Trotz Hygienekonzepten mussten die Friseurbetriebe in Deutschland Mitte Dezember ihre Läden schließen. Ohne Anspruch auf November- & Dezemberhilfen droht vielen die endgültige Schließung. Doch es besteht vielversprechende Aussicht auf Rettung in Form der Überbrückungshilfe 3. Wir erklären, warum sich der Antrag besonders für Friseurbetriebe lohnen kann.

Friseure können Fix­kosten decken durch Überbrückungs­hilfe 3

Auch wenn die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zahlreiche Branchen in finanzielle Engpässe brachten, waren Friseurbetriebe besonders stark benachteiligt. Da diese etwas später – nämlich erst am 16. Dezember 2020 – schließen mussten, sind sie zudem von der November- und Dezemberhilfe ausgeschlossen.

Abhilfe für die gebeutelten Betriebe gibt es aber in Form der Überbrückungshilfe 3. Bei dieser Wirtschaftshilfe für Unternehmen und Selbstständige werden die betrieblichen Fixkosten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 anteilig übernommen. Anspruch besteht bereits dann, wenn Sie 30 % weniger Umsatz verzeichnet haben als im Referenzmonat in 2019.

Da im Prinzip alle Friseurbetriebe im Januar und Februar 2021 gar keinen Umsatz machen konnten, werden sie diese Voraussetzung regelmäßig erfüllen. Und nicht nur das: Die Höhe der Fixkosten-Erstattung hängt von der Höhe des Umsatzeinbruchs ab. Da der Umsatzeinbruch im Januar und Februar meistens bei 100 % liegen wird, bekommen Friseure in diesen Fällen den Höchstsatz von 90 % ihrer Fixkosten erstattet.

Gerade für Friseurbetriebe kann sich ein Antrag auf Überbrückungshilfe 3 sehr lohnen. Wir prüfen zunächst kostenfrei für Sie, ob Ihnen die Corona-Hilfe zusteht und stellen dann Ihren Antrag. Dabei werden bis zu 90 % der Anwaltskosten vom Staat übernommen. Sie zahlen nur einen geringen Eigenanteil – und zwar nur dann, wenn Sie auch eine Zahlung vom Staat erhalten. Andernfalls zahlen Sie keinen Cent.

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Weder Außerhaus­verkauf noch Online-­Versand

Während Restaurants Menüs „To Go” kreieren, Lieferservices Hochsaison haben und mancher Einzelhandel auf den Internetversand umsattelt, gehen Friseur:innen doppelt leer aus. Zwar stattet der ein oder andere Laden noch illegalerweise Hausbesuche ab, doch die meisten Salons verzeichnen 100%ige Umsatzausfälle. Der Grund: Weder Außerhausverkauf noch Online-Handel ist in der Friseurbranche möglich. Darüber hinaus waren die Friseurläden, die bis zum 16. Dezember geöffnet hatten, von den November- und Dezemberhilfen ausgenommen.

Seit dem 10. Februar besteht für Betroffene die Möglichkeit, Anträge einzureichen. Die Anträge für die Überbrückungshilfe 3 müssen über Rechtsanwält:innen, Steuerberater:innen oder Wirtschaftsprüfer:innen gestellt werden. Allerdings werden bis zu 90 % der Kosten dafür vom Staat übernommen.

Eine Ausnahme besteht für Solo-Selbstständige Friseur:innen. Diese können ihren Antrag selbst einreichen, indem sie sich für ein ELSTER-Zertifikat registrieren. Allerdings raten wir auch hier dazu, sich von Expert:innen unterstützen zu lassen, da die Anträge teilweise sehr komplex sind.

Wir stellen Ihren Antrag für die Überbrückungshilfe 3 für Sie. Melden Sie sich in nur wenigen Schritten an, wir leiten alles Notwendige für einen Antrag auf Erstattung Ihrer Fixkosten ein.

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Marketing, Miete & Moder­nisierung – was zählt zu den Fix­kosten?

Folgende Fixkosten können sich Friseurbetriebe mit der Überbrückungshilfe 3 unter anderem erstatten lassen:

  • Mieten für den Friseursalon

  • Ausgaben für Strom, Wasser, Heizung und Reinigung

  • Finanzierungskosten und andere Umsatz-unabhängige Kosten (z. B. Grundsteuern)

  • Personalkosten für Azubis, die von der Kurzarbeit ausgeschlossen sind

  • Betriebliche Lizenzgebühren, etwa für IT-Systeme (z. B. einer Salon-Kassensoftware)

  • Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen zur Umsetzung eines Hygienekonzepts (bis zu 20.000 Euro)

  • Abschreibungen der Hälfte der Wirtschaftsgüter

  • Marketing- und Werbekosten (maximal in Höhe der entsprechenden Kosten im Vorjahr 2019)

  • Beiträge betrieblicher Versicherungen

  • Zinsaufwendungen für betriebliche Kredite

Unsere Expert:innen prüfen vorab kostenfrei für Sie, ob Ihnen die Überbrückungshilfe 3 zusteht und stellen dann Ihren Antrag. Sie tragen dabei kein Kostenrisiko – wenn keine Corona-Hilfe fließt, zahlen Sie keinen Cent.

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