abgasskandal betroffen sind, bezweifeln viele Jurist:innen.

Lieber auf Nummer sicher gehen…

Dennoch raten unsere Rechtsanwält:innen dringlich dazu, kein Risiko einzugehen, sondern bei der Verjährung auf Nummer sicher zu gehen. Wenn auch Sie ein Rückrufschreiben von BMW oder dem KBA erhalten haben, sollten Sie nicht riskieren, dass Sie bald keinen Schadensersatz mehr geltend machen können. Besonders vor dem Hintergrund, dass die Erfolgschancen gegen BMW gut stehen.

Zumal der Wertverlust Ihres Wagens mit jedem Tag, den Sie warten, steigt. Dadurch bleibt letztlich weniger Schadensersatz für Sie übrig. Wenn Sie nicht gegen BMW vorgehen, entgehen Ihnen im Grunde zwei Möglichkeiten, um sich für den Betrug entschädigen zu lassen:

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