„Leichter aus teuren Baukrediten aussteigen“ schreibt das Hamburger Abendblatt unter Bezugnahme auf unsere Kanzlei

Das Hamburger Abendblatt hat in seiner Ausgabe vom 9. Oktober 2013 unter der o.g. Überschrift darüber berichtet, wie Immobiliendarlehensnehmer viel Geld sparen können. Möglich ist dies, weil fehlerhafte Widerrufsbelehrungen der Kreditinstitute die vorzeitige Beendigung der Darlehensverträge und damit Neuabschlüsse zu günstigeren Zinsen zulassen. Die Vorfälligkeitsentschädigung, die sich Kreditinstitute üblicherweise für den Ausstieg aus dem Vertrag zahlen lassen, entfällt.

Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen in hoher Zahl

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat zwei Drittel der Widerrufsbelehrungen in Immobiliendarlehensverträgen als fehlerhaft bewertet. Unsere Kanzlei kommt bei der Prüfung von weit über 1.000 Fällen auf eine Fehlerquote von ca. 98 %.
Bei einer Widerrufsbelehrung, die den rechtlichen Anforderungen nicht genügt, beginnt die Widerrufsfrist nicht zu laufen. Somit kann der Widerruf des Darlehensvertrages in all diesen Fällen jederzeit wirksam erklärt werden.

Unser Motto: Verhandeln geht vor Klagen

Uns ist es bei Mandanten, die fehlerhaft über die Widerrufsmöglichkeit in ihrem Darlehensvertrag belehrt wurden, etwa zu 90 % gelungen, eine schnelle außergerichtliche Klärung mit den Banken und Sparkassen herbeizuführen. Diesen Erfolg konnten wir nicht nur in Bezug auf die Abwehr bzw. Reduzierung von Vorfälligkeitsentschädigungen erzielen, sondern auch bei Forward-Darlehen. 
Aber auch in den wenigen Fällen, in denen wir klagen mussten, um unsere Mandaten von ihren „alten“ Verträgen zu befreien, waren wir erfolgreich. Die Kosten für diese Verfahren mussten dann die Banken bzw. Sparkassen übernehmen.

Vorsicht bei Alleingängen

Zunächst: Einen Darlehensvertrag kann nur widerrufen, wer

  • in der Lage ist, die offene Darlehensvaluta an die Bank zurück zu zahlen bzw. neu finanzieren kann und
  • auch weiß, welche Fehler seine Bank oder Sparkasse gemacht hat.

Kaum ein Darlehensnehmer ist in der Lage, eigenständig die entscheidenden Fehler in seinem Vertrag zu finden.
Zudem weist die Verbraucherzentrale Hamburg zutreffend darauf hin, dass gerade bei einer Umschuldung die Kreditinstitute den Forderungen ihrer Kunden nicht ohne weiteres nachkommen und deshalb fast immer anwaltliche Unterstützung notwendig werde.

 

Das Hamburger Abendblatt hat in seiner Ausgabe vom 9. Oktober 2013 unter der o.g. Überschrift darüber berichtet, wie Immobiliendarlehensnehmer viel Geld sparen können. Möglich ist dies, weil fehlerhafte Widerrufsbelehrungen der Kreditinstitute die vorzeitige Beendigung der Darlehensverträge und damit Neuabschlüsse zu günstigeren Zinsen zulassen. Die Vorfälligkeitsentschädigung, die sich Kreditinstitute üblicherweise für den Ausstieg aus dem Vertrag zahlen lassen, entfällt.

Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen in hoher Zahl

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat zwei Drittel der Widerrufsbelehrungen in Immobiliendarlehensverträgen als fehlerhaft bewertet. Unsere Kanzlei kommt bei der Prüfung von weit über 1.000 Fällen auf eine Fehlerquote von ca. 98 %.
Bei einer Widerrufsbelehrung, die den rechtlichen Anforderungen nicht genügt, beginnt die Widerrufsfrist nicht zu laufen. Somit kann der Widerruf des Darlehensvertrages in all diesen Fällen jederzeit wirksam erklärt werden.

Unser Motto: Verhandeln geht vor Klagen

Uns ist es bei Mandanten, die fehlerhaft über die Widerrufsmöglichkeit in ihrem Darlehensvertrag belehrt wurden, etwa zu 90 % gelungen, eine schnelle außergerichtliche Klärung mit den Banken und Sparkassen herbeizuführen. Diesen Erfolg konnten wir nicht nur in Bezug auf die Abwehr bzw. Reduzierung von Vorfälligkeitsentschädigungen erzielen, sondern auch bei Forward-Darlehen. 
Aber auch in den wenigen Fällen, in denen wir klagen mussten, um unsere Mandaten von ihren „alten“ Verträgen zu befreien, waren wir erfolgreich. Die Kosten für diese Verfahren mussten dann die Banken bzw. Sparkassen übernehmen.

Vorsicht bei Alleingängen

Zunächst: Einen Darlehensvertrag kann nur widerrufen, wer

  • in der Lage ist, die offene Darlehensvaluta an die Bank zurück zu zahlen bzw. neu finanzieren kann und
  • auch weiß, welche Fehler seine Bank oder Sparkasse gemacht hat.

Kaum ein Darlehensnehmer ist in der Lage, eigenständig die entscheidenden Fehler in seinem Vertrag zu finden.
Zudem weist die Verbraucherzentrale Hamburg zutreffend darauf hin, dass gerade bei einer Umschuldung die Kreditinstitute den Forderungen ihrer Kunden nicht ohne weiteres nachkommen und deshalb fast immer anwaltliche Unterstützung notwendig werde.