Der Abgasskandal, der 2015 in den USA losging, nimmt neue Wendungen. Bislang beschränkte sich der Betrug auf Dieselfahrzeuge. Doch seit Herbst 2020 besteht ein neuer Verdacht: Hat Porsche bei den Benzinern geschummelt? Es sieht ganz danach aus. Nun rollt auf den Konzern in den USA eine neue Klagewelle zu.

Neue Klagen im Abgas­skandal: Jetzt sind die Benziner dran

In den USA sieht sich der Hersteller Porsche mit zahlreichen Klagen auf Schadensersatz konfrontiert. Die Kläger werfen dem Konzern – einem Tochterunternehmen von VW – vor, zwischen 2007 und 2017 die Abgasreinigung bei bestimmten Benzin-Autos manipuliert zu haben. Betroffen sind die Modelle Panamera, Boxster und Cayenne sowie der Porsche 911.

Die Klagen wurden im Oktober 2020 vom zuständigen Gericht in Kalifornien angenommen. Ähnlich wie beim Dieselskandal geht es darum, dass Porsche die Benziner mittels einer Software und Getriebeteilen so manipulierte, dass sie im Straßenverkehr erheblich mehr Benzin verbrauchen und CO2 ausstoßen als in Prüfsituationen. Außerdem heißt es, dass einige Fahrzeuge im Fahrmodus "Sport Plus" mehr Schadstoffe ausgestoßen haben als in den USA erlaubt.

Aussichten für Porsche-­Klagen in Deutschland

Auch in Deutschland ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gegen den Autobauer. Sollte sich der Verdacht gegen den Hersteller der Luxus-Sportwagen erhärten, können in Deutschland ebenfalls zahlreiche neue Klagen erwartet werden. Stellt sich heraus, dass Porsche in Deutschland manipulierte Benziner verkaufte, sollten Betroffene ebenfalls auf dem Rechtsweg Schadensersatzansprüche geltend machen.

Nicht nur Porsche scheint bei den Benzinern zu tricksen, auch bei Audi wurde bereits eine illegale Abschalteinrichtung festgestellt. Wollen Sie wissen, ob Ihr Benziner Teil des neuen Abgasskandals ist? Unsere kostenfreie Ersteinschätzung schafft Klarheit und Sie erfahren, ob und wie Sie Schadensersatzansprüche geltend machen können.

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