Mercedes ruft weltweit fast 300.000 Diesel der Modelle CLS und E-Klasse in die Werkstätten. Grund dafür sei eine erhöhte Brandgefahr. Doch warum sind nur Diesel-Fahrzeuge betroffen?

Was steckt hinter dem Rückruf?

Am 11. Februar 2020 veröffentlichte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen neuen Rückruf für insgesamt etwa 298.000 Fahrzeuge von Mercedes-Benz. Betroffen ist der Mercedes CLS sowie die C-Klasse der Baujahre 2015 bis 2019. Grund sei eine erhöhte Brandgefahr. Genau heißt es im KBA-Rückruf mit der Referenznummer 9723: „Aufgrund elektrochemischer Vorgänge kann es zum elektrischen Kontakt verschiedener stromführender Systeme kommen. In der Folge besteht Brandgefahr.“

Vorgeschobener Rückruf für heimliche Software-Updates?

Auffällig an dem neuen Rückruf ist, dass nur Autos mit Dieselmotor betroffen sind. Diese sollen nun mit einer neuen Stromschiene modifiziert und mit einer separaten elektrischen Leitung versehen werden.

Nach den jüngsten Veröffentlichungen und Erkenntnissen im Abgasskandal bei Daimler liegt allerdings die Vermutung nahe, dass der Konzern weitere illegale Abschalteinrichtungen durch ein heimliches Software-Update verschleiern möchte, um so weiterem Diesel-Ärger zu entgehen.

Unser Experte im Dieselskandal, Rechtsanwalt Philipp Caba, erklärt deshalb Folgendes:

„Wir raten allen Betroffenen, die ein Rückrufschreiben vom KBA oder vom Hersteller erhalten haben, sich in der Werkstatt vorher schriftlich bescheinigen zu lassen, dass kein Software-Update in Bezug auf die Abgasreinigung aufgespielt wird.“

Sollten sich die Werkstätten weigern, eine entsprechende Bescheinigung auszustellen, sollten Sie sich dringend spezialisierte rechtliche Unterstützung einholen. Über unseren Online-Check bieten wir Ihnen eine kostenfreie Ersteinschätzung Ihres Falles an. Darin erklären wir Ihnen, welche Ansprüche Sie gegen Mercedes haben und wie Sie diese ohne jedes Kostenrisiko durchsetzen können.

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Ausreden sind ein altbekanntes Mittel bei Daimler

Erst kürzlich haben neueste Messungen vom Abgasspezialisten Dr. Martin Pley im Rahmen des Aktionsbündnisses Diesel-Nachrüstung weitere Verschleierungen des Stuttgarter Autobauers aufgedeckt. Daimler hat seine Diesel-Fahrzeuge bekanntlich mit einem Thermofenster ausgestattet, welches die Abgasreinigung bei bestimmten Temperaturen drosselt oder ganz abschaltet. Erklärt wurde dieses System vom Konzern mit der Notwendigkeit, den Motor zu schützen. Die jüngsten wissenschaftlichen Erhebungen konnten dieses Scheinargument jedoch ins Land der Märchen verabschieden. Übrig bleibt Abgasschummel und Gesundheitsgefährdung für den finanziellen Profit.

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