Die Abgasmanipulation vieler Autohersteller war ein Skandal, der seinesgleichen sucht. Die Europäische Union will ein erneutes Fiasko verhindern und Umwelt und Verbraucher schützen. Können Autohersteller bald tatsächlich nicht mehr schummeln? Und wie sehen die Pläne der EU konkret aus? Wir klären auf.

Europäische Union will gegen Manipulation vorgehen

In den USA ist es bereits gängige Praxis. Nun soll auch in Europa die Einhaltung der Abgas-Vorschriften verschärft kontrolliert werden. Der Grund: Den nächsten großen Abgasskandal vermeiden. Die Europäische Union (EU) führt strengere Regeln für die Zulassung von Neuwagen ein. Zusätzlich werden auch bereits zugelassene Modelle genauer unter die Lupe genommen.

Die bereits Ende 2017 beschlossenen Pläne werden ab September 2020 in die Tat umgesetzt. Dabei werden durch neue Überwachungstechnologie und stichprobenartige Tests Abgas- und Sicherheitsüberprüfungen durchgeführt. Die EU-Kommission sichert sich außerdem die Kontrolle über europaweite Rückrufe und dem Verhängen von Geldstrafen an den Hersteller von bis zu 30.000 Euro pro Fahrzeug.

Die Behörden in Deutschland haben versagt

Dass Deutschland in der eigenständigen Kontrolle der Autohersteller versagt hat, bewies die Abgas-Untersuchungskommission des Deutschen Bundestages bereits im Jahr 2017. Sowohl die Regierung als auch das zuständige Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) waren sowohl organisatorisch als auch technisch nicht in der Lage, auf illegale Abschalteinrichtungen in Fahrzeugen zu kontrollieren. Auch wurde es versäumt, erfahrene Prüforganisationen wie den TÜV Nord mit einzubeziehen.

Vom Benziner über Diesel bis Hybrid-Fahrzeug

Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes im Deutschen Bundestag vom August 2020 verrät, wie weitreichend die Überwachung von Neufahrzeugen ist. In allen Neuwagen werden bei jeder Fahrt der Verbrauch, Kilometerstand sowie Geschwindigkeit gespeichert und ab kommendem Jahr direkt vom Fahrzeug an die EU-Kommission übermittelt. Die Überwachungstechnologie nennt sich OBFCM (On Board Fuel Consumption Monitoring).

Fahrzeuge ohne diese Technologie erhalten ab kommendem Jahr keine Zulassung. Betroffen sind alle Autos mit Verbrennungsmotor, wie Benziner, Diesel, Gas und Hybride. Unklar ist zunächst, wie die EU-Kommission Elektrofahrzeuge handhabt.

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