Im Dezember 2020 verhängte die Bundesregierung erneut einen Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie. Diesmal mussten nicht nur Gastronomie und Hotellerie schließen, sondern auch der Einzelhandel. Dieser Lockdown wurde nun bis zum 31. Januar 2021 verlängert und verschärft. Um Soloselbstständige und Unternehmen zu unterstützen, wurde die Überbrückungshilfe III beschlossen. Sie gilt bis Ende Juni 2021 und muss nicht zurückgezahlt werden.

Was ist die Überbrückungs­hilfe III und für wen gilt sie?

Die Überbrückungshilfe III knüpft an die Überbrückungshilfe II an. Sie soll finanzielle Unterstützung vor allem denjenigen bieten, die vom erneuten Corona-Lockdown ab dem 16. Dezember 2020 betroffen sind: Unternehmen, Soloselbstständigen sowie Freiberuflern. Darauf einigten sich Bund und Länder am 13. Dezember 2020, bei der u. a. der Förderhöchstbetrag erhöht wurden. Dieser liegt nun bei 500.000 Euro pro Monat statt wie bisher 50.000 Euro.

Neu dabei ist zudem die Neustarthilfe für Soloselbstständige, die normalerweise keine Fixkosten bei der Überbrückungshilfe III geltend machen könnten. Hierbei handelt es sich um eine Einmalzahlung in Höhe von 5.000 Euro.

Auch wurde die Antragsberechtigung ausgeweitet: Die Beschränkung auf kleine und mittlere Unternehmen wurde gestrichen, weshalb nun auch Unternehmen bis max. 500 Mio. Euro Jahresumsatz in Deutschland antragsberechtigt sind.

Darüber hinaus wurde die Überbrückungshilfe III so gestaltet, dass auch denjenigen geholfen wird, die von den November- und Dezemberhilfen ausgenommen waren. Damit können jetzt Unternehmen, die im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat Umsatzeinbrüche von mindestens 40 % erlitten haben, Hilfen beantragen. Ansonsten hat sich an folgenden Regelungen nichts geändert: Es muss ein Rückgang des Umsatzes von 50 % in zwei aufeinanderfolgenden Monaten vorliegen. Oder der Umsatz muss um 30 % seit April 2020 zurückgegangen sein.

Wir prüfen für Sie zunächst unverbindlich und kostenfrei, ob die Überbrückungshilfe III in Ihrem Fall infrage kommt. Wenn ja, übernehmen wir für Sie die Beantragung.

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Was wird erstattet?

Wie schon mit dem Vorgänger werden durch die Überbrückungshilfe III anteilig Fixkosten erstattet. Dazu gehören beispielsweise Mieten und Pachten, Finanzierungskosten und Abschreibungen. Neu im Katalog der erstattungsfähigen Kosten der Überbrückungshilfe III sind bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen für Hygienemaßnahmen bis zu 20.000 Euro. Hierdurch sollen Unternehmen unterstützt werden, die sich darum bemühten, ihren Betrieb oder Laden Corona-konform einzurichten oder umzubauen.

Neben diesen Kosten lassen sich nun auch Marketing- und Werbekosten in maximal der Höhe entsprechender Ausgaben aus dem Jahr 2019 erstatten. Zuletzt wurden neue Regelungen für Abschreibungen festgelegt: Abschreibungen von Wirtschaftsgütern werden mit bis zu 50 % als förderfähige Kosten anerkannt.

Umsatzeinbruch im Vergleich zum Vorjahresmonat

Erstattung Fixkosten Überbrückungshilfe III

unter 30 %

keine Erstattung

30 bis 50 %

40 %

50 bis 70 %

60 %

mehr als 70 %

90 %

Sonderregeln für die Reise­branche und den Kultur­betrieb

Auch die Sonderregelungen in den Branchen Reise- und Kulturbetrieb wurden erweitert. Demzufolge sind Reisebetriebe in der Förderung jetzt nicht mehr auf Pauschalreisen begrenzt, sondern auch kurzfristige Buchungen können berücksichtigt werden. Wie bisher sind Provisionen von Reisebüros, die zurückgezahlt wurden oder ausbleiben, förderfähig, sowie vergleichbare Margen von Reiseveranstaltern aufgrund von coronabedingten Stornierungen. Zusätzlich lassen sich externe und interne Ausfallkosten für den Zeitraum März bis Dezember 2020 fördern, die etwa durch eine erhöhte Personalkostenpauschale abgebildet werden.

Auch im Veranstaltungs- und Kulturbereich wurde nachgebessert: Für den Zeitraum März bis Dezember 2020 können Ausfallkosten geltend gemacht werden. Ein Sonderfonds soll außerdem Bonuszahlungen für Kulturveranstaltungen ermöglichen, um das Risiko der Veranstaltungsplanung während der Pandemie abzumildern. Genauere Details dazu werden laut dem Bundesfinanzministerium allerdings noch ausgearbeitet.

Wir stellen den Antrag für Sie, unabhängig davon, in welcher Branche Sie tätig sind. Fordern Sie jetzt unverbindlich und kostenfrei alle wichtigen Informationen an.

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So beantragen Sie die Überbrückungs­hilfe III

Wie bei den bisherigen Finanzpaketen zur Abmilderung der Folgen des Corona-Lockdowns gilt auch bei der Überbrückungshilfe III, dass die Anträge über prüfende Dritte gestellt werden müssen. Wie bisher müssen Sie den Antrag also durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Buchprüfer oder Rechtsanwalt stellen.

Wir bieten Ihnen an, die Antragstellung der Überbrückungshilfe III für Sie zu übernehmen. Dabei prüfen wir zunächst kostenfrei, ob die Überbrückungshilfe III oder vielleicht auch eine andere staatliche Hilfe (z.B. November- bzw. Dezemberhilfe) für Sie infrage kommt.

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