Rechtsanwalt Dr. Timo Gansel, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, hat der Zeitschrift „Wirtschaftswoche (Heft 18) vom 24. April 2015 unter der Rubrik Geld & Börse – Steuern und Recht drei Fragen zum Thema „Zinsbindung“ beantwortet:

Was ist beim Abschluss eines Kreditvertrages mit langer Laufzeit angesichts niedriger Zinsen zu beachten?

Nach 10 Jahren ist jeder Kredit kündbar. Eine Kündigung kann heute sehr sinnvoll sein, um einen neuen Kredit mit einer langen Zinsbindung abzuschließen. Und das selbst dann, wenn dieser etwas teurer ist als einer mit 10-Jahres-Bindung. Denn: „Sollten die Zinsen weiter sinken, käme man auch aus einem 20 Jahre laufenden Kredit nach der Hälfte der Zeit wieder heraus, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen.“

Muss die Bank die Kreditkündigung akzeptieren?

Ja. Zu beachten ist nur die Kündigungsfrist von sechs Monaten.

Wie wirkt sich der Abschluss eines Forward-Darlehens vor Ablauf der Zinsbindung aus?

„Die Zehnjahresfrist beginnt bereits mit dem Abschluss des Forward-Darlehens, nicht erst mit dessen Auszahlung.“

Unser zusätzliches Angebot für Darlehnsnehmer mit „teuren“ Krediten, die noch nicht kündbar sind:

Wir prüfen die Widerrufsbelehrung in Ihrem Darlehensvertrag und sagen Ihnen, ob Sie Ihren Vertrag heute noch widerrufen können, um zinsgünstig umzuschulden bzw. den Vertrag ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung zu beenden. Nichtabnahmeentschädigungen bei Forward-Darlehen wehren wir bei nicht ordnungsgemäßer Widerrufsbelehrung ab und bereits gezahlte Vorfälligkeitsentschädigungen holen wir zurück.
Die Prüfung Ihrer Widerrufsbelehrung und die Einschätzung Ihrer Widerrufsmöglichkeit ist ein kostenfreier Service unserer Kanzlei. Allein Sie entscheiden nach unserer Einschätzung, ob Sie Ihre Rechte wahrnehmen und wir Sie dabei begleiten sollen.
Wir unterstützen Sie auch bei der Neufinanzierung.

Unser Angebot

  • Kostenfreie Erstberatung: Prüfung Ihres Immobiliendarlehensvertrages

    Wir bieten Ihnen vor einer Mandatierung eine kostenfreie Prüfung Ihres Vertrages an. Wir prüfen für Sie kostenfrei die Widerrufsbelehrungen und ob Ihr Vertrag darüber hinaus fehlerhafte Pflichtangaben enthält. So erfahren Sie, ob Sie eine Vorfälligkeits- oder Nichtabnahmeentschädigung umgehen oder zurückholen können. Wir zeigen Ihnen auf, wie viel Geld Sie sparen können, was unsere Tätigkeit kostet und wann mit einem Ergebnis zu rechnen wäre. Danach entscheiden Sie, ob Sie uns beauftragen wollen.

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Ihre Ansprechpartnerin ist Marion Relka: