6. Jahrestag des Dieselskandals – ein unrühmliches Jubiläum

6. Jahrestag des Dieselskandals – ein unrühmliches Jubiläum

Am 22. September jährt sich ein unrühmliches Ereignis zum sechsten Mal: Der Anfang des Dieselskandals. An diesem Tag veröffentlichte VW 2015 eine Ad-Hoc-Mitteilung an seine Aktionär:innen, um sie über die Dieselmanipulationen zu informieren. Was genau damals passierte und was sich seitdem für Betroffene getan hat, erfahren Sie hier.

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6 Jahre Diesel­skandal – Wie alles begann

Seit nunmehr 6 Jahren ist bekannt, dass Volkswagen illegalerweise Abschalteinrichtungen in seinen Dieselmotoren verbaute. Damit erschlich sich der Konzern Zulassungen für seine Fahrzeuge. Die Autos hielten auf dem Prüfstand Emissionsgrenzwerte ein – im Straßenverkehr allerdings ganz und gar nicht.

Am 22. September 2015 sah sich die VW-Konzernspitze nach massiven Medienberichten gezwungen, eine Ad-hoc-Mitteilung an die Aktionär:innen herauszugeben, um diese über die manipulierten Dieselautos zu informieren. Von einem vollen Geständnis war die Mitteilung allerdings weit entfernt, da VW auch in der Zeit danach versuchte, die Verantwortung herunterzuspielen.

2021 kamen Dokumente ans Licht – deren Veröffentlichung die Deutsche Umwelthilfe (DUH) juristisch erzwang – die zeigten, wie VW 2015 Einfluss auf Regierungserklärungen nahm. So setzte der Konzern etwa durch, dass im Verkehrsministerium anstatt von Abgasmanipulationen lediglich von „unzulässigen Abschalteinrichtungen“ die Rede war – eine verharmlosende Formulierung, die sich bis heute hartnäckig hält.

Sie ärgern sich auch immer noch über den dreisten Betrug von VW & Co. im Dieselskandal? Sie haben noch keinen Schadensersatz für Ihren Diesel? Dann wird es jetzt Zeit: Machen Sie unseren kostenfreien Online-Check und erhalten Sie eine unverbindliche Ersteinschätzung zu Ihren Chancen und nächsten Schritten.

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KBA und Verkehrsministerium ließen Geschädigte im Regen stehen

In den 6 Jahren seit Bekanntwerden des Dieselskandals bei VW hat sich einiges getan – doch nicht nur Positives. Inzwischen ist klar, dass nicht nur VW, sondern sämtliche Autohersteller wie Daimler, Opel, BMW und VW Tochterkonzerne Audi, Skoda, Porsche und SEAT ebenfalls Kund:innen und die Öffentlichkeit betrogen haben.

Die Aufarbeitung des Skandals verlief von Anfang an schleppend und ist auch immer noch nicht zufriedenstellend abgeschlossen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) weigert sich beispielsweise noch immer, Auskünfte zu den technischen Details der Manipulationen zu liefern. Diese wären relevant für Betroffene, doch das KBA stellt sich mit Hinweisen auf „Industriegeheimnisse“ schützend vor die Autokonzerne.

Darüber hinaus haben Tests belegt, dass das als Lösung gefeierte Software-Update zu weiteren Problemen, wie z.B. Mehrverbrauch, führte und neue Abschalteinrichtungen in den Autos installierte. Auch hier werden Betroffene von Politik, Behörden und Autoherstellern im Regen stehen gelassen: Wie an vielen Stellen des Dieselskandals müssen Ansprüche oft mühsam einzeln durchgesetzt und in jedem Fall juristisch hart erkämpft werden.

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Auch Gerichte haben keine Lust mehr auf den Dieselskandal

Doch auch juristisch kam Hilfe für viele Betroffene verhältnismäßig spät. So urteilte der Bundesgerichtshof erst im Mai 2020 klar und deutlich, dass VW vorsätzlich und sittenwidrig gehandelt hat und den Betroffenen deshalb Schadensersatz zusteht.

Sich schützend vor die Autokonzerne zu stellen, lässt sich nicht nur beim Bundesverkehrsministerium und dem KBA beobachten, sondern leider auch an manchen Gerichten: Diese fordern in einigen Fällen teure und aufwendige Gutachten mit Kosten von bis zu 100.000 Euro – die natürlich zum sofortigen Rückzug der Klage führen. Außerdem belegen Berichte, dass Akten im Dieselskandal häufig erst ab Ebene der Oberlandesgerichte gelesen werden und Argumentationen der Autokonzerne bei Urteilsspruch übernommen werden. Auch richtet sich der Groll der Gerichte ob der zahlreichen Dieselklagen eher gegen die klagenden Parteien – und nicht gegen die Autokonzerne und den von ihnen verursachten Schaden.

Auch wenn einige Gerichte sich auf die Seite der Autokonzerne stellen: Klagen sind nach wie vor ein gutes Mittel, um sich Schadensersatz für Ihren manipulierten Diesel zu sichern. Wir unterstützen Sie gerne dabei. Jetzt kostenfreie Ersteinschätzung im Dieselskandal anfordern.

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Können Betroffene auch jetzt noch was erreichen?

Auch wenn die Autohersteller den Dieselskandal gerne zu den Akten legen wollen, ist er längst noch nicht ausgestanden. Trotzdem haben Betroffene nach wie vor Chancen auf Schadensersatz.

Bei den meisten Modellen sind die Ansprüche auf Schadensersatz noch nicht verjährt. In Fällen, bei denen die dreijährige Verjährungsfrist bereits abgelaufen ist, gibt es einen juristischen Trick, um dennoch einen Schadensersatz zu erhalten.

Ob Sie Ihren Diesel gebraucht oder sogar schon weiterverkauft haben, ob Sie diesen vor der Ad-hoc-Mitteilung VWs gekauft haben oder danach – wir setzen uns in jedem Fall für Sie und Ihren Anspruch auf Schadensersatz ein. Machen Sie jetzt unseren kostenfreien Online-Check, finden Sie heraus, wie viel Schadensersatz Ihnen zusteht – und los geht’s.

Keine Sorge: Im Dieselskandal ist noch nichts verloren. Machen Sie jetzt unseren kostenfreien Online-Check und erfahren Sie, wie viel Schadensersatz Ihnen zusteht. Wir helfen Ihnen anschließend, Ihre Ansprüche durchzusetzen.

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