Die Corona-Krise führt nicht nur zu finanziellen Unsicherheiten bei Verbrauchern, sondern hat Auswirkungen auf die gesamte wirtschaftliche Entwicklung. Experten der Deutschen Bank sind allerdings positiv gestimmt, was den Immobilienmarkt angeht. Lesen Sie hier, wie sich die Hypothekenzinsen bis 2021 entwickeln.

Talfahrt der Hypotheken­zinsen hält an

Gute Nachricht für Verbraucher: Neben all den finanziellen Sorgen, die Verbraucher aufgrund der Corona-Krise erleben, ist der Ausblick auf den Immobilienmarkt glücklicherweise positiv. In einer Untersuchung der Auswirkungen der weltweiten Pandemie auf den deutschen Immobilienmarkt sind Experten der Deutschen Bank zuversichtlich gestimmt.

Der seit 2008 fallende Hypothekenzins wird auch bis in das Jahr 2021 bei etwas mehr als 1 % liegen. Den Analysten nach werden die Folgen der Corona-Krise noch viele Jahre niedrige Zinsen nötig machen. Zwar könnte es zu einer Corona-bedingten Pause bei der Steigerung von Immobilienpreisen kommen, doch in der Untersuchung heißt es:

Folglich könnte die Nachfrage nach Hypothekenkrediten erst einmal kräftig fallen, bevor die Niedrigzinsen im Anschluss an die Coronakrise wieder die Nachfrage ankurbeln.

Immobilien sind nach wie vor eine sichere Bank

Nicht nur die Zinsen blieben laut der Experten zunächst niedrig, auch bei den Immobilienpreisen erwarten die Experten so schnell keine drastischen Änderungen.

Die Krise führe nur kurzfristig zu starken Preisrückgängen, denn eine Flucht in Sicherheit und eine höhere Zuwanderung könnten sich längerfristig auf die Hauspreise auswirken. Zwar werden die Faktoren, die auf den Preiszyklus einwirken, immer komplexer. Doch die Nachfrage nach Wohnraum ist weiterhin stabil und das Angebot durch geringen Neubau nach wie vor knapp. Der Hauspreiszyklus, so die Analysten, wird deshalb voraussichtlich bis 2022 anhalten. Faktoren, die dem entgegen wirken könnten, sind allerdings nicht nur die Corona-Krise, sondern auch die striktere Mietenpolitik in vielen Bundesländern.

Jetzt von niedrigen Zinsen profi­tieren und Um­schulden

Gerade in Krisenzeiten versprechen Immobilien eine sichere Anlage zu sein. Doch besonders durch die Corona-Krise und ihre Begleiterscheinungen – wie etwa Verdienstausfälle – sind Verbraucher daran interessiert, Geld zu sparen. Haben Sie zum Beispiel eine Baufinanzierung mit hohen Zinsen abgeschlossen, können Sie jetzt vom anhaltenden Zinstief profitieren. Mit der Umschuldung beenden Sie Ihr laufendes Darlehen, um dann bei einem anderen Kreditinstitut eine Anschlussfinanzierung abzuschließen.

Die meisten Wege zur Umschuldung sind häufig mit Warten und hohen Strafzahlungen in Form von Vorfälligkeitsentschädigungen verbunden. Zu diesen nicht empfehlenswerten Wegen gehören u. a.:

Wir empfehlen Ihnen deshalb den Widerruf als einen wirtschaftlich vorteilhaften Weg, unabhängig von Laufzeit und Zinsbindung des Vertrags. Sehr viele Darlehensverträge enthalten unzureichende Hinweise auf das Widerrufsrecht oder unvollständige und unrichtige Pflichtangaben. Als Resultat beginnt die gesetzlich zugesicherte Widerrufsfrist von 14 Tagen nie abzulaufen. Der Widerruf kann so auch Jahre nach dem Vertragsschluss erklärt werden.

Umschuldung prüfen und Geld sparen

So gehen Sie vor:

1. Prüfen Sie Ihr Abschlussdatum

Ein Widerruf ist nur möglich, wenn Ihr Darlehensvertrag zwischen dem 11. Juni 2010 und dem 20. März 2016 abgeschlossen wurde.

2. Schnelle und kostenfreie Vertragsprüfung

Nutzen Sie kostenfrei und unverbindlich unseren Online-Check Ihres Vertrags. Unsere Experten prüfen Ihre Widerrufsbelehrungen auf Fehler und damit auf Möglichkeit zum Widerruf des Vertrags.

3. Anschlussfinanzierung

Vor dem Widerruf prüfen Sie, welche Anschlussfinanzierung für Sie infrage kommt. Wir unterstützen Sie gerne dabei, sodass Ihnen am Ende tatsächlich auch mehr Geld durch den Wechsel bleibt.

Zu hohe Zinsen bei Ihrem Immobiliendarlehen? Nutzen Sie die anhaltenden Niedrigzinsen und sparen Sie Geld! Unsere Experten überprüfen, ob der Widerruf in Ihrem Fall infrage kommt. Wir beraten Sie gerne zu Ihren Optionen und nächsten Schritten.

Zur kostenfreien Prüfung Ihres Immobilienvertrags

Unser Angebot

  • Kostenfreie Erstberatung: Prüfung Ihres Immobiliendarlehensvertrages

    Wir bieten Ihnen vor einer Mandatierung eine kostenfreie Prüfung Ihres Vertrages an. Wir prüfen für Sie kostenfrei die Widerrufsbelehrungen und ob Ihr Vertrag darüber hinaus fehlerhafte Pflichtangaben enthält. So erfahren Sie, ob Sie eine Vorfälligkeits- oder Nichtabnahmeentschädigung umgehen oder zurückholen können. Wir zeigen Ihnen auf, wie viel Geld Sie sparen können, was unsere Tätigkeit kostet und wann mit einem Ergebnis zu rechnen wäre. Danach entscheiden Sie, ob Sie uns beauftragen wollen.

    weitere Informationen
Ihr Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin ist Marion Relka: