Zwei Jahre nach Beginn der Ermittlungen gegen Opel im Abgasskandal hat die Staatsanwaltschaft konkrete Personen im Blick. Nach dem Rückruf von 100.000 Opel-Diesel im Jahr 2018 und Razzien in den Unternehmensstandorten können Betroffene nun auf neue Schritte in der Aufarbeitung des Rüsselsheimer Autobauers hoffen.

Konkrete Verdächtige im Visier

Seit April 2018 ist bekannt, dass auch in Dieseln von Opel illegale Abschalteinrichtungen verbaut wurden. Dies meldete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) an die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main, die daraufhin Ermittlungen gegen den Rüsselsheimer Konzern aufnahm. Zwei Jahre lang liefen die Untersuchungen allerdings nur gegen unbekannt – bis jetzt.

Seit dem Oktober 2020 ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen konkrete Personen wegen des Verdachts der Abgasmanipulation. Um wen genau es sich dabei handelt und ob die Person bzw. Personen immer noch bei Opel tätig sind, wollte die Staatsanwaltschaft zum jetzigen Zeitpunkt nicht mitteilen.

Abgasskandal bei Opel

Die Modelle, um die es bei den Ermittlungen 2018 ging, waren die Opel Insignia, Zafira und Cascada aus den Baujahren 2013 bis 2016. Opel hatte bereits 2016 versucht, den Anschuldigungen zuvorzukommen und rief rund 90.000 Fahrzeuge zum freiwilligen Software-Update auf. Diese kostenlose „Service-Aktion” reichte jedoch lange nicht aus, um die Schäden der Abgasmanipulationen zu beseitigen.

Nach Razzien 2018 in den Unternehmensstandorten Rüsselsheim und Kaiserslautern schloss sich daher dann ein offizieller Rückruf des KBA an. Rund 100.000 Fahrzeuge wurden offiziell zurückgerufen und mussten jetzt für ein verpflichtendes Software-Update in die Werkstatt. Überraschend für das KBA war die Tatsache, dass besonders die neuen Fahrzeuge der Euro-6-Norm den offiziellen Richtlinien für Emissionsgrenzwerte nicht genügten. Diese Ausführungen sind betroffen:

  • Astra 1.6

  • Cascada 2.0

  • Insignia 2.0

  • Mokka 1.6

  • Zafira 1.6, 2.0

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