Seit dem 10. Februar 2021 ist der Weg zur Überbrückungshilfe 3 freigegeben, um coronabedingte Umsatzeinbrüche weitestgehend abzufedern. Vor allem für die gebeutelte Gastronomie stellt die staatliche Hilfe einen letzten Rettungsanker dar. Jetzt heißt es: Antrag stellen & Geld bekommen – aber wie?

Welche Voraussetzungen müssen für die Überbrückungshilfe 3 erfüllt werden?

Um für Ihren Gastronomiebetrieb Überbrückungshilfe 3 zu beantragen, müssen im Grunde zwei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Der Antrag muss bis zum 31. August 2021 eingereicht werden.
  • Sie müssen Umsatzeinbrüche von mindestens 30 % in jedem Monat von November 2020 bis Juni 2021 nachweisen können. Verglichen wird mit dem Referenzmonat im Jahr 2019.

Wenn Sie bereits November-/ Dezemberhilfe erhalten haben, können Sie für den November und Dezember keinen Antrag auf Überbrückungshilfe 3 stellen. Dies gilt jedoch nicht nach der Auszahlung der Überbrückungshilfe 2 im November und Dezember. In diesem Fall wird die Überbrückungshilfe angerechnet.

Wie komme ich als Gastronomie-Betrieb an die Überbrückungshilfe 3?

Der Antrag auf Überbrückungshilfe 3 muss über einen/eine Steuerberater:in, einen/einer Wirtschaftsprüfer:in, einem/r Rechtsanwält:in gestellt werden. Die Kosten für die Antragstellung übernimmt bis zu 90 % der Staat.

Wir helfen Ihnen beim Stellen Ihres Antrags. Schnell und transparent. Vorab prüfen wir natürlich kostenfrei, ob Ihnen die Überbrückungshilfe 3 überhaupt zusteht.

Ohne großen Aufwand: Überbrückungshilfe 3 beantragen & Gastrobetrieb retten

Welche Kosten wird der Staat im Zuge der Überbrückungshilfe 3 erstatten?

Die Überbrückungshilfe 3 soll die Fixkosten Ihres Gastronomiebetriebes abfedern. Je höher der Umsatzeinbruch, desto höher fällt auch die Erstattung der Fixkosten aus. Das bedeutet:

  • bei mehr als 70 % Umsatzeinbußen = Erstattung von bis zu 90 % der förderfähigen Fixkosten
  • bei 50 - 70 % Umsatzeinbruch = Erstattung von bis zu 60 % der förderfähigen Fixkosten
  • bei mind. 30 % Umsatzeinbruch = Erstattung von bis zu 40 % der förderfähigen Fixkosten

Neu ist, dass die Überbrückungshilfe 3 mehr Fixkosten abdecken soll als seine Vorgänger. Beispielsweise sind nunmehr bauliche Modernierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten erstattungsfähig. Der Betrag ist hierbei auf 20.000 Euro pro Monat gedeckelt und rückwirkend bis März 2020 beantragbar.

Investitionen in Digitalisierung werden einmalig bis zu 20.000 Euro bezuschusst. Von notwendigen Investitionen ist beispielsweise die Rede, wenn Sie Ihre Gerichte nunmehr online vertreiben und dafür die geeignete Technik anschaffen mussten.

Außerdem gilt die finanzielle Unterstützung vom Staat für:

  • Mieten und Pachten
  • Finanzierungskosten und andere umsatzunabhängige Kosten (z.B. für Auszubildende oder Grundsteuern)
  • Personalkosten, für Mitarbeiter, die keine Kurzarbeit leisten können (pauschal in Höhe von 20 % der übrigen förderfähigen Fixkosten)
  • Abschreibungen der Hälfte der Wirtschaftsgüter
  • Marketing- und Werbekosten (maximal in Höhe der entsprechenden Kosten im Vorjahr 2019)
  • Abschreibung von Saisonware bis zu 100 % (zum Beispiel: nicht verkaufte Wintermode in Bekleidungsgeschäften)
  • Kosten und Ausfälle durch Stornierungen, speziell in der Reisebranche

Beantragen Sie jetzt mit uns die Überbrückungshilfe 3 und retten Sie Ihren Betrieb. Unsere Expert:innen prüfen vorab, ob Ihnen das Hilfs-Paket zusteht und geben Ihnen alle notwendigen Informationen zur Antragsstellung.

Ohne großen Aufwand: Überbrückungshilfe 3 beantragen & Gastrobetrieb retten