Razzia bei VW – Fahnder haben EA288-Motor im Visier

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Razzia bei VW – Fahnder haben EA288-Motor im Visier
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Auch in der Vorweihnachtszeit gibt es keine Ruhe um Volkswagen und den Abgasskandal. Am 3. Dezember 2019 durchsuchte die Staatsanwaltschaft Braunschweig die Geschäftsräume von VW in Wolfsburg. Im Kern der Ermittlungen steht der EA288-Motor. Außerdem soll gegen einzelne Personen ermittelt werden. Doch was genau steckt hinter den aktuellen Durchsuchungen bei VW?

VW-Geschäftsräume wurden durchsucht

Drei Tage vor Nikolaus durchsuchten Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Braunschweig einmal mehr die Firmenzentrale des VW-Konzerns in Wolfsburg. Ob die Fahnder weitere Beweise zum Abgasskandal gefunden haben, bleibt bislang unter Verschluss. Lediglich ein VW-Sprecher äußerte sich zu den Ermittlungen und gab diesbezüglich an:

Diese Maßnahme steht im Kontext von Ermittlungen, die sich gegen Einzelbeschuldigte richten und auf Dieselfahrzeuge mit Motoren des Typs EA288 beziehen.

VW-Sprecher zu den Durchsuchungen der Staatsanwaltschaft vom 3. Dezember 2019

Bei dem EA288-Motor handelt es sich um das Nachfolgemodell des berüchtigten EA189. Dieser Motor brachte den Abgasskandal erst ins Rollen. Im Jahr 2015 kam ans Licht, dass durch die flächendeckende Manipulation am EA189-Motor Millionen VW-Kunden betrogen wurden.

Ob beim Nachfolge-Modell auch geschummelt wurde, will die Staatsanwaltschaft nun herausfinden und endlich für Klarheit sorgen. VW ließ diesbezüglich verlauten, dass sie mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig in Kooperation steht. Die Ermittlungen hält VW aber im gleichen Atemzug für unbegründet.

Wenn Sie einen VW mit EA288-Motor besitzen, sollten Sie in unserem Online-Check und einer anschließenden kostenfreien Ersteinschätzung prüfen, wie Ihre Chancen auf eine Entschädigung stehen. Die Durchsetzung Ihrer Ansprüche ist danach zudem mit keinerlei Kostenrisiko verbunden.

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Der 288-Motor: Wie ist der rechtliche Stand der Dinge?

Dass der EA288-Motor unter Manipulationsverdacht steht, ist nicht neu. Anfang Oktober wurde öffentlich, dass dem Südwestrundfunk (SWR) Dokumente vorliegen, welche die Manipulation am EA288-Motor beweisen sollen.

Auch ein Rückruf vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurde hinsichtlich des EA288-Motors bereits veranlasst. Das KBA begründet die „Rückrufaktion 23Z7“ vom 17. April 2019 damit, dass das Motorsteuergerät der Fahrzeuge mit der Motorenklasse EA288 neu programmiert werden muss, weil es „während der Regeneration des Dieselpartikelfilters zu erhöhten Stickstoffemissionen kommen kann". Im Zuge des Rückrufes sind bereits zahlreiche Fälle vor den Gerichten gelandet.

Was bedeutet die Razzia für Sie als VW-Kunde?

Dass überhaupt eine Razzia bei VW stattfand, zeugt davon, das auch der EA288 tief im Dieselskandal verwickelt ist. Welche Details bei den Ermittlungen ans Licht kommen, bleibt aber zunächst abzuwarten. Fest steht, dass sich die Hinweise auf eine illegale Abschalteinrichtung immer weiter verdichten. Damit steigen auch die Chancen der Betroffenen auf eine Entschädigung.

Deshalb sollten Sie bereits jetzt aktiv werden, und Ihren Schummel-Diesel gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Alternativ können Sie das Auto auch behalten und einen Schadensersatz von bis zu 20 % des Kaufpreises fordern. In beiden Fällen setzen wir Ihre Rechte gegen den Autobauer durch. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung haben oder nicht – das Vorgehen ist für Sie ohne jegliches Kostenrisiko möglich.

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Durchsetzung mit Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese die Kosten zur Forderung Ihrer Ansprüche. Jetzt tritt genau der Grund ein, weshalb Sie einst eine Versicherung abgeschlossen haben. Wir stellen für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage und kümmern uns im Anschluss um die Kommunikation und Abwicklung mit Ihrem Versicherer. Sie müssen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen. Bei der Beauftragung für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Schneller und einfacher geht es nicht.

Durchsetzung ohne Rechtsschutzversicherung

Auch ohne Rechtsschutzversicherung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. Ein Prozesskostenfinanzierer übernimmt für Sie alle Kosten, die durch die Vertretung entstehen. Nur im Falle eines Erfolgs erhält der Prozesskostenfinanzierer eine sogenannte Erfolgsprovision. Dieses beträgt bei der außergerichtlichen Durchsetzung 15 % vom Streitergebnis. Kommt es zu keiner Einigung, wird der Prozesskostenfinanzierer Ihnen nach erneuter Prüfung und bestehenden Erfolgschancen ein individuelles Prozessfinanzierungsangebot für die Klage erstellen.

Unser Angebot

  • Online-Check und kostenfreie Erstberatung im Abgasskandal

    Nutzen Sie Ihre Chance, um gegen den Betrug der Automobilindustrie vorzugehen und informieren Sie sich mithilfe unseres schnellen Online-Checks, ob Ihr Diesel vom Abgasskandal betroffen ist. Lautet die Antwort ja, stehen wir Ihnen bei unserer kostenfreien Ersteinschätzung mit Rat  – und wenn Sie wollen, im späteren Verlauf auch mit Tat zur Seite.

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