Skoda Abgasskandal

Skoda Abgasskandal: Geschädigter erhält Kaufpreiserstattung

Das Landgericht Potsdam fällte nun ein Urteil, das Käufern eines manipulierten Skodas Mut machen kann: Dem Besitzer eines Skoda Octavia wurde bei seiner Schadensersatzklage gegen die VW-Tochter recht gegeben. Nun muss Skoda das betroffene Fahrzeug zurücknehmen und dem Kunden den gesamten Kaufpreis zurückerstatten. Nicht einmal eine Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer muss sich der Kläger anrechnen lassen. Das Urteil zeigt, dass eine Schadensersatzklage auch für Besitzer von Fahrzeugen der Marke Skoda sehr lukrativ und erfolgsvorsprechend ist.

Das Landgericht Potsdam fällte nun ein Urteil, das Käufern eines manipulierten Skodas Mut machen kann: Dem Besitzer eines Skoda Octavia wurde bei seiner Schadensersatzklage gegen die VW-Tochter recht gegeben. Nun muss Skoda das betroffene Fahrzeug zurücknehmen und dem Kunden den gesamten Kaufpreis zurückerstatten. Nicht einmal eine Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer muss sich der Kläger anrechnen lassen. Das Urteil zeigt, dass eine Schadensersatzklage auch für Besitzer von Fahrzeugen der Marke Skoda sehr lukrativ und erfolgsvorsprechend ist.

Skoda-Fahrer gewinnt Schadensersatzklage im Abgasskandal

Der Besitzer eines Skoda Octavia 1.6 TDI hatte den Autohersteller auf Schadensersatz verklagt, weil auch in seinem Fahrzeug der Skandal-Motor EA189 verbaut war. Das Skoda-Fahrzeug stößt auf der Straße also deutlich größere Mengen an gesundheitsgefährdenden Stickoxiden und anderen Abgasen aus, als ursprünglich auf dem Prüfstand gemessen wurde. Das LG Potsdam gab dem Skoda-Besitzer recht und erklärte, dass der Kläger von VW – dem Mutterkonzern von Skoda – "sittenwidrig und zumindest bedingt vorsätzlich geschädigt" worden war.

Auch die Tatsache, dass es für das betroffene Skoda-Fahrzeug bereits ein Software-Update gäbe, mit dem die Manipulationen beseitigt werden könne, ließ das LG Potsdam nicht gelten. Schließlich hätte der Käufer des Skoda einen Anspruch darauf, sich "aus dieser ungewollten Verpflichtung wieder befreien zu können".

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Gericht verzichtet erneut auf Nutzungsentschädigung

Skoda-Mutter VW muss nun das Fahrzeug zurücknehmen und dem Kläger den vollen Kaufpreis zurückerstatten. Bemerkenswert, aber langsam keine Seltenheit mehr: Die Potsdamer Richter verzichteten darauf, von der Schadensersatzsumme eine Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer abzuziehen. Die Begründung dafür lautet, dass Skoda "aus bloßem Gewinnstreben die Schädigung der Käufer billigend in Kauf genommen" habe. Schließlich hätte der Käufer des Skoda Octavia den Kaufvertrag nicht unterschrieben, wenn er über die Manipulationen informiert gewesen wäre.

Die Entscheidung, ob die Besitzer eines Diesel-Fahrzeugs zur Zahlung einer Nutzungsentschädigung verpflichtet werden, hängt noch immer vom verhandelnden Gericht ab. So hat beispielsweise das Oberlandesgericht Karlsruhe bereits in drei Fällen entschieden, dass geschädigte Diesel-Kunden keinen Wertersatz für gefahrene Kilometer an den Autohersteller leisten müssen. Trotz optional zu zahlender Nutzungsentschädigung bleibt die Schadensersatzklage für Besitzer eines manipulierten Diesel-Fahrzeugs sehr lukrativ und zudem erfolgsversprechend.

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